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Montag, 5. Dezember 2016

J: Zitronenherzen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und -bäcker!

...und schon folgen die nächsten Plätzchen auf dem Schritt.

Die unten beschriebenen Köstlichkeiten dauern nicht lange, sind wirklich nicht schwer und lassen sich sogar kurzfristig machen, wenn sich der Besuch erst kurz vor Eintreffen ankündigt!

Probiert sie aus, vielleicht sind sie nächstes Jahr dann fester Bestandteil eurer Plätzchenbackvorhaben.

Viel Erfolg :-)


Zutaten für ca. 40 Stück:

3                      Eigelbe
1 Pck.              Vanillezucker
200 g              gemahlene Mandeln
1                       Zitrone
2 - 3 EL          Zitronensaft
120 g               Zucker
5 Tropfen      Zitronenaroma
100 g              Puderzucker


Zubereitung:

Den Backofen  auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, sowie die Backbleche mit Backpapier auslegen.
 
Nun die Eier trennen und die Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenaroma schaumig rühren. Die Mandeln hinzufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten.
 
Den Teig dann auf einer mit Puderzucker bestreuten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.
 
Herzen ausstechen und auf die Bleche legen.
 
Diese kommen dann für etwa 12 - 15 Minuten in den Ofen.
 
Puderzucker mit Zitronensaft zu einer Glasur verrühren und die noch heißen Herzen damit bestreichen. Der Zitronenabrieb kann als Deko dienen.
 
Dann auskühlen lassen und genießen.
 
 
Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Backzeit ca. 12 - 15 Minuten

Ich persönlich mag die leichte Zitrusnote total gern. Sie wirkt dem sonst so üppig-süßen Geschmack der restlichen Weihnachtsgebäcke entgegen und passt hervorragend zu Glühwein! ;-)

Lasst sie euch schmecken!
Eure Jacky

Mittwoch, 23. November 2016

Weihnachtsbäckerei und Plätzchen

Hallo an alle Hobbybäckerinnen und -bäcker!
 
Die Adventszeit steht vor der Tür und das große Plätzchenbacken beginnt.
 
Aus dem vergangenen Jahr haben wir schon einige sehr leckere Plätzchenrezepte online, diese findet man bequem unter Kategorien --> Weihnachtsbäckerei
 
Im Laufe der nächsten Tage werden weitere Plätzchen hinzukommen, denn jedes Jahr das selbe Gebäck wird auf Dauer ja langweilig und damit bloß keine Langeweile aufkommt, stelle ich euch gerne eine große Auswahl zur Verfügung!

Schaut rein und lasst Euch inspirieren!
 
Viel Spaß beim Backen!
Eure Jacky

Dienstag, 1. November 2016

J: Original Frankfurter Kranz

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

...und schon wieder folgt ein Kuchenrezept. Mein Mann beginnt heute eine neue Stelle in Frankfurt und was eignet sich als Einstandsmitbringsel dann besser als eines DER Frankfurter Spezialitäten!?? :-)

Da mein Mann Frankfurter Kranz zudem auch noch sehr gerne isst und nach einigen Hürden endlich alles wieder in geregelten Bahnen läuft, habe ich mich als kleines "Schmankerl" on top für seinen Lieblingskuchen entschieden.

Der "Frankfurter Kranz" sieht durch seinen Krokantmantel, die Sahnehäubchen und Belegkirschen tatsächlich sehr edel aus und ähnelt einer Krone. Bei unseren britischen Nachbarn heißt er deshalb auch "Frankfurt Crown" oder bei den Franzosen "Couronne de Francfort". In Deutschland gilt er als Spitzenerzeugnis der heimischen Konditorei, da die Herstellung wirklich nicht ganz so einfach ist und einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Ich habe mich der Herausforderung trotzdem gestellt und bin am Ende vom Tag wahnsinnig stolz auf das Ergebnis! :-)

Zutaten für 1 Frankfurter Kranz:

Für die Buttercreme/Füllung:
500 ml            Milch
250 g               Butter in Zimmertemperatur
1 Pck.               Vanillezucker
75 g                  Kristallzucker
200 g               Mandelblättchen
200 ml            Schlagsahne
500 ml            Milch
2 Pack             Bourbon-Vanillepudding
ca. 125 g          Marmelade (Preiselbeer, Johannisbeer oder Erdbeer)
 
Für den Biskuitboden:
6                      Eier
200 g              Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
3 EL                heißes Wasser
                        Prise Salz
200 g              Weizenmehl
75 g                 Speisestärke
1 TL                Backpulver
50 g                Butter

Für die Ummantelung/Garnierung:
200 g             Krokant
16                    Belegkirschen
 
Für die Tränke:
100 ml            Wasser
ca. 25 g           Zucker
3 EL                Kirschwasser (bei Belieben)


Zubereitung:

Alle gekühlten Zutaten aus dem Kühlschrank holen und möglichst auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Zuerst den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und einen Teelöffel Butter, sowie 75 g Zucker hinzugeben. Dann den Pudding bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Um Hautbildung zu vermeiden, kann man Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, sodass er nicht mit Luft in Berührung kommt.

Als nächstes dem Biskuitteig widmen und dazu die Kranzform sorgfältig einfetten und mit Mehl abstauben.

Nun den Ofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

6 Eier, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, heißes Wasser und Salz mit einem Handrührgerät mindestens 6 Minuten schaumig schlagen.

200 g Mehl, 75 g Speisestärke und das Backpulver über die Eiermasse sieben und mit einem Kochlöffel o.ä. vorsichtig unterheben. 50 g Butter leicht erwärmen und ebenfalls sachte unterrühren.

Die Biskuitmasse in den Kranz geben und sofort in den vorgeheizten Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene etwa 35 - 40 Minuten goldbraun backen.

Direkt nach dem Backen den Biskuit aus der Form stürzen!

Für die Tränke 100 ml Wasser mit 25 g Zucker aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann wieder abkühlen lassen und bei Belieben Kirschwasser hinzufügen.

Sobald der Vanillepudding ausgekühlt ist, die Buttercreme herstellen. Dafür benötigen beide Zutaten Zimmertemperatur!

Mit dem Handrührgerät den Pudding kurz durchschlagen, dann die Butter 5 Minuten schaumig rühren. Den Vanillepudding löffelweise dazu geben und dabei stetig weiter schlagen. Davon dann etwa 4 - 5 EL in einen Spritzbeutel füllen und bei Seite legen.

Den ausgekühlten Biskuit 2x waagrecht durchschneiden, sodass 3 Ringe entstehen. Den untersten Teil mit etwa einem Drittel der Tränke beträufeln. Dann die Buttercreme aufstreichen und auf die Buttercreme die gewünschte Marmelade verteilen.

Den mittleren Biskuitring auflegen und damit genauso verfahren.

Dann den obersten Ring auflegen und den Frankfurter Kranz ringsum mit der restlichen Buttercreme einstreichen. Den Krokant auf den Frankfurter Kranz streuen, an den Seiten ggf. mit den Händen andrücken.

Zuletzt auf den Frankfurter Kranz mit der Spritztüte 16 Buttercreme-Rosetten setzen und diese mit Belegkirschen verzieren.

Die Torte vor Verzehr mindestens eine Stunde kühl stellen!
 
Zubereitungszeit ca. 1,5 Stunden + Abkühlzeit Pudding und Biskuitboden

Schaut er nicht toll aus?
Zum Anbeißen, wenn man mich fragt. Da hat sich die Mühe echt gelohnt! :-)
Viel Erfolg beim Nachbacken,
eure Jacky

Montag, 24. Oktober 2016

J: Eierlikör-Herz

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

zu einem 90. Geburtstag in der Familie war natürlich neben einem Sektfrühstück mit Canapés und Fingerfood auch eine Kaffeetafel notwendig und die musste gefüllt werden.

Passend zur Jahreszeit auch mit einem nussig-beschwippsten Eierlikörkuchen.
Ich habe ihn zufällig im Internet gefunden, weil ich nicht wieder die üblichen Blechkuchen machen wollte, die eh schon jeder kennt und bis auf zwei kleine Stücke ist er leer gemampft.

Probiert ihn aus! Er macht optisch was her und ist z.B. auch perfekt für die anstehenden Adventskaffees.
 
Viel Spaß beim Nachbacken :-)


Zutaten für 1 Herz ( ≙ Springform mit Ø 26 cm ): 
Für den Teig:
160 g         Zucker
1 Pck.        Vanille-Zucker
5                 Eier
2 EL           warmes Wasser
200 g         gemahlene Haselnüsse
100 g         geraspelte Schokolade
1 TL           Zimt
1 Prise       Salz
2 EL          Rum
2 EL          Kakao
1 EL           Instant-Kaffeepulver

 
Für die Verzierung:
n.B.            Eierlikör
400 ml      Schlagsahne (alternativ: Rama Cremefine zum Schlagen)
1                  Vanilleschote (alternativ: 1 Msp. Vanillepaste)

1 Pck.         Sahnesteif
1 Pck.         Mokkabohnen



Zubereitung:

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

Vanille-Zucker, Haselnüsse, Schokoraspeln, Zimt und die flüssigen Zutaten nach und nach unterheben, ganz zum Schluss schließlich das gesiebte Kakaopulver und das Instant-Kaffeepulver.

Die Konsistenz des Teigs bleibt recht flüssig, da weder Butter noch Mehl verarbeitet sind und er wird auch nicht massiv aufgehen aufgrund fehlenden Backpulvers.


Nun eine Springform (wie haben eine Herzspringform) mit Butter oder Margarine ausstreichen und den Teig hinein füllen.

Für 30 - 35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen und bei noch klebenden Teigteilen noch etwas länger backen. Dann auskühlen lassen.

Nun die Sahne (oder Cremefine) steif schlagen und mit dem Mark einer Vanilleschote (oder 1 Msp. Vanillepaste) süßen. Den abgekühlten
Boden mit der festen Sahne gleichmäßig bestreichen.

Den Rest der Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und den Rand außen herum dicht an dicht mit kleinen Sternen betupfen, sodass der Eierlikör später nicht herunterlaufen kann.


Falls ihr auch in einer Herzform backt, könnt ihr in der Mitte nochmals ein Herz tupfen, das ist optisch nochmal hübscher!

Schlussendlich den Eierlikör zwischen die sahnetupfen träufeln und verlaufen lassen. Die Mokkabohnen entlang der Sahnetupfen aufreihen und für 1 - 2 Stunden in den Kühlschrank stellen!


Zubereitungszeit ca. 45 - 60 Minuten
 
 
Der ist wirklich lecker und wer Eierlikör mag, wird diesen Kuchen nicht nur einmal machen! :-)
Eure Jacky

Mittwoch, 19. Oktober 2016

J: Selbstgemachter Butter-Hefezopf

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Hefeteig und ich sind oftmals leider keine Freunde. Da ich aber aus dem vergangenen Österreich-Urlaub eine extra feine Mehlmischung für Butter-Brioche mitgebracht habe, musste ich mich mal wieder dranwagen und es ist eigentlich ziemlich gut gelungen.

Natürlich lässt sich ein Butterzopf auf ohne extra feine Mehlmischung zubereiten. Für den Hefeteig kann man jedwede Art von Mehl (außer glutenfreies) verwendet werden.

Ich wünsche Euch jedenfalls gutes Gelingen!
Frischer, noch warmer Hefezopf und ein heißer Kakao... mmmmmh...

Zutaten für 1 Zopf:

200 ml     Milch
80 g     Butter oder Margarine
500 g     Weizenmehl
1 Würfel     Frische Hefe
100 g      Zucker
1 Pck.     Vanille-Zucker
1     Ei
1 Prise     Salz
 

Zubereitung:

Die Milch und Butter/Margarine am besten etwa eine Stunde vorher schon herausstellen, sodass sie Zimmertemperatur angenommen haben, Die Milch muss man dann später nur nochmal für wenige Sekunden in die Mikrowelle stellen, um sie minimal zu erwärmen (optimale Temperatur zwischen 38 - 42°C).

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben (das verhindert Klümpchenbildung), eine Kuhle formen und Hefe hinein bröckeln.

Die Milch max. 20 Sekunden (je nach Wattzahl) in die Mikrowelle stellen oder auf dem Herd kurz erwärmen. Etwa 5 EL über die Hefe gießen und für rund 15 Minuten quellen lassen.

Anschließend die übrigen Zutaten (restliche Milch, Butter, Zucker, Vanille-Zucker und Ei) hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert (im Optimalfall verdoppelt) hat.

Währenddessen kann das Blech vorbereitend mit Backpapier belegt werden und der Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schließlich den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten, dann in drei gleich große Stücke teilen und diese zu etwa 40 cm langen Rollen formen. Die Rollen auf dem Backblech zu einem Zopf flechten und diesen nochmals etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Nun für 30 - 35 Minuten in den Ofen schieben. Es macht Sinn ab 15 - 20 Minuten den Zopf mit Alufolie abzudecken, damit er nicht zu dunkel wird.
 
 
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Ruhezeit mind. 1,5 Stunden
Backzeit 30 - 35 Minuten

Lasst ihr euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 21. Juli 2016

J: Butterlochkuchen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

ich kenne den Butterlochkuchen, der auch Zuckerplatz genannt wird, hauptsächlich aus der Bäckerstheke und vom Sonntagskaffee bei Oma und Opa. In den letzten Jahren ging er mir irgendwie ein wenig verloren, dabei habe ich den süßen Blechkuchen als Kind immer geliebt und verschlungen.

Damals noch mit einem Pott Kakao genascht, habe ich es mir zum Anlass gemacht, diesen Kuchen selbst einmal zu backen. Zu was würde er sich also besser eignen, wenn nicht zu meinem eigenen Geburtstag?
 
Daher: Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!
 

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stücke):

800 g              Süßer Hefeteig
200 g               Zucker
1 Päckchen     Vanillezucker
100 g               Süßrahmbutter


Zubereitung:

Das Rezept für den süßen Hefeteig findet ihr hier.

Den fertigen Teig ausrollen und auf das gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backblech (ca. 20 x 30 cm) legen.

Den Teig abdecken und 15-20 Minuten an einem warmen Ort angehen lassen.

Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun in möglichst gleichmäßigem Abstand mit den Fingern etwa dreiviertel tief Löcher in den Teig drücken.

Die Oberfläche mit Wasser befeuchten/bepinseln, dann mit Zucker bestreuen und Butterstücke in die Löcher füllen.
 
Ab in den Ofen!

 
Zubereitungszeit ca. 40 Minuten
Backzeit ca. 15 – 20 Minuten

Ich hoffe, ihr lasst ihn euch schmecken und wünsche guten Appetit!
Eure Jacky

Montag, 18. Juli 2016

J: Grundrezept Süßer Hefeteig

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

ich habe ja nicht wirklich einen Vertrag mit Hefeteig, aber die Variante des Süßen Hefeteigs (für Zöpfe, Rosinenbrot/-Brötchen oder Nusszöpfe etc.) gelingt mir recht gut.

Daher wollte ich euch dieses Grundrezept nicht vorenthalten. Darauf lässt sich mit ganz vielem aufbauen!

Gutes Gelingen :-)


Zutaten für 800 g Hefeteig:

400 g              Mehl (Weizen oder Dinkel)
70 g                 Zucker
70 g                 Butter/Magarine in Zimmertemperatur
1 Prise            Jodsalz
1 Würfel         Hefe
160 ml            Milch/Wasser (ca. 30 - 33°C)
1                       Ei


Zubereitung:

Alle Trockenzutaten (Mehl, Zucker, Salz) gut miteinander vermengen.

Eine Kuhle im Teig bilden und ein Ei hinein geben.

Den Würfel Hefe in ca. 20 ml lauwarmem Wasser/Milch auflösen und die restlichen 140 ml bereitstellen.

Sobald sich die Hefe aufgelöst hat, die Flüssigkeit zu den Trockenzutaten geben und vermengen. Nach und nach auch die restliche lauwarme Flüssigkeit hinzugeben.

Den Teig kneten (mind. 6 Minuten) bis er sich problemlos vom Schüsselrand und den Fingern löst und einen glatten, geschmeidigen Teig ergibt.

Aus der Schüssel nehmen, abdecken und etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann je nach Rezept weiterverarbeiten.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
 
Ihr werdet hier auf dem Blog natürlich in den nächsten Wochen und Monaten viele Rezepte finden, zu denen man einen Süßen Hefeteig benötigt bzw. wozu er verwenden kann.

Aber natürlich ist auch euren eigenen Ideen und eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. :-)

Viel Spaß und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Mittwoch, 29. Juni 2016

J: Sauerteig Roggen-Mischbrot

Hallo an alle Hobbybäckerinnen und -bäcker,

der Duft frisch-gebackenen Brotes ist eines der köstlichsten Gerüche, die aus der Küche dringen können.

Ich persönlich habe mich bis dato noch gar nicht groß an die Brotbackerei gewagt, kenne diesen heimeligen Duft aber noch genau aus meiner Kindheit, wenn Mama oder Oma sonntags Brot backten. Mmmh…

Das folgende Sauerteig Roggen-Mischbrot mit ¾ Roggenmehlanteil ist ein dunkles Brot und schmeckt einfach perfekt – sowohl zu süßen Leckereien wie Erdbeermarmelade, Nutella oder Honig, als auch zu einem deftigen Wurstbelag.

Der einzige knifflige Punkt: Die hinzugefügte Flüssigkeit sollte nicht kälter als 10°C und nicht heißer al 50°C sein (optimal wären 32 – 38°), damit die Hefekulturen nicht zerstört werden und sich optimal entfalten können.
 

Zutaten für 1 Zweipfünder:

700 g              Roggenmehl
200 g              Weizenmehl
2x 75 g            Natur Sauerteig (z.B. von Seitenbacher)
2 Pck.              Trockenhefe
2 TL                Fleur de Sel
600 ml            lauwarmes Wasser

 
Zubereitung:

Roggen- und Weizenmehl in eine große Rührschüssel geben und alles miteinander vermengen.

In der Mitte des Mehls eine Kuhle bilden, das Fleur de Sel am Rand entlang hinzufügen und die Trockenhefe in die Mitte geben.

Lauwarmes Wasser (etwa 38° Celsius) langsam in den Teig gießen und mit einem Rührgerät verquirlen.

Zuletzt den Natur Sauerteig unterheben und so lange kneten bis der Teig geschmeidig ist.

Dann in einer ausgemehlten Schüssel an einem warmen Ort für mind. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in eine leicht gefettete Springform geben, so dass diese halb voll ist und erneut gehen lassen. Den Teig erst in den vorgeheizten Ofen schieben, wenn sich das ursprüngliche Volumen verdoppelt hat.

Bei 220°C Ober-/Unterhitze für etwa 50 – 60 Minuten ausbacken.

Zubereitungszeit ca. 1,5 Stunden (inkl. Ruhezeit)
Backzeit ca. 50 – 60 Minuten


Mmmmh…. wie das duftet… so lecker!
Eure Jacky
 
P.S.: Der britische Pfund (gesetzl. engl. Handelsgewicht) ist offiziell als 453,59237 Gramm deklariert und wird hierzulande häufig aufgerundet auf 500 g zur Gewichtsbezeichnung von Lebensmitteln genutzt.

Montag, 27. Juni 2016

J: Rhabarber-Streuselkuchen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

Rhabarber hat im späten Frühjahr und frühen Sommer seine Saison! Er schmeckt fruchtig-sauer und sollte nicht roh verzehrt werden. Er eignet sich aber genau wegen seiner Säure ideal für Blechkuchen mit süßem Pendant, so z.B. dem Streuselkuchen und genau diese Variante möchte ich euch präsentieren! J

Beim Kauf von Rhabarber (wenn ihr ihn nicht im Garten stehen habt) solltet ihr darauf achten, dass die Schnittstellen sich noch nicht dunkel verfärbt haben und eingeschrumpelt sind. Frischer Rhabarber sollte eine glänzende Schnittstelle haben, die bei Berührung Fruchtsäure auf der Haut hinterlässt.

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!
 

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stücke):

500 g              Rhabarber
375 g               Zucker
2 Päckchen    Vanillezucker
1 Prise            Jodsalz
600 g              Mehl
50 g                gehackte Mandeln
375 g               Margarine
75 g                 Haferflocken
                        Backpapier


Zubereitung:

Widmet euch zuerst den Zutaten und wiegt alles ab. Auch wenn ihr dann einige Schälchen rum stehen habt, der Rest geht damit umso schneller.

Sich dann dem Rhabarber widmen. Blattansätze und Stielenden abschneiden, dabei entstehende harte Fäden von den Stangen abziehen, den Rhabarber waschen und in 1-2 cm lange Stücke schneiden.

Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

375 g Margarine in einem Topf schmelzen.

 
Währenddessen die Trockenzutaten – Zucker, Vanillezucker, Salz, Mehl und gehackte Mandeln – miteinander verrühren und zu guter letzt die geschmolzene Margarine hinzugeben. Mit einer Gaben einrühren, sodass Streusel entstehen.

Etwa zwei Drittel der Streusel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck verteilen und mit den Händen flach drücken. Der noch warme Teig verbindet sich zu einem ebenen Boden.

Den Teigboden mit Haferflocken bestreuen (da der Rhabarber saftet) und schließlich den Rhabarber darauf verteilen.


Die übrig gebliebenen Streusel darüber verteilen und im vorgeheizten Ofen für 30 – 35 Minuten goldbraun backen.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit ca. 30 – 35 Minuten


Wem der Rhabarber allein trotz süßer Streusel zu sauer schmeckt, kann auch einen Teil Rhabarber durch Kirschen ersetzen.

Dank der überschaubaren Zutaten und der schnellen Zubereitung ist er ein optimaler Blechkuchen als Mitbringsel zu Geburtstagsfeiern oder als Dessert noch warm mit frischer Schlagsahne! Mmmmmmmmhh….

Ich hoffe, euer Rhabarber-Streuselkuchen ist gut gelungen
und wünsche guten Appetit!
Eure Jacky

Freitag, 13. November 2015

J: Zimtschnecken mit Banane

Hallo an alle Hobbyköche und -köchinnen!

Anbei findet ihr mal eine spezielle Art der Zimtschnecke, die sich super für die Kaffeetafel an einem Sonntag mit der Familie oder als Dessert eignet.


Zutaten für 3-4 Personen:

1 Pck.               Frischer Hefeteig (z.B. von HENGLEIN)
ca. 100 g         Butter
                         Zucker-Zimt-Mischung
ca. 20 g           gestiftelte Mandeln
1                       Banane
1 – 2 Kugeln   Vanilleeis pro Portion
 

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine kleine Auflaufform bereitstellen.

Den Hefeteig aus der Verpackung nehmen und ausrollen.

Die Butter in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf schmelzen lassen und die Zimt-Zucker-Mischung hinzugeben. Damit den Hefeteig vollständig bestreichen.

Die Banane schälen, halbieren und mit zwei Fingerbreit Abstand vom unteren Rand auf den Teig legen. Nun noch die Mandeln darüber streuen und in 8 gleichgroße Streifen teilen.

Diese Aufrollen und in die kleine Auflaufform setzen.

Nun für ca. 25 – 30 Minuten im Ofen goldbraun backen.











Am besten mit Vanilleeis oder Vanillesoße servieren!











Zubereitungszeit ca. 15 Minuten + 25 – 30 Minuten Backzeit

Bon Appétit!
Eure Jacky
 

Mittwoch, 15. Juli 2015

J: Gebäck verzieren

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

Kuchen und Torten zu verzieren, muss nicht immer aufwendig oder schwierig sein. Wer sich eine normale Spritztüte kauft mit ein paar unterschiedlichen Aufsätzen, hat meist schon die halbe Miete gewonnen.

Ich selbst bevorzuge die klassische Tüte und weniger die Plastikvariante, aber das müsst ihr selbst austesten und schauen, womit ihr besser zurechtkommt.

 
Mit diesen Spritzbeuteln lässt sich Zuckerguss, erkalteter Pudding, Buttercreme, Sahne, noch flüssige  Schokolade und alles weitere, was sich in Form spritzen lässt, perfekt als Verzierung auf Gebäck auftragen. Damit werden Cupcakes außergewöhnlich, Cookies individuell oder Kuchen und Torten ein Hingucker.

Allerdings ließe sie sich auch problemlos selber basteln. Eine Anleitung hierzu findet ihr z.B. hier:  https://www.youtube.com/watch?v=EyFUSEzFmxM

Das folgende Bild soll euch verdeutlichen, welche Formen die einzelnen Aufsätze formen können. Genau die gleichen Formen kommen auch heraus, wenn man es statt gerade auf Backpapier eben schräg an den Rand einer Torte setzen will... ;-) Bloß keine Scheu das zu testen! Jede Verzierung macht sogleich einen individuellen und exklusiven Eindruck!

 
Eine Mehrzahl an Aufsätzen für all diejenigen unter euch, die z.B. immer die „Familienbäcker“ bei allen Festlichkeiten sein müssen/wollen/dürfen, lässt sich bequem in diversen Onlineshops bestellen. Aber auch diverse Tortenfachhandel bieten das an, natürlich allerdings für etwas mehr Geld als im Internet.


Mit jedem dieser Aufsätze kann man auch hervorragend Toppings auf Cupcakes auftragen ohne zu kleckern. Hier ein paar Beispiele der klassischen Varianten.

 
Ein bisschen Erfahrung und Fingerspitzengefühl später, lassen sich auch zwei unterschiedlich farbige Massen in den Spritzbeutel füllen und so gleich zweifarbige/-teilige Toppings zaubern. Das kann je nach unterschiedlicher Konsistenz aber auch tricky werden…


Ein weiterer cleverer Helfer zur Verzierung von Torten ist ein Tortenschaber mit diversen Kanten. Damit lässt sich beispielsweise bei einer Torte wunderbar die Sahne- oder Buttercremeschicht drumherum gestalten.

Die Arbeit mit den Tortenschaber verlangt ein wenig Feingefühl, damit man wirklich nur die oberste Schicht außenherum verziert und nicht an den Tortenböden selbst oder der Füllung hängen bleibt. Zum Auftragen von einer Marzipandecke oder Fondant eignet er sich weniger.

Bei dem o.g. weiteren „Tortenüberzug“ ist die eigene Handwärme am sinnvollsten, da der Teig zumeist erst weich geknetet und dann auf Puderzucker oder Bäckermehl ausgerollt wird. Fondant lässt sich zudem auch in allen möglichen Farben einfärben, wenn z.B. die bereits eingefärbte Variante nicht mehr verfügbar ist. Beides ist allerdings so dehnbar, dass es nicht sofort bricht, wenn man ihn dann von der Arbeitsfläche hebt, um ihn über die Torte zu stülpen. Ein Teigroller erleichtert dieses Prozedere etwas.

Entstehen können dann z.B. so kreative Köstlichkeiten:

 
Ich hoffe, ich konnte euch damit einen kleinen Einblick in die Kunst der Kuchen- und Tortenverzierung geben und euch animieren ein wenig zu probieren und auszutesten!

Nur weil ihr keine Konditoren seid, heißt das doch nicht, dass auch ihr außergewöhnliche Leckerbissen zaubern könnt! *daumen hoch*

Da für mich am Wochenende auch wieder zwei Torten anstehen, die ich dem „Sommerfest“ unseres Kleingartenvereins beisteuere, werdet ihr kommende Woche dann sicherlich ein Rezept für Pfirsich-Giotto-Torte finden…

Bis dahin viel Spaß mit euren Lieblingsrezepten und deren Verzierung!
Eure Jacky