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Donnerstag, 5. Mai 2016

J: Beeren-Mascarpone-Trifle

Hallo liebe Schleckermäulchen!

Heute habe ich DEN Partykracher schlechthin im Gepäck! Er eignet sich hervorragend zum Vorbereiten am Vortag und schmeckt unheimlich süß und fruchtig, perfekt um sich auf den Sommer einzustimmen: mein Beeren-Mascarpone-Trifle!

Ein Trifle ist eine englische Süßspeise, bestehend aus mehreren Schichten, die ihr nach belieben und euren Geschmackswünschen gestalten könnt. In England besteht es häufig aus Früchten/Marmeladen, mit Alkohol getränktem Biskuitboden und Schlagsahne.

Meine heutige Version ist ohne Alkohol (der könnte aber natürlich ergänzt werden), viel Obst und einer leckeren Mascarpone-Joghurt-Sahne-Creme!

Er ist wahnsinnig leicht gemacht, reicht für viele Personen (z.B. an Grillfesten, Geburtstagen oder anderen Familienfesten) und kann natürlich je nach Geschmack auch abgeändert werden.


Zutaten:

2 kg                   frische Erdbeeren
250 g                 frische Heidelbeeren
1 Pck.                 LIEKEN (Mürbe- &) Biskuitboden
4 Gläser            Birnenmus oder -kompott
2 gr. Dosen      eingelegte Pfirsiche
1 kg                    Mascarpone
500 ml              Naturjoghurt 
600 ml              Schlagsahne
2 - 3 EL             Zitronensaft (alternativ: Zitronenmarmelade)


Zubereitung:

Stellt euch eine Glasschüssel oder eine durchsichtige Plastikschale zurecht (immerhin soll man euer Kunstwerk ja auch sehen können!).

Nun zuerst die eingelegten Pfirsiche abgießen. Den Saft könnt ihr auffangen, damit lassen sich andere herrliche Süßspeisen verfeinern.

Als nächstes die Erdbeeren vorbereiten: Etwas säubern, den Strunk entfernen und halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Dann noch die Creme vorbereiten, bevor ihr mit dem Schichten beginnt. Mascarpone, Naturjoghurt und Zitronensaft miteinander vermengen. Die Sahne in einem separaten Behältnis steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarpone-Joghurt-Creme heben, damit diese schön locker und fluffig wird.

Nun sind eurer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Mein Trifle stapelt sich wie folgt:

Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Erdbeer-Heidelbeer-Deko, etwas Zitronenschalenabrieb als Garnierung


Wenn ihr ihn nicht direkt servieren könnt, wollt, müsst, stellt ihn auf jeden Fall kalt bis dahin.


Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten

Ich hoffe, er gefällt euch und schmeckt euch so gut wie uns allen an dieser 1. Mai Grillfeier!
Viele Grüße und guten Appetit!
Eure Jacky

Sonntag, 2. August 2015

J: Mango-Tarte

Hallöchen an alle!

Im Gepäck nochmal etwas Süßes für euch, passend zum Sommer fruchtig-leicht und frisch. Ich hoffe, dass er euch schmeckt. :-)
 

Zutaten (für Springform Ø 26 cm):
 
Für den Mürbeteig:

130 g               zimmerwarme Butter
80 g                gesiebten Puderzucker
1                      Ei
250 g              gesiebtes Mehl
                        Prise Salz

Für den Belag:

500 ml           Milch 1,5%
1 Pck.              Vanille-Puddingpulver
2                      Mangos
                        Prise Zimt


Zubereitung:

Zuerst bereiten wir den Teig vor, da dieser für etwa 1 – 2 Stunden nochmal in den Kühlschrank sollte.

Hierzu die Zutaten mit einem Handrührgerät/Knethaken nach und nach miteinander vermengen bis es eine homogene Masse ergibt.

Mit gemehlten Händen glatt kneten und in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Vanille-Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und die noch heiße Oberfläche mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken. Das verhindert eine Hautbildung.

Zu guter letzt die Mangos schälen und rund um den Kern das Fruchtfleisch lösen. Je nach dem, wie ihr euren Tarte gestalten möchtet, könnt ihr die einzelnen Stücke in feine Scheiben schneiden, um sie später rosenartig den Rand entlang zu schichten.

Ich habe mich für die einfachere und unaufwendigere Variante entschieden, habe sie schlicht gewürfelt.

Nach etwa 1 – 2 Stunden den Ofen auf Ober-/Unterhitze 180° vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank holen.

Kurz etwas anwärmen lassen und dann mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche großzügig ausrollen. Schaut darauf, dass der Teig nicht zuuuu dünn wird, aber groß genug ist, um in die Form gelegt zu werden.

In aller Regel könnt ihr ihn gut ein Stück hoch heben und über die leicht eingefettete Tarte-Form stülpen.

Die Meisten  nutzen Backpapier und Backerbsen, damit der Teig beim Vorbacken nicht hoch geht. Man kann aber auch einfach eine möglichst passende ofenfeste Schale oder einen Teller nehmen.

Nun den beschwerten Teig für etwa 15 – 20 Minuten in den Ofen schieben und „blind backen“.

Schließlich aus den Ofen holen und zum Abkühlen etwa 20 – 30 Minuten bei Seite stellen. Dann aus der Backform lösen und zu guter letzt den Belag darauf verteilen.

Zuerst den Vanillepudding gleichmäßig darauf verstreichen, anschließend die Mangostücke auf dem Pudding verteilen.

Mit etwas Zimt bestäuben. Fertig!

 
Zubereitung ca. 3 - 3,5 Stunden inkl. Ruhe- und Backzeit

Tipp: Wenn man den Tarte noch etwas aufwerten möchte, kann man sich auch überlegen, ob man aus den Teigresten eine Art „Gitter“ formt und ihn nochmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schiebt, oder ob man dem Kuchen eine Eischnee-Haube verpasst und diese entweder im Ofen oder mit einem Küchenbrenner flambiert. Es passen auch super Rosinen oder Nüsse zu der fruchtigen Mango.

Grüße aus der Küche,
eure Jacky

Donnerstag, 23. Juli 2015

J: Pfirsich-Giotto-Torte

Hallo an alle Hobbybäcker und -bäckerinnen!

Für das Sommerfest unseres Gartenvereins habe ich am vergangenen Wochenende eine Pfirsich-Giotto-Torte beigesteuert. Da sie auf Anhieb wirklich gut gelungen ist und trotz des warmen Wetters Anklang gefunden hat, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Eignet sich prima für ein Kuchenbuffet (egal ob Geburtstag, Festlichkeit, die eigene Kaffeetafel oder als „Mitbringsel“ zu Freunden).


Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

Für Wiener Tortenboden:

6                      Eier
120 g               Zucker
180 g               Mehl
1 Pck.              Backpulver

Für die Pfirsich-Füllung:

ca. 300 g        Pfirsichjoghurt
1 Dose             Pfirsichhälften (oder ca. 10 frische Pfirsiche)
ca. 500 ml      Pfirsichsaft (z.B. vom Abgießen der Dose, ggf. mit Wasser auffüllen)
2 Pck.              Vanillepuddingpulver

Für die Giotto-Füllung:

400 ml            Sahne
3 Stangen       Giotto

Für die Ummantelung/Verzierung:

200 ml           Sahne
200 g              Mascarpone
1 Pck.              Vanillezucker
1 Stange         Giotto
1 ½ Pck.         Haselnusskrokant


Zubereitung:

Zu allererst heizen wir den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vor.

Dann nehmen wir uns die Springform zur Hand und fetten diese gut ein (bzw. lege ich den Boden immer mit Backpapier aus, um ein Anbacken am Boden zu verhindern).

Dann werden die Zutaten für den Tortenbodenteig gut miteinander verquirlt. Der Teig ist sehr flüssig, wird aber tatsächlich beim Backen fest. ;-)

Nun ab damit für etwa 25 – 30 Minuten in den Ofen, bis er goldbraun gebacken ist. Mit einem Edelstal-Piekser lässt sich prima testen, ob er gar ist. Stecht damit mittig in den Teig. Bleibt noch roher Teig daran haften, ist er noch nicht fertig gebacken.

Während der Kuchen in der Röhre ist, lasst die Pfirsiche über einem Sieb abtropfen und fangt den Saft auf.

Legt eine Pfirsichhälfte für die spätere Verzierung zur Seite und schneidet die anderen in kleine Würfel.

Dann das Puddingpulver mit dem Pfirsichsaft verrühren und bei Seite stellen, dami es andicken kann (sollte es nicht richtig fest werden, gebt etwas Gelantine als „Hilfsmittel“ hinzu).

Nun 3 Stangen (≈ 27 Stk.) Giotto in einen Behälter geben und mit einer Gabel zerdrücken.

400 ml Sahne steif schlagen und die Giotto-Brösel unterheben.

Wenn der fertige Teig aus dem Ofen kommt, lasst ihn auf einem Rost auskühlen und drittelt ihn, wenn er erkaltet ist (das funktioniert sehr gut mit einem Küchengarn oder für die professionell ausgestatteten mit einem Tortenschneider).

Nun wird geschichtet. Wir benötigen einen Tortenring, der um den Boden gelegt wird. Darauf kommen zuerst ca. 300 g Pfirsichjoghurt und darauf die klein geschnittenen Pfirsichstückchen. Darüber kommt dann noch der „Pfirsich-Vanillepudding“.

Die mittlere Tortenbodenschicht folgt und darauf wird die Sahne-Giotto-Creme verteilt.

Der Tortenboden-Deckel bildet nun den Abschluss und ab damit in den Kühlschrank für mind. 3 Stunden, ab besten jedoch über Nacht.

Bevor wir die Torte zur Fertigstellung wieder aus dem Kühlschrank holen, bereiten wir die Ummantellung vor. Hierzu werden 200 ml Sahne mit 1 Pck. Vanillezucker steif geschlagen und mit 200 g Mascarpone etwas geschmeidig gemacht.

Nun wird die Torte aus dem Kühlschrank geholt und als erstes der Tortenring gelöst.


Etwa 3-4 EL der Sahne-Mascarpone-Creme in einen Spritzbeutel geben. Dann wird die Torte mit einem Teigschaber zuerst am Rand und schließlich oben mit der Creme restlichen bestrichen.

Zur Verzierung wird schließlich das Krokant außenrum angebracht, ehe die Creme in der Spritztüte kleine Hauben in jener Anzahl auf die Torte setzt, in der noch Giottos vorhanden sind (1 Stange = 9 Stk.).  Die Giottos werden dann schließlich auf die Häubchen gesetzt.

Zu guter letzt die letzte Pfirsichhälfte in Scheiben schneiden und sonnenförmig um die Tortenmitte platzieren.


Bis zum Servieren wieder im Kühlschrank verstauen. Fertig!

Ich hoffe, sie schmeckt euch so gut wie den Gästen des Sommerfestes! Da ich die Torte aber nicht angeschnitten habe, kann ich euch leider kein Bild von der Innenansicht liefern.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!
Eure Jacky

Montag, 20. Juli 2015

J: Mein Abnehm-Projekt (4)

Hallo an alle Leidensgenossen und –genossinnen,

die dritte Woche ist rum und irgendwie war das Ergebnis des heutigen Wiegens nicht ganz so motivierend. :-(

Ich habe mich zwar in der letzten Woche viel bewegt, bin vermehrt Treppen gestiegen statt Fahrstuhl zu fahren und habe viel geräumt (in Wohnung und Garten), aber das kann ja nicht so viel mehr Muskelaufbau herbeigeführt haben, wie die Waage es mir anzeigt!?

Guuuut… zugegebenermaßen habe ich am Wochenende geschlemmt, weil meine Familie zum Essen da war und wir Sommerfest im Gartenverein hatten, aber… *miep* Der Montag fing einfach nicht gut an.

Da ich in der vergangenen Woche aber auch in meine pillenfreie Tage gekommen bin und ich da öfter ein wenig an Gewicht zulege, habe ich im Internet recherchiert und bin darauf gestoßen, dass sehr viele Frauen wenige Tage vor ihrer Periode ein paar Pfund zunehmen… von bis zu drei Kilo war in mehreren Artikeln und auch Frauenforen die Rede! Ô.Ô

Das läge darin begründet, dass sich wieder mehr Wasser innerhalb des Gewebes ansammle, und der Östrogenspiegel in den Tagen vor der Periode extrem niedrig sei.

Das alles würde sich aber anschließend wieder regulieren, so hieß es… na da bin ich ja mal gespannt, ich will’s hoffen!

Trotzdem: Es setzt langsam ein neues Körpergefühl ein, weil ich doch schon irgendwie das Gefühl habe an Umfang verloren zu haben… mag womöglich auch Einbildung sein und weil ich anfangs dem Umfang nicht gemessen habe, habe ich auch jetzt leider keinen Vergleichswert – ich Dussel!

Wie dem auch sei, ich versuche dennoch durchzuhalten!

Und da zum Abnehmen auch eine weiterhin reduzierte, aber gesunde und leckere Ernährung gehört, sollte man auf frische Lebensmittel zurückgreifen. Diese sind leider oftmals teurer als Dosen – ganz klar – aber eben auch nahrhafter.

Bei Gemüse darf man gern auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Das heißt nicht Rahmspinat oder bereits angemachte Gemüsepfannen, sondern ungewürzte, rohe Gemüse (wie z.B. Erbsen, Broccoli, Blattspinat oder Bohnen), die dann in einem Gericht noch ihren Einsatz finden.

Aber wie ist das bei Fleisch, Geflügel und Fisch?

Hier gilt: Frische Produkte kaufen und möglichst zeitnah verarbeiten…

 
Gewicht 13.07.       77,4 kg
Gewicht 20.07.      78,9 kg


Montag – Tag 15

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + 3 Milchbrötchen (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tagliatelle mit Zucchini, Möhren und Scampi (ca. 683 kcal)
Abendessen:             Tagliatelle mit Zucchini, Möhren und Scampi, mit Ei überbacken
                                     und Parmesan + 150 g selbstgem. Erdbeerquark (ca. 1.098 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3,5 Liter Wasser + 1 Schöfferhofer Granatapfel (ca. 170 kcal)

Kalorien:                    2.126 kcal D

„Sport“:                      8.694 Schritte (ca. 5,99 km)
                                     ca. 2 Stunden Gartenarbeit (Johannisbeeren abernten, Sträuche
                                     stutzen, Unkraut jähten, Weg kehren…)


Dienstag – Tag 16

Mittagessen:             100 g Erdnuss-Flips (ca. 500 kcal)
Abendessen:             Lahmacun mit Dönerfleisch und Feta (ca. 743 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2,5 Liter Wasser + 1 Dose Uludag Gazoz (ca. 116 kcal)

Kalorien:                    1.359 kcal C

„Sport“:                      7.566 Schritte (ca. 5,15 km)
 

Mittwoch – Tag 17

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + 3 Milchbrötchen (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tomaten-Salat mit Balsamico-Ölivenöl-Dressing &
                                     Vollkornbaguettini (ca. 564 kcal)
Abendessen:             Wagner Rustipani Hähnchenbrust auf Frischkäse-Creme (ca. 398 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + 1 Liter Grüner Tee

Kalorien:                    1.137 kcal C

„Sport“:                      6.694 Schritte (ca. 4,67 km)

 
Donnerstag – Tag 18

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Yokebe-Eiweißshake (ca. 287 kcal)
Abendessen:             3 selbstgefüllte Tortilla-Wraps Ø 20 cm mit Frischkäse, Mais,
                                     Salat, Tomaten und Hackfleisch oder Thunfisch (ca. 992 kcal)
Sonst. Getränke:       4 Liter Wasser + 0,5 Liter Volvic Fruity (ca. 124 kcal)

Kalorien:                    1.458 kcal C

„Sport“:                      6.754 Schritte (ca. 4,75 km)

 
Freitag – Tag 19

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + ca. 220 g Ananas (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             Tomaten-Salat mit Salz und Pfeffer (ca. 130 kcal)
Nachmittags:            1 Apfel + 3 Milchbrötchen (ca. 185 kcal)
Abendessen:             Mini-Hackbällchen im Brotteigmantel mit überbackenem
                                     Blumenkohl und heller Crème-Fraîche-Soße (ca. 987 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3 Liter Wasser

Kalorien:                    1.477 kcal C

„Sport“:                      5.129 Schritte (ca. 3,52 km)


Samstag – Tag 20

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Bratwurst mit ½ Scheibe Schwarzbrot und Ketchup (ca. 484 kcal)
Nachmittags:            1 Stk. Erdbeertorte (ca. 386 kcal)
Abendessen:              Fischbuffet mit Kartoffel- und Gemüsebeilage (ca. 1.164 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + Weißweinschorle 0,25 L (ca. 174 kcal)

Kalorien:                    2.263 DDD

„Sport“:                      6.095 Schritte (ca. 4 km)
                                    „Mid-Summer-Putz“, ca. 6,5 Std. die Wohnung auf Hochglanz poliert,
                                    Tiere frisch gemacht und versorgt

 
Sonntag – Tag 21

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Nachmittags:            1 gegrillter Hähnchenfiletspieß, ½ Steak und Nudelsalat (ca. 926 kcal)
Abends:                     Cornflakes mit 1,5% Milch und ca. 10g Zucker gesüßt (ca. 486 kcal)
Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser + 2 Gläser Cola (ca. 222 kcal)

Kalorien:                    1.689 kcal D

„Sport“:                      6.148 Schritte (ca. 4,2 km)
                                    ca. 0,5 Std. Gartenarbeit (ernten, fegen, gießen)

 
Fleisch

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung wird von viel Fleischkonsum abgeraten, da gerade Schweinefleisch beispielsweise über einen sehr hohen Fettgehalt verfügt.

Möchte man dennoch auf Fleisch nicht verzichten, sollte man sowohl bei der Auswahl, als auch Menge und Zubereitung ein wenig was beachten.

Allseits bekannt ist ja, dass Rinder- und Kalbsfleisch sehr viel weniger Kalorien haben als Schwein, allerdings gibt es auch da magere Waren. Daher sollte man, wenn es um eine Fleischmahlzeit geht, möglichst danach schauen, dass man hochwertige Produkte kauft – im Idealfall natürlich beim Metzger seines Vertrauens. Im Folgenden stehen die Fleischprodukte mit dem wenigsten Fettanteil und somit geringen Kalorien (Angaben pro 100 g):

Kalbsfilet                    94 kcal
Kalbsschnitzel           100 kcal
Schweineschnitzel    105 kcal
Schweinefilet             106 kcal
Kalbskotelett             114 kcal
Hammel- oder
Lammfilet                  114 kcal
Rinderfilet                 120 kcal
Kaninchen                 150 kcal

Ebenso verhält es sich natürlich bei Gehacktem. Schaut hier, dass ihr möglichst Tartar (113 kcal pro 100 g) kauft, dabei handelt es sich um Hackfleisch aus hochwertigem, sehnenfreiem und fettreduziertem Rindfleisch, wie z.B. Filet.

Das „normale“ Rinderhackfleisch liegt bei rund 202 kcal pro 100 Gramm und ist damit fast doppelt so fetthaltig, wie die magerere Variante. Natürlich ist Tartar deswegen auch ein wenig teurer.

Das gewöhnliche Hackfleisch halb-halb (also zu gleichen Teilen aus Schwein und Rind bestehend) liegt dann auch schon bei 221 kcal pro 100 g und i.d.R. essen wir mehr als 100 Gramm Fleisch, wenn wir z.B. Hackbällchen braten.

Auch Gewürze und Zutaten, die ihr als Würze in das Fleisch einknetet, haben Kalorien, die man nicht außer Acht lassen sollte, deswegen versucht möglichst auf frische Produkte zurück zu greifen statt Granulaten und Fertigwürzern.

 
Geflügel

Dass Geflügel umhin als sehr mager gilt, ist nichts neues. Aber auch hier gibt es sprichwörtlich „fette Hennen“. Gerade Hähnchenhaut ist eine Kalorienfalle, die man so nicht erwartet.

Im Folgenden habe ich euch diverse Geflügelfleisch-Sorten aufgelistet. Vielleicht ist sogar das ein oder andere dabei, was ihr noch nicht gegessen habt und nun einmal probieren möchtet (Angaben pro 100 g):

Hähnchenbrust         75 kcal
Entenbrust                123 kcal
Wachtelbrust             123 kcal
Straußenfilet             123 kcal
Fasan                          133 kcal
Fasanenbrust           133 kcal
Fasanenkeule           134 kcal
Wachtel                     134 kcal
Putensteak                137 kcal
Perlhuhn                    146 kcal
Truthahn                   157 kcal
Hühnerbrust             165 kcal
Pute(nschnitzel)       170 kcal
Strauß                         175 kcal
Hähnchenschenkel   191 kcal
Poularde                     199 kcal
Wildente                     211 kcal
Putenflügel                229 kcal
Hähnchenflügel        290 kcal
Taube                          294 kcal
Gans                            305 kcal
Ente                             337 kcal

Damit das Geflügelfleisch nicht so stark austrocknet, gibt es Zubereitungstricks, die helfen:

è Das Fleisch nicht vor dem Braten würzen, sondern ungewürzt in der Pfanne von allen Seiten gleichmäßig anbraten bis es Farbe hat und dann im Backofen in Alufolie auf dem Gitter bei 120 Grad etwa 15 Minuten garziehen lassen. Erst dann das Fleisch würzen.

è Bei Hühnchen & Co.: Eine kräftige Hühnerbrühe sprudelnd aufkochen und das Geflügel hineingeben. Nochmals kurz aufkochen und bei Seite stellen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Wenn die restlichen Bestandteile der Mahlzeit fertig sind, das Fleisch herausnehmen und rundum goldbraun anbraten. Dann würzen.
 

Fisch

Beim Fisch gilt eine Faustregel: Je hellhäutiger der Fisch, desto fettärmer ist er! Dennoch: Viele fetthaltigere Fischarten enthalten dafür die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Das sind ungesättigte Fettsäuren, die essenziell für den Menschen sind, da sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden können.

Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren (z.B. aus Pflanzenölen wie Raps-, Lein- und Wallnussöl) werden beispielsweise zur Energiegewinnung verstoffwechselt oder in Zellmembranen eingebaut! Bei Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und Fischöl hingegen wirken lt. Studien blutdrucksenkend und haben eine positive Auswirkung auf die Knochenstabilität.

Zu den sehr Omega-3-reichhaltigen Fischen zählen u.A. die Forelle (ca. 105 kcal*), die Sardine (ca. 125 kcal*), die Makrele (ca. 184 kcal*), der Lachs (ca. 203 kcal*), Thunfisch (ca. 230 kcal*) und der Hering (ca. 233 kcal* und ein sehr starker Eigengeschmack).

Achtung allerdings vor Verwechslung bei Lachs und Seelachs. Zweiterer gehört nicht zur Gattung des Lachses, sondern zur gleichen Familie wie der Kabeljau, nämlich den Dorschartigen! Außerdem ist der Seelachs mit rund 79 kcal pro 100 g Rohgewicht um ein vielfaches fettärmer! Er zählt bereits schon zu den „Magerfischen“, die mit > 2% Fettanteil diesem Namen alle Ehre machen.

Ebenso sind auch o.g. Kabeljau (ca. 79 kcal*), die Scholle (ca. 80 kcal*), der Zander (ca. 85 kcal*) und der Steinbutt (ca. 115 kcal*) zu dieser Sparte.

Wenn man zudem noch etwas Gutes für den Tierschutz tun möchte, ohne riesigen Aufwand, beachte man beim Kauf:

Bei Kabeljau und der Scholle sollte man auf Herkünfte achten. Kabeljau-Fänge aus der Ostsee können bedenkenlos verzehrt werden, wohingegen die Nordsee als überfischt gilt und die Bestände dort schrumpfen bedächtig.

Bei der Scholle sieht es ähnlich aus! Fänge aus dem Nord-Ost-Atlantik sind unbedenklich, die Schollenbestände aus dem Pazifik gelten jedoch bereits als gefährdet.

 
Ich hoffe, ich habe euch ein paar gute Fleisch-Alternativen aufzeigen können, die ihr bei euren Lieblingsgerichten eventuell mal austauscht und testet. :-)

Der Post der fünften Woche wird dann mit Infos, Tipps und Tricks zum Thema „Mahlzeiten zubereiten – was, wann, wie“ gespickt sein.

Viele liebe Grüße,
eure Jacky

Dienstag, 24. März 2015

J: Himbeer-Mascarpone-Kuchen mit Crunchie-Boden

Hallo liebe Hobbybäcker und –bäckerinnen,

der Frühling hat Einzug gehalten und daher möchte ich euch eine frichtig-cremige Torte präsentieren, die perfekt zu den ersten Sonnenstrahlen in der noch kühlen Frühlingsluft passt. Für alle, die z.B. ein Oster-Kaffee veranstalten möchten, der optimale Begleiter.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße,
eure Jacky


Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

Für den Boden:

Tropfen Öl zum Einstreichen des Springformbodens
120 g               Cornflakes (ungezuckert)
75 g                 Mandelstifte
100 g               Zartbitterkuvertüre
150 g               Vollmilchkuvertüre

Für die Creme:

125 g               frische Himbeeren
250 g              Tiefkühl-Himbeeren
                         etw. Speisestärke oder heller Soßenbinder
200 ml            Schlagsahne
2 Pck.              Bourbon-Vanillezucker
250 g              Mascarpone
500 g              Magerquark
1 Pck.              Dr. Oetker Gelantinepulver
60 g                Zucker
25 g                 Mandelstifte
 

Zubereitung:

Ideal bereits am Vorabend:

Die gefrorenen Himbeeren am besten über Nacht in ein Sieb über einer Schüssel geben und auftauen lassen (dabei den Saft auffangen).

75 g Mandeln und 120 g Cornflakes abwiegen und in eine  Schüssel geben. Dann die gesamte Kuvertüre grob hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und gut unter das Cornflakes-Mandel-Gemisch unterrühren.

Eine Springform mit etwas Öl bestreichen und die Masse in den Tortenring füllen und als Boden andrücken.

Kalt stellen (mind. 1 Std. besser über Nacht).


Am Tag des Servierens:

Schlagsahne aufschlagen und mit Bourbon-Vanillezucker verfeinern. Dann Mascarpone, Magerquark, 60 g Zucker und das Päckchen Gelantine miteinander verrühren. ¾ der aufgeschlagenen Sahne und die aufgetauten Himbeeren vorsichtig unterheben.

Den Mascarponequark auf den erkalteten Schokoboden geben und glatt streichen.

Mindestens 4 Stunden kalt stellen!

Den aufgefangenen Himbeersaft mit 1 TL Speisestärke oder hellem Soßenulver etwas andicken. Torte aus dem Kühlschrank holen und den dickflüssigen Himbeersaft darüber gießen.

Die frischen Himbeeren darüber verteilen. Anschließend die restliche aufgeschlagene Schlagsahne in einen Spritzbeutel o.Ä. füllen und kleine Kleckse auf der Torte verteilen.

Zuletzt die restlichen 25 g Mandelstifte dekorativ darüber streuen und servieren!

 
Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Kühlzeit ca. 1 Std. + 4. Std.