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Donnerstag, 7. Juli 2016

J: Rhabarberkompott

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche,

Rhabarber zählt zum Gemüse und eignet sich dennoch optimal für leckeres Kompott oder Marmelade, die man ja eher von süßen Früchten kennt. Er hat ab etwa Mitte April bis Ende Juni seine Saison (je nach Witterung) und schmeckt fruchtig-sauer, wie eine Kombination aus Apfel und Zitrone.

Folgendes Kompott ist leicht und schnell zubereitet und schmeckt hervorragend zu Vanillepudding, Eis, Waffeln, auf einem Butterbrot oder sogar als Beilage zu köstlichem dunklem Fleisch (Rind, Kalb, Wild usw).

Außerdem lässt es sich heiß in Gläser mit Schraubverschluss abgefüllt für mehrere Monate haltbar machen und einlagern.


Testet es aus, ihr werdet begeistert sein!
 
Zutaten für ca. 500 ml Kompott:

300 g               Rhabarber
150 g                Zucker
1 Päckchen     Vanillezucker
75 ml               Weißwein (alkoholfreie Alternative: Heller Traubensaft od. Ananassaft)
 

Zubereitung:

Blattansätze und Stielenden des Rhabarber abschneiden, dabei entstehende harte Fäden von den Stangen abziehen, den Rhabarber waschen und in 1-2 cm lange Stücke schneiden.

In einen Topf geben und den Weißwein hinzu schütten. Gemeinsam aufkochen lassen.


Wenn die Masse aufgekocht ist, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und auf geringer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren!

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Am Ende müsste es eine zähflüssige, aber nicht feste Masse geworden sein, die süß-sauer-fruchtig schmecken sollte.

Viel Erfolg und lasst euch von dem vielfältigen Verwendungszweck begeistern!
Eure Jacky

Montag, 27. Juni 2016

J: Rhabarber-Streuselkuchen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

Rhabarber hat im späten Frühjahr und frühen Sommer seine Saison! Er schmeckt fruchtig-sauer und sollte nicht roh verzehrt werden. Er eignet sich aber genau wegen seiner Säure ideal für Blechkuchen mit süßem Pendant, so z.B. dem Streuselkuchen und genau diese Variante möchte ich euch präsentieren! J

Beim Kauf von Rhabarber (wenn ihr ihn nicht im Garten stehen habt) solltet ihr darauf achten, dass die Schnittstellen sich noch nicht dunkel verfärbt haben und eingeschrumpelt sind. Frischer Rhabarber sollte eine glänzende Schnittstelle haben, die bei Berührung Fruchtsäure auf der Haut hinterlässt.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!
 

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stücke):

500 g              Rhabarber
375 g               Zucker
2 Päckchen    Vanillezucker
1 Prise            Jodsalz
600 g              Mehl
50 g                gehackte Mandeln
375 g               Margarine
75 g                 Haferflocken
                        Backpapier


Zubereitung:

Widmet euch zuerst den Zutaten und wiegt alles ab. Auch wenn ihr dann einige Schälchen rum stehen habt, der Rest geht damit umso schneller.

Sich dann dem Rhabarber widmen. Blattansätze und Stielenden abschneiden, dabei entstehende harte Fäden von den Stangen abziehen, den Rhabarber waschen und in 1-2 cm lange Stücke schneiden.

Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

375 g Margarine in einem Topf schmelzen.

 
Währenddessen die Trockenzutaten – Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl und gehackte Mandeln – miteinander verrühren und zu guter letzt die geschmolzene Margarine hinzugeben. Mit einer Gaben einrühren, sodass Streusel entstehen.

Etwa zwei Drittel der Streusel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck verteilen und mit den Händen flach drücken. Der noch warme Teig verbindet sich zu einem ebenen Boden.

Den Teigboden mit Haferflocken bestreuen (da der Rhabarber saftet) und schließlich den Rhabarber darauf verteilen.


Die übrig gebliebenen Streusel darüber verteilen und im vorgeheizten Ofen für 30 – 35 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit ca. 30 – 35 Minuten


Wem der Rhabarber allein trotz süßer Streusel zu sauer schmeckt, kann auch einen Teil Rhabarber durch Kirschen ersetzen.

Dank der überschaubaren Zutaten und der schnellen Zubereitung ist er ein optimaler Blechkuchen als Mitbringsel zu Geburtstagsfeiern oder als Dessert noch warm mit frischer Schlagsahne! Mmmmmmmmhh….

Ich hoffe, euer Rhabarber-Streuselkuchen ist gut gelungen
und wünsche guten Appetit!
Eure Jacky

Mittwoch, 11. März 2015

J: Gartenarbeit - die Erste!

Der Frühling ist da und dementsprechend auch die Lust und Laune auf Gartenarbeit. Das vergangene Wochenende haben mein Mann und ich demnach im Garten verbracht und haben unsere Beete auf die Bepflanzung vorbereitet.

Weil es im Moment noch zu witterungsunbeständig und kalt für Pflanzlinge ist, musste also ersteinmal alles vorbereitet werden, das heißt…

…Einjahrespflanzen aus dem Vorjahr ausgraben,
…Beete umgraben,
…Umkraut jähten,
…Beeteinteilung vornehmen und
…Pflanzen aus dem Vorjahr umsetzen.

Und genau das haben wir gemacht. Da „unser“ Garten eigentlich der Garten meiner Schwieger-Oma ist, mussten wir mit ihr erst einmal absprechen, welche Beete wir bewirtschaften dürfen und dann ging es los.

Als erstes widmeten wir uns unserem neuen Kräuterbeet. Im Vorhinein habe ich mir hier bereits Gedanken gemacht, welche Kräuter ich gene pflanzen würde und habe mir dazu ein super Buch gekauft, das in keinem Haushalt fehlen sollte: „Kräuter aus dem Garten“ von Franz-Xaver Treml. Hierin findet ihr aber nicht nur Tipps für den Garten, sondern ebenso für die Küchenfensterbank und den Balkon, sowie etliche Informationen über Heil- und Wildkräuter.

So sah das unbearbeitete Beet vorher aus:

 
Nachdem wir den Platz ein wenig optimiert hatten, mit Pflanzsteinen unseren Kräutergarten angelegt und mit günstigen grauen Kieseln, sowie einer grünen Rasenkante alles etwas optisch hergerichtet hatten, sah es nach etwa 2 Stunden dann so aus:


Von links nach rechts stehen dort nun ein Haselnussbäumchen (nicht älter als 1 Jahr und durch das Nichtfinden einer von Eichhörnchen verbuddelten Haselnuss gekeimt), ein kleiner Rosenstock, dann ein roter Rhabarber, Lavendel, unser Steinkräutergarten und ganz am Ende unser Zwiebel- und Knoblauchhochbeet.

 
In die Kräuterkübel kommen folgende 15 Küchen- und Gewürzkräuter:
 
1. krause Petersilie
2. glatte Petersilie
3. Schnittlauch
4. Dill
5. Basilikum
6. Lorbeer
7. Zitronenmelisse
8. Bohnenkraut
9. Majoran
10. Rosmarin
11. Thymian
12. Bärlauch
13. Oregano
14. Minze
15. Salbei
 
Als nächstes widmeten wir uns nun dem kleinen umgegrabenen Rasenstück auf dem vergangenes Jahr bereits Brombeeren und Himbeeren, sowie ein kleiner Heidelbeerstrauch ihren Platz gefunden hatten. Zusätzlich hatten wir vergangenes Jahr dort Gemüse angepflanzt, was wir dieses Jahr etwas anders aufteilen wollten.
 
Das Beet nach einem 6-monatigen Stillstand aufgrund von Winter:


Da unsere beiden Säulenstachelbeeren (rot und weißgelb) vorher einen Standort hatten, der ihnen nicht so gut gefallen hat, da rundherum Blumen gewachsen sind, haben wir diese nun ans andere Ende des Beetes gesetzt. Hier haben sie mehr Sonne und mehr Freiheit, um sich zu entfalten und Früchtchen zu bilden.
 
Der Erdhügel in der Mitte des Beetes gibt ebenfalls ein neues Projekt in 2015: Das Anpflanzen von Kürbissen. Hier werden sowohl ein Hokkaido- als auch ein Butternutkürbispflänzchen Platz finden. Hmmmm…. Da freut man sich schon fast auf die Herbstzeit. J


Zu guter letzt widmeten wir uns am Samstag (Tag 1) der neuesten Errungenschaft: einer Kiwi-Pflanze, die wir liebevoll „Gretel“ getauft haben. Natürlich musste auch sie eingesetzt werden, da es sich hierbei aber noch um eine Jungpflanze handelt, die kälteempfindlich ist, brauchten wir eine Möglichkeit sie bei Frost o.Ä. reinholen zu können, also fand sie ersteinmal in einem 80-Liter-Blumenkübel ihren Platz.

 
Hiermit hatten wir unser Tages-Soll für den Samstag erledigt. Ein großer Teil des Gartens konnte sich schon wieder sehen lassen, aber da war ja noch das große Längsbeet, das am Sonntag ebenfalls gemacht werden wollte.
 
Weiteres hierzu am Freitag! J
 
Nun erst einmal eine schöne und entspannte Wochenmitte!

Genießt das tolle frühlinghafte Wetter, jeden Sonnenstrahlen und jedes Vogelzwitschern…
 
Liebe Grüße zwischen Erde und Rasen,
eure Jacky