Posts mit dem Label zeitaufwendig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label zeitaufwendig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 1. November 2016

J: Original Frankfurter Kranz

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

...und schon wieder folgt ein Kuchenrezept. Mein Mann beginnt heute eine neue Stelle in Frankfurt und was eignet sich als Einstandsmitbringsel dann besser als eines DER Frankfurter Spezialitäten!?? :-)

Da mein Mann Frankfurter Kranz zudem auch noch sehr gerne isst und nach einigen Hürden endlich alles wieder in geregelten Bahnen läuft, habe ich mich als kleines "Schmankerl" on top für seinen Lieblingskuchen entschieden.

Der "Frankfurter Kranz" sieht durch seinen Krokantmantel, die Sahnehäubchen und Belegkirschen tatsächlich sehr edel aus und ähnelt einer Krone. Bei unseren britischen Nachbarn heißt er deshalb auch "Frankfurt Crown" oder bei den Franzosen "Couronne de Francfort". In Deutschland gilt er als Spitzenerzeugnis der heimischen Konditorei, da die Herstellung wirklich nicht ganz so einfach ist und einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Ich habe mich der Herausforderung trotzdem gestellt und bin am Ende vom Tag wahnsinnig stolz auf das Ergebnis! :-)

Zutaten für 1 Frankfurter Kranz:

Für die Buttercreme/Füllung:
500 ml            Milch
250 g               Butter in Zimmertemperatur
1 Pck.               Vanillezucker
75 g                  Kristallzucker
200 g               Mandelblättchen
200 ml            Schlagsahne
500 ml            Milch
2 Pack             Bourbon-Vanillepudding
ca. 125 g          Marmelade (Preiselbeer, Johannisbeer oder Erdbeer)
 
Für den Biskuitboden:
6                      Eier
200 g              Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
3 EL                heißes Wasser
                        Prise Salz
200 g              Weizenmehl
75 g                 Speisestärke
1 TL                Backpulver
50 g                Butter

Für die Ummantelung/Garnierung:
200 g             Krokant
16                    Belegkirschen
 
Für die Tränke:
100 ml            Wasser
ca. 25 g           Zucker
3 EL                Kirschwasser (bei Belieben)


Zubereitung:

Alle gekühlten Zutaten aus dem Kühlschrank holen und möglichst auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Zuerst den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen und einen Teelöffel Butter, sowie 75 g Zucker hinzugeben. Dann den Pudding bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Um Hautbildung zu vermeiden, kann man Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, sodass er nicht mit Luft in Berührung kommt.

Als nächstes dem Biskuitteig widmen und dazu die Kranzform sorgfältig einfetten und mit Mehl abstauben.

Nun den Ofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

6 Eier, 200 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, heißes Wasser und Salz mit einem Handrührgerät mindestens 6 Minuten schaumig schlagen.

200 g Mehl, 75 g Speisestärke und das Backpulver über die Eiermasse sieben und mit einem Kochlöffel o.ä. vorsichtig unterheben. 50 g Butter leicht erwärmen und ebenfalls sachte unterrühren.

Die Biskuitmasse in den Kranz geben und sofort in den vorgeheizten Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene etwa 35 - 40 Minuten goldbraun backen.

Direkt nach dem Backen den Biskuit aus der Form stürzen!

Für die Tränke 100 ml Wasser mit 25 g Zucker aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann wieder abkühlen lassen und bei Belieben Kirschwasser hinzufügen.

Sobald der Vanillepudding ausgekühlt ist, die Buttercreme herstellen. Dafür benötigen beide Zutaten Zimmertemperatur!

Mit dem Handrührgerät den Pudding kurz durchschlagen, dann die Butter 5 Minuten schaumig rühren. Den Vanillepudding löffelweise dazu geben und dabei stetig weiter schlagen. Davon dann etwa 4 - 5 EL in einen Spritzbeutel füllen und bei Seite legen.

Den ausgekühlten Biskuit 2x waagrecht durchschneiden, sodass 3 Ringe entstehen. Den untersten Teil mit etwa einem Drittel der Tränke beträufeln. Dann die Buttercreme aufstreichen und auf die Buttercreme die gewünschte Marmelade verteilen.

Den mittleren Biskuitring auflegen und damit genauso verfahren.

Dann den obersten Ring auflegen und den Frankfurter Kranz ringsum mit der restlichen Buttercreme einstreichen. Den Krokant auf den Frankfurter Kranz streuen, an den Seiten ggf. mit den Händen andrücken.

Zuletzt auf den Frankfurter Kranz mit der Spritztüte 16 Buttercreme-Rosetten setzen und diese mit Belegkirschen verzieren.

Die Torte vor Verzehr mindestens eine Stunde kühl stellen!
 
Zubereitungszeit ca. 1,5 Stunden + Abkühlzeit Pudding und Biskuitboden

Schaut er nicht toll aus?
Zum Anbeißen, wenn man mich fragt. Da hat sich die Mühe echt gelohnt! :-)
Viel Erfolg beim Nachbacken,
eure Jacky

Montag, 17. Oktober 2016

J: Falsches Rinderfilet in Malzbiermarinade mit Kartoffel-Gemüse

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Jetzt war es ungewollt doch zwei Wochen ruhig um "Crazy Kitchen", da ich vor meinem Urlaub nicht mehr dazu gekommen war Rezepte vorzubereiten. Umso mehr folgt jetzt in den nächsten Wochen bis zum Jahresende! ;-) Lasst euch überraschen!

Draußen ist es kühl und windig, ein bisschen ungemütlich und drinnen duftet es nach leckerem Essen!

Mein Mann und ich haben uns erst kürzlich eine besondere Leckerei gegönnt: Falsches Filet vom Rind. Das kann man ja letztlich auf die unterschiedlichste Weise zubereiten, wir haben uns für eine besondere Version entschieden.

Vielleicht eine Idee für den nächsten Sonntagsbraten beim Besuch der Schwiegereltern?


Zutaten für 4 - 6 Personen:

2 kg            Falsches Filet (auch Schulterfilet oder Buglende genannt)
500 ml      Reine Buttermilch
3                 mittelgroße Möhren
500 g         festkochende Kartoffeln
250 g         Frühlingszwiebeln
3                 Speisezwiebeln
etwas         Öl
2 EL           Tomatenmark
0,33 l         Malzbier
400 ml      Rinderbrühe
1 EL           mittelscharfer Senf
                   Pfeffer, Salz


Zubereitung:

Das Rinderfilet am Vorabend unter fließend kaltem Wasser abspülen, eventuelle Silberhaut oder Sehnen abschneiden und in Buttermilch einlegen. Das Rindfleisch wird dadurch zarter und weicher und erhält einen kräftigen Geschmack.


Am Tag selbst das Fleisch etwa 45 Minuten vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank holen, damit es Zimmertemperatur annimmt. Das sorgt für eine gleichmäßigere Garung.

Dann den Backofen auf 95°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Möhren und Kartoffeln putzen, schälen, abspülen und in gleichmäßig große Würfel schneiden.

Frühlingszwiebeln putzen, abspülen, abtropfen lassen und in feine Ringe Schneiden.

Die Zwiebeln schälen und vierteln oder sechsteln (je nach Größe).

Das Fleisch aus der Buttermilch holen, kurz unter fließendem Wasser abspülen und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Rundum mit Salz und Pfeffer würzen.

Einen Bräter auf den Herd stellen und erhitzen. Etwas Raps- oder anderes Pflanzenöl hinein geben und das Fleisch auf jeder Seite etwa 5 - 8 Minuten goldbraun anbraten. Dann das Fleisch heraus nehmen.

Möhren, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln und Zwiebeln in den Bräter geben und in dem verbliebenen Bratfett unter Rühren anrösten. Dann Tomatenmark beifügen und etwas mit Salz und Pfeffer würzen.


Eine Rinderbrühe anrühren und das Gemüse im Bräter damit ablöschen. Dann das Malzbier hinzu gießen.

Das angebratene Fleisch von allen Seiten mit Senf bepinseln und in die Kartoffel-Gemüse-Masse setzen.

Nun den Bräter auf unterster Schiene in den Ofen schieben und das Fleisch für rund 4 Stunden darin garen. Wenn es zu dunkel wird, den Deckel des Bräters aufsetzen.

Nach 4 Stunden das Fleisch herausholen und noch einen Moment ruhen lassen. In der Zeit kann man die Soße abgießen und je nach Gusto noch etwas andicken (ist aber kein Muss).

Das Fleisch schneiden und mit dem Schmorgemüse und der dunklen Biersoße servieren.

 
Wer möchte, kann hierzu auch Spätzle oder Gnocchi servieren.

Zubereitungszeit ca. 30 - 35 Minuten
Garzeit im Ofen ca. 4 Stunden

Ein perfektes Mahl, wenn die ganze Familie am Tisch sitzt. Es ist nicht ganz günstig, aber zu besonderen Anlässen, darf es ruhig auch mal ein besonderes Gericht sein! :-)

Gutes Gelingen und bon appétit!
Eure Jacky

Donnerstag, 30. Juli 2015

J: Edith's Kärntner Nudeln

Servus und grüß‘ Gott!

Nach unserem vergangenen Österreich-Urlaub habe ich euch einige leckere traditionelle Rezepte mitgebracht. Dazu zählen auch die „Kärntner Nudeln“ (gefüllte Kartoffelteigtaschen).

Da die mütterliche Familienseite meines Mann aus Kärnten und der Steiermark kommt, können wir hier aus erster Hand Rezepte weitergeben.

Hoffentlich schmecken sie euch!


Zutaten für ca. 15 Stück:

ca. 10 große    Kartoffeln (mehligkochend)
300 g               Mehl
1                        Ei
2 große            Zwiebeln
1 Bund             Petersilie
1 Bund             Basilikum
ca. 130 g          Butter
                          Salz und Pfeffer
                          Sonnenblumenöl


Zubereitung:

Zuerst die Kartoffeln ungeschält in kochendem Salzwasser garen (mehlig kochende Kartoffeln am besten vorab nicht schälen, da sie sonst häufig schon im Wasser zerbröckeln).

Nach etwa 25 – 30 Minuten die Gartoffeln abgießen, schälen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern.

Für die Rohmasse (also die Nudelhülle) etwa eine Hand voll Kartoffelstampf mit 300 g Mehl und einem Ei vermengen. Eine Prise Salz hinzufügen und so lange kneten, bis der Teig fest und geschmeidig ist.

Zu einer Rolle formen und an der Seite ruhen lassen.

Sollte er bei eurem Verhältnis zu nass sein, gebt noch etwas Mehl hinzu. Umgekehrt, sollte er zu trocken und bröcklig sein, mengt 1 – 2 EL Sonnenblumenöl darunter.

Für die Füllung zwei große Gemüsezwiebeln schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Diese dann in Sonnenblumenöl andünsten bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Währenddessen Petersilie und Basilikum klein hacken und mit etwa 65 g Butter zu den Zwiebeln hinzu geben.

Die Zwiebel-Kräuter-Mischung nun zur übriggebliebenen Kartoffelrohmasse hinzufügen und gut vermengen.

Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und schließlich abkühlen lassen.

Sobald der Teig und Füllung abgekühlt sind, die Teigrolle in kleine Stück schneiden und Stück für Stück ausrollen.

Auf den Fladen dann etwa 1 EL Füllung geben, zusammenklappen und die Teiglappen gut zusammen drücken.

 
In einem großzügigen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die gefüllten Kartoffelteigtaschen etwa 5 – 8 Minuten darin garen.

Sie sind fertig, wenn die Nudel oben schwimmt.

Serviert wird die Nudel traditionell mit zerlassener Butter, aber auch Kräuterschmand oder Créme Fraîche passen prima.

Zubereitungszeit ca. 4 Stunden (inkl. Abkühlzeit)
 
Selbstverständlich lässt sich diese Nudel mit allerlei Füllungen bestücken, aber obige Füllung ist traditionell vertreten. :-)
 
Dadurch ist sie auch sehr üppig und meistens ist man nach 2-3 Nudeln mehr als satt.
 
Probiert’s aus und lasst es euch schmecken!
Guten Appetit,
eure Jacky
 

Montag, 2. März 2015

J: Triple-Choc-Torte

Liebe Hobbybäcker und -bäckerinnen,

Schokolade ist der Traum fast jeder Frau und mit dieser fluffigen und schokoladigen Torte begeistern Sie Partnerin wie beste Freundinnen gleichermaßen! Dazu ein Gläschen Sekt und der Geburtstag, die Familienfeier, das Weihnachtsdessert oder Neujahrsumtrunk wird garantiert zum Erfolg.

In meinem Fall war es eine „Hochzeitstorte“ zum 60-jährigen Hochzeitsjubiläum meiner Großeltern und die Gäste waren so begeistert, dass nicht mal ein Stück übrig geblieben ist, was ich von innen hätte fotografieren können.

Wie ihr also lesen könnt: Er kommt hervorragend bei alt und jung an! ;-)
 

Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

1 Pck.              dunkler Biskuitboden
1 Pck.              Dr. Oetker Mousse au Chocolat (Vollmilch)
1 Pck.              Dr. Oetker Mousse au Chocolat (Zartbitter)
1 Pck.              Dr. Oetker Mousse à la Vanille
600 ml           kalte Milch (1,5 %)
300 ml           Schlagsahne
250 g              Fondant

(Selbstverständlich kann der Biskuit, sowie die drei Mousses auch komplett selbst gemacht werden, dadurch wird er aber natürlich noch zeitaufwendiger!)


Zubereitung:

Zu allererst alle drei Mousses vorbereiten, indem ihr diese nach Packungsangaben zubereitet (i.d.R. das Pulver in 200 ml Milch und 100 ml kalter Sahne mit einem Handrührgerät einrühren und auf höchster Stufe cremig schlagen.)
 
Anschließend stellt ihr die drei Mousses etwa 2 Stunden kalt, damit sie fest werden können.
 
Nach zwei Stunden holt ihr euch den Biskuitboden zur Hand und legt den Boden auf eine Tortenplatte. Setzte einen Tortenring darauf und füllt nun zuerst die weiße Vanillemousse darauf, anschließend die dunkle Zartbittermousse.
 
Der Zwischenboden wird auf das Mousse gelegt und ganz leicht angedrückt. Darauf gebt ihr dann das Vollmilchmousse und schließt mit einem Deckel.
 
Erneut wandert die Torte für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank oder in der kalten Jahreszeit bei unter 4°C auch auf den Balkon/Terrasse.
 
Nehmt euch den Fondant zur Hand (bei der Farbe habt ihr freie Wahl, am schönsten sind aber weiß oder schokobraun) und knetet ihn weich.
 
Tipp: Bei weißem Fondant könnt ihr mit Puderzucker als Untergrund arbeiten, bei dunkelfarbigem Fondant ist „Bäckermehl“ (Type 1050) eher zu empfehlen, da es die Farbe des Fondants nicht beeinflusst.
 
Rollt den Fondant mit Hilfe eines Nudelholzes oder eines Hartplastik-Teigrollers möglichst dünn aus.
 
Holt die kalt gestellte Torte herein und löst den Tortenring mit Hilfe eines unter heißem Wasser abgewaschenen Messers. Überstülpt sie dann mit dem Fondant. Streicht ihn an den Seiten glatt und schneidet ihn am Boden der Torte sauber ab.
 
Tipp: Um keine Unebenheiten des Abschnitts zu verstecken, könnt ihr z.B. ein Zierband drumherum legen oder Kügelchen aus dem übrigen Fondant formen und leicht andrücken. Dann sieht es auch gleich noch mal edler aus.
 
Fertig ist das Meisterwerk und sollte dann möglichst zeitnah serviert werden, spätestens jedoch am nächsten Tag, da sonst der Biskuitboden aufweicht und das Mousse verläuft.
  
 
Ich hoffe, sie schmeckt auch euren Schoko-Liebhabern so gut wie meinen!
 
Buon appetito!
Eure Jacky

Dienstag, 24. Februar 2015

J: Zebrakuchen pink-weiß

Liebe Hobbybäcker und -bäckerinnen,

hier kommt diesmal eine zeitaufwendige Herausforderung! Ich habe den Kuchen eigentlich durch Zufall entdeckt und musste ausprobieren, ob das auch wirklich so funktioniert.

Wollt ihr es auch ausprobieren?

Ist auf alle Fälle und garantiert der Hingucker auf jeder Party und super variabel! ;-)
 

Zutaten:

Für den Kuchen:
650 g              Mehl
300 g              Zucker
180 ml            Öl
ca. ½ - ¾ L   Soja-Milch
¼ L                 Mineralwasser
1 Pck.               Backpulver
1                       gemahlene Vanille (oder Vanilleextrakt)
2 EL                 Kakao
2 – 3 EL          Erdbeer- oder Himbeermarmelade
                         Prise Salz
je 1 Fl.              schwarze und pinke Lebensmittelfarbe

 
Für die Buttercreme:
250 g              weiche Butter (Zimmertemperatur)
80 g                Zucker
500 ml           Milch
1 Pck.              Vanille- oder Schokopudding

 
Für die Verzierung:
1 Pck.              weißes Fondant
1 Pck.              schwarzes Fondant

 
Zubereitung:

Stellt den Ofen schonmal an und lasst ihn auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nehmt dann eine Springform (Ø 26 – 28 cm) zur Hand und fettet diese großzügig ein.


Mischt anschließend alle trockenen Zutaten für den Kuchen zusammen (Mehl, Zucker, Backpulver, Prise Salz).

Achtung: Vanille, Kakao und Marmelade werden erst später zur Färbung genutzt!!!

Die trocknen Zutaten nun mit dem Öl, dem Mineralwasser und der Sojamilch zu einem zähflüssigen Teig vermischen. Ggf. durch Sojamilch oder Zugabe von Mehl die gewünschte Zähflüssigkeit korrigieren.

Den Teig dritteln!

Erstes Drittel durch die Zugabe des Kakaopulvers und der schwarzen Lebensmittelfarbe dunkeln.

Das zweite Drittel mit 2-3 EL Erdbeer- oder Himbeermarmelade und pinker Lebensmittelfarbe einfärben.

Im letzten Drittel wird nur die gemahlene Vanille / das Vanilleextrakt zugefügt und miteinander vermischt.


Nun abwechselnd hellen, pinken und schwarzen Teig genau in die Mitte geben und so lange wiederholen bis alle drei Drittel komplett aufgebraucht sind.


Den Kuchen nun für etwa eine dreiviertel Stunde (45 Minuten) auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben. Ihr könnt z.B. mit einem Edelstahlstäbchen den Gargrad des Kuchenteigs kontrollieren, bevor ihr ihn später heraus holt.


Löst den Kuchen von der Springform und stellt ihn z.B. auf einen Ofenrost, sodass von allen Seiten Luft dran kommt. Lasst ihn nun gut abkühlen! Für die Buttercreme muss der Kuchen komplett erkaltet sein!

Ihr könnt gleich nach Herausnehmen des Kuchens jedoch schon mit einem Bestandteil der Creme anfangen, der auch abkühlen muss – nämlich dem Pudding!

Dafür etwa 450 ml kalte Milch mit 80 g Zucker auf den Herd stellen und aufkochen lassen. In die übriggebliebenen 50 ml kalte Milch kann schonmal das Puddingpulver eingerührt werden.

Sobald die Milch sprudelnd aufkocht, von der Herdplatte nehmen, diese ausstellen und das zähflüssige Milch-Pulver-Gemisch unterrühren. Sofort den Vanillepudding mit Frischhaltefolie abdecken! Diese direkt auf die Puddingmasse drücken, sodass sich keine Haut bilden kann und dann den Pudding ebenfalls auskühlen lassen.

Die Butter könnt ihr zu diesem Zeitpunkt ruhig schon aus dem Kühlschrank holen. Sie sollte bei Verarbeitung weich sein und Zimmertemperatur haben.

Etwa 2-3 Stunden später wäre der optimale Zeitpunkt, um den Kuchen fertigzustellen. Solltet ihr es nicht eilig haben, lasst ihn über Nacht stehen und macht am nächsten Tag weiter.

Gebt die Butter in eine Schüssel und zerdrückt sie mit einer Gabel. Dann löst die Frischhaltefolie vom Pudding und gebt ihn mit in die Rührschüssel, ehe ihr miteinem Schneebesen oder der elektronischen Variante (den Handrührgerät) die beiden Komponenten gut miteinander verrührt.

Teilt den Kuchen waagrecht mittig und setzt sicherheitshalber den Tortenring nochmal drumherum. Nun legt die obere Teighälfte bei Seite und gebt eine dünne Schicht Buttercreme darauf (~ 0,5 cm).

Legt den Kuchendecken wieder darauf und drückt ihn gut an. Dann verteilt ihr auch darauf Buttercreme, bis der Kuchen gleichmäßig dick und möglichst gerade aussieht. Diese Buttercreme-Füllung streckt den Kuchen und ebnet seine Form für das spätere Überziehen mit dem Fondant.

Streicht die Buttercreme mit Hilfe eines Löffels oder Schabers möglichst glatt, löst den Tortenring wieder und streicht auch die Seiten des Kuchen komplett ein, sodass er eine einheitliche Buttercremeummantellung erhält. Dann stellt den Kuchen für eine halbe Stunde bis Stunde in den Kühlschrank, damit die Buttercreme fest werden kann.

Den weißen Fondant auf einer gefetteten Unterlage ausrollen, z.B. über ein Nudelholz legen und damit über den Kuchen legen. Streicht den Fondant erst oben glatt, dann an den Seiten hinunter. Gut festdrücken und auf die Falten achten!


Anschließend den schwarzen Fondant ausrollen und Zebrastreifen ausstechen oder per Hand ausschneiden und auf den weißen Fondant drapieren. Gern mit dem übriggebliebenen schwarzen Fondant ein Band oder kleine Bällchen formen und um den Rand legen, das rundet diesen netter und gleichmäßiger ab.

Zubereitungszeit ca. 1 Stunde
Backzeit ca. 45 Minuten
Auskühlen ca. 2 – 3 Stunden (nach dem Backen) + ½ - 1 Stunden (nach Buttercreme)
Gesamtzeit ca. 5 - 6 Stunden

Es war anstrengend, es war langwierig, aber es hat sich gelohnt!

E voilá: Mein Zebrakuchen pink-weiß!

Gutes Gelingen!
Eure Jacky