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Dienstag, 23. August 2016

J: Eingelegte Zucchini-Dreierlei

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Manchmal ernten wir in unserem Garten so viel, dass wir das alles gar nicht aufessen können. Also muss es haltbar gemacht werden!

Nun gibt es verschiedene Formen des Haltbarmachens, so etwa das Einfrieren, Einlegen, Einkochen und Einmachen.

Nachdem wir etwas verspätet nun eine reichliche Zucchiniernte vorweisen können, haben mein Mann und ich uns entschlossen folgendes Rezept einmal zu testen. :-)

Optisch macht es absolut was her und da wir ja nun in der "Weihnachtsgeschenke-Produktion" sind, hoffen wir natürlich, dass ebenso gut schmecken wird.

Viel Spaß beim Nachkochen...


Zutaten für ca. 5 Gläser à 500 ml :

2,5 kg        Zucchini (etwa 4 mittelgroße Zucchini)
je 1            gelbe, grüne und rote Paprika
1,25 L       Weißweinessig
3/4 L        Wasser
125 g         Zucker
5 EL          Salz
2 EL          Pfefferkörner
2 TL          Kümmelsamen
2 TL          Senfkörner
3                Lorbeerblätter

Zubereitung:

Die Zucchini und Paprika waschen, Strunke (+ bei der Paprika die Kerne) entfernen und in gleichmäßige grobe Würfel schneiden.


Essig, Wasser, Zucker, Salz und die Gewürze in einem großen Topf zum Kochen bringen.


Zucchini und Paprika hinzugeben und alles zusammen für etwa 10 Minuten köcheln lassen.


Danach kochen heiß in saubere Gläser füllen, sofort verschließen und komplett auskühlen lassen.


Gebt den Zucchini etwa 3 -4 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort, um das süß-saure Aroma des Suds anzunehmen, dann eignen sie sich hervorragend für asiatische Gerichte oder als Antipasti.

Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Es war wirklich kinderleicht und um Gemüseüberschuss haltbar zu machen, auf jeden Fall eine gute Idee! Probiert es aus!

Viel Erfolg und viel Spaß!
Eure Jacky

Donnerstag, 11. August 2016

Wochenendsonne bestmöglich ausgenutzt

Hallo liebe Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner,

nach den vergangene Wochen und Monaten durchwachsen-regnerischen Wetters konnten mein Mann und ich am vergangenen Wochenende dann mal wieder richtig werkeln und sind gut im Garten voran gekommen.

Dank des tropisch feucht-schwülen Klimas ist natürlich das Unkraut gesprossen, als gäbe es kein Morgen mehr und dementsprechend wüst und ungepflegt sah der Garten aus. Nach 3 arbeitsintensiven Tagen kann sich das Ergebnis aber sehen lassen!

Das Tomatenhaus ist wieder als solches zu erkennen und nicht länger ein Urwald, wo sich Anfang und Ende nicht erahnen lässt:


Alle Beete des Bestandsgartens sind wieder komplett unkrautfrei und gehackelt, sodass die Erde Luft bekommt und etwas abtrocknen kann (Gesetz dem Fall die Witterung lässt das zu):

 
Und natürlich bedarf es auch einer Wegepflege. Das Unkraut VOR unserem Zaun sowie auf den Gartenwegen war mindestens genauso gewachsen, wie es IM Garten der Fall gewesen ist. Hier hat mein Mann zumdem nach der groben Unkrautentfernung einen Bio-Unkrautvernichter gesprüht, sodass wir in den nächste n Tagen nur noch ein wenig Quarzkies auffülen müssen und schon schaut alles wieder hervorragend aus!

 
Am stolzesten bin ich allerdings darauf, dass wir endlich – mit Hilfe eines sehr guten Freundes – die Eckpfosten unserer geplanten Pergola in den Boden bekommen haben. Man sollte meinen, dass da nichts schweres dabei sei, ABER natürlich gab es die ein oder andere Hürde, so u.a. dass 3 von 4 Pfostenträger problemlos in den Boden gingen, beim 4. dann auf einmal Beton im Boden war. Außerdem sollte die Tiefe der Pfostenträger ja auch im Lot sein und die Vierkantpfosten mit Holzschutzlasur bepinselt werden. Eine helfende Hand war demnach wirklich super!

Sogleich darauf hat auch der Wein seinen Platz am jeweiligen Pfosten gefunden. Leider ist eine Weinrebe wahrscheinlich durch das späte Einsetzen vertrocket. Wir haben das kleine Stännchen dennoch eingesetzt und warten mal ab, ob es im nächsten Frühjahr wieder austreibt.

Nun kann das Dachkonstrukt der Pergola nach und nach entstehen und angeschraubt werden. Mein Mann und ich haben schon ganz viele urlaubshafte Ideen, was wir daraus machen. J Unter anderem hatten wir die Idee es wie eine Strandbar aufzuziehen, indem wir den Boden ausheben, mit Schotter und Sand auffüllen, einen Strandkorb unter die Pergola stellen, davor ein kleines Schwimmbecken und unsere zweite Gartenhütte zu einer Bar umgestalten. Mal sehen, was sich in der nächsten Saison realisieren lässt…

Momentan sieht es noch schlimmer aus, als auf einer Baustelle und wahrlich schlimmer als vor der Aktion… *lach* …aber das legt sich sicher in den nächsten Tagen!


Worüber ich mich allerdings in annähernd gleichem Maße freue, sind die endlich einsetzenden Ernteerträge! In den nächsten Tagen, wenn es wieder regnerischer und unbeständiger werden soll, wird die bisherige Ernte eingekocht, angesetzt und eingelegt!

So möchten wir die geernteten roten Johannisbeeren zu „Johannisbeer-Grappa“ ansetzen, die kleinen Cocktailtomätchen mit Knoblauch, Kräutern, Gemüsebrühe, Weißwein und Öl zu „Knoblauch-Tomaten“ einlegen und die dreierlei Zucchini ebenfalls gewürfelt als Anti-Pasti einlegen. Perfekt, wenn mal unangekündigt Gäste zum Abendessen vor der Tür stehen!

 
Ebenfalls erwähnenswert sind die Chili- und Paprikapflanzen, die wachsen und gedeihen, bereits erste Früchte tragen und nun auch nur noch etwas mehr Sonnenbeständigkeit brauchen, um Farbe anzunehmen!

 
Nachdem der Teich nun seit dem Frühjahr endlich fertiggestellt ist, dürfen wir auch immer mehr Kröten und Frösche begrüßen (zum Leidwesen der blöden, unnützen Stechmücken). Ich hoffe, dass mit dem Fischbesatz in 4 – 5 Wochen dann nächstes Jahr richtig Leben in den Teich kommt. Eine Wasserschnecke hat sich bereits häuslich eingerichtet und die Wasserpflanzen wachsen und gedeihen!

 
Soviel dann erstmal zu dem Update  im Garten.

Natürlich hoffen mein Mann und ich auf ein paar weitere beständige Tage, um auch den „neuen“ Garten zumindest mal grund-zu-entkrauten, den neuen Rasen einsäen und Rindenmulch verteilen zu können, aber da muss der liebe Petrus mitspielen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, seid ihr die Ersten, die es erfahren!

Bis dahin eine schöne (Urlaubs-) Zeit und viel Spaß!
Eure Jacky

Dienstag, 2. August 2016

J: Zucchini-Ei-Pfanne mit Garnelen

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Die ersten Zucchini aus eigenem Anbau sind reif und konnten verarbeitet werden. Da es aber nicht immer das schlichte Zucchini-Gemüse oder die  gefüllte Zucchini sein muss, habe ich mich von einem Video im Netz inspirieren lassen und nun schaut, was dabei heraus gekommen ist:


Zutaten für 3 Portionen:

200 g                Frühstücksbacon
1                        Knoblauchzehe
2                        große Zucchini
50 - 75 g          geriebener Käse
3                        Eier
1 TL                  Butter (oder Margarine)
15                      Garnelen
                          Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Zuallererst die Zutaten vorbereiten.

Dafür die Zucchini mit einem Sparschäler schälen und grob raspeln.

Den Knoblauch schälen und in Stückchen schneiden oder hacken.

Nun den Frühstücksbacon in Streifen schneiden und ohne Zugabe von zusätzlichem Fett in einer beschichteten Pfanne anbraten.

Sobald er angebräunt ist, gebt den Knoblauch dazu und lasst es nochmals 3 - 4 Minuten andünsten. Nun die gehobelte Zucchini hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen (hier nicht zu sparsam sein, da die Zucchini eine Menge Wasser zieht! :-)).

Zuletzt den Käse hinzugeben und unterheben, dann drei Eier möglichst gleichmäßig darauf verteilen und die Pfanne mit einem Deckel abdecken.

Bei geringer Hitze 5 - 8 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen in einer zweiten Pfanne etwas Butter (oder Margarine) schmelzen und die Garnelen darin rundherum garen.

Wer möchte, kann jetzt natürlich alles noch etwas liebevoll dekorieren und dann servieren! 

Zubereitungszeit ca. 20 - 30 Minuten

Dieses schnelle Abendessen eignet sich hervorragend für Diäten und einer Low-Carb-Ernährungsweise. Außerdem schmeckt es super lecker und sieht zudem noch hervorragend aus! :-)

Guten Appetit, lasst es euch munden!
Eure Jacky

Samstag, 30. Juli 2016

J: Pasta "Ratatouille Art"

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Resteverwertung mal anders.
Kennt ihr das, wenn man unzählige Dinge im Kühlschrank liegen hat, die für sich allein genommen keine komplette Mahlzeit mehr ergeben?
Wieso also nicht alles zusammenwürfeln und was leckeres, neues daraus zaubern?

Ähnlich erging es mir bei folgendem Rezept.
Wenig Lust, nichts halbes und nichts ganzes im Kühlschrank, keine Zeit...
Dafür ist die Ratatouille-Pastapfanne optimal...


Zutaten für 4-5 Portionen:

500 g                Spaghetti
½ - 1                   Zucchini
½ - 1                   Aubergine
½ - 1                   Paprika
2 - 3                  mittelgroße Möhren
1                        Zwiebel
1                        Knoblauchzehe
4-5                    Tomaten (frisch oder getrocknet)
                          Salz, Pfeffer
1 Pck.                Streukäse (bei Bedarf)


Zubereitung:

Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Währenddessen Zucchini, Aubergine, Paprika und Möhren waschen und in gleichmäßig große Würfel schneiden.

Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und in Stückchen schneiden oder hacken.

Eine Pfanne auf den Herd stellen und etwas Fett darin erhitzen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und anschwitzen.

Salz ins kochende Nudelwasser geben und die Spaghetti etwa 10 Minuten al dente garen.

Das gewürfelte Gemüse in die Pfanne dazu geben und mit dem Knoblauch und den Zwiebeln gemeinsam anschwitzen. Nach etwa 6 - 8 Minuten mit einer Kelle Nudelwasser ablöschen.

Die Nudeln schließlich abgießen und zu dem Gemüse hinzugeben. Miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 
Zubereitungszeit ca. 20 - 30 Minuten

Dazu passt hervorragend ein leichter Weißwein oder ein Bierchen. :-) Perfekt für einen warmen Sommertag!

Guten Appetit, ich hoffe, es schmeckt euch!
Eure Jacky

Donnerstag, 10. September 2015

J: Seelachsfilet mit marinierter Zucchini an Schafskäsedip

Hallöchen an alle! 

Dieses wirklich leckere Rezept habe ich zum Teil – man höre und staune – aus dem ALDI SÜD Wochenangebot… Ein klein wenig abgewandelt und mit Fisch als Beilage aufgepeppt, wollte ich es euch nicht vorenthalten.

Schmeckt wirklich wahnsinnig lecker, ist kalorienarm, leicht und schnell zubereitet. Auch ein Hit für auf den Grill.

Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie uns…
Gutes Gelingen!

Zutaten (für 2 Personen):

2 Stk.              Seelachsfilet à ca. 250 – 300 g
1 – 2                Zucchini (je nach Größe)
5 EL                natives Olivenöl extra
3 EL                heller Balsamico- oder Weißweinessig
1                      Chili-Schote
1 – 2 EL          Blütenhonig
150 g               Naturjoghurt 1,5 %
100 g               Feta/Schafskäse (z.B. „Patros leicht“)
2 EL                Zitronensaft
                        Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Zucchini waschen und längs in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Chilischote hälfteln, Kerne herauskratzen und in möglichst kleine Stückchen hacken. Mit Essig, Honig und 4 EL Olivenöl verrühren.

Dann die Zucchinischeiben in einer Grillpfanne von beiden Seiten etwa 1 Minute braten und in eine flache Schale legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und der Essig-Öl-Mischung beträufeln. Abkühlen lassen.

Für den Dip Joghurt mit Zitronensaft und 1 EL Olivenöl glattrühren, Schafskäse sehr fein hacken oder zerdrücken und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen.

Nun die Seelachsfilets zur Hand nehmen, kalt abbrausen und mit Hilfe eines Zewas trocken tupfen. Nun das Filet von beiden Seiten salzen und mit einem dünnen Mehlmantel umziehen.

Die Filets in die erhitzte Pfanne geben und von beiden Seiten ca. 5 Minuten goldbraun-knusprig braten.

Nun alles auf einem Teller anrichten und den Fisch mit einer Zitronenscheibe garnieren.
 

Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Guten Appetit & Grüße aus der Küche,
eure Jacky

Mittwoch, 19. August 2015

J: Zucchini-Lasagne con Carne

Hallo an alle Hobbyköche und –köchinnen,

heute im Gepäck eine leicht abgewandelte Form der Lasagne Bolognese. Da wir derzeit massenhaft Zucchinis im Garten ernten können und diese ja auch verarbeitet werden wollen, habe ich eine Zucchini-Lasagne von Carne ausprobiert.

Häufig sind Zucchini-Lasagnen vegetarisch oder sogar vegan, aber ganz auf Fleisch verzichten, wollte mein Mann dann doch nicht. Gern kann man das aber logischerweise weg lassen.


Zutaten (für 3-4 Personen):

ca. 12 – 15      Lasagneblatten
2                      mittelgroße Zucchini
750 g              Hackfleisch
                        Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Knoblauch)
2 – 3 EL         Tomatenmark
handvoll         frische Cherry-Tomaten
2 Fl.                Rama Cremefine zum Kochen (7 %)
1 Pck.              geriebener Käse


Zubereitung:

Das Hackfleisch würzen und gut miteinander vermengen. Dann in eine erhitzte Pfanne mit etwas Fett geben und mit Hilfe eines Kochlöffels möglichst klein bröseln.

Nun die frischen Cherry-Tomaten abbrausen und vierteln, dann mit zum Hackfleisch dazu geben. Ebenso die 2 – 3 EL Tomatenmark als Würze hinein geben und alles miteinander verrühren. Die Tomaten verlieren ihren Saft und bilden mit dem ausgetretenen Hackfleischfett die Basis für eine leckere Soße.

Zu guter letzt 2 Fl. Rama Cremefine zum Kochen hinzu gießen und auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Die Zucchinis waschen, abtrocknen und in dünne Scheiben schneiden.

Ofen vorheizen auf etwa 200°Ober-/Unterhitze.

Eine Auflaufform heran ziehen und nun alles Schichten. Angefangen mit 4 Lasagneblatten für den Boden, darauf die Zucchini und dann die Hackfleischsoße (gern könnt ihr auch noch etwas Käse zwischen die Lagen streuen).

Die Zutaten genügen für drei Schichten.

Die Lasagne für etwa 35 Minuten in den Ofen schieben, dann kurz heraus ziehen, die eigentliche Lage Käse auf der Oberfläche verteilen und weitere 10 – 15 Minuten goldbraun überbacken.


Sie ist wirklich sehr lecker geworden und mit den bissfesten Zucchini einen knackig-frischen Geschmack.

Zubereitungszeit ca. 1 Std. inkl. Backzeit

Guten Appetit & Grüße aus der Küche,
eure Jacky

Donnerstag, 13. August 2015

J: Pastasalat mit Zucchini-Talern

Hallöchen an alle Resteverwerter!

In unserem Garten ist derzeit Zucchini-Ernte angesagt und da wir ja möglichst auch alles verarbeiten möchten, sind im Moment viele Zucchini-Rezepte angesagt! :-)
 
Außerdem habt ihr Spaghetti übrig und keine Lust lange in der Küche zu stehen und einen mords Aufwand zu betreiben? Dann habe ich hier den perfekten Wiederverwertungstipp für euch…

Probiert es aus, es ist echt eine leckere Alternative für ein schnelles Essen nach einem arbeitsreichen Tag und/oder an warmen Abenden!


Zutaten (für 2 Personen):

ca. 200 g        kalte Spaghetti (z.B. vom Vortag)
5 EL                natives Olivenöl
2 EL                heller Essig (weißer Balsamico oder Weißweinessig)
1 Pck.              Knorr Salatkrönung (Balsamico-Kräuter oder Würzige Gartenkräuter)
ggf. 1 – 2        TL Créme Fraîche Kräuter
1                      Zucchini
1                      Ei
3 – 4 EL         Mehl
                        Parmesankäse
 

Zubereitung:

Alle Zutaten für das Salatdressing zusammenrühren (Olivenöl, Essig, Salatkrönung), bei Bedarf mit etwas Créme Fraîche Kräuter strecken.

Die Spaghetti in eine Schüssel und mit dem Dressing übergießen. Mit Salatbesteck oder den Händen miteinander vermengen.

Dann den Spaghettisalat auf zwei Teller aufteilen und mit frisch geriebenem/gehobelten Parmesan bestreuen.

Das Ei auf einen Teller geben und verquirlen.

Das Mehl mit etwas Salz und Pfeffer auf einen zweiten Teller geben und mit einem Finger etwas vermischen.

Dann die Zucchini abwaschen, in Taler schneiden und zuerst in dem Ei, dann im gewürzten Mehl wälzen.

Eine antihaftbeschichtete Pfanne mit etwas Fett erhitzen und die Zucchinitaler darin ausbacken.

Die noch warmen Zucchini-Taler auf die Teller mit dem Spaghettisalat drapieren und fertig!


Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Lasst es euch schmecken!
eure Jacky

Donnerstag, 6. August 2015

J: Einmachen & Einkochen

Hallo an alle Hobbygärtner und –gärtnerinnen,

die ersten Ernten sind eingefahren und mussten logischerweise auch verarbeitet werden. Da mein Mann und ich uns entschlossen haben dieses Jahr zu Weihnachten hauptsächlich Selbstgemachtes zu verschenken, hat sich das auch angeboten.

Daher fanden Schwarze, sowie Rote Johannisbeeren und Brombeeren bereits Verwendung.

 
Wir haben daraus selbstgemachten Johannisbeer-Sirup zum Verdünnen gemacht, Kompott und Marmelade.

Das nächste Projekt gibt die Verarbeitung eines Kürbis. Natürlich wird klassisch eine Kürbiscreme-Suppe daraus gezaubert, aber bei über 6 kg Kürbis bleibt noch genug für andere Projekte, wie beispielsweise

Aprikosen-Kürbis-Marmelade
süß-sauer eingelegter Kürbis


Außerdem startet nun die Tomatenzeit, was sich anbietet um leckeren Tomatenketchup, Tomatensoße oder getrocknete Tomaten in Öl selber herzustellen und einzulagern.

Alles eingekochte und eingelegte kann man sehr gut über mehrere Monate bis hin zu über einem Jahr aufheben und verwenden (auch ohne Konservierungsmittel aus der chemischen Herstellung), wenn sie kühl und dunkel (z.B. im Keller) gelagert werden.

Ab dem Anbruch sollte es dann – wie bei jedem anderen Lebensmittel auch – im Kühlschrank aufbewahrt und zeitnah verzehrt werden.

Die letzten Zucchini werden ebenfalls noch geerntet werden können und auch hier habe ich mir überlegt, ein wenig was haltbar zu machen (nach mehreren Wochen Zucchini-Ernte hat man irgendwann keinen Appetit mehr darauf! ^^).

Hierbei dachte ich an eingelegte gegrillte Zucchini in Chili-Öl, sowie ein Zucchini-Paprika-Chutney.


Die Rezepte kommen nun nach und nach online, damit auch ihr bei Begärtnerung von Balkon oder Garten eure Ernte haltbar machen könnt und nicht in den Zugzwang kommt etwas wegwerfen zu müssen.

Ein Buch kann ich dazu wirklich äußerst empfehlen:


Bis zum nächsten Mal aus dem Garten! *wink*
Eure Jacky

Samstag, 11. Juli 2015

J: Unser eigener Schrebergarten (4)

Hallo aus dem Schrebergarten!

Es ist doch schon wieder einige Zeit seit dem letzten Post vergangen und zwischenzeitlich kam die große Sahara-Hitzewelle zwischen zwei Regen- und Gewitterperioden.

ABER der Garten hat alles weitestgehend gut überstanden und es wächst und gedeiht alles! :-)

Deswegen wollten wir auch wieder mal ein Lebenszeichen von uns geben und die bisherigen Erfolge mit euch teilen…  Im Folgenden haben wir eine kleine Bildergalerie für euch zusammengetragen:

 
Bald werden die Tomaten rot werden… oder gelb oder orange, je nachdem was man für Sorten gepflanz hat natürlich. Bei uns ist alles vertreten. Die ersten kleineren Exemplare haben wir schon geerntet, aber die Tomatensaison geht ja jetzt auch erst richtig los. Und was man nicht alles mit Tomaten machen kann: Tomate-Mozzarella-Salat, Gazpacho, füllen und überbacken, Arrabiatasoße…… mmmh….

Und hier seht ihr unsere erste Zucchini-Ernte! Sie schmecken wirklich sehr gut und dafür, dass das Pflänzchen mal winzig gewesen ist und Mitte Mai (also vor rund 8 Wochen) erst ins Freiland durfte, gibt’s jetzt Vollgas! :-)

 
Ganz zu schweigen von dem Kürbis! Der ist förmlich explodiert und wuchtert nun über’s ganze Beet (was er aber auch darf!). Sogar die ersten kleinen Kürbisse hängen schon dran, brauchen aber noch etwas bis sie fertig sind… Kürbiszeit ist ja aber auch erst im Herbst.

 
Der Blumenkohl kommt doch besser als anfangs erwartet. Letztes Jahr hatte ich gar kein Glück mit ihm, dieses Jahr scheint ihm Klima und Standort besser zu gefallen. Die ersten Köpfe sind gebildet und dürfen nun noch etwas größer werden…

 
Die Kräuter haben sich wahnsinnig gut eingelebt und sind prächtig gewachsen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bedingt durch Mrs. Wühlmaus, haben sie es aber jetzt krachen lassen und trotz dass wir regelmäßig ernten, um zuhause mit frischen Kräutern zu würzen, sehen sie aus, als würden sie still vor sich hin wachsen… hach, wie das duftet ♥!

 
 
Last but not least noch die scharfen und milden Pflanzkübel-Chilis… Auch hier gibt es erste gut sichtbare Erfolge zu verbuchen, allerdings haben wir die noch nicht getestet, wissen also nicht, ob sie auch halten, was sie versprechen. Aber hierzu folgt der Test noch! ;-)

Nichtsdestotrotz werden mein Mann und ich nächste Saison ein wenig anders anpflanzen. Auch die blühenden Elemente, die wir hier vom Vorgänger übernommen haben, finden einen anderen Platz, da sie schlicht zu groß und buschig werden, um am Wegrand zu stehen. Aber sie finden dafür ein neues Plätzchen entlang des Zauns zum Nachbarn.

Da sich wirklich alle vier Bäume im Garten als Apfelbäume herausgestellt haben, wartet hier bereits im Herbst die größte Veränderung auf uns! Da mein Mann keine Äpfel verträgt (Allergie) und ich sie demnach so gut wie nicht verarbeiten kann, werden wir sie im Herbst leider weg machen… Einerseits tut es mir ja wahnsinnig leid für den Baum, andererseits wissen wir nicht, was wir sonst mit ihnen machen sollen. Sie sind schon zu groß und die Wurzeln zu stark, um sie z.B. in einen anderen Garten zu versetzen, aber wenn ich sie nicht nutzen kann, nehmen sie mir nur Platz weg.

Statt dessen kommen hier vier andere Säulenobst-Bäume zum Einsatz, die im Spätherbst, wenn die Blätter gefallen sind, gesetzt werden:

Säulenkirsche
Säulenzwetschge
Säulenaprikose
Säulenbirne

Da mein Mann und ich ja nicht eine ganze Gegend mit Obst versorgen wollen, sondern hauptsächlich für den Eigenbedarf anbauen, und nur begrenzt Platz haben, brauchen wir keine riesigen Bäume, die kiloweise Obst tragen, was dann zuhause schnell fault bzw. gar nicht in den Massen verzehrt werden kann, wie man es ernten kann.

Daher bietet sich in diesem Fall Säulenobst sehr gut an! Wer wiederum seine Familie über mehrere Generationen hinweg (also z.B. Kinder, Eltern, Großeltern) versorgen will und noch etwas an Freunde abgeben mag, für den eigenen sich „normal wachsende“ Obstbäume allerdings sehr viel besser!!!

In den nächsten Tagen hält zudem ein kleiner Fischteich Einzug in unseren Garten. Die Schale haben wir von benachbarten Kleingärtnern geschenkt bekommen, die ihren eigenen Teich um einiges vergrößert haben. Aber hier werden wir wahrscheinlich Fische erst im Frühjahr 2016 kaufen, da jedes Gewässer ersteinmal eine Flora und Fauna bilden muss, ehe Lebewesen darin überleben. Vielleicht siedelt sich ja aber ein Frosch von alleine an! :-)

Das sind erst einmal die News vom Kleingarten, der wirklich prächtig angelaufen ist!

Wir freuen uns schon auf die Herbst-Pflanzzeit und die Winterernte. In der Hinsicht ist Gärtnerei echt was feines!

Bis zum nächsten mal! *wink*
Eure Jacky