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Dienstag, 6. September 2016

J: Jakobsmuscheln auf Spinatsalat

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Jakobsmuscheln (auch: Kammmuscheln oder Pilgermuscheln) selbst zubereitet und bin wirklich begeistert.

Sie gehen wahnsinnig schnell, sind lecker und passen hervorragend zu so vielen Beilagen... Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich sie gegessen habe... allerdings nur dann, wenn sie im Angebot sind, denn ganz günstig sind sie nicht!

Für Liebhaber von Fisch- und Meeresfrüchten aber definitiv ein Muss auf dem jährlichen Speiseplan!


Zutaten für 2 Portionen:

16 - 20      Jackobsmuscheln (bereits aus der Schale gelöst!)
1 TL           Fleur de Sel oder Meersalz
                   schwarzer Pfeffer
1                 Knoblauchzehe
1 Pck.         frischer junger Spinat
1 Pck.         Salatkrönung 7 Kräuter
4 EL           Kürbiskernöl
3 EL           weißer Balsamicoessig
                   Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Den Salat in eine Schüssel geben.

In einem Einmachglas o.ä. 4 EL Kürbiskernöl (passt aufgrund seiner nussigen Note hervorragend zu den nussigen Jakobsmuscheln), 3 EL hellen Balsamicoessig, 1 Pck. Salatkrönung 7 Kräuter (oder Gartenkräuter) sowie Salz und Pfeffer geben und es gut miteinander vermengen.

Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.

Währenddessen die Jakobsmuscheln mit etwas Fleur de Sel oder grobem Meersalz, sowie schwarzem Pfeffer würzen. Wer möchte, kann noch Knoblauch dazu pressen!


Diese nun im Uhrzeigersinn einzeln in die Pfanne geben und von jeder Seite maximal eine Minute anbraten, bis das Muschelfleisch eine leichte Bräunung angenommen hat. Dann vorsichtig wenden (nicht mit der Gabel hineinstechen, sondern z.B. mit einem Pfannenwender umdrehen).

Den Salat anmachen und auf zwei Teller verteilen.

Dann die Jakobsmuscheln von der Hitze nehmen und ebenfalls auf den Teller geben.

Es kann - muss aber nicht - Toastbrot oder Baguette dazu gereicht werden.


Weißwein pur oder Weißweinschorle (mit Mineralwasser oder Kräuterlimonade gemischt) passen hervorragend zu dem Gericht!
 
Zubereitungszeit ca. 15 - 20 Minuten

Mmmmmhhhhh... I love it!

Guten Appetit!
Eure Jacky

Dienstag, 22. März 2016

J: Lachsfilet auf einem Blattspinat-Mandel-Bett

Hallo an alle,

Karfreitag steht vor der Tür und traditionell wird in christlichen Haushalten an diesem Tag Fisch gegessen, weil der Fisch eines der ältesten Symbole ist, mit dem sie sich zu erkennen geben. Das Wort "Fisch" heißt auf griechisch "Ichthys". Das sind die Anfangsbuchstaben von "Iesos Christos Theou Yios Soter". Auf deutsch: "Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter".

Auch wenn ich nicht sonderlich religiös erzogen wurde, so ist es bei uns tatsächlich auch Brauch am Kreuzigungstag Christi Fisch zu essen.

Um euch zu zeigen, wie lecker das sein kann, möchte ich euch folgendes Rezept vorstellen.


Zutaten für 2 Personen:

2                      Lachsfilets à 125 g
500 g              Blattspinat (tiefgefroren)
1 TL                 Butter
2 EL                Mandelsplitter oder gehobelte Mandeln
                         Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1                       Zitrone (alternativ Zitronenkonzentrat)
 

Zubereitung:

Den Blattspinat in einem Topf langsam erhitzen. Das ausgetretene Wasser vorsichtig abgießen und das grüne Gemüse mit einem Teelöffel Butter, sowie den Mandelsplittern, etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Lachs unter kaltem Wasser abwaschen, mit Küchenpapier abtupfen und in eine Pfanne mit heißen Fett (z.B. Pflanzenöl oder Cremefine) geben. Je nach Dicke der Filets auf beiden Seiten etwa 1 – 2 Minuten braten und erst würzen, wenn der Fisch anschließend aus der Pfanne genommen wird (die Gewürze verbrennen sonst bei der hohen Hitze und können nicht in den Fisch einziehen).

Den Blattspinat auf den Tellern wie ein Bett für den Lachs drapieren und diesen schließlich oben drauf legen.

Hierzu passt hervorragend Meerrettich und Zitrone.


Kalorienarm, eiweßreich, reich an Omega-3-Fettsäuren und Eisen und suuuuper lecker!

Zubereitungszeit ca. 20 - 30 Minuten

Guten Appetit und
ein frohes Osterfest,
eure Jacky

Samstag, 5. September 2015

J: Spinatauflauf mit Cheesy-Crust

Hallo an alle Gourmets!

Bei „Heim Gourmet“ ging in der vergangenen Woche ein Gericht um, das ich auf dem Bild sowas von appetitlich fand, dass ich es selbst anhand einer „Bilder Rezept Reihe“ ausprobiert habe und dann selbst ein Rezept mit Zutatenangaben geschrieben habe.

Was ihr also im Folgenden findet, war ein Anreiz einer weiteren Food Seite auf Facebook, ich kann es aber wirklich nur nachzumachen empfehlen!

Im Übrigen passt es super, wenn ihr Besuch habt und in geselliger Runde sitzt! ;-)

Probiert es aus und lasst es euch schmecken!

*yammi*

Zutaten (für 4 Personen):

400 g     Hefeteig (z.B. auch fertiger „Frischer Hefeteig“)
800 g     frischer junger Blattspinat (alternativ: Tiefkühlware)
6 – 8      getr. in Öl eingelegte Tomaten
250 g     Hähnchengeschnetzeltes
600 g    Créme Légère (mit Kräuter)
1 Pck.     Käsewürfel (z.B. von Alpenmark oder Grünländer)
1 Pck.     Streukäse
2 EL       Sonnenblumenöl
               Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 – 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Da mir selbst leider auch selten Hefeteig gelingt, muss ich gestehen, dass ich hier gerne mit Fertigprodukten arbeite. Nehmt also einen frischen Hefeteig zur Hand, rollt ihn auseinander und teilt ihn in 12 möglichst gleichgroße Stücke.

In die Mitte werden nun Käsewürfel gelegt, ehe der Hefeteig mit Hilfe von Wasser erst zusammengefaltet/geklebt und dann in der Hand zu einer Kugel geformt wird.

Legt die Kugeln kreisförmig an den Rand einer ofenfesten Pfanne.

Als nächstes das Hähnchengeschnetzelte in Öl goldbraun anbraten und mit einem Küchentuch abtupfen, um möglichst viel Fett abzufangen.

Gebt die Créme Légère in eine Schüssel, das Hähnchengeschnetzelte hinzu, so wie ebenfalls 3 – 4 getrockneten und in Öl eingelegten, kleingeschnittene Tomaten.

Nun wird der junge Blattspinat für wenige Minuten in kochendes, gesalzenes Wasser geworfen, bis er ein wenig eingefallen ist und dann in einem Küchentuch ausgewrungen. Anschließend gebt ihr ihn zu der Créme Légère-Hähnchen-Tomaten-Mischung und hebt ihn unter.

Großzügig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die breiige Masse nun in die Mitte der Pfanne geben und sich verteilen lassen.

Etwa 2 EL Öl in ein Schüsselchen geben und mit einem Pinsel die Oberfläche des Hefeteig einpinseln.

Weitere 3 – 4 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten zerkleinern und darüber streuen, ehe ein Pack Streukäse eurer Wahl ebenfalls darüber verteilt wird.

Dann alles für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.


Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit ca. 20 Minuten
 
Samt Pfanne auf einem Holzbrett in die Mitte vom Tisch stellen, Teller und einen Löffel dazu. Mehr bedarf es nicht, um das leckere Spinat-Ofenpfännchen zu genießen.
  
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Eure Jacky
 

Mittwoch, 14. Mai 2014

Zwischen-News aus dem Garten


Hallo liebe Hobbygärtner(innen)!

Ich dachte mir, ich muss mal wieder einen Zwischenstand meines Gartenprojektes und die nun anstehenden Arbeiten erläutern.

Erneut habe ich Erfolge und Miserfolge zu verbuchen, wobei ich alles in allem rundum zufrieden mit meinem Ergebnis bin!

Nachdem wir mit dem grünen Netzüberhang die Tauben erfolgreich von unseren Salat- und Kohlpflänzchen verbannt haben, sind zumindest die grünen Blattsalate sehr gut angegangen und gewachsen!

Leider sind dafür 2 von 4 roten Blattsalaten eingegangen, ebenso wie alle Brokkolipflänzchen. Leider weiß ich hier noch nicht, woran es liegt, konnte aber aufgrund des anhaltend unbeständigen (Un-) Wetters auch keine großen Ausgrabungen vornehmen.


Dennoch steht diese Woche das „große Unkrautrupfen“ an, denn dank des Regens (der aber auf alle Fälle einmal nötig war) spriest natürlich auch das unbeliebte Grünzeug aus jeder Erdpore.

In der gleichen Phase werde ich die kaputtgegangenen Pflänzchen ausbuddeln und durch neue ersetzen. Hier werde ich allerdings auf Eigenanzucht setzen, denn die Samen aus meinem Zimmergewächshaus, die vor 3 Wochen den Weg in das Gartengewächshaus fanden, haben sich ebenfalls gut gemacht.

 
 
 
 
 
 
Was mich zudem sehr freut, ist, dass die Kohlrabi allesamt prächtig gedeien und die lila Version bereits ein 2-Euro-Bäuchlein vorzuweisen hat.


 
 
   
Von den drei gesäten Blattspinat-Saatbändern sind zwei sehr gut angegangen und zeigen deutliches Spinatgrün über der Erde. Dennoch werde ich das nächste Mal doch eher mit losen Samen arbeiten und nicht mehr auf Saatbänder zurückgreifen!
 

Und last but not least (diesen Spruch hat meine Englischlehrerin geliebt :o)) kann ich auch nach wie vor große Erfolge beim Obstanbau verzeichnen.

Bei der letzten Kontrolle mussten wir leider feststellen, dass ein Johannisbeerbäumchen von Läusen (vmtl. „Johannisbeerblasenlaus“) und das andere von einem Pilz (vmtl. „Amerikanischer Stachelbeermehltau“) befallen sind, doch das lässt sich relativ gut behandeln.

Während der Saison (Frühjahr/Sommer) 1-2 Mal wöchenlich mit Essigessenz einsprühen (Geheimrezept aus Omas Garten).

Am Ende der Saison (Herbst) stark zurückschneiden und ausdünnen. Der erste leichte Nachtfrost hilft dann die Bäumchen wieder zu „heilen“.

Aber dann natürlich kleine Büsche über den Winter am besten Eindecken, sodass sie nicht gänzlich erfrieren. Bei größeren, starken Büschen ist das i.d.R. nicht mehr nötig!

Im neuen Jahr sollten die Austriebe dann wieder sauber nachwachsen. Hier dann am besten von vorneherein darauf achten, ob es wieder Auffälligkeiten gibt.

 
Also viel Spaß beim Weitergärtnern und bis zum nächsten Mal!

Eure Jacky

 
 
 
 
 
P.S.: Auch die Paprikapflänzchen sehen sehr vielversprechend aus. Vor allem die „lila Paprika“ trägt bereits klitzekleine Knöpfchen.
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 24. April 2014

Vogelprobleme


Hallo liebe Hobbygärtner(innen),

ich habe eine ganze Menge toller WOW-Erlebnisse und ein kleiner Trauerpunkt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Ich fange einfach mal mit dem Minuspunkt…

Negativ: Vogelattacke!


Unsere kleinen Kohlrabi-Pflänzchen wurden angefressen!!! Von dicken, fetten, grauen, gurrenden Tauben! *heul* Erst dachten wir, wir hätten ein Schneckenproblem und waren schon drauf und dran Schneckenkorn zu streuen, doch dann beobachtete meine Schwieger-Oma, dass Tauben die Blätter der Jungpflanzen abnagen und sie so aussehen lassen:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Statt so:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Komischerweise haben es dir Tauben aber nur auf den hellen Kohlrabi abgesehen, wie wir am Bild des lila Kohlrabi sehen können. Um die Vögel davon abzuhalten die gewachsenen, aber noch kleinen Pflänzchen weiter anzunagen, haben wir also aus der Not eine Tugend gemacht, sind kreativ geworden und haben gebastelt.

 
Wollen wir doch mal sehen, ob sich die Pflänzchen nicht wieder aufrappeln können. Für’s nächste Jahr wissen wir jedenfalls schon, dass wir das von Anfang an so machen! J

Positiv: Erste Erfolge!

Ich war gestern völlig überrascht und erfreut und enthusiastisch, als ich die ersten richtig sichtbaren Pflanzerfolge sehen konnte!

Ich will euch natürlich auch daran teilhaben lassen und so habe ich ein paar Vorher-Nachher-Bilder erstellt.













 











 

















Soweit erstmal zu meinen Erfolgsberichten, aber ich bin stolz wie Oskar und hoffe, dass die Pflänzchen sich auch weiterhin so gut machen!
Was es mit der Vogelproblematik gibt, berichte ich euch natürlich!

Nun habt erst einmal ein tolles Wochenende und kommt gut in den Mai! :o)

Eure Jacky

Donnerstag, 17. April 2014

Gartenbeet 2.0


Hallo liebe Hobbygärtner(innen),

wie angekündigt folgt nun der zweite Beet-Teil meines Gartenprojekts.

Vermutlich können mein Mann und ich während der Erntezeit noch eine Großfamilie mitversorgen, denn auch im zweiten Beet, das wir nachträglich von meiner Schwieger-Großmutter dazubekommen haben, wächst und gedeit scheinbar alles problemlos!



Wir haben die Pflanzlinge, sowie das Saatband vor knapp einer Woche gesetzt. Die Pflänzchen sind gut angegangen und auch beim Spinat sieht man inzwischen das erste Grün aus der Erde lugen. :o)

Auf Wunsch meiner Schwieger-Großmutter setzen wir für sie noch Kürbis und Zucchini und/oder Gurken (da war sie sich noch nicht ganz sicher).

Diese beiden „wuchernden“ Gemüsearten bekommen den Platz neben den Paprikapflanzen, die von einem Selbstkonstrukt meines Mannes von Wind und Regen geschützt werden.

Außerdem wird es noch ein kleines Gewächshaus mit Tomaten rechts vom krausen Wirsing geben, sodass allerlei Obst und Gemüse Platz findet und wir den Sommer im besten Falle zum Großteil ohne gekaufte Waren gemanaged bekommen.

Im Folgenden dachte ich mir, dass ich euch nochmal ein paar Tomatenarten (alles in allem gibt es weit über 2.500 verschiedene Sorten!) verbildliche, da Tomaten ein begehrtes Gartengemüse sind und auch gar nicht so wahnsinnig schwer anzubauen sind.

Viele Tomatenarten kann man sogar sehr gut auf dem Balkon bewirtschaften!

Tipp: Die jungen Tomatenpflanzen auf alle Fälle vor starkem Wind und prasselndem Regen schützen! Die Pflanzchen mögen es nicht, wenn ihre Blätter nass werden, dann welken sie recht schnell.

Hier die wichtigsten und bekanntesten Tomatensorten:

 



Stabtomate

Sehr schnelles und nahezu unbegrenztes Wachstum. Rote, aromatische Früchte.













Busch- oder Strauchtomate

Hören nach der 4-5 Blütentraube an ihrem Stängel auf zu wachsen. Die Früchte eines Blütenstranges müssen gleichzeitig reifen, weil diese Tomatensorte als ganze Traube geerntet wird.

 
 
 
 
 
 
Fleischtomate

Fleischsorte mit mehr Gemüsefleisch und weniger gallertartige Mass um die Samen herum. Sie sind rundlicher und die Oberfläche leicht gerippt. Können bis zu 100 Gramm schwer werden.

 








Romatomate

…oder auch „Eiertomate“ genannt.

Werden bis zu 60 Gramm schwer und schmecken besonders intensiv tomatig.

 









Cocktailtomate

…oder auch „Kirschtomate“ genannt.

Kleinste Tomatenart und maximales Gewicht von 40 Gramm. Diese Tomatensorte gibt es in verschiedenen Farben, am bekanntesten natürlich in rot, es gibt sie aber auch in grün, gelb oder sogar gestreifte Variante!

 

Tipp: Stützt am besten jedes Tomatenpflänzchen von Anfang an mit einem Spalier und befetigt das wackelige Grün mit Pflanzenklämmerchen, damit es gerade als kleine Pflanze nicht umknickt!

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Nun erstmal ein sonnig-frohes Osterfest!
Eure Jacky

 

P.S.: Außerdem kann ich mit Stolz mitteilen, dass lediglich ein Salatpflänzchen nicht angegangen ist und somit die „Missernte-Rate“ enorm geschrumpft ist! :o) Allerdings ist uns aufgefallen, dass im ersten Beet Schnecken ihr Unwesen treiben, was uns dazu zwingt „Scneckenkorn“ auszustreuen, um die jungen Pflanzen zu schützen.