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Dienstag, 3. November 2015

Gartenarbeit - Alles ist winterfest!

Hallo liebe Gartenfreunde und Hobbygärtner!

Die Gartensaison hat sich dem Ende zugeneigt und dieses Jahr werden mein Mann und ich auch den Garten noch nicht über die Wintersaison nutzen, obwohl es viele Pflanzen gibt, die man über den Winter hinweg anbauen bzw. ernten kann…

Als Wintergemüse bezeichnet man Gemüsesorten, die vorwiegend im Winter geerntet werden und die zum Teil durch ihre Lagerfähigkeit über den ganzen Winter verzehrt werden können.

Zu den Wintergemüsen gehören vor allem die Kohlsorten wie z. B. Weißkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl oder Kohlrabi. Außerdem die Wurzelpetersilie und Pastinake, diverse Möhrenarten, Schwarzwurzeln, Lauch, die Kohl- oder Steckrübe, Rote Beete, diverse Winterkürbissorten, Chicorée, Postelein und Topinambur.

Also jede Menge!

Allerdings sind wir nach einer sehr intensiven Sommersaison nun ersteinmal froh, dass wir die rund 240 qm winterfest haben und für 2016 neue Schlachtpläne schmieden können! :-)

Daher ein paar Eindrücke, was es heißt einen Garten „überwintern“ zu wollen…


Wie ihr seht, haben wir ordentlich gewütet und ein erster Bepflanzungsplan für 2016 steht auch schon, allerdings wird der sicherlich noch etwas upgedatet, sobald es wieder los geht!

Da wir dieses Jahr damit wenig Erfolge hatten, wird nächstes Jahr weder Süßkartoffel, noch Salatgurke, Paprika oder Physalis angebaut.

Dafür werden wir Essiggurken, Wassermelone und Chilis testen. Auch Kürbis wird es wieder geben, wobei wir eventuell auf Hokkaido oder Butternut statt „normalen“ Speisekürbis umsteigen werden, da diese einfach nicht so monströs werden und eine verarbeitungsfreundlichere Größe beibehalten!

Die drei gefällten Apfelbäume werden ebenfalls im Frühjahr durch drei andere Säulenobstbäume (Zwetschge, Mirebelle, Süßkirsche) ersetzt, dementsprechend werden sie aber sicherlich kommendes Jahr noch nicht tragen und wir können uns auf die Beete konzentrieren.

Allerdings dürfen wir natürlich auch die Tierchen nicht vergessen und demnach ist ein Baumstumpf stehen geblieben und dient als Futterstation.

 
Außerdem haben wir das Laub des übriggeblienen Apfelspaliers auf einen Haufen gekehrt und somit möglicherweise Igeln einen kleinen Unterschlupf geboten. Noch ist keiner eingezogen, aber derzeit sind sie ja auch noch auf Futtersuche.

Als drittes Wildtier haben wir noch das Eichhörnchen bedacht und den unteren Kranz der Vogeltränke mit diversen Nüssen befüllt, sodass die rotbraunen Waldbewohner sie sich stibizen können.

Um dementsprechend nachzufüllen, fahren wir alle 2 – 3 Wochen mal nach dem Rechten schauen und lassen den Garten aber eben bis April erst einmal ruhen.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Winterzeit!
Eure Jacky

Samstag, 11. Juli 2015

J: Unser eigener Schrebergarten (4)

Hallo aus dem Schrebergarten!

Es ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Post vergangen und zwischenzeitlich kam die große Sahara-Hitzewelle zwischen zwei Regen- und Gewitterperioden.

ABER der Garten hat alles weitestgehend gut überstanden und es wächst und gedeiht alles! :-)

Deswegen wollten wir auch wieder mal ein Lebenszeichen von uns geben und die bisherigen Erfolge mit euch teilen…  Im Folgenden haben wir eine kleine Bildergalerie für euch zusammengetragen:

 
Bald werden die Tomaten rot werden… oder gelb oder orange, je nachdem was man für Sorten gepflanz hat natürlich. Bei uns ist alles vertreten. Die ersten kleineren Exemplare haben wir schon geerntet, aber die Tomatensaison geht ja jetzt auch erst richtig los. Und was man nicht alles mit Tomaten machen kann: Tomate-Mozzarella-Salat, Gazpacho, füllen und überbacken, Arrabiatasoße…… mmmh….

Und hier seht ihr unsere erste Zucchini-Ernte! Sie schmecken wirklich sehr gut und dafür, dass das Pflänzchen mal winzig gewesen ist und Mitte Mai (also vor rund 8 Wochen) erst ins Freiland durfte, gibt’s jetzt Vollgas! :-)

 
Ganz zu schweigen von dem Kürbis! Der ist förmlich explodiert und wuchtert nun über’s ganze Beet (was er aber auch darf!). Sogar die ersten kleinen Kürbisse hängen schon dran, brauchen aber noch etwas bis sie fertig sind… Kürbiszeit ist ja aber auch erst im Herbst.

 
Der Blumenkohl kommt doch besser als anfangs erwartet. Letztes Jahr hatte ich gar kein Glück mit ihm, dieses Jahr scheint ihm Klima und Standort besser zu gefallen. Die ersten Köpfe sind gebildet und dürfen nun noch etwas größer werden…

 
Die Kräuter haben sich wahnsinnig gut eingelebt und sind prächtig gewachsen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bedingt durch Mrs. Wühlmaus, haben sie es aber jetzt krachen lassen und trotz dass wir regelmäßig ernten, um zuhause mit frischen Kräutern zu würzen, sehen sie aus, als würden sie still vor sich hin wachsen… hach, wie das duftet ♥!

 
 
Last but not least noch die scharfen und milden Pflanzkübel-Chilis… Auch hier gibt es erste gut sichtbare Erfolge zu verbuchen, allerdings haben wir die noch nicht getestet, wissen also nicht, ob sie auch halten, was sie versprechen. Aber hierzu folgt der Test noch! ;-)

Nichtsdestotrotz werden mein Mann und ich nächste Saison ein wenig anders anpflanzen. Auch die blühenden Elemente, die wir hier vom Vorgänger übernommen haben, finden einen anderen Platz, da sie schlicht zu groß und buschig werden, um am Wegrand zu stehen. Aber sie finden dafür ein neues Plätzchen entlang des Zauns zum Nachbarn.

Da sich wirklich alle vier Bäume im Garten als Apfelbäume herausgestellt haben, wartet hier bereits im Herbst die größte Veränderung auf uns! Da mein Mann keine Äpfel verträgt (Allergie) und ich sie demnach so gut wie nicht verarbeiten kann, werden wir sie im Herbst leider weg machen… Einerseits tut es mir ja wahnsinnig leid für den Baum, andererseits wissen wir nicht, was wir sonst mit ihnen machen sollen. Sie sind schon zu groß und die Wurzeln zu stark, um sie z.B. in einen anderen Garten zu versetzen, aber wenn ich sie nicht nutzen kann, nehmen sie mir nur Platz weg.

Statt dessen kommen hier vier andere Säulenobst-Bäume zum Einsatz, die im Spätherbst, wenn die Blätter gefallen sind, gesetzt werden:

Säulenkirsche
Säulenzwetschge
Säulenaprikose
Säulenbirne

Da mein Mann und ich ja nicht eine ganze Gegend mit Obst versorgen wollen, sondern hauptsächlich für den Eigenbedarf anbauen, und nur begrenzt Platz haben, brauchen wir keine riesigen Bäume, die kiloweise Obst tragen, was dann zuhause schnell fault bzw. gar nicht in den Massen verzehrt werden kann, wie man es ernten kann.

Daher bietet sich in diesem Fall Säulenobst sehr gut an! Wer wiederum seine Familie über mehrere Generationen hinweg (also z.B. Kinder, Eltern, Großeltern) versorgen will und noch etwas an Freunde abgeben mag, für den eigenen sich „normal wachsende“ Obstbäume allerdings sehr viel besser!!!

In den nächsten Tagen hält zudem ein kleiner Fischteich Einzug in unseren Garten. Die Schale haben wir von benachbarten Kleingärtnern geschenkt bekommen, die ihren eigenen Teich um einiges vergrößert haben. Aber hier werden wir wahrscheinlich Fische erst im Frühjahr 2016 kaufen, da jedes Gewässer ersteinmal eine Flora und Fauna bilden muss, ehe Lebewesen darin überleben. Vielleicht siedelt sich ja aber ein Frosch von alleine an! :-)

Das sind erst einmal die News vom Kleingarten, der wirklich prächtig angelaufen ist!

Wir freuen uns schon auf die Herbst-Pflanzzeit und die Winterernte. In der Hinsicht ist Gärtnerei echt was feines!

Bis zum nächsten mal! *wink*
Eure Jacky