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Mittwoch, 21. Dezember 2016

J: Gewürzmischungen (für Fisch, Fleisch, Geflügel oder Curry)

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

mit Gewürzmischungen machen viele Firmen ziemlich viel Geld, dabei ist es so simpel und sehr viel kostengünstiger diese selbst herzustellen. In einem Glas verschlossen halten sie sich lange und eigenen sich ebenfalls zum Verschenken.

Im folgenden möchte ich euch die ein oder andere Mischung vorstellen, die nicht nur im Winter, sondern auch später wieder zur Grillsaison hervorragend geeignet ist.

Auf den derzeit stattfindenden Weihnachtsmärkten gibt es zudem häufig Gewürzstände, welche die Einzelzutaten in größerer Menge für günstiges Geld oder 3-für-2-Angebote vermarkten. Haltet die Augen offen!


Klassisches Barbecue-Gewürz

4 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL reines Chilipulver
2 TL Vollrohrzucker
2 TL Knoblauchpulver
2 TL Paprikapulver
1 TL Selleriesamen-Gewürz
1 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Steakhouse-Gewürzmischung

2 TL schwarzer Pfeffer
2 TL Senfkörner
2 TL Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL reines Chilipulver

Spareribs-Gewürz

2 TL reines Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver

Karibik-Würzmischung

1 EL Vollrohrzucker
1 EL Knoblauchpulver
1 EL getrockneter Thymian
2 1/2 TL naturreines, grobes Meersalz
3/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3/4 TL gemahlener Piment

Asiatische Gewürzmischung

2 EL Paprikapulver
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Koriandersamen
2 TL chinesischs Fünf-Gewürze-Pulver
1 TL Ingwerpulver
1/2 TL gemahlener Piment
1/2 TL Cayennepfeffer

Espresso-Gewürzmischung

2 EL grob gemahlene Espressobohnen
2 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblaucpulver

Hähnchen- und Fisch-Gewürz

4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knoblauchpulver
1 EL naturreines, grobes Meersalz
2 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Viel Spaß beim Mischen, Abfüllen und Verschenken!

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Links, die euch zu Gewürzdöschen führt, die ihr käuflich erwerben könnt und worin sich eure Mischungen gut beschriftet lange halten.

Kleine Gewürzdose (ca. 35 g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-stapelbar-inkl-12-Etiketten/dp/B00DEI5QL8

Große Gewürzdose (ca. 75 - 80g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-Streueins%C3%A4tze-stapelbar-Etiketten/dp/B00DEI5HJO/ref=pd_cp_201_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=PWQHTN6M126YFBR1W36V

Gewürzgläser mit Bügelverschluss in verschiedenen Größen (60 / 140 / 250 ml)
https://www.amazon.de/dp/B01LZLML5T?psc=1

Mini-Glasfläschen mit Korken in verschiedenen Größen (8 / 10 / 12 / 14 ml)
https://www.amazon.de/Alsino-Glasfl%C3%A4schchen-Flaschen-Schnapsflaschen-Sandfl%C3%A4schchen/dp/B00ZFYO5FC/ref=pd_sim_sbs_201_7?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=D2SEHK8Z3KTN3X7KWQWD

Schenken soll von Herzen kommen und Freude machen...
Denkt immer daran, Weihnachten ist das Fest der Liebe...

Viel Spaß und schöne Tage,
eure Jacky

Dienstag, 22. März 2016

J: Lachsfilet auf einem Blattspinat-Mandel-Bett

Hallo an alle,

Karfreitag steht vor der Tür und traditionell wird in christlichen Haushalten an diesem Tag Fisch gegessen, weil der Fisch eines der ältesten Symbole ist, mit dem sie sich zu erkennen geben. Das Wort "Fisch" heißt auf griechisch "Ichthys". Das sind die Anfangsbuchstaben von "Iesos Christos Theou Yios Soter". Auf deutsch: "Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter".

Auch wenn ich nicht sonderlich religiös erzogen wurde, so ist es bei uns tatsächlich auch Brauch am Kreuzigungstag Christi Fisch zu essen.

Um euch zu zeigen, wie lecker das sein kann, möchte ich euch folgendes Rezept vorstellen.


Zutaten für 2 Personen:

2                      Lachsfilets à 125 g
500 g              Blattspinat (tiefgefroren)
1 TL                 Butter
2 EL                Mandelsplitter oder gehobelte Mandeln
                         Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1                       Zitrone (alternativ Zitronenkonzentrat)
 

Zubereitung:

Den Blattspinat in einem Topf langsam erhitzen. Das ausgetretene Wasser vorsichtig abgießen und das grüne Gemüse mit einem Teelöffel Butter, sowie den Mandelsplittern, etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Lachs unter kaltem Wasser abwaschen, mit Küchenpapier abtupfen und in eine Pfanne mit heißen Fett (z.B. Pflanzenöl oder Cremefine) geben. Je nach Dicke der Filets auf beiden Seiten etwa 1 – 2 Minuten braten und erst würzen, wenn der Fisch anschließend aus der Pfanne genommen wird (die Gewürze verbrennen sonst bei der hohen Hitze und können nicht in den Fisch einziehen).

Den Blattspinat auf den Tellern wie ein Bett für den Lachs drapieren und diesen schließlich oben drauf legen.

Hierzu passt hervorragend Meerrettich und Zitrone.


Kalorienarm, eiweßreich, reich an Omega-3-Fettsäuren und Eisen und suuuuper lecker!

Zubereitungszeit ca. 20 - 30 Minuten

Guten Appetit und
ein frohes Osterfest,
eure Jacky

Mittwoch, 20. Januar 2016

J: Gegrilltes Lachssteak mit Erbsenpüree und Wildreis

Hallo an alle Hobbyköche und -köchinnen!

Unser Supermarkt hatte Lachssteaks im Angebot und da musste ich einfach zuschlagen! Man kann mit Lachs so viel tolle Sachen machen und es muss nicht immer ein Filet sein.

Da Lachs sehr viele wichtigen Vitamine (E, B1, B2, B6, B12 und C), sowie die guten Omega-3 Fettsäuren und Mineralstoffe wie Kaliuim, Zink oder Jod enthält, darf er ohne Gewissensbisse geschlemmt werden.

Zutaten für 2 Personen:

2x 150 g          Lachssteak
300 g              Erbsen (tiefgefroren)
1/2 Beutel      Püreepulver
3 – 4 EL         Créme Fraîche oder Créme Légère
1 Kochbeutel Wildreis                    
                         Salz, Pfeffer
                         Öl zum Braten
 
Zubereitung:

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Kochbeutel Reis hinein geben. Hitze reduzieren und leicht köchelnd ca. 10 - 13 Minuten (je nach Reissorte) garen lassen.

Währenddessen in einem anderen Topf Wasser zum Kochen bringen und die tiefgefrorenen Erbsen etwa 5 Minuten darin garen. Abschütten und mit einem Pürierstab und unter der Zugabe von Créme Fraîche / Créme Légère und Püreepulver cremig pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Grillpfanne auf dem Herd mit 1 – 2 EL Pflanzenöl erhitzen und die Lachssteaks hinein geben. Je nach Dicke der Lachssteaks von beiden Seiten etwa 4 – 6 Minuten braten bis man diese schönen Grillstreifen der Pfanne auf dem Fleisch des Fisch sieht.

Nun kann angerichtet und geschlemmt werden!

Guten Appetit…

Zubereitungszeit ca. 25 – 35 Minuten
 
Bis zum nächsten Mal,
eure Jacky
 

Donnerstag, 10. September 2015

J: Seelachsfilet mit marinierter Zucchini an Schafskäsedip

Hallöchen an alle! 

Dieses wirklich leckere Rezept habe ich zum Teil – man höre und staune – aus dem ALDI SÜD Wochenangebot… Ein klein wenig abgewandelt und mit Fisch als Beilage aufgepeppt, wollte ich es euch nicht vorenthalten.

Schmeckt wirklich wahnsinnig lecker, ist kalorienarm, leicht und schnell zubereitet. Auch ein Hit für auf den Grill.

Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie uns…
Gutes Gelingen!

Zutaten (für 2 Personen):

2 Stk.              Seelachsfilet à ca. 250 – 300 g
1 – 2                Zucchini (je nach Größe)
5 EL                natives Olivenöl extra
3 EL                heller Balsamico- oder Weißweinessig
1                      Chili-Schote
1 – 2 EL          Blütenhonig
150 g               Naturjoghurt 1,5 %
100 g               Feta/Schafskäse (z.B. „Patros leicht“)
2 EL                Zitronensaft
                        Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Zucchini waschen und längs in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.

Die Chilischote hälfteln, Kerne herauskratzen und in möglichst kleine Stückchen hacken. Mit Essig, Honig und 4 EL Olivenöl verrühren.

Dann die Zucchinischeiben in einer Grillpfanne von beiden Seiten etwa 1 Minute braten und in eine flache Schale legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und der Essig-Öl-Mischung beträufeln. Abkühlen lassen.

Für den Dip Joghurt mit Zitronensaft und 1 EL Olivenöl glattrühren, Schafskäse sehr fein hacken oder zerdrücken und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen.

Nun die Seelachsfilets zur Hand nehmen, kalt abbrausen und mit Hilfe eines Zewas trocken tupfen. Nun das Filet von beiden Seiten salzen und mit einem dünnen Mehlmantel umziehen.

Die Filets in die erhitzte Pfanne geben und von beiden Seiten ca. 5 Minuten goldbraun-knusprig braten.

Nun alles auf einem Teller anrichten und den Fisch mit einer Zitronenscheibe garnieren.
 

Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Guten Appetit & Grüße aus der Küche,
eure Jacky

Montag, 20. Juli 2015

J: Mein Abnehm-Projekt (4)

Hallo an alle Leidensgenossen und –genossinnen,

die dritte Woche ist rum und irgendwie war das Ergebnis des heutigen Wiegens nicht ganz so motivierend. :-(

Ich habe mich zwar in der letzten Woche viel bewegt, bin vermehrt Treppen gestiegen statt Fahrstuhl zu fahren und habe viel geräumt (in Wohnung und Garten), aber das kann ja nicht so viel mehr Muskelaufbau herbeigeführt haben, wie die Waage es mir anzeigt!?

Guuuut… zugegebenermaßen habe ich am Wochenende geschlemmt, weil meine Familie zum Essen da war und wir Sommerfest im Gartenverein hatten, aber… *miep* Der Montag fing einfach nicht gut an.

Da ich in der vergangenen Woche aber auch in meine pillenfreie Tage gekommen bin und ich da öfter ein wenig an Gewicht zulege, habe ich im Internet recherchiert und bin darauf gestoßen, dass sehr viele Frauen wenige Tage vor ihrer Periode ein paar Pfund zunehmen… von bis zu drei Kilo war in mehreren Artikeln und auch Frauenforen die Rede! Ô.Ô

Das läge darin begründet, dass sich wieder mehr Wasser innerhalb des Gewebes ansammle, und der Östrogenspiegel in den Tagen vor der Periode extrem niedrig sei.

Das alles würde sich aber anschließend wieder regulieren, so hieß es… na da bin ich ja mal gespannt, ich will’s hoffen!

Trotzdem: Es setzt langsam ein neues Körpergefühl ein, weil ich doch schon irgendwie das Gefühl habe an Umfang verloren zu haben… mag womöglich auch Einbildung sein und weil ich anfangs dem Umfang nicht gemessen habe, habe ich auch jetzt leider keinen Vergleichswert – ich Dussel!

Wie dem auch sei, ich versuche dennoch durchzuhalten!

Und da zum Abnehmen auch eine weiterhin reduzierte, aber gesunde und leckere Ernährung gehört, sollte man auf frische Lebensmittel zurückgreifen. Diese sind leider oftmals teurer als Dosen – ganz klar – aber eben auch nahrhafter.

Bei Gemüse darf man gern auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Das heißt nicht Rahmspinat oder bereits angemachte Gemüsepfannen, sondern ungewürzte, rohe Gemüse (wie z.B. Erbsen, Broccoli, Blattspinat oder Bohnen), die dann in einem Gericht noch ihren Einsatz finden.

Aber wie ist das bei Fleisch, Geflügel und Fisch?

Hier gilt: Frische Produkte kaufen und möglichst zeitnah verarbeiten…

 
Gewicht 13.07.       77,4 kg
Gewicht 20.07.      78,9 kg


Montag – Tag 15

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + 3 Milchbrötchen (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tagliatelle mit Zucchini, Möhren und Scampi (ca. 683 kcal)
Abendessen:             Tagliatelle mit Zucchini, Möhren und Scampi, mit Ei überbacken
                                     und Parmesan + 150 g selbstgem. Erdbeerquark (ca. 1.098 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3,5 Liter Wasser + 1 Schöfferhofer Granatapfel (ca. 170 kcal)

Kalorien:                    2.126 kcal D

„Sport“:                      8.694 Schritte (ca. 5,99 km)
                                     ca. 2 Stunden Gartenarbeit (Johannisbeeren abernten, Sträuche
                                     stutzen, Unkraut jähten, Weg kehren…)


Dienstag – Tag 16

Mittagessen:             100 g Erdnuss-Flips (ca. 500 kcal)
Abendessen:             Lahmacun mit Dönerfleisch und Feta (ca. 743 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2,5 Liter Wasser + 1 Dose Uludag Gazoz (ca. 116 kcal)

Kalorien:                    1.359 kcal C

„Sport“:                      7.566 Schritte (ca. 5,15 km)
 

Mittwoch – Tag 17

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + 3 Milchbrötchen (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tomaten-Salat mit Balsamico-Ölivenöl-Dressing &
                                     Vollkornbaguettini (ca. 564 kcal)
Abendessen:             Wagner Rustipani Hähnchenbrust auf Frischkäse-Creme (ca. 398 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + 1 Liter Grüner Tee

Kalorien:                    1.137 kcal C

„Sport“:                      6.694 Schritte (ca. 4,67 km)

 
Donnerstag – Tag 18

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Yokebe-Eiweißshake (ca. 287 kcal)
Abendessen:             3 selbstgefüllte Tortilla-Wraps Ø 20 cm mit Frischkäse, Mais,
                                     Salat, Tomaten und Hackfleisch oder Thunfisch (ca. 992 kcal)
Sonst. Getränke:       4 Liter Wasser + 0,5 Liter Volvic Fruity (ca. 124 kcal)

Kalorien:                    1.458 kcal C

„Sport“:                      6.754 Schritte (ca. 4,75 km)

 
Freitag – Tag 19

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + ca. 220 g Ananas (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tomaten-Salat mit Salz und Pfeffer (ca. 130 kcal)
Nachmittags:            1 Apfel + 3 Milchbrötchen (ca. 185 kcal)
Abendessen:             Mini-Hackbällchen im Brotteigmantel mit überbackenem
                                     Blumenkohl und heller Crème-Fraîche-Soße (ca. 987 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3 Liter Wasser

Kalorien:                    1.477 kcal C

„Sport“:                      5.129 Schritte (ca. 3,52 km)


Samstag – Tag 20

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Bratwurst mit ½ Scheibe Schwarzbrot und Ketchup (ca. 484 kcal)
Nachmittags:            1 Stk. Erdbeertorte (ca. 386 kcal)
Abendessen:              Fischbuffet mit Kartoffel- und Gemüsebeilage (ca. 1.164 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + Weißweinschorle 0,25 L (ca. 174 kcal)

Kalorien:                    2.263 DDD

„Sport“:                      6.095 Schritte (ca. 4 km)
                                    „Mid-Summer-Putz“, ca. 6,5 Std. die Wohnung auf Hochglanz poliert,
                                    Tiere frisch gemacht und versorgt

 
Sonntag – Tag 21

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Nachmittags:            1 gegrillter Hähnchenfiletspieß, ½ Steak und Nudelsalat (ca. 926 kcal)
Abends:                     Cornflakes mit 1,5% Milch und ca. 10g Zucker gesüßt (ca. 486 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + 2 Gläser Cola (ca. 222 kcal)

Kalorien:                    1.689 kcal D

„Sport“:                      6.148 Schritte (ca. 4,2 km)
                                    ca. 0,5 Std. Gartenarbeit (ernten, fegen, gießen)

 
Fleisch

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung wird von viel Fleischkonsum abgeraten, da gerade Schweinefleisch beispielsweise über einen sehr hohen Fettgehalt verfügt.

Möchte man dennoch auf Fleisch nicht verzichten, sollte man sowohl bei der Auswahl, als auch Menge und Zubereitung ein wenig was beachten.

Allseits bekannt ist ja, dass Rinder- und Kalbsfleisch sehr viel weniger Kalorien haben als Schwein, allerdings gibt es auch da magere Waren. Daher sollte man, wenn es um eine Fleischmahlzeit geht, möglichst danach schauen, dass man hochwertige Produkte kauft – im Idealfall natürlich beim Metzger seines Vertrauens. Im Folgenden stehen die Fleischprodukte mit dem wenigsten Fettanteil und somit geringen Kalorien (Angaben pro 100 g):

Kalbsfilet                    94 kcal
Kalbsschnitzel           100 kcal
Schweineschnitzel    105 kcal
Schweinefilet             106 kcal
Kalbskotelett             114 kcal
Hammel- oder
Lammfilet                  114 kcal
Rinderfilet                 120 kcal
Kaninchen                 150 kcal

Ebenso verhält es sich natürlich bei Gehacktem. Schaut hier, dass ihr möglichst Tartar (113 kcal pro 100 g) kauft, dabei handelt es sich um Hackfleisch aus hochwertigem, sehnenfreiem und fettreduziertem Rindfleisch, wie z.B. Filet.

Das „normale“ Rinderhackfleisch liegt bei rund 202 kcal pro 100 Gramm und ist damit fast doppelt so fetthaltig, wie die magerere Variante. Natürlich ist Tartar deswegen auch ein wenig teurer.

Das gewöhnliche Hackfleisch halb-halb (also zu gleichen Teilen aus Schwein und Rind bestehend) liegt dann auch schon bei 221 kcal pro 100 g und i.d.R. essen wir mehr als 100 Gramm Fleisch, wenn wir z.B. Hackbällchen braten.

Auch Gewürze und Zutaten, die ihr als Würze in das Fleisch einknetet, haben Kalorien, die man nicht außer Acht lassen sollte, deswegen versucht möglichst auf frische Produkte zurück zu greifen statt Granulaten und Fertigwürzern.

 
Geflügel

Dass Geflügel umhin als sehr mager gilt, ist nichts neues. Aber auch hier gibt es sprichwörtlich „fette Hennen“. Gerade Hähnchenhaut ist eine Kalorienfalle, die man so nicht erwartet.

Im Folgenden habe ich euch diverse Geflügelfleisch-Sorten aufgelistet. Vielleicht ist sogar das ein oder andere dabei, was ihr noch nicht gegessen habt und nun einmal probieren möchtet (Angaben pro 100 g):

Hähnchenbrust         75 kcal
Entenbrust                123 kcal
Wachtelbrust             123 kcal
Straußenfilet             123 kcal
Fasan                          133 kcal
Fasanenbrust           133 kcal
Fasanenkeule           134 kcal
Wachtel                     134 kcal
Putensteak                137 kcal
Perlhuhn                    146 kcal
Truthahn                   157 kcal
Hühnerbrust             165 kcal
Pute(nschnitzel)       170 kcal
Strauß                         175 kcal
Hähnchenschenkel   191 kcal
Poularde                     199 kcal
Wildente                     211 kcal
Putenflügel                229 kcal
Hähnchenflügel        290 kcal
Taube                          294 kcal
Gans                            305 kcal
Ente                             337 kcal

Damit das Geflügelfleisch nicht so stark austrocknet, gibt es Zubereitungstricks, die helfen:

è Das Fleisch nicht vor dem Braten würzen, sondern ungewürzt in der Pfanne von allen Seiten gleichmäßig anbraten bis es Farbe hat und dann im Backofen in Alufolie auf dem Gitter bei 120 Grad etwa 15 Minuten garziehen lassen. Erst dann das Fleisch würzen.

è Bei Hühnchen & Co.: Eine kräftige Hühnerbrühe sprudelnd aufkochen und das Geflügel hineingeben. Nochmals kurz aufkochen und bei Seite stellen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Wenn die restlichen Bestandteile der Mahlzeit fertig sind, das Fleisch herausnehmen und rundum goldbraun anbraten. Dann würzen.
 

Fisch

Beim Fisch gilt eine Faustregel: Je hellhäutiger der Fisch, desto fettärmer ist er! Dennoch: Viele fetthaltigere Fischarten enthalten dafür die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Das sind ungesättigte Fettsäuren, die essenziell für den Menschen sind, da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.

Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren (z.B. aus Pflanzenölen wie Raps-, Lein- und Wallnussöl) werden beispielsweise zur Energiegewinnung verstoffwechselt oder in Zellmembranen eingebaut! Bei Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und Fischöl hingegen wirken lt. Studien blutdrucksenkend und haben eine positive Auswirkung auf die Knochenstabilität.

Zu den sehr Omega-3-reichhaltigen Fischen zählen u.A. die Forelle (ca. 105 kcal*), die Sardine (ca. 125 kcal*), die Makrele (ca. 184 kcal*), der Lachs (ca. 203 kcal*), Thunfisch (ca. 230 kcal*) und der Hering (ca. 233 kcal* und ein sehr starker Eigengeschmack).

Achtung allerdings vor Verwechslung bei Lachs und Seelachs. Zweiterer gehört nicht zur Gattung des Lachses, sondern zur gleichen Familie wie der Kabeljau, nämlich den Dorschartigen! Außerdem ist der Seelachs mit rund 79 kcal pro 100 g Rohgewicht um ein vielfaches fettärmer! Er zählt bereits schon zu den „Magerfischen“, die mit > 2% Fettanteil diesem Namen alle Ehre machen.

Ebenso sind auch o.g. Kabeljau (ca. 79 kcal*), die Scholle (ca. 80 kcal*), der Zander (ca. 85 kcal*) und der Steinbutt (ca. 115 kcal*) zu dieser Sparte.

Wenn man zudem noch etwas Gutes für den Tierschutz tun möchte, ohne riesigen Aufwand, beachte man beim Kauf:

Bei Kabeljau und der Scholle sollte man auf Herkünfte achten. Kabeljau-Fänge aus der Ostsee können bedenkenlos verzehrt werden, wohingegen die Nordsee als überfischt gilt und die Bestände dort schrumpfen bedächtig.

Bei der Scholle sieht es ähnlich aus! Fänge aus dem Nord-Ost-Atlantik sind unbedenklich, die Schollenbestände aus dem Pazifik gelten jedoch bereits als gefährdet.

 
Ich hoffe, ich habe euch ein paar gute Fleisch-Alternativen aufzeigen können, die ihr bei euren Lieblingsgerichten eventuell mal austauscht und testet. :-)

Der Post der fünften Woche wird dann mit Infos, Tipps und Tricks zum Thema „Mahlzeiten zubereiten – was, wann, wie“ gespickt sein.

Viele liebe Grüße,
eure Jacky

Dienstag, 7. April 2015

Restaurantempfehlung „Okinii“

Japanische Küche erleben: Interessantes Konzept trifft leckeres Essen!


Erst einmal klingt alles kompliziert.

Man kommt an, wird an den Platz gebracht und erhält dann ein auf den Tisch eingeloggtes iPad.

Mit diesem iPad soll eine schnelle und reibungslose Bestellung von Getränken und Speisen ermöglicht werden.

Alle 15 Minuten darf man pro Person 8 Items (zu Mittag) oder 5 Items (zu Abend) bestellen und das – wenn man will und es schafft – zweieinhalb Stunden lang.


Die o.g. Items sind dabei keine ganzen Gerichte, wie man es z.B. vom All-you-can-eat Asiaten um die Ecke kennt, sondern jeweils separierte Häppchen auf Tellern. Dank des mehrmaligen Bestellzyklus kann man dadurch in den Genuss kommen alles einmal probieren zu können und nebst Suppen, Gemüsebeilagen und Sushi gibt es über Hauptspeisen aus Fleisch, Fisch, Hühnchen oder Vegetarischem auch Nachspeisen zum Auswählen. Die Qualität der Speisen ist dabei wirklich bemerkenswert! Man schmeckt die hochwertigen Produkte und die frische Zubereitung.


Ganz günstig ist das Späßchen nicht, aber für jeden der z.B. Besuch von der Familie oder Freunden bekommt, die weiter weg wohnen und denen man etwas besonderes präsentieren möchte, eine super Idee!

Das Mittagsbüffet gibt es bereits für 13,90 € (feiertags 15,90 €) und das Abendbuffet mit mehr Speisenauswahl für 24,90 € (feiertags 25,90 €)! Kinder bis 4 Jahre essen frei, für Kinder ab 12 Jahre gilt ein ermäßigter Preis. Für jedes Tellerchen, das so gut wie voll zurück geht, wird eine Extragebühr erhoben, da man den übermäßigen Wegwurf von Nahrungsmitteln nicht gutheißt und somit auch nachhaltig wirtschaften will.

Geöffnet ist das Lokal täglich von 12:00 – 15:30 Uhr und nochmal von 18:00 – 00:30 Uhr! Das Ambiente ist edel und schick, sehr ansprechend für ein „Fast Food Lokal“ der besonderen Art.

Reservierung dringlich erforderlich, denn egal ob zum Mittagstisch oder Dinner, das Restaurant scheint stets bestens besucht zu sein.
 
http://www.okinii.de/

Donnerstag, 24. Juli 2014

J: Leckeres Portugal


Olá e bom dia de Portugal!

Mein Mann und ich waren mit Freunden dieses Jahr zwei Wochen an der portugiesischen Algarve, sowie in Lissabon und durften neben zahlreichen Unternehmungsmöglichkeiten auch die portugiesische Küche näher kennenlernen.

Die unmittelbare Angrenzung an den Atlantik bringt hier natürlich viel Fisch- und Meeresfruchtspeisen auf eine jede Restaurantkarte, sowie unzählige Süßspeisen. Die Kuchen und Gebäcke in Portugal sind zumeist nussig und honigsüß!

Allerdings sind auch diverse Wurst- und Fleischspezialitäten unter den Angeboten. Ganz zu schweigen von großartigen lokalen Weinen.

In den folgenden Zeilen möchte ich euch ein wenig die portugiesische Küche zeigen und auf das ein oder andere Gericht verweisen, das sich zum Nachkochen allemal lohnt! =)

 
Fisch & Meeresfrüchte

Ein Vormittag auf einem portugiesischen Bauernmarkt und man ist so beeindruckt von der Fischauswahl, dass man anschließend gar nicht mehr weiß, welchen Fisch man abends über den Grill hängen soll.

Ganz vorn mit dabei ist der „Bacalhau“, ein gesalzener und getrockneter Kabeljau/Stockfisch, für den es unzählige Rezepte gibt. Er wird in Portugal in jedem Fischgeschäft und auf allen erdenklichen Märkten angeboten, auch wenn er heutzutage nicht mehr wirklich direkt vor der portugiesischen Küste gefangen wird. Hier sind die Bestände so zurückgegangen, dass der Kabeljaufang inzwischen vor der neufundländischen Küste betrieben wird.

Sehr beliebt sind auch „Sardinen“, diefür die Region um Lissabon sehr typisch ist. Die Büchsensardinen werden noch heute hauptsächlich in Portugal produziert.

Aber auch Tintenfisch, Langusten, Krebse, Thunfisch, Schwertfisch, Aal, Lampreten, Garnelen und eine vielzahl an Muscheln bietet jeder portugiesische Wochenmarkt. Gerade bei Krebsen und Langusten/Hummern ist es typisch, dass diese in Restaurants in Aquarien gehalten und frisch zubereitet werden!
 

Der sogenannte „Ameijoas na cataplana“ ist beispielsweise ein leckerer Muscheleintopf, dessen Muscheln an der portugiesischen Algarve gezüchtet werden. Dieser wird mit Schweinefleisch, Speck und Zwiebeln zubereitet.

Sehr häufig findet man auch „Arroz vom Mariscos“ auf Speisekarten. Das ist eine Reisplatte mit Meeresfrüchten (u.A. Krebsen, Muscheln, Scampi und Langusten). Oftmals werden solche Platten für 2 Personen angeboten.


Fleischspezialitäten

Ähnlich wie in den meisten anderen europäischen Ländern findet man auch in Portugal viele Rind-, Schweine-, Lamm- und Zickleinfleischsorten.

Sehr zu empfehlen und überaus lecker ist das sogenannte „Alcatra“, ein in Rotwein und Knoblauch mariniertes Stück Rindfleisch aus der Region Terceira, die bekannt für ihre Rinderzucht ist.

Am häufigsten werden nach wie vor Fleisch und Wurst in Eintopfgerichten verwendet. Der bekannteste Eintopf ist wohl der „Cozido à portuguesa“, der in der traditionellen Form mit Rind- und Schweinefleisch, Chouriço (Rotwurst), Blutwurst, Kohl, Rübchen, Möhren und Kartoffeln zubereitet wird.
 
Oder aber „Tripas à modo do Porto“, ein Eintopf mit Kutteln und weißen Bohnen, der aus der Region um Porto stammt.


 
Geflügel

Das wohl bekannteste Geflügelgericht – und vermutlich so etwas wie eine Nationalspeise – ist das sogenannte „Piri-Piri“, ein mit Chili-Öl mariniertes und gebratenes Hähnchen, das samt Knochen zerlegt und mit Pommes Frites serviert wird.

Wie bei einem Auslandsurlaub eigentlich selbstredend sollte man Nationalgerichte auch in typischen kleinen, lokalen Restaurants essen! Hier stehen oftmals noch Großeltern oder Einheimische mit hinter dem Herd, was eine traditionelle Zubereitung garantiert.

 
Süßspeisen & Gebäck

Geht man einmal in einen portugiesischen Supermarkt oder in ein portugiesisches Café sieht man zumeist mehrere Glasvitrinen mit frisch abgepackten oder tatsächlich hausgemachten Süßspeisen. Ein Muss für jeden Süßigkeitenliebhaber!

Aufgrund der guten klimatischen Bedingungen werden viele Nussarten direkt in Portugal angebaut, so z.B. Kastanien und Mandeln, die daher auch in beinah jedem Gebäck zu finden sind und es zusammen mit Ei und Zucker zu kalorienreichen Erlebnissen macht.

Hier findet ihr eine wirklich sehr kurze Auflistung der bekanntesten und leckersten Süßspeisen, die man in Portugal mal probiert haben sollte:

 
 
Allerdings kann man diese weiter und weiter und weiterführen, gefühlt ohne Ende! Googelt bloß einmal danach, ihr werdet sicherlich mehr als fündig!

 
Weine

Dass Portugal eine bekannte Weinregion ist und diverse Weinreben und somit Weinsorten beherbergt, ist für jeden Weintrinker kein Geheimnis. Viele lokale portugiesische Weine schaffen es jedoch gar nicht erst auf den internationalen Markt. Entweder, weil sie von Degustatoren als „zu schlecht“ empfunden wurden (obwohl das ja Geschmackssache ist), oder weil die angebauten Weinreben nicht mehr als den lokalen Bedarf decken können.

Daher bietet sich ein Ausflug auf ein Weingut durchaus an.

Nicht nur, um die portugiesischen Weine zu kosten, sondern ebenso um Mentalität und Gastfreundlichkeit etwas näher kennenzulernen.

Der auch hierzulande sehr bekannte „Portwein“, der seinen Ursprung in Portugal hat und vielmehr ein Likörwein ist, wird häufig zu Desserts getrunken. „Branntwein“ ist ebenfalls sehr bekannt und der portugiesische Süßwein „Vinho da Madeira“ ist vergleichbar mit dem spanischen Sherry.

Wie ihr sehen und lesen könnt, bietet die portugiesische Küche eine breit gefächerte Liste an Spezialitäten und Zubereitungen.

Unzählige Rezepte bieten natürlich schon Chefkoch.de und kochbar.de, aber auch hier bei uns werdet ihr ganz sicher das ein ums andere Mal noch ausländische Rezepte entdecken, die wir auf Reisen kennengelernt und Zuhause nachgekocht haben!!!

Wer auf den nächsten Urlaub nicht warten möchte, dem kann ich nur das „Cavalo Negro“ in 63303 Dreieich-Offenthal empfehlen! Frische und typische portugiesische und spanische Spezialitäten in landestypischem Ambiente!

Ich hoffe, ich habe ein wenig euer Fernweh geweckt und euch Lust auf Portugal gemacht! Ein Urlaub an den unzähligen Atlantikküsten ist es allemal wert dieses vielfältige Land kennen zu lernen!

 
Até à vista!
Eure Jacky