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Mittwoch, 14. Mai 2014

Zwischen-News aus dem Garten


Hallo liebe Hobbygärtner(innen)!

Ich dachte mir, ich muss mal wieder einen Zwischenstand meines Gartenprojektes und die nun anstehenden Arbeiten erläutern.

Erneut habe ich Erfolge und Miserfolge zu verbuchen, wobei ich alles in allem rundum zufrieden mit meinem Ergebnis bin!

Nachdem wir mit dem grünen Netzüberhang die Tauben erfolgreich von unseren Salat- und Kohlpflänzchen verbannt haben, sind zumindest die grünen Blattsalate sehr gut angegangen und gewachsen!

Leider sind dafür 2 von 4 roten Blattsalaten eingegangen, ebenso wie alle Brokkolipflänzchen. Leider weiß ich hier noch nicht, woran es liegt, konnte aber aufgrund des anhaltend unbeständigen (Un-) Wetters auch keine großen Ausgrabungen vornehmen.


Dennoch steht diese Woche das „große Unkrautrupfen“ an, denn dank des Regens (der aber auf alle Fälle einmal nötig war) spriest natürlich auch das unbeliebte Grünzeug aus jeder Erdpore.

In der gleichen Phase werde ich die kaputtgegangenen Pflänzchen ausbuddeln und durch neue ersetzen. Hier werde ich allerdings auf Eigenanzucht setzen, denn die Samen aus meinem Zimmergewächshaus, die vor 3 Wochen den Weg in das Gartengewächshaus fanden, haben sich ebenfalls gut gemacht.

 
 
 
 
 
 
Was mich zudem sehr freut, ist, dass die Kohlrabi allesamt prächtig gedeien und die lila Version bereits ein 2-Euro-Bäuchlein vorzuweisen hat.


 
 
   
Von den drei gesäten Blattspinat-Saatbändern sind zwei sehr gut angegangen und zeigen deutliches Spinatgrün über der Erde. Dennoch werde ich das nächste Mal doch eher mit losen Samen arbeiten und nicht mehr auf Saatbänder zurückgreifen!
 

Und last but not least (diesen Spruch hat meine Englischlehrerin geliebt :o)) kann ich auch nach wie vor große Erfolge beim Obstanbau verzeichnen.

Bei der letzten Kontrolle mussten wir leider feststellen, dass ein Johannisbeerbäumchen von Läusen (vmtl. „Johannisbeerblasenlaus“) und das andere von einem Pilz (vmtl. „Amerikanischer Stachelbeermehltau“) befallen sind, doch das lässt sich relativ gut behandeln.

Während der Saison (Frühjahr/Sommer) 1-2 Mal wöchenlich mit Essigessenz einsprühen (Geheimrezept aus Omas Garten).

Am Ende der Saison (Herbst) stark zurückschneiden und ausdünnen. Der erste leichte Nachtfrost hilft dann die Bäumchen wieder zu „heilen“.

Aber dann natürlich kleine Büsche über den Winter am besten Eindecken, sodass sie nicht gänzlich erfrieren. Bei größeren, starken Büschen ist das i.d.R. nicht mehr nötig!

Im neuen Jahr sollten die Austriebe dann wieder sauber nachwachsen. Hier dann am besten von vorneherein darauf achten, ob es wieder Auffälligkeiten gibt.

 
Also viel Spaß beim Weitergärtnern und bis zum nächsten Mal!

Eure Jacky

 
 
 
 
 
P.S.: Auch die Paprikapflänzchen sehen sehr vielversprechend aus. Vor allem die „lila Paprika“ trägt bereits klitzekleine Knöpfchen.
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 9. April 2014

Gartenbeet 1.0


Hallo liebe Hobby-Gärtner(innen),

dank der andauernden warmen Tage habe ich mich gemeinsam mit meinem Mann und Hund mal an die Restbepflanzung von Beet Eins gemacht.

 
Zu allererst haben wir vor knapp drei Wochen die Obststämmchen eingepflanzt (Johannis-, Him-, Heidel- und Brombeeren).

Tipp: Lasst bei Himbeeren den Pflanzkübel dran, sodass die Wurzeln sich innerhalb des Kübels und nach unten ausbreiten können, aber nicht nach links und rechts, sonst nehmen sie den restlichen Pflanzen die Nährstoffe weg!

Die Stachelbeerstämmchen, sowie die Erdbeerpflänzchen waren erst jetzt (Anfang/Mitte April) an der Reihe.  

 
Falls es in eurem Garten einen Kompost gibt (bildlich-vereinfachte Darstellung) und dieser bereits umgeschichtet wurde (d.h. die neuesten Abfälle nach unten und der gute Humus nach oben), nehmt bei jedem Pflanzling auch eine Hand voll davon und gebt es in das gegrabene Erdloch.
 

Außerdem ist es immer wichtig, die jungen Pflanzen ausreichend zu wässern, aber nicht zu ertränken! Wenn es also am Tag selbst geregnet hat, dann genügt das. An windigen und sonnigen Tagen sollte man am besten früh morgens und/oder spät abends gießen. 

Derzeit sind die Pflanzlinge natürlich noch kleine Würmchen, aber wir hoffen ja, dass sie zukünftig wachsen und gedeien. Über Erfolge und Miserfolge halte ich euch auf dem Laufenden.

Hier findet ihr jetzt eine kleine Abbildung unseres ersten Beetes und des gepflanzten Gemüses:

 
Gemüsepflanzlinge sollten nicht zu tief eingegraben und dennoch vollständig mit der "neuen" Gartenerde bedeckt sein.
 
Je nach Endgröße des Gemüses muss auch genügend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen gelassen werden. So sehen sie zwar z.T. am Anfang verloren aus, aber wenn bspw. der Blumenkohl erstmal gewachsen ist, füllt er seine Reihe (hoffentlich) vollständig mit großen weißen Köpfen aus. =)
 
Da wir nachträglich noch ein zweites Beet abbekommen haben, mussten wir unsere Pflanzplanung etwas modernisieren. Hiervon bekommt ihr die kommenden Tage auch Fotos und Erläuterungen.
 
Nun erstmal viel Spaß mit den ersten Eindrücken und vielleicht Pflanzanregungen.
 
Liebe Grüße,
eure Jacky