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Dienstag, 6. Dezember 2016

J: Engelsaugen / Husarenkrapfen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und -bäcker,

die folgenden Plätzchen sind mit mehreren Begriffen bekannt und meine Oma hat sie damals regelmäßig gemacht, auch unter'm Jahr, wenn jemand zu Kaffee zu Besuch kam.

Ich habe sie dieses Jahr das erste Mal gemacht und fand den Teig doch recht "matschig", weshalb sie wohl auch etwas platt bzw. große geworden sind. Aber egal - lecker sind sie trotzdem und das ist, was zählt! :-)

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eine schöne Adventszeit...


Zutaten für ca. 25 Stück:

2              Eigelbe
140 g       Margarine
70 g         Zucker
1 Pck.      Vanillezucker
170 g       Mehl
100 g       Marmelade


Zubereitung:

Ofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann zwei Eier trennen, denn das Eiweiß wird hierzu nicht benötigt.

Das Eigelb gemeinsam mit der Margarine, dem Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen.

Die 170 g Mehl durch ein Sieb hinzu geben und alles miteinander zu einem Teig vermengen.

In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt werden lassen.

Anschließend mit bemehlten Händen etwa 20 - 25 haselnussgroße Kügelchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Mit dem Ende eines Kochlöffels oder der Fingerspitze eine Kuhle in die Mitte drücken.

In diese Kuhle dann Marmelade füllen (ich empfehle Samt & Fein oder kernlose und cremige Marmeladen!).

Die Engelsaugen / Husarenkrapfen in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen.


Anschließend abkühlen lassen und evtl. nochmal mit Puderzucker bestreuen.

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Backzeit ca. 15 Minuten

Ich hoffe, sie sind euch gut gelungen. Natürlich kann man sie mit allerhand Marmelade oder Gelee füllen, je nach dem, was man mag. Was auch möglich wäre, ist eine Füllung mit Baisermasse (so ließen sich die nicht verwendeten Eiweiße auch weiterverarbeiten ;-)).

Seid kreativ und probiert es aus!
Viel Spaß, eure Jacky

Montag, 4. Juli 2016

J: Selbstgemachte Erdbeermarmelade

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche,

was gibt es leckereres als frische, saftig rote Erdbeeren? Ich sag’s Euch: NICHTS! J

Leider ist unsere diesjährige Erdbeerernte im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Aufgrund des massiven Regens sind die meisten Früchte angefault oder von Schnecken angefressen worden, aber die wenigen Erdbeeren, die ich retten konnte, habe ich sofort zu leckerer, selbstgemachter Marmelade eingekocht!

Fruchtaufstriche selbst herzustellen ist so simple, dass das wirklich jeder schafft! Probiert es aus und ich verspreche, selbstgemachte Marmeladen schmecken so viel besser als industriell erzeugtes Massengut.


Zutaten für 2 Gläser Erdbeermarmelade:

500 g              Erdbeeren
250 g              Gelierzucker 2:1
                        (meine Empfehlung: Dr. Oetker Gelierzucker für Erdbeer Konfitüre)
 

Zubereitung:

Die Erdbeeren kurz unter kaltem Wasser abbrausen. Dann den Strunk entfernen und halbiert oder geviertelt in einem Kochtopf geben.

Auf kleiner Hitze die Erdbeeren unter Rühren erwärmen bis Saft austritt und langsam zerkochen lassen (je nach dem wie fest die Erdbeeren sind, kann das bis zu 20 Minuten dauern).

Zu guter letzt den Gelierzucker hinzufügen und etwa 3 Minuten sprudelnd aufkochen.

Heiß in saubere Gläser abfüllen und kurz auf den Kopf drehen. Anschließend auskühlen lassen.



Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Wer keine Stückchen in der Marmelade möchte, kann die Erdbeeren vor Zugabe des Gelierzuckers natürlich mit einem Stabmixer pürieren.

Wer außerdem auch keine Kerne darin mag, gibt die pürierten Erdbeeren durch ein feinmaschiges Sieb.

Mmmmh…. lecker! *yammi*
Eure Jacky

Freitag, 28. August 2015

J: Mein Abnehm-Projekt (9)

Hallo an alle Leidensgenossen und –genossinnen,

was gibt es schöneres als in den Keller zu gehen, wo womöglich eine freistehende Gefriertruhe oder ein Gefrierschrank und ein Regal stehen, das vollgepackt ist mit selbstgemachten Sachen?

Gesunde und ausgewogene Ernährung fängt mit den richtigen Lebensmitteln an und wer z.B. einen Garten oder einen Balkon mit Nutzpflanzen begrünt, der kann davon vieles herstellen, dass mehr BIO gar nicht sein kann und dank der Eigeninitiative können eben auch ungesunde Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und Zuckerzusätze vermieden werden, die meistens dafür verantwortlich sind, wenn zu viele Pfunde auf den Hüften zurück bleiben.

Und Einmachen oder Einkochen ist zudem auch noch so einfach und macht Spaß! :-)

Im Folgenden habe ich euch erst einmal ein paar Websites zusammengestellt, auf denen ihr allerlei Zubehör dazu findet. Klickt einfach auf die aufgelisteten Worte und ihr werdet automatisch weitergeleitet!

Grundsätzliche Infos:

Buchempfehlungen rund ums Thema:
(meine persönliche Empfehlung: „Die Einkoch Bibel“ von Ulrich Jakob Zeni !)

Etiketten / Aufkleber:
http://de.dawanda.com/search?as=0&q=Etiketten+aufkleber

Einmachgläser und -flaschen zum Bestellen:



Im Anschluss an meine kulinarische Woche findet ihr dann noch 3 ganz einfache Rezepte! :-)
 

Gewicht 17.08.       76,2 kg
Gewicht 24.08.      76,4 kg

 
Montag – Tag 43

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             „Kärntner Nudeln“ (Nudeln aus Kartoffelteig gefüllt mit Kartoffelbrei-
                                    Kräuter-Zwiebel-Füllung) (ca. 719 kcal)
Abendessen:             Ruccola-Salat mit Ziegenbackkäse (ca. 410 kcal)
Sonst. Getränke:      Heiße Zitrone (ca. 33 kcal)

Kalorien:                    1.217 kcal C

„Sport“:                      7.655 Schritte (ca. 4,97 km)
                                    ca. 45 Minuten Horseriding + Versorgung (Stall misten, putzen etc.)

 
Dienstag – Tag 44

Mittagessen:             „Maggi“ Ein Teller Ravioli Bolognese (ca. 299 kcal)
Nachmittags:            1 Apfel (ca. 104 kcal)
Abendessen:             ½ Ofenkäse + 1 Stk. Zwetschgenkuchen (ca. 934 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2,5 Liter Wasser

Kalorien:                    1.337 kcal C

„Sport“:                      7.549 Schritte (ca. 4,62 km)
 

Mittwoch – Tag 45

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:              2 Stk. Zwetschgenkuchen + 1 Apfel (ca. 772 kcal)
Abendessen:              Lamacun mit Dönerfleisch und Weichkäse (ca. 743 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2,5 Liter Wasser + 1 Dose Uludag Gazoz (ca. 116 kcal)

Kalorien:                    1.686 kcal D

„Sport“:                      9.863 Schritte (ca. 6,74 km)
 

Donnerstag – Tag 46

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Tomate-Mozzarella-Salat + 2 Sch. Dinkelvollkornbrot (ca. 702 kcal)
Abendessen:             6 Frühlingsrollen + Gelbes Thaicurry mit Reis + Gebackene
                                     Banane (ca. 1.707 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2 Liter Wasser + 0,4 Liter Litschisaft (ca. 220 kcal)

Kalorien:                    2.054 kcal D

„Sport“:                      12.036 Schritte (ca. 8 km)
 

Freitag – Tag 47

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:              ca. 500 g Tomaten + Cornflakes mit 1,5% Milch und ca. 10g Zucker 
                                     gesüßt (ca. 554 kcal)
Abendessen:             Spinatauflauf mit Cheesy Crust (ca. 904 kcal)
Sonst. Getränke:      ca. 2,5 Liter Wasser

Kalorien:                    1.513 kcal C

„Sport“:                      13.566 Schritte ( ca. 8,98 km)
                                   ca. 45 Minuten Horseriding + Versorgung (Stall misten, putzen etc.)
 

Samstag – Tag 48

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Abendessen:              Linguine in Weißwein-Tomatensoße mit Scampi (ca. 921 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 1 Liter Wasser + 3 x Malzbier 0,33 L (ca. 514 kcal)
                                     + 1 x alkoholfreies Weizenbier hell (ca. 115 kcal)

Kalorien:                    1.605 kcal D

„Sport“:                      6.985 Schritte ( ca. 4,87 km)
                                   ca. 45 Minuten Horseriding + Versorgung (Stall misten, putzen etc.)
 

Sonntag – Tag 49

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Spinatauflauf mit Cheesy Crust (ca. 904 kcal)
Nachmittags:            4 Stk. Zwetschgenkuchen (ca. 1.336 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 1 Liter „PFANNER Roter Tee“ + 1 x Malzbier 0,33 L (ca. 171 kcal)

Kalorien:                    2.466 kcal D

„Sport“:                      6.595 Schritte ( ca. 4,25 km)
 

Und nun findet ihr noch drei clevere und einfache Rezepte… a) für einen leicht herzustellenden Sirup, b) für eine lecker-fruchtige Marmelade und c) schmackhaft-fruchtiges Apfelmus.

1.) Schwarzer Johannisbeersirup

1 kg                 schwarze Johannisbeeren
1 x                   Limette (Saft davon)
700 ml           Wasser
700 g             Kristallzucker

Die Beeren vom Stängel befreien und in einem Topf mit dem Limettensaft zusammen auf 40° Grad erwärmen. Dann mit einem Kochlöffel oder einem Pürreestampfer zerdrücken. Diese Masse dann komplett auskühlen lassen und anschließend durch ein feines Sieb oder Küchentuch abgießen, sodass Schalen- und Kernerreste abgesiebt werden. Den Saft selbstverständlich auffangen und mit 700 ml Wasser strecken. Den Zucker dazu geben und den Saft auf 85° Grad erwärmen, bis sich der Zucker gut aufgelöst hat. Heiß in Flaschen füllen, verschließen und liegend auskühlen lassen.

2.) Rote Johannisbeer-Brombeer-Marmelade

1 kg                 Brombeeren
1 kg                 Rote Johannisbeeren
2x                    Limette (saft davon)
1 kg                 Gelierzucker 2:1
2 EL                Cointreau (oder Grand Manier)

Die Brombeeren und Johannisbeeren mit dem Limettensaft aufkochen und leicht wallend ca. 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Cointreau und den Gelierzucker hinzugeben und für weitere 5 Minuten köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Die heiße Konfitüre sofort in saubere Gläser abfüllen (möglichst voll mit wenig Luft zwischen Marmelade und Deckel) und die Gläser rasch verschließen. Auskühlen lassen und fertig!

3.) Apfelmus

1 kg                 geschälte und in Spalten geschnittene Äpfel
200 ml           Wasser
200 g              (brauner) Zucker
1 TL                 Zimt
½ Zitrone      davon Schalenabrieb

Die Apfelspalten mit 200 ml Wasser weich kochen und anschließend mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern. Zu diesem die restlichen Zutaten hinzugeben und alles für etwa 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Zwischenzeitlich immer wieder umrühren! Dann das heiße Mus in Gläser füllen, verschließen und auskühlen lassen.

Alles stets dunkel und kühl lagern und nach Öffnung im Kühlschrank lagern und zeitnah aufbrauchen! :-)
 

Der Post der zehnten Woche wird dann mit „ernährungsbedingte Erkrankungen“ gespickt sein.


Viele liebe Grüße,
eure Jacky

P.S.: Entschuldigt die Post-Verspätung, ich war krankheitsbedingt etwas „unfähig“…

Donnerstag, 6. August 2015

J: Einmachen & Einkochen

Hallo an alle Hobbygärtner und –gärtnerinnen,

die ersten Ernten sind eingefahren und mussten logischerweise auch verarbeitet werden. Da mein Mann und ich uns entschlossen haben dieses Jahr zu Weihnachten hauptsächlich Selbstgemachtes zu verschenken, hat sich das auch angeboten.

Daher fanden Schwarze, sowie Rote Johannisbeeren und Brombeeren bereits Verwendung.

 
Wir haben daraus selbstgemachten Johannisbeer-Sirup zum Verdünnen gemacht, Kompott und Marmelade.

Das nächste Projekt gibt die Verarbeitung eines Kürbis. Natürlich wird klassisch eine Kürbiscreme-Suppe daraus gezaubert, aber bei über 6 kg Kürbis bleibt noch genug für andere Projekte, wie beispielsweise

Aprikosen-Kürbis-Marmelade
süß-sauer eingelegter Kürbis


Außerdem startet nun die Tomatenzeit, was sich anbietet um leckeren Tomatenketchup, Tomatensoße oder getrocknete Tomaten in Öl selber herzustellen und einzulagern.

Alles eingekochte und eingelegte kann man sehr gut über mehrere Monate bis hin zu über einem Jahr aufheben und verwenden (auch ohne Konservierungsmittel aus der chemischen Herstellung), wenn sie kühl und dunkel (z.B. im Keller) gelagert werden.

Ab dem Anbruch sollte es dann – wie bei jedem anderen Lebensmittel auch – im Kühlschrank aufbewahrt und zeitnah verzehrt werden.

Die letzten Zucchini werden ebenfalls noch geerntet werden können und auch hier habe ich mir überlegt, ein wenig was haltbar zu machen (nach mehreren Wochen Zucchini-Ernte hat man irgendwann keinen Appetit mehr darauf! ^^).

Hierbei dachte ich an eingelegte gegrillte Zucchini in Chili-Öl, sowie ein Zucchini-Paprika-Chutney.


Die Rezepte kommen nun nach und nach online, damit auch ihr bei Begärtnerung von Balkon oder Garten eure Ernte haltbar machen könnt und nicht in den Zugzwang kommt etwas wegwerfen zu müssen.

Ein Buch kann ich dazu wirklich äußerst empfehlen:


Bis zum nächsten Mal aus dem Garten! *wink*
Eure Jacky

Dienstag, 24. Februar 2015

J: Zebrakuchen pink-weiß

Liebe Hobbybäcker und -bäckerinnen,

hier kommt diesmal eine zeitaufwendige Herausforderung! Ich habe den Kuchen eigentlich durch Zufall entdeckt und musste ausprobieren, ob das auch wirklich so funktioniert.

Wollt ihr es auch ausprobieren?

Ist auf alle Fälle und garantiert der Hingucker auf jeder Party und super variabel! ;-)
 

Zutaten:

Für den Kuchen:
650 g              Mehl
300 g              Zucker
180 ml            Öl
ca. ½ - ¾ L   Soja-Milch
¼ L                 Mineralwasser
1 Pck.               Backpulver
1                       gemahlene Vanille (oder Vanilleextrakt)
2 EL                 Kakao
2 – 3 EL          Erdbeer- oder Himbeermarmelade
                         Prise Salz
je 1 Fl.              schwarze und pinke Lebensmittelfarbe

 
Für die Buttercreme:
250 g              weiche Butter (Zimmertemperatur)
80 g                Zucker
500 ml           Milch
1 Pck.              Vanille- oder Schokopudding

 
Für die Verzierung:
1 Pck.              weißes Fondant
1 Pck.              schwarzes Fondant

 
Zubereitung:

Stellt den Ofen schonmal an und lasst ihn auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nehmt dann eine Springform (Ø 26 – 28 cm) zur Hand und fettet diese großzügig ein.


Mischt anschließend alle trockenen Zutaten für den Kuchen zusammen (Mehl, Zucker, Backpulver, Prise Salz).

Achtung: Vanille, Kakao und Marmelade werden erst später zur Färbung genutzt!!!

Die trocknen Zutaten nun mit dem Öl, dem Mineralwasser und der Sojamilch zu einem zähflüssigen Teig vermischen. Ggf. durch Sojamilch oder Zugabe von Mehl die gewünschte Zähflüssigkeit korrigieren.

Den Teig dritteln!

Erstes Drittel durch die Zugabe des Kakaopulvers und der schwarzen Lebensmittelfarbe dunkeln.

Das zweite Drittel mit 2-3 EL Erdbeer- oder Himbeermarmelade und pinker Lebensmittelfarbe einfärben.

Im letzten Drittel wird nur die gemahlene Vanille / das Vanilleextrakt zugefügt und miteinander vermischt.


Nun abwechselnd hellen, pinken und schwarzen Teig genau in die Mitte geben und so lange wiederholen bis alle drei Drittel komplett aufgebraucht sind.


Den Kuchen nun für etwa eine dreiviertel Stunde (45 Minuten) auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben. Ihr könnt z.B. mit einem Edelstahlstäbchen den Gargrad des Kuchenteigs kontrollieren, bevor ihr ihn später heraus holt.


Löst den Kuchen von der Springform und stellt ihn z.B. auf einen Ofenrost, sodass von allen Seiten Luft dran kommt. Lasst ihn nun gut abkühlen! Für die Buttercreme muss der Kuchen komplett erkaltet sein!

Ihr könnt gleich nach Herausnehmen des Kuchens jedoch schon mit einem Bestandteil der Creme anfangen, der auch abkühlen muss – nämlich dem Pudding!

Dafür etwa 450 ml kalte Milch mit 80 g Zucker auf den Herd stellen und aufkochen lassen. In die übriggebliebenen 50 ml kalte Milch kann schonmal das Puddingpulver eingerührt werden.

Sobald die Milch sprudelnd aufkocht, von der Herdplatte nehmen, diese ausstellen und das zähflüssige Milch-Pulver-Gemisch unterrühren. Sofort den Vanillepudding mit Frischhaltefolie abdecken! Diese direkt auf die Puddingmasse drücken, sodass sich keine Haut bilden kann und dann den Pudding ebenfalls auskühlen lassen.

Die Butter könnt ihr zu diesem Zeitpunkt ruhig schon aus dem Kühlschrank holen. Sie sollte bei Verarbeitung weich sein und Zimmertemperatur haben.

Etwa 2-3 Stunden später wäre der optimale Zeitpunkt, um den Kuchen fertigzustellen. Solltet ihr es nicht eilig haben, lasst ihn über Nacht stehen und macht am nächsten Tag weiter.

Gebt die Butter in eine Schüssel und zerdrückt sie mit einer Gabel. Dann löst die Frischhaltefolie vom Pudding und gebt ihn mit in die Rührschüssel, ehe ihr miteinem Schneebesen oder der elektronischen Variante (den Handrührgerät) die beiden Komponenten gut miteinander verrührt.

Teilt den Kuchen waagrecht mittig und setzt sicherheitshalber den Tortenring nochmal drumherum. Nun legt die obere Teighälfte bei Seite und gebt eine dünne Schicht Buttercreme darauf (~ 0,5 cm).

Legt den Kuchendecken wieder darauf und drückt ihn gut an. Dann verteilt ihr auch darauf Buttercreme, bis der Kuchen gleichmäßig dick und möglichst gerade aussieht. Diese Buttercreme-Füllung streckt den Kuchen und ebnet seine Form für das spätere Überziehen mit dem Fondant.

Streicht die Buttercreme mit Hilfe eines Löffels oder Schabers möglichst glatt, löst den Tortenring wieder und streicht auch die Seiten des Kuchen komplett ein, sodass er eine einheitliche Buttercremeummantellung erhält. Dann stellt den Kuchen für eine halbe Stunde bis Stunde in den Kühlschrank, damit die Buttercreme fest werden kann.

Den weißen Fondant auf einer gefetteten Unterlage ausrollen, z.B. über ein Nudelholz legen und damit über den Kuchen legen. Streicht den Fondant erst oben glatt, dann an den Seiten hinunter. Gut festdrücken und auf die Falten achten!


Anschließend den schwarzen Fondant ausrollen und Zebrastreifen ausstechen oder per Hand ausschneiden und auf den weißen Fondant drapieren. Gern mit dem übriggebliebenen schwarzen Fondant ein Band oder kleine Bällchen formen und um den Rand legen, das rundet diesen netter und gleichmäßiger ab.

Zubereitungszeit ca. 1 Stunde
Backzeit ca. 45 Minuten
Auskühlen ca. 2 – 3 Stunden (nach dem Backen) + ½ - 1 Stunden (nach Buttercreme)
Gesamtzeit ca. 5 - 6 Stunden

Es war anstrengend, es war langwierig, aber es hat sich gelohnt!

E voilá: Mein Zebrakuchen pink-weiß!

Gutes Gelingen!
Eure Jacky

Montag, 9. Februar 2015

J: Gefüllte Blätterteigherzen

Hallo an alle Hobbybäcker und –bäckerinnen!

Hier folgt eine rafinierte Idee, die den Sonntagskuchen vielleicht gelegentlich ersetzen könnte! Mit wenig Zutaten gelingt so ein schnelles Stückchen für den Familienbesuch. Natürlich wäre das auch perfekt für einen Kindergeburtstag oder einen Polterabend!

Viel Spaß!


Zutaten:

1 Rolle            Blätterteig (270g)
75 g                 Fruchtaufstrich (Geschmack je nach Belieben)


Zubereitung:

Blätterteig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und ggf. mit dem Nudelholz noch etwas größer ausrollen (ca. 30 x 42 cm).

Die Außenseiten mit Fruchtaufstrich bestreichen, aber die Mitte frei lassen oder nur hauchdünn bestreichen.

Jede Längsseite ca. 3 x nach innen einrollen, bis mittig noch ein schmaler Streifen frei ist.

Eine der entstandenen Teig-Marmeladen-Rollen mit Wasser einpinseln und auf die andere Teigrolle legen. Leicht andrücken, dabei den entstandenen unteren Knick etwas zusammendrücken (das ergibt später die Herzspitze).


Zugedeckt ca. 45 Minuten in die Gefriertruhe.

Angefrorene Rolle aus der Gefriertruhe nehmen, ca. 5 Minuten antauen lassen und dann in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Teigherzen mit etwas Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen.


Nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C). ca. 15 Minuten backen.

Herausnehmen und auf den Blechen auskühlen lassen.

Zubereitungszeit ca. 25-30 Minuten
Ruhezeit ca. 45 Minuten


Hoffentlich gutes Gelingen!
Eure Jacky

Montag, 14. Juli 2014

S: Blaubeer-Kirsch-Marmelade

Am Wochenende habe ich mich noch mal dran gemacht ein bisschen Marmelade zu kochen. Da die Kirschen jedoch geschmacklich nicht ganz so intensiv waren, dachte ich mir da muss etwas mehr Pepp rein. Und da ich noch eine Schale Blaubeeren hatte, kamen diese spontan in den Topf. Und was soll ich sagen, die Blaubeer-Kirsch-Marmelade ist die Wucht! Besonders lecker auf Pfannkuchen oder Waffeln. Ich weiß jetzt schon, dass die Gläschen nicht lange halten werden. *jammy*

Zutaten (ca. 450-500 ml):

550 g Kirschen (entkernt)
250 g Blaubeeren
500 g Gelierzucker
1 Limette

Zubereitung:
Die Kirschen entkernen und gründlich waschen. Die Blaubeeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen. Einen hohen Topf aufstellen und langsam erhitzen. Zuerst die Kirschen hineingeben und kurz erhitzen lassen, dann die Blaubeeren dazugeben. Ein Päckchen 2:1 Gelierzucker dazugeben und alles gut vermengen. Auf die Temperatur aufpassen, damit der Zucker nicht anbrennt. Er sollte schön langsam schmelzen. 

Den Saft einer Limette oder wer es etwas saurer mag auch den Saft von zweien dazugeben. Das Obst gründlich durchrühren bis der ganze Zucker sich aufgelöst hat. Nun mit einem Pürierstab das Obst vorsichtig pürieren. Hier kommt es auf euren Geschmack an, mögt ihr kleinere Stückchen in der Marmelade, dann püriert das Obst nicht vollständig durch. Ansonsten so fein wie möglich pürieren und im Zweifelsfall das Püree noch einmal durch ein Sieb drücken. 

Ich jedoch mag es, wenn die Marmelade etwas gröber ist. Das Obstpüree nun eine gute Viertel- bis Halbestunde köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren damit nichts ansetzt.


In sterile Gläser die Marmelade heiß und sauber abfüllen. Sofort verschließen und für 10min. auf den Kopf stellen, danach sollte es wirklich fest verschlossen sein und die Marmelade hält sich für ein paar Monate (was aber bei dem leckeren Geschmack eher unwahrscheinlich ist). 


eure snoopy