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Donnerstag, 11. August 2016

Wochenendsonne bestmöglich ausgenutzt

Hallo liebe Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner,

nach den vergangene Wochen und Monaten durchwachsen-regnerischen Wetters konnten mein Mann und ich am vergangenen Wochenende dann mal wieder richtig werkeln und sind gut im Garten voran gekommen.

Dank des tropisch feucht-schwülen Klimas ist natürlich das Unkraut gesprossen, als gäbe es kein Morgen mehr und dementsprechend wüst und ungepflegt sah der Garten aus. Nach 3 arbeitsintensiven Tagen kann sich das Ergebnis aber sehen lassen!

Das Tomatenhaus ist wieder als solches zu erkennen und nicht länger ein Urwald, wo sich Anfang und Ende nicht erahnen lässt:


Alle Beete des Bestandsgartens sind wieder komplett unkrautfrei und gehackelt, sodass die Erde Luft bekommt und etwas abtrocknen kann (Gesetz dem Fall die Witterung lässt das zu):

 
Und natürlich bedarf es auch einer Wegepflege. Das Unkraut VOR unserem Zaun sowie auf den Gartenwegen war mindestens genauso gewachsen, wie es IM Garten der Fall gewesen ist. Hier hat mein Mann zumdem nach der groben Unkrautentfernung einen Bio-Unkrautvernichter gesprüht, sodass wir in den nächste n Tagen nur noch ein wenig Quarzkies auffülen müssen und schon schaut alles wieder hervorragend aus!

 
Am stolzesten bin ich allerdings darauf, dass wir endlich – mit Hilfe eines sehr guten Freundes – die Eckpfosten unserer geplanten Pergola in den Boden bekommen haben. Man sollte meinen, dass da nichts schweres dabei sei, ABER natürlich gab es die ein oder andere Hürde, so u.a. dass 3 von 4 Pfostenträger problemlos in den Boden gingen, beim 4. dann auf einmal Beton im Boden war. Außerdem sollte die Tiefe der Pfostenträger ja auch im Lot sein und die Vierkantpfosten mit Holzschutzlasur bepinselt werden. Eine helfende Hand war demnach wirklich super!

Sogleich darauf hat auch der Wein seinen Platz am jeweiligen Pfosten gefunden. Leider ist eine Weinrebe wahrscheinlich durch das späte Einsetzen vertrocket. Wir haben das kleine Stännchen dennoch eingesetzt und warten mal ab, ob es im nächsten Frühjahr wieder austreibt.

Nun kann das Dachkonstrukt der Pergola nach und nach entstehen und angeschraubt werden. Mein Mann und ich haben schon ganz viele urlaubshafte Ideen, was wir daraus machen. J Unter anderem hatten wir die Idee es wie eine Strandbar aufzuziehen, indem wir den Boden ausheben, mit Schotter und Sand auffüllen, einen Strandkorb unter die Pergola stellen, davor ein kleines Schwimmbecken und unsere zweite Gartenhütte zu einer Bar umgestalten. Mal sehen, was sich in der nächsten Saison realisieren lässt…

Momentan sieht es noch schlimmer aus, als auf einer Baustelle und wahrlich schlimmer als vor der Aktion… *lach* …aber das legt sich sicher in den nächsten Tagen!


Worüber ich mich allerdings in annähernd gleichem Maße freue, sind die endlich einsetzenden Ernteerträge! In den nächsten Tagen, wenn es wieder regnerischer und unbeständiger werden soll, wird die bisherige Ernte eingekocht, angesetzt und eingelegt!

So möchten wir die geernteten roten Johannisbeeren zu „Johannisbeer-Grappa“ ansetzen, die kleinen Cocktailtomätchen mit Knoblauch, Kräutern, Gemüsebrühe, Weißwein und Öl zu „Knoblauch-Tomaten“ einlegen und die dreierlei Zucchini ebenfalls gewürfelt als Anti-Pasti einlegen. Perfekt, wenn mal unangekündigt Gäste zum Abendessen vor der Tür stehen!

 
Ebenfalls erwähnenswert sind die Chili- und Paprikapflanzen, die wachsen und gedeihen, bereits erste Früchte tragen und nun auch nur noch etwas mehr Sonnenbeständigkeit brauchen, um Farbe anzunehmen!

 
Nachdem der Teich nun seit dem Frühjahr endlich fertiggestellt ist, dürfen wir auch immer mehr Kröten und Frösche begrüßen (zum Leidwesen der blöden, unnützen Stechmücken). Ich hoffe, dass mit dem Fischbesatz in 4 – 5 Wochen dann nächstes Jahr richtig Leben in den Teich kommt. Eine Wasserschnecke hat sich bereits häuslich eingerichtet und die Wasserpflanzen wachsen und gedeihen!

 
Soviel dann erstmal zu dem Update  im Garten.

Natürlich hoffen mein Mann und ich auf ein paar weitere beständige Tage, um auch den „neuen“ Garten zumindest mal grund-zu-entkrauten, den neuen Rasen einsäen und Rindenmulch verteilen zu können, aber da muss der liebe Petrus mitspielen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, seid ihr die Ersten, die es erfahren!

Bis dahin eine schöne (Urlaubs-) Zeit und viel Spaß!
Eure Jacky

Donnerstag, 19. Mai 2016

Garten-News

Hallo liebe Garten-Fans!

Seit dem letzten Post ist doch inzwischen wieder ein bisschen Zeit vergangen und so kann ich euch heute einige Neuigkeiten präsentieren. Vorher hätte ein Post eigentlich keinen Sinn gemacht!

Also legen wir los...

1.) Die Eisheiligen sind rum!

Vom 11. - 15. Mai waren "Eisheilige", eine Zeit, die der es im ursprünglichen Volksmund nochmal richtig kalt werden kann. So gibt es diverse Sprichwörter und Bauernregeln, die (Hobby-) Gärtner gerne mal beachten.

Dieses Jahr haben auch mein Mann und ich uns daran gehalten und das Südgemüse nicht vorher in den Garten gepflanzt.

2.) Neue Pflanzen sitzen im Beet.

Nun aber mit Vollgas voraus. Nachdem das Wetter Ende April / Anfang Mai unseren Enthusiasmus etwas ausgebremst hat, bin ich jetzt nur noch umso wilder und habe am vergangenen Wochenende richtig Gas gegeben. Folgende Bepflanzung hat nun den Weg in unsere Beete gefunden:

roter und grüner Kopfsalat
roter und weißer Kohlrabi
2 Reihen Saatband Radieschen
1 Reihe Saatband Pflücksalat
1 Reihe Saatband Möhren


1 Reihe Saatband Zwiebeln
5 neue Knoblauchstecklinge
Schwarzwurzelsamen
1x Meerrettichpflanze

Unser im Gewächshaus auf den Freigang wartenden Südgemüse (gelbe und grüne Zucchini, Hokkaido-Kürbis, Einlegegurke, Mini-Salatgurke und Aubergine) setzen wir nun in den nächsten Tagen, wenn sich das Wetter wieder gefangen hat auch endlich nach draußen.


3.) Das Arznei-Kräuter-Beet nimmt Gestalt an!

Dank der noch vorhandenen halbrunden Pflanzsteine aus dem vorletzten Jahr, haben wir auch endlich das Arznei-Kräuter-Beet anlegen können. Die ersten Topf-Kräuter sitzen auch schon drin und erfreuen sich ihrer Freiheit.


Von den Zuhause angezüchteten Kräutern sind nur zwei angegangen und die sind noch nicht stark genug für's Freiland. Sie brauchen mindestens noch 2 - 3 Wochen, ehe man sie dann aussetzen kann.

4.) Der Teich ist ringsum bepflanzt!

Darauf hab ich mich mit am meisten gefreut: Die Teichbepflanzung!
Da hier Fische einziehen sollen, sobald die Temperaturen beständiger sind, mussten wir natürlich vorher schon an Bepflanzung und Wasserfilterung denken, um den Teich auf Lebewesen vorzubereiten.

Auch hier habe ich natürlich ein Vorher-Nachher-Bild gemacht, weil ich es selbst einfach liebe, wenn man den Erfolg und die Veränderung direkt im Vergleich sieht.

Logischerweise sind die Pflänzchen IM Teich (Seerose und Wasserpest) auf dem Foto noch nicht so richtig gut sichtbar, aber zumindest die Seerose wird man sicherlich im Laufe des Sommers noch intensiver zu Gesicht bekommen! :-)


Man möge bitte bedenken, dass sich die Randbepflanzung und auch die Feucht-/Sumpfzonenbepflanzung noch Zuwachs bekommen wird! Mein Mann und ich sind am 28.05. auf einem Pflanzenmarkt im Botanischen Garten in 35032 Marburg, da wird sicher noch das ein oder andere Pflänzchen geshoppt! :-)


5.) Unsere Selbstanzuchten

Auch hier wird gewachsen und gedeiht. =D

Zwischenzeitlich habe ich die Maispflänzchen in einen größeren Topf umgetopft, wo sie weiter wachsen konnten. Ich werde Sie aber demnächst raussetzen.


Außerdem habe ich die Basilikum-Setzlinge eingetopft.


Ebenso habe ich die Rosmarin-Setzlinge in Erde gesetzt.


Die Rote Bete Pflänzchen haben mein Mann und ich in liebevoller Sorgfalt voneinander getrennt und bereits ins freie Erdreich, allerdings unter einem Mini-Gewächshaus eingesetzt, sodass sie von starkem Regen und Wind geschützt sind!


So viel erst mal zu den Neuigkeiten rund um Garten und Beet! :-)
Wir hoffen wieder auf eine reichhaltige Ernte, wie im vergangenen Jahr und halten euch natürlich immer up to date bei wichtigen Neuerungen und Änderungen.

Bis dahin erst mal eine schöne Zeit!
Eure Jacky

Samstag, 16. April 2016

Frühlinghafter Start in die Gartensaison

Hallo liebe Hobbygärtner und –gärtnerinnen,

step by step wird unser Garten wieder zu einer frühsommerlichen Erholungsoase. Zwar gibt es nach wie vor das ein oder andere To Do, das noch auf uns wartet, aber man sieht die ersten Fortschritte und das spornt am meisten an.

So haben wir beispielsweise endlich unser „Hintertürchen“ verschlossen, damit unser Vierbeiner nicht mehr zu den Nachbarn flitzen kann. Ein Zaun (Gerüst aus schwedenrot gestrichenem Holz, bespannt mit Hasendraht) samt Türchen versperren nun den hinteren Weg aus dem Garten.


Nachdem das Wetter ein klein wenig beständig und uns wohlgesonnen war in den letzten Tagen, hatte unser übernässter Boden auch endlich mal Zeit ein wenig zur Ruhe zu kommen und abzutrocknen. Bis vor kurzem hatten wir mit „Hochwasser“ in Form von stehendem Grundwasser ab einer gegrabenen Tiefe von 20 cm zu kämpfen. Das ist nun langsam abgesickert und obgleich die Erde dennoch noch immer nass ist, so lässst sich langsam die Pflanzzeit absehen!

Dementsprechend haben wir es endlich geschafft alle Beete von Unkraut zu befreien, umzugraben und glatt zu rächen, sodass der ersten Bepflanzung in einigen Tagen nichts mehr im Wege steht.

Als erstes werden Salat- und Kohlrabipflänzchen kommen, sowie Saatbänder von Radieschen, Möhren, Spinat und Schwarzwurzel.

 
Auch das Gewächshaus ist umgegraben, von der Wühlmausbehausung befreit (unter meinen Gehwegen, die ich aus Plastikplatten gelegt hatte, hatte es sich eine Maus bequem gemacht) und neu eingeräumt, um bald wieder die unterschiedlichsten Tomatenpflänzchen dort einzupflanzen.

 
Dieses Jahr bekommen wir bereits drei selbstgezogene Rispentomaten von meiner Schwiegeroma, aber hinzu sollen noch vier weitere Pflänzchen kommen:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch das Rasenchaos – bedingt durch einen Maulwurf – haben wir weitestgehend beseitigt. Nachdem die Hügel platt getreten und die übrig gebliebene Erde glatt gerecht wurde, haben wir einmal drübergemäht und Rasensamen auf den kahlen Stellen verteilt. Nun hoffen wir, dass diese auch angehen und nicht von den Vögeln vollständig aufgepickt werden.

In den Anzuchttöpfchen Zuhause geht’s nun langsam rund. Die Samen der Rote Bete, des Rosenkohl und des Zuckermais strecken ihre Köpfchen gen Licht.

Von den Einlegegurken, dem Dill und den zweierlei Wassermelonen-Pflanzen ist noch nichts zu sehen, aber auch hier bin ich noch frohen Mutes!

 
Auf unserer To Do Liste stehen allerdings noch zwei elementare Dinge:

1.)    Das Umsetzen des Komposts

Hierzu haben wir uns entschieden, weil der Kompost aktuell wie auf dem Präsentierteller direkt vor unserer Gartenhütte und der überdachten Terrasse prangt. Das Erste, was man sieht, wenn man auf den Garten zugelaufen kommt, ist der Kompost, der im Laufe der Gartensaison eben auch übervoll wirken und müffeln kann.

Daher haben wir nun im hinteren Teil unseres Gartens (etwas abseits gelegen) Platten gelöst, um den Kompost dort hin zu versetzen. Da er im Moment aber komplett voll ist, wird dieses Unterfangen nochmal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, d.h.

a) all der Gartenabfall, der noch nicht verrottet ist, muss umgeschichtet (ggf. irgendwo zwischengelagert) werden,

b) der zu Hummus verkommene Gartenabfall muss gesiebt und auf den Beeten verteilt/untergehoben werden,

c) das aktuelle Kompostgerüst muss ausgegraben und an der anderen Stelle wieder fest und stabil eingegraben werden.

2.)   Das Bepflanzen und Beleben des Teiches

Nachdem wir noch im vergangenen Herbst das Teichbecken eingegraben hatten, damit es während frostiger Wintertage nicht platzt, ist aber seitdem nicht mehr viel geschehen.

Nun – zum Start in den Frühling – muss dieser bepflanzt werden, sowohl mit einer Randbepflanzung, als auch den verschiedenen Abstufungen.

Einige Teichpflanzen haben wir uns schon angeschaut und so tendieren wir zu einem bunten Mix aus allerlei Pflanzen, die auch ein wenig Schatten spenden, da der Teich den ganzen Tag in der prallen Sonne liegen wird. Neben der Otto-Normal-Seerose gehört für uns dann eindeutig noch der (Zwerg-) Schachtelhalm, der Rohrkolben, die Schwertlilie (auch „Sumpfiris“ genannt) und Japanorchidee dazu. So wäre jede Wasserregion/-tiefe mit Pflanzen versorgt und den Fischen (die da kommen sollen) ein wenig Schatten geboten.

Bild © dehner.de
 
Selbstverständlich wird es eine Teichpumpe geben, die filtert und mit einem Wasserspiel für Oberflächenbewegung und Sauerstoffversorgung sorgt.

Zu guter letzt werden wir gleich von Beginn an einen Fischreiher aus Plastik positionieren, sodass unsere Fische keinen Feind zu erwarten haben!

Soweit also erstmal die News aus dem Garten!

Bei Neuigkeiten informiere ich euch natürlich umgehend. Mein Mann und ich freuen uns jedenfalls, dass die Gartensaison wieder beginnt! :-)

Bis ganz bald und viel Erfolg!
Eure Jacky