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Mittwoch, 21. Dezember 2016

J: Gewürzmischungen (für Fisch, Fleisch, Geflügel oder Curry)

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

mit Gewürzmischungen machen viele Firmen ziemlich viel Geld, dabei ist es so simpel und sehr viel kostengünstiger diese selbst herzustellen. In einem Glas verschlossen halten sie sich lange und eigenen sich ebenfalls zum Verschenken.

Im folgenden möchte ich euch die ein oder andere Mischung vorstellen, die nicht nur im Winter, sondern auch später wieder zur Grillsaison hervorragend geeignet ist.

Auf den derzeit stattfindenden Weihnachtsmärkten gibt es zudem häufig Gewürzstände, welche die Einzelzutaten in größerer Menge für günstiges Geld oder 3-für-2-Angebote vermarkten. Haltet die Augen offen!


Klassisches Barbecue-Gewürz

4 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL reines Chilipulver
2 TL Vollrohrzucker
2 TL Knoblauchpulver
2 TL Paprikapulver
1 TL Selleriesamen-Gewürz
1 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Steakhouse-Gewürzmischung

2 TL schwarzer Pfeffer
2 TL Senfkörner
2 TL Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL reines Chilipulver

Spareribs-Gewürz

2 TL reines Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver

Karibik-Würzmischung

1 EL Vollrohrzucker
1 EL Knoblauchpulver
1 EL getrockneter Thymian
2 1/2 TL naturreines, grobes Meersalz
3/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3/4 TL gemahlener Piment

Asiatische Gewürzmischung

2 EL Paprikapulver
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Koriandersamen
2 TL chinesischs Fünf-Gewürze-Pulver
1 TL Ingwerpulver
1/2 TL gemahlener Piment
1/2 TL Cayennepfeffer

Espresso-Gewürzmischung

2 EL grob gemahlene Espressobohnen
2 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblaucpulver

Hähnchen- und Fisch-Gewürz

4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knoblauchpulver
1 EL naturreines, grobes Meersalz
2 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Viel Spaß beim Mischen, Abfüllen und Verschenken!

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Links, die euch zu Gewürzdöschen führt, die ihr käuflich erwerben könnt und worin sich eure Mischungen gut beschriftet lange halten.

Kleine Gewürzdose (ca. 35 g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-stapelbar-inkl-12-Etiketten/dp/B00DEI5QL8

Große Gewürzdose (ca. 75 - 80g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-Streueins%C3%A4tze-stapelbar-Etiketten/dp/B00DEI5HJO/ref=pd_cp_201_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=PWQHTN6M126YFBR1W36V

Gewürzgläser mit Bügelverschluss in verschiedenen Größen (60 / 140 / 250 ml)
https://www.amazon.de/dp/B01LZLML5T?psc=1

Mini-Glasfläschen mit Korken in verschiedenen Größen (8 / 10 / 12 / 14 ml)
https://www.amazon.de/Alsino-Glasfl%C3%A4schchen-Flaschen-Schnapsflaschen-Sandfl%C3%A4schchen/dp/B00ZFYO5FC/ref=pd_sim_sbs_201_7?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=D2SEHK8Z3KTN3X7KWQWD

Schenken soll von Herzen kommen und Freude machen...
Denkt immer daran, Weihnachten ist das Fest der Liebe...

Viel Spaß und schöne Tage,
eure Jacky

Samstag, 22. Oktober 2016

J: Hokkaido-Kürbis süß-scharf

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Herbstzeit ist für mich Einkoch- und Einlegezeit, um Vorräte für den Winter anzulegen. Da mein Mann und ich vergangenes Jahr zudem auf "self-made" Weihnachtsgeschenke umgestellt haben, nutzen wir die Leckereien auch zum Verschenken an Familie und Freunde.

In den nächsten Wochen möchte ich euch daher neben Koch- und Backrezepten auch einige Rezepte, Tipps und Ideen zum Haltbarmachen von Lebensmitteln mit auf den Weg geben. :-) Ich bin kein Profi darin, mache sicher auch den ein oder anderen Fehler, aber ich habe seit dem eigenen Garten meine Passion dafür wiederentdeckt und bisher hat sich keiner meiner "Probanden" über das Ergebnis beschwert! *hehe*

Wir hatten dank einer Kürbispflanzenspende von unserem Gartennachbarn dieses Jahr so viele Hokkaido-Kürbisse, dass wir uns bestimmt die nächsten Monate nur davon ernähren könnten, wenn wir wollten.

Zum einen Teil haben wir die Kürbisse entkernt, klein geschnitten und eingefroren.
Zum andern Teil natürlich direkt verarbeitet.
Und das dritte Drittel wurde eingelegt und eingekocht. So auch das folgende Rezept!

Viel Erfolg und gutes Gelingen.

Zutaten für 6 x 250 ml Einweckgläser:

Zum Einlegen am Vorabend:
2 kg         Hokkaido-Kürbis (entkernt und in Würfel geschnitten)
250 ml    Wasser
250 ml    Tafelessig 5% Säure

Für die Marinade in den Gläsern:
500 ml     Wasser
500 ml     Weißwein
500 g        Zucker
4                Gewürznelken
20 g           Pfefferkörner
4                Lorbeerblätter
2                Knoblauchzehen
1 - 2           frische Chilischoten (scharf)             


Zubereitung:

Den Hokkaido halbieren, entkernen und dann würfeln.

In einer Schüssel mit 250 ml Wasser und 250 ml Tafelessig übergießen, kurz verrühren und abdecken. Über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Kürbis über einem Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Das Essigwasser kann weggegossen werden.

Nun die Gewürze vorbereiten. Nelken, Pfefferkörner, Lorbeerblätter sowie Knoblauch (geschält und geviertelt) in einem Mörser grob zerstoßen.

Die Chilischoten können (je nach gewünschter Schärfe) entkernt und in halbe Ringe geschnitten oder samt Kernen einfach kleingeschnitten werden.

500 ml Wasser und 500 ml Weißwein zum Kochen bringen, Gewürze und Chili hinzugeben und aufkochen lassen. Dann Zucker hinzufügen und abschmecken.

Kürbis nach und nach darin glasig kochen und noch heiß in die sauberen, trockenen Einweckgläser abfüllen. Gläser heiß verschließen und abkühlen lassen.
Wer keimtechnisch auf Nummer sicher gehen möchte, kocht die komplett ausgekühlten Gläser in einem großen Topf voll Wasser oder im Wasserbad Backofen nochmals für 30 Min. bei 75° ein.
 
Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten
Ruhezeit über Nacht mind. 12 Stunden

Passt hervorragend als Antipasti auf den Grilltisch, als Würze im Eintopf (z.B. Soljanka) oder als Bestandteil von Nudel-/Kartoffelsalaten.

Eure Jacky

Dienstag, 18. November 2014

J: Geschmortes Schwein ("Pulled Pork")

Hallo liebe Hobbyköche!

Nach einer längeren Pause geht’s hier nun kurz vor Weihnachten wieder so richtig rund! Es werden euch Aperitif-Ideen, Plätzchenrezepte und Großfamilien-Essen erwarten. Fangen wir also mit einem leckren Stück Fleisch für die ganze Familie an.
 
Zumeist wissen wir nur etwas mit dem handelsüblichen Fleisch anzufangen: Filet, Lende, Steak, Hähnchen- oder Putenbrust, Rollbraten, Krustenbraten & Co.

Ein wirklich sehr leckeres Stück Fleisch ist jedoch auch die Schweineoberschale oder die Schweineschulter! Aufgrund ihrer zumeist langen Zubereitungszeit sind sie leider wenig begehrt, wenngleich wahnsinnig lecker und butterzart, wenn man sich die Zeit nimmt, sie lange bei niedriger Temperatur zu schmoren.


Im folgenden präsentiere ich euch meine geschmorte Schweineoberschale (in England und den USA “Pulled Pork“ genannt) – ein sehr leckeres Festmahl, gut geeignet für große (Familien-) Feiern wie z.B. Geburtstage, Jubiläen oder Weihnachten.

 
Zutaten für 5-6 Personen:

2,5 kg              Schweineoberschale (gut durchwachsen) oder -schulter
3 EL                brauner Zucker
2 EL                Paprikapulver
½ EL              Senfpulver
½ EL              Kreuzkümmel
½ EL              Cayennepfeffer
2 EL                Rapsöl                       
2 EL                grobes Salz
1 TL                 frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
 

Zubereitung:

Mischt den braunen Zucker mit den übrigen Gewürzen: Paprika- und Senfpulver, Kreuzkümmel, schwarzer und Cayennepfeffer, sowie Salz.

Legt dann das Schweinefleisch auf ein großes Backblech und reibt sie mit der Gewürzmixtur ein.


Tipp: Nutzt hierzu am besten Einmalhandschuhe, da gerade der Cayennepfeffer, sowie das Paprikapulver sonst für rote Finger sorgen!

Deckt es dann mit Frischhaltefolie ab und stellt es für mindestens 2 Stunden – besser aber über Nacht – in den Kühlschrank.

Nehmt das Schweinefleisch nach o.g. Zeit wieder aus dem Kühlschrank und lasst es ruhig auf Zimmertemperatur kommen (benötigt ca. 30 Minuten).

Währenddessen könnt ihr euren Ofen auf 160° C vorheizen.

Tupft die Schweineoberschale oder -schulter mit einem Küchenkrepp/Zewa etwas ab (sie hat unter der Frischhaltefolie “geschwitzt“).

Gebt etwa 2 EL Rapsöl (oder anderes Pflanzenöl) in einen großen Topf und bratet das Fleisch auf jeder Seite scharf an bis es eine goldbraune Färbung angenommen hat (etwa 4 Minuten pro Seite).

Legt es schließlich so in den Topf (falls ofenfest) oder in einen Bräter, dass z.B. bei der Schulter die Schwarte oben liegt und löscht das hitzige Öl mit etwa 2 Tassen Wasser ab.

Verschließt den Topf/Bräter mit einem Deckel und stellt das Stück Schweinefleisch auf unterstem Rost für 5-6 Stunden in den auf 160°C vorgeheizten Ofen.

Einmal stündlich mit dem herrlichen Bratensaft bestreichen!


Wenn ihr das Schwein dann aus dem Ofen holt und aus dem Topf/Bräter auf ein Serviertablett legt, ist das Fleisch so zart, dass man es ganz leicht mit einer Gabel lösen kann.


Hierzu passt eine herrliche, dunkle Rahmsoße und z.B. Knödel, Bratkartoffeln oder Pommes Frites und ein frischer (Kraut-) Salat.
 

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Ruhezeit ca. 2 Stunden (oder über Nacht)
Garzeit 5 -6 Stunden

 
Ich hoffe, ihr probiert es vielleicht wirklich mal aus – trotz langer Garzeit!

Guten Appetit,
eure Jacky