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Mittwoch, 19. Oktober 2016

J: Selbstgemachter Butter-Hefezopf

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Hefeteig und ich sind oftmals leider keine Freunde. Da ich aber aus dem vergangenen Österreich-Urlaub eine extra feine Mehlmischung für Butter-Brioche mitgebracht habe, musste ich mich mal wieder dranwagen und es ist eigentlich ziemlich gut gelungen.

Natürlich lässt sich ein Butterzopf auf ohne extra feine Mehlmischung zubereiten. Für den Hefeteig kann man jedwede Art von Mehl (außer glutenfreies) verwendet werden.

Ich wünsche Euch jedenfalls gutes Gelingen!
Frischer, noch warmer Hefezopf und ein heißer Kakao... mmmmmh...

Zutaten für 1 Zopf:

200 ml     Milch
80 g     Butter oder Margarine
500 g     Weizenmehl
1 Würfel     Frische Hefe
100 g      Zucker
1 Pck.     Vanille-Zucker
1     Ei
1 Prise     Salz
 

Zubereitung:

Die Milch und Butter/Margarine am besten etwa eine Stunde vorher schon herausstellen, sodass sie Zimmertemperatur angenommen haben, Die Milch muss man dann später nur nochmal für wenige Sekunden in die Mikrowelle stellen, um sie minimal zu erwärmen (optimale Temperatur zwischen 38 - 42°C).

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben (das verhindert Klümpchenbildung), eine Kuhle formen und Hefe hinein bröckeln.

Die Milch max. 20 Sekunden (je nach Wattzahl) in die Mikrowelle stellen oder auf dem Herd kurz erwärmen. Etwa 5 EL über die Hefe gießen und für rund 15 Minuten quellen lassen.

Anschließend die übrigen Zutaten (restliche Milch, Butter, Zucker, Vanille-Zucker und Ei) hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert (im Optimalfall verdoppelt) hat.

Währenddessen kann das Blech vorbereitend mit Backpapier belegt werden und der Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schließlich den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten, dann in drei gleich große Stücke teilen und diese zu etwa 40 cm langen Rollen formen. Die Rollen auf dem Backblech zu einem Zopf flechten und diesen nochmals etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Nun für 30 - 35 Minuten in den Ofen schieben. Es macht Sinn ab 15 - 20 Minuten den Zopf mit Alufolie abzudecken, damit er nicht zu dunkel wird.
 
 
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Ruhezeit mind. 1,5 Stunden
Backzeit 30 - 35 Minuten

Lasst ihr euch schmecken!
Eure Jacky

Montag, 28. Dezember 2015

J: Selbstgemachter Bourbon-Vanillezucker

Hallo an alle Sparfüchse unter den Köchen!

Vanillezucker selber zu machen, ist nicht nur enorm simple und schnell, sondern ebenso sparsam! Wenn man Wert auf qualitativ hochwertigeren Vanillezucker legt – sprich den mit echter Bourbonvanilleanteil – der kann bei den Tütchen schnell mal ganz schön viel Geld lassen.

In aller Regel sind eta 8 g pro Päckchen Vanillezucker abgefüllt. Für drei Päcken (z.B. von Dr. Oetker) zahlt man etwa 85 Cent!

Um auf 500 g Vanillezucker zu gelangen, werden nach Adam Riese 62,5 Päckchen benötigt. Wenn pro Packung 3 Päckchen enthalten sind, bedeutet das, wir benötigen 20,83 Pack à 85 Cent = 17,51 €!

Im Folgenden zeige ich euch, wie man 500 g Vanillezucker mit echter Bourbonvanille herstellt und das für weniger als 7 € (60% Ersparnis!!!).

Backt man also viel, ist das bares Geld!!! Probiert es aus, ihr werdet sehen, es lohnt sich!
 

Zutaten:

0,5 kg             Zucker
                        (z.B. „Feinster Back Zucker“ von SüdZucker)
2                      Vanilleschoten
 

Zubereitung:

Zucker abwiegen und in einn Küchenmixer geben.

Vanilleschoten der Länge nach halbieren, das Mark herauskratzen und zu dem Zucker hinzufügen.

Durch das Mixen mit der Maschine wird das klebrige Vanillemark mit dem Zucker vermengt.

Die ausgeschabten Vanilleschoten in ein verschraubbares Glas geben, die 500 g Vanillezucker darüber geben und verschließen.


Etwa 10 – 14 Tage ziehen lassen, ehe man es verbraucht. Fertig!

Tipp: Wenn die Vanilleschoten irgendwann komplett ausgetrocknet sind, weil sie ihren Flüssigkeitsgehalt an den Zucker abgegeben haben, und ihr besitzt eine Kaffeemühle, dann schmeißt die trockenen Schoten bloß nicht weg! Wie Kaffeebohnen mahlen und mit dem Zucker vermengen. Intensiviert den Geschmack nochmal zusätzlich!

Zubereitungszeit ca. 10-12 Minuten
 
Viel Spaß beim Verbrauchen! J
Eure Jacky

Donnerstag, 23. Juli 2015

J: Pfirsich-Giotto-Torte

Hallo an alle Hobbybäcker und -bäckerinnen!

Für das Sommerfest unseres Gartenvereins habe ich am vergangenen Wochenende eine Pfirsich-Giotto-Torte beigesteuert. Da sie auf Anhieb wirklich gut gelungen ist und trotz des warmen Wetters Anklang gefunden hat, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Eignet sich prima für ein Kuchenbuffet (egal ob Geburtstag, Festlichkeit, die eigene Kaffeetafel oder als „Mitbringsel“ zu Freunden).


Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

Für Wiener Tortenboden:

6                      Eier
120 g               Zucker
180 g               Mehl
1 Pck.              Backpulver

Für die Pfirsich-Füllung:

ca. 300 g        Pfirsichjoghurt
1 Dose             Pfirsichhälften (oder ca. 10 frische Pfirsiche)
ca. 500 ml      Pfirsichsaft (z.B. vom Abgießen der Dose, ggf. mit Wasser auffüllen)
2 Pck.              Vanillepuddingpulver

Für die Giotto-Füllung:

400 ml            Sahne
3 Stangen       Giotto

Für die Ummantelung/Verzierung:

200 ml           Sahne
200 g              Mascarpone
1 Pck.              Vanillezucker
1 Stange         Giotto
1 ½ Pck.         Haselnusskrokant


Zubereitung:

Zu allererst heizen wir den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vor.

Dann nehmen wir uns die Springform zur Hand und fetten diese gut ein (bzw. lege ich den Boden immer mit Backpapier aus, um ein Anbacken am Boden zu verhindern).

Dann werden die Zutaten für den Tortenbodenteig gut miteinander verquirlt. Der Teig ist sehr flüssig, wird aber tatsächlich beim Backen fest. ;-)

Nun ab damit für etwa 25 – 30 Minuten in den Ofen, bis er goldbraun gebacken ist. Mit einem Edelstal-Piekser lässt sich prima testen, ob er gar ist. Stecht damit mittig in den Teig. Bleibt noch roher Teig daran haften, ist er noch nicht fertig gebacken.

Während der Kuchen in der Röhre ist, lasst die Pfirsiche über einem Sieb abtropfen und fangt den Saft auf.

Legt eine Pfirsichhälfte für die spätere Verzierung zur Seite und schneidet die anderen in kleine Würfel.

Dann das Puddingpulver mit dem Pfirsichsaft verrühren und bei Seite stellen, dami es andicken kann (sollte es nicht richtig fest werden, gebt etwas Gelantine als „Hilfsmittel“ hinzu).

Nun 3 Stangen (≈ 27 Stk.) Giotto in einen Behälter geben und mit einer Gabel zerdrücken.

400 ml Sahne steif schlagen und die Giotto-Brösel unterheben.

Wenn der fertige Teig aus dem Ofen kommt, lasst ihn auf einem Rost auskühlen und drittelt ihn, wenn er erkaltet ist (das funktioniert sehr gut mit einem Küchengarn oder für die professionell ausgestatteten mit einem Tortenschneider).

Nun wird geschichtet. Wir benötigen einen Tortenring, der um den Boden gelegt wird. Darauf kommen zuerst ca. 300 g Pfirsichjoghurt und darauf die klein geschnittenen Pfirsichstückchen. Darüber kommt dann noch der „Pfirsich-Vanillepudding“.

Die mittlere Tortenbodenschicht folgt und darauf wird die Sahne-Giotto-Creme verteilt.

Der Tortenboden-Deckel bildet nun den Abschluss und ab damit in den Kühlschrank für mind. 3 Stunden, ab besten jedoch über Nacht.

Bevor wir die Torte zur Fertigstellung wieder aus dem Kühlschrank holen, bereiten wir die Ummantellung vor. Hierzu werden 200 ml Sahne mit 1 Pck. Vanillezucker steif geschlagen und mit 200 g Mascarpone etwas geschmeidig gemacht.

Nun wird die Torte aus dem Kühlschrank geholt und als erstes der Tortenring gelöst.


Etwa 3-4 EL der Sahne-Mascarpone-Creme in einen Spritzbeutel geben. Dann wird die Torte mit einem Teigschaber zuerst am Rand und schließlich oben mit der Creme restlichen bestrichen.

Zur Verzierung wird schließlich das Krokant außenrum angebracht, ehe die Creme in der Spritztüte kleine Hauben in jener Anzahl auf die Torte setzt, in der noch Giottos vorhanden sind (1 Stange = 9 Stk.).  Die Giottos werden dann schließlich auf die Häubchen gesetzt.

Zu guter letzt die letzte Pfirsichhälfte in Scheiben schneiden und sonnenförmig um die Tortenmitte platzieren.


Bis zum Servieren wieder im Kühlschrank verstauen. Fertig!

Ich hoffe, sie schmeckt euch so gut wie den Gästen des Sommerfestes! Da ich die Torte aber nicht angeschnitten habe, kann ich euch leider kein Bild von der Innenansicht liefern.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 30. April 2015

J: Milchreis-Kirsch-Auflauf à la Mama

Hallöchen an alle!

Folgende Variante des „Kirschmichel“ hat meine Mutter früher immer sehr oft für uns gemacht und ich liebe das Gemisch aus Sauerkirschen und Milchreis, daher wollte ich es euch auch nicht länger vorenthalten.

Es ist ebenso ein vollwertiges süßes Hauptgericht, als auch ideal als Nachtisch oder Nascherei für Zwischendurch.


Ich hoffe, er schmeckt euch genauso gut wie mir/uns!

Zutaten:

1 Liter            Milch
250 g              Milchreis
1 Prise            Salz
3                      Eier
100 g               Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
1 Glas              Kirschen
                        Zimt-Zucker

Zubereitung:

Die Milch mit dem Salz aufkochen und den Milchreis einstreuen. Bei schwacher Hitze etwa 25 Minuten quellen lassen, gelegentlich umrühren, damit der Milchreis nicht am Boden festklebt.

Die Kirschen abgießen und abtropfen lassen.

Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Dann das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, den Reisbrei und die Kirschen darunter mischen und das steife Eiweiß vorsichtig unterheben.

Eine Auflaufform einfetten, die Reis-Kirsch-Masse hineingeben und im vorgeheizten Ofen auf unterster Schiene bei 180° Grad Umluft etwa 35 – 45 Minuten goldbraun backen.

Am leckersten mit Vanillesoße und Zimt-Zucker servieren.


Zubereitung ca. 1 Std. 30 Min. inkl. Backzeit

Bon appétit!
Eure Jacky

Montag, 8. Dezember 2014

S: Weihnachtliche Muffins

Wenn sich Besuch an einem Adventswochenende ankündigt, dann sollte schon was „festliches“ auf den Tisch kommen. Gleichzeitig möchte man ja auch nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen. Hier meine perfekte Lösung. Weihnachtliche Muffins. Sie sehen schick aus, schmecken unglaublich lecker und sind schnell gemacht. Ich habe einen Grundteig gemacht und den ich drei Variationen getauft.

Zutaten für den Grundteig:
3 große Eier (nur das Eiweiß)
1 TL Vanilleextrakt (im Zweifelsfall 1 Tütchen Vanillezucker)
200g Mehl
200g Zucker
3TL Backpulver
½ TL Salz
60ml Sonnenblumenöl
55g Butter
120ml Buttermilch

Für die Schokoladen-Lebkuchenmännchen (3Stück):
1TL Zimt
1TL Lebkuchengewürz
2EL Kakaopulver (mind. 70%)
1EL Schokodrops

Für die Sterne (5 Stück):
Lebensmittelfarbe gelb
2 TL Zitronenabrieb
1 TL Lemon Curd
Für das Topping: Puderzucker plus Orangensaft, weißes Fondant

Für die Tannenbäume (4 Stück):
Lebensmittelfarbe rot
Für das Topping: 50g Butter, 100g Frischkäse, Lebensmittelfarbe grün


Zubereitung:
Den Backofen auf 175° C vorheizen (Ober-Unterhitze).

In einer Schüssel die Eiweiße und Vanilleextrakt schaumig schlagen.
In einer anderen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz gut vermischen.

In einer Rührschüssel das Sonnenblumenöl und die Butter bei mittlerer Geschwindigkeit 1 Minute rühren. Bitte achtet darauf, dass die Schüssel hoch ist und die Butter weich, sonst spritzt ihr das Öl ordentlich durch die Küche (so wie ich).

Die Mehlmischung und die Buttermilch zugeben und bei kleiner Geschwindigkeit rühren bis alles gut vermischt ist. Die Eimischung erst langsam, dann auf mittlerer Stufe einrühren. 


Den Teig auf drei Schüssel verteilen.
Nun die jeweiligen Zutaten in die Schüsseln geben. Bei der Lebensmittel jeweils so viel dazugeben, wie ihr die Farbintensität wünscht. Nun die einzelnen Förmchen (übrigens gabs die bei Tchibo) zu 2/3 Füllen und für ca. 20min. backen. Macht nach 20min. eine Stäbchenprobe, bleibt Teig dran kleben = brauchen sie noch etwas.

Löst die kleinen Schönheiten aus der Silikonform und lasst sie ordentlich auskühlen. Dann können wir mit dem Dekorieren beginnen.





Lebkuchen-Muffins. Hier etwa 2 EL Puderzucker mit etwas Wasser vermengen und mit einem Zahnstocher – so habe ich es gemacht – oder einem kleinen Spritzbeutel die Konturen aufmalen. Wenn ihr mehr Geschick habt als ich, wird das sicherlich auch schöner aussehen.

Stern-Muffins. Etwa 4 EL Puderzucker mit etwas Orangensaft vermischen und dann die Muffins damit glasieren. Ich habe außerdem etwas Fondant ausgerollt und kleine Schneeflocken ausgestochen. Ihr könnt aber natürlich auch ganz anders kreativ werden.

Tannebaum-Muffins. Die Butter und den Frischkäse zu einer glatten Maße verrühren. Mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Mit einer Sterntülle kleine Nestchen auf den Muffin setzen. Sollte das Frosting zu weich sein, einfach das ganze etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Ich habe dann noch silberne Zuckerperlen als Weihnachtskugel darauf verteilt.



Lasst es euch schmecken!
eure snoopy 

Samstag, 29. November 2014

J: Zimtsterne

Hallo an alle!

Heute wollen wir mit den allseits bekannten „Zimtsternen“ den Schwierigkeitsgrad nochmal ein bisschen erhöhen. „Zimtsterne“ sind eine ziemlich klebrige Angelegenheit und nicht immer ganz einfach.

Probiert’s aus!

Zutaten für 1 – 2 Bleche:

Für den Teig:
2                      Eiweiß
150 g               Puderzucker
1 gestr. TL       Zimtpulver
                        Zitronenschale
200 g               gemahlene Mandeln
100 g               gemahlene Haselnüsse

Für die Glasur:
1                      Eiweiß
100 g               Puderzucker
                        Prise Salz

Zubereitung:

Die beiden Eiweiße mit Puderzucker zu steifem Schnee schlagen.

Nun die Zitronenschale einer halben Zitrone, den Zimt, eine Prise Salz, 150 g Mandeln und 100 g Haselnüsse unterheben.

Anschließend ca. 1 Std. kalt stellen.

Daraufhin den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie (die untere Folie mit den restlichen 50 g Mandeln bestreuen) auf einer Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen.

Aus der Teigplatte Sterne (oder auch sonstige kleine Formen) ausstechen und mit einem Messer/einer Gabel (vorsicht, der Teig ist sehr weich!) auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen.


Den Plätzchenausstecher jedes Mal in Puderzucker tauchen.

Für die Glasur das Eiweiß mit einer Prise Salz und Puderzucker zu steifem Schnee schlagen und die Sterne damit bestreichen.


Zimtsterne nacheinander im vorgeheizten Backofen (Mitte) je 15 – 20 Min. backen, herausholen und abkühlen lassen.

Tipp: Dabei ein leeres Blech eine Schiene darüber einschieben, damit die Plätzchen hell bleiben.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + Ausstechen
Ruhezeit ca. 1 Stunde
Backzeit 15 – 20 Minuten


Natürlich kann man sie auch noch etwas mehr "aufpeppen", z.B. indem man ihnen ein Baiserhäubchen aufsetzt, statt sie nur zu bestreichen, oder eine Walnuss als Verzierung oben aufsetzt oder die Glasur mit Lebensmittelfarbe einfärbt... etc... Lasst eurer Kreativität hier freien Lauf!
Zimtsterne lassen sich auch wunderbar als Tortenverzierung für eine tolle Advents- oder Weihnachtstorte (meine sog. „Strudeltorte“) nutzen. Gern reiche ich euch hierzu auch noch das Rezept rein…

Nun lasst euch die Sterne aber erstmal schmecken!
Eure Jacky

Freitag, 28. November 2014

J: Kokos-Marzipan-Makronen

Hallo liebe Hobbybäcker und Hobbybäckerinnen!

Da ist die Voradventswoche schon rum und trotzdem möchte ich euch das nächste Rezept für euer möglicherweise geplantes Backwochenende mit auf den Weg geben: Lecker saftige Kokos-Marzipan-Makronen.

Wer kein Marzipan mag, kann dieses selbstverständlich auch reduzieren oder ganz weglassen.

Zutaten für 1 – 2 Bleche:

6                      Eiweiß
50 g                 Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
200 g              Marzipanrohmasse
300 g              Kokosflocken
1 Pck.              Oblaten Ø 80 mm


Zubereitung:

Die Marzipanrohmasse möglichst fein reiben und bei Seite stellen.

Anschließend das Eiweiß aus dem Kühlschrank holen, in eine Rührschüssel kippen und mit einem Handrührgerät steif schlagen. Noch währenddessen die Marzipanraspeln, den Zucker und Vanillezucker langsam hinzu gießen.

Sobald die Eiweiß-Marzipan-Zucker-Masse steif geschlagen ist, bei langsamerer Rührstufe die Kokosflocken hinzu gießen bis eine klebrige Masse entsteht.


Nun Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen darauf bilden.

Schließlich bei 170° C etwa 15 – 20 Minuten im Ofen backen. Herausholen und abkühlen lassen.


Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit 15 – 20 Minuten

Passt optimal auf der Kaffeetafel als „Kaffeeplätzchen“ zu Heißer Schokolade!

Lasst sie euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 27. November 2014

J: Vanillekipferl

Willkommen im Donnerstag!
... eigentlich hatte es hier "Wochenmitte" heißen sollen, aber ich hab es gestern im Arbeitsstress vertrödelt... :-(
 
Heute serviere ich euch einen Klassiker! Vanillegipferl sind nicht nur als „normale“ Plätzchen sehr lecker, sondern können z.B. auch zerkrümelt über Vanilleeis, als Verzierung um einen Apfelstrudel oder als „Kaffeeplätzchen“ kredenzt werden!

Da Vanillegipferl durch ihre „bröckelige“ Teigkonsistenz auch zur Herausforderung werden können, möchte ich jedem mit auf den Weg geben: Nicht verzagen, wenn man einmal den Dreh raus hat, überlistet man den Plätzchenteig! ;-)

Und nun geht’s an Backen!
Viel Spaß damit…


Zutaten für 1 – 2 Bleche:

200 g              Butter
                        Mark 1er Vanilleschote
90 g                Puderzucker
1                      Eigelb, (Kl. M)
                        Prise Salz
300 g              Mehl
100 g               gemahlene Mandeln


Zubereitung:

Die Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen.

Butter, Puderzucker, Eigelb, Vanillemark, 1 Prise Salz, Mehl und Mandeln mit einem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten.

Mehlt nun eine ebene Fläche etwas ein und holt den Teig aus der Rührschüssel. Knetet ihn nochmal mit den Händen durch und formt ihn zu einer Rolle (Ø ca 4-5 cm).

Holt ein Stück Klarsichtfolie und wickelt die Teigrolle darin ein, damit ihr sie etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen könnt.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Dann in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben erst zu Kugeln, dann zu Kipferln formen.


Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf mittlerer Schiene  ca. 12-15 Minuten goldbraun backen.
 

Eure Küche wird nach Zucker und Vanille duften, wenn die Kipferl fertig sind. Holt sie aus dem Ofen und lasst sie etwas abkühlen, ehe ihr sie mit Puderzucker bestäubt und serviert… oder selber nascht. :-)


Zubereitungszeit  ca. 15 Minuten + Formen
Ruhezeit                  ca. 1 Stunde
Backzeit                   12-15 Minuten

Yammi…
Da kommt langsam die Vorfreude auf Weihnachten auf, oder nicht?

Habt einen schönen Tag!
Eure Jacky

Dienstag, 25. November 2014

J: Nussmakronen

Guten Morgen!

Und heute geht es weiter in unserem Plätzchen-Marathon! Die Nussmakronen sind nach dem Buttergebäck die zweite Plätzchensorte, die auf keinem Teller fehlen dürfen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
 

Zutaten für 1-2 Bleche:

6                      Eiweiß
400 g               Zucker
400 g               geriebene Nüsse
                        (je nach Geschmack Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse usw.)
1 Pck.              Oblaten Ø 80 mm


Zubereitung:

Das Eiweiß aus dem Kühlschrank nehmen und in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät steif schlagen.

Tipp: Stellt sowohl Rührschüssel, als auch Rührbesen am besten 10-15 Minuten vorher in den Kühlschrank. Das Eiweiß stockt besser, wenn es in einem kalten Behälter steif geschlagen wird.

Sobald man sich das steifgeschlagene Eiweiß guten Gewissens verkehrt herum über den Kopf halten kann langsam den Zucker und final die geriebenen Nüsse unterrühren.

Nun Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen darauf bilden.

Zum Verzieren kann man – falls erwünscht – noch eine ganze Nuss oben auf setzen.


Schließlich bei 170° C etwa 15 – 20 Minuten im Ofen backen. Herausholen und abkühlen lassen.

Wem das Aufwendige daran fehlt, der kann natürlich nun noch Schokolade schmelzen und die Makronen kopfüber hinein tauchen oder dank einer Gabel Schokoladenstreifen darüber verteilen, ehe sie in Keksdosen oder auf den Plätzchenteller drapiert werden.

 
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit 15 – 20 Minuten

Viel Spaß beim Naschen und Experimentieren!
Eure Jacky

Montag, 24. November 2014

J: Buttergebäck

Hallo ihr Lieben!

Die voradventliche Woche hat begonnen und da jeder zum 1. Advent Plätzchen auf dem Tisch haben sollte, bin ich in Plätzchen-Mission unterwegs!

Im Laufe dieser Woche werde ich euch sechs verschiedene Plätzchenrezepte vorstellen – täglich eines!

Und heute beginne ich mit einem einfachen und doch so vielseitigen Grundrezept: dem Buttergebäck!

Zutaten für 3-4 Belche:

250 g               Butter
250 g               Zucker
1 Pck.               Vanillezucker
4                       Eigelb
6 Tropfen       Butter-Vanille
400                  Mehl

1                       Ei
                         etwas Milch

 
Zubereitung:

Holt die Butter etwa 45 Minuten zuvor aus dem Kühlschrank, damit sie nicht mehr so fest ist und sich geschmeidig zu einem Teig formen lässt.

Beim Backen ist es stets unabdingbar sich alle Zutaten im Vorhinein zurecht zu wiegen/legen. Erst dann beginnen.

Schneidet die Butter in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Eigelb und den Butter-Vanille-Tropfen in eine Rührschüssel.


Achtung: Kippt das Eiweis nicht weg! Dieses lässt sich super zu Makronen oder Baiser-Tröpfen weiterverarbeiten!!

Dann mit einem Handrührgerät die Zutaten zu einer semig-klebrigen Masse verarbeiten und nach und nach das Mehl hinzu geben.

Der Teig wird bröckelig, was aber keinesfalls schlimm ist.

Mehlt nun eine ebene Fläche etwas ein und holt die Teigbrösel aus der Rührschüssel. Verknetet sie mit den Händen zu einem Teigball.


Holt ein Stück Klarsichtfolie und wickelt den Teigball darin ein, damit ihr ihn etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen könnt.


So wird die Butter im Teig wieder etwas fester, verbindet die Masse besser und erleichtert nachher das Ausrollen und Ausstechen!

Nach etwa einer Stunde könnt ihr den Teig aus dem Kühlschrank holen und wieder leicht anwärmen lassen, während ihr eure Arbeitsfläche vorbereitet.

Holt Stechförmchen und Teigroller/Nudelholz heraus, mehlt eine große Fläche ein und stellt auch noch etwas Mehl an die Seite. Legt euch ebenfalls ein normales Messer an die Seite, denn sollte der Teig festkleben, könnt ihr es damit sehr gut lösen.

Befreit den Teig aus seiner Folienummantelung und drückt ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas platt, ehe ihr den Teigroller/Nudelholz mit Mehl einreibt und den Teig ausrollt bis er etwa 2-3 mm dick ist.


Stecht nach Belieben aus und sammelt die Teigreste am Rand, sodass ihr ihn wieder und wieder verkneten und ausrollen könnt bis nichts mehr übrig ist.


Dann legt die ausgestochenen Formen auf ein Backblech.

Verquirlt ein Ei mit etwas Milch und bestreicht die Plätzchen damit. So werden sie golden und nicht zu trocken. Außerdem haften eventuelle Streusel oder Verzierungen darauf besser.


Schließlich das Blech etwa 15-20 Minuten bei 180° Ober-Unter-Hitze in den Ofen schieben.


Anschließend erst etwas abkühlen lassen, ehe ihr die Plätzchen vom Backblech löst und z.B. in eine Keksdose oder gleich auf einen Plätzchenteller gebt.



Zubereitungszeit  ca. 15 Minuten + Ausstechen
Ruhezeit                  ca. 1 Stunde
Backzeit                   15-20 Minuten

 
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Eure Jacky