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Dienstag, 21. Februar 2017

Mit Vollgas in die Gartensaison 2017

Hallo liebe Hobbygärtnerinnen und –gärtner!

Es ist noch so früh im Jahr und doch treibt es uns in den Garten!

Wir haben die vergangenen Sonnentage intensiv für Arbeiten im Garten genutzt und konnten so bereits sehr erfolgreich in die Saison 2017 starten.

Natürlich möchten wir euch davon berichten und euch ab jetzt wieder auf dem Laufenden halten.

Nachdem wir die papierische Planung der Bepflanzung vorgenommen haben (die ich euch aber erst im nächsten Post zeigen werde J ), wurden voller Eifer die ersten Samen gesetzt!

 
In den nächsten Tagen müssen die Hübschen bereits umgetopft und somit voneinander separiert werden, sodass sie eigenständig wachsen können. Erfahrungsgemäß gehen hierbei nochmal 40 – 50 % kaputt, da gerade die kleinen zarten Pflänzchen mit den feinen Wurzeln den Sprung nicht schaffen.

Was haben wir da?

Stabtomate gelb, Cocktailtomate rot & gelb, Kirschtomate Black Cherry, Strauchtomate rot, Runde Zucchini hellgrün, Gewürzpaprike/Chili, Cayenne Chili, Habanero, Peperoni, Buschbohne rot, Einlege- und Salatgurke, Wassermelone, Mini-Aubergine und Artischocke.

Bei unserem Garten-Exkurs haben wir uns dann den größten Baustellen zuerst gewidmet, indem wir den Kompost stellenweise ausgebessert und wieder zusammen geschustert haben.

Außerdem haben wir die dahinterliegende „Ramsch-Ecke“, wo sich allerlei Laub und Dreck angesammelt hatte, ausgekehrt, aufgeräumt, Hecke gestutzt und zurückgebunden.


Zeitgleich haben wir mit der Benzin-Fräse den ersten Umgrabevorgang gestartet und jedes Beet an den sonnigen Tagen umgegraben, sodass das erste Unkraut untergehoben wurde und der Boden durch die Auflockerung atmen kann.

 
Wo man hier im linken Bildhintergrund noch unbearbeitetes Stück Land sieht, haben kurz darauf drei große Johannisbeersträucher (rot, weiß und schwarz) ihren Platz gefunden.

 
Außerdem haben wir eine Rankhilfe gebastelt, an der Kübelbrom- und Himbeeren ihren Standort finden sollen. Hier haben wir uns im Fachbetrieb beraten lassen. Es gibt Brombeeren und Himbeeren, die sich in großen Blümentöpfen wohl fühlen und so in ihrem wahrlosen Wucher besser kontrolliert werden können (denn sie sollen ja nicht den ganzen Garten einnehmen).

Durch die Rankhilfe erhoffen wir uns zudem, dass wir die Pflanzen von vorneherein wie gewünscht ziehen können, sodass der regelmäßige Rückschnitt gewährleistet ist und wilder Wucher vermieden werden kann.

 
Eine weitere Arbeit, die wir bereits abgeleistet haben, ist das Verteilen von Komposterde und natürlichem Dünger auf allen beanspruchten Beeten (also auf dem Rasen o.ä. natürlich nicht) und den Rückschnitt aller Obstbäume!

Ganz wichtig war uns hier auch das Anbringen von Kleberingen um die Stämme. Nachdem uns Frostspanner vergangenes Jahr alle Knospen und Blüten abgefressen hatten, wollen wir zukünftig vorsorgen. Nun werden unsere Bäume rund ums Jahr mit solchen Kleberingen versehen, sowie vor der Blüte mit einem biologisch abbaubaren Insektenmittel gespritzt.

 
Ebenso hat der Gewächshausboden nach 2 Jahren durchgängiger Nutzung eine Düngung via Pferdemist und Komposterde erhalten.


Zu guter letzt haben wir 2 von 3 Gartenhütten aufgeräumt und Frühjahrsputz gemacht. Die letzte Hütte – das „Gerätehaus“ – wird nun das nächste Ziel sein, ehe es dann an die erste Bepflanzung mit Frühblühern und frostunempfindlichen Pflanzen geht (Forsythie, Him- und Brombeeren, Kartoffeln).

So… nun aber erstmal genug für’s erste… der nächste Gartenpost kommt (wenn man dem Wetterbericht trauen darf) dann schon in zwei Wochen, denn der Frühling kommt…


Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und viel Spaß am heimischen Herd oder im Garten! J

Tschüss und bis bald,
eure Jacky

Samstag, 16. April 2016

Frühlinghafter Start in die Gartensaison

Hallo liebe Hobbygärtner und –gärtnerinnen,

step by step wird unser Garten wieder zu einer frühsommerlichen Erholungsoase. Zwar gibt es nach wie vor das ein oder andere To Do, das noch auf uns wartet, aber man sieht die ersten Fortschritte und das spornt am meisten an.

So haben wir beispielsweise endlich unser „Hintertürchen“ verschlossen, damit unser Vierbeiner nicht mehr zu den Nachbarn flitzen kann. Ein Zaun (Gerüst aus schwedenrot gestrichenem Holz, bespannt mit Hasendraht) samt Türchen versperren nun den hinteren Weg aus dem Garten.


Nachdem das Wetter ein klein wenig beständig und uns wohlgesonnen war in den letzten Tagen, hatte unser übernässter Boden auch endlich mal Zeit ein wenig zur Ruhe zu kommen und abzutrocknen. Bis vor kurzem hatten wir mit „Hochwasser“ in Form von stehendem Grundwasser ab einer gegrabenen Tiefe von 20 cm zu kämpfen. Das ist nun langsam abgesickert und obgleich die Erde dennoch noch immer nass ist, so lässst sich langsam die Pflanzzeit absehen!

Dementsprechend haben wir es endlich geschafft alle Beete von Unkraut zu befreien, umzugraben und glatt zu rächen, sodass der ersten Bepflanzung in einigen Tagen nichts mehr im Wege steht.

Als erstes werden Salat- und Kohlrabipflänzchen kommen, sowie Saatbänder von Radieschen, Möhren, Spinat und Schwarzwurzel.

 
Auch das Gewächshaus ist umgegraben, von der Wühlmausbehausung befreit (unter meinen Gehwegen, die ich aus Plastikplatten gelegt hatte, hatte es sich eine Maus bequem gemacht) und neu eingeräumt, um bald wieder die unterschiedlichsten Tomatenpflänzchen dort einzupflanzen.

 
Dieses Jahr bekommen wir bereits drei selbstgezogene Rispentomaten von meiner Schwiegeroma, aber hinzu sollen noch vier weitere Pflänzchen kommen:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch das Rasenchaos – bedingt durch einen Maulwurf – haben wir weitestgehend beseitigt. Nachdem die Hügel platt getreten und die übrig gebliebene Erde glatt gerecht wurde, haben wir einmal drübergemäht und Rasensamen auf den kahlen Stellen verteilt. Nun hoffen wir, dass diese auch angehen und nicht von den Vögeln vollständig aufgepickt werden.

In den Anzuchttöpfchen Zuhause geht’s nun langsam rund. Die Samen der Rote Bete, des Rosenkohl und des Zuckermais strecken ihre Köpfchen gen Licht.

Von den Einlegegurken, dem Dill und den zweierlei Wassermelonen-Pflanzen ist noch nichts zu sehen, aber auch hier bin ich noch frohen Mutes!

 
Auf unserer To Do Liste stehen allerdings noch zwei elementare Dinge:

1.)    Das Umsetzen des Komposts

Hierzu haben wir uns entschieden, weil der Kompost aktuell wie auf dem Präsentierteller direkt vor unserer Gartenhütte und der überdachten Terrasse prangt. Das Erste, was man sieht, wenn man auf den Garten zugelaufen kommt, ist der Kompost, der im Laufe der Gartensaison eben auch übervoll wirken und müffeln kann.

Daher haben wir nun im hinteren Teil unseres Gartens (etwas abseits gelegen) Platten gelöst, um den Kompost dort hin zu versetzen. Da er im Moment aber komplett voll ist, wird dieses Unterfangen nochmal einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, d.h.

a) all der Gartenabfall, der noch nicht verrottet ist, muss umgeschichtet (ggf. irgendwo zwischengelagert) werden,

b) der zu Hummus verkommene Gartenabfall muss gesiebt und auf den Beeten verteilt/untergehoben werden,

c) das aktuelle Kompostgerüst muss ausgegraben und an der anderen Stelle wieder fest und stabil eingegraben werden.

2.)   Das Bepflanzen und Beleben des Teiches

Nachdem wir noch im vergangenen Herbst das Teichbecken eingegraben hatten, damit es während frostiger Wintertage nicht platzt, ist aber seitdem nicht mehr viel geschehen.

Nun – zum Start in den Frühling – muss dieser bepflanzt werden, sowohl mit einer Randbepflanzung, als auch den verschiedenen Abstufungen.

Einige Teichpflanzen haben wir uns schon angeschaut und so tendieren wir zu einem bunten Mix aus allerlei Pflanzen, die auch ein wenig Schatten spenden, da der Teich den ganzen Tag in der prallen Sonne liegen wird. Neben der Otto-Normal-Seerose gehört für uns dann eindeutig noch der (Zwerg-) Schachtelhalm, der Rohrkolben, die Schwertlilie (auch „Sumpfiris“ genannt) und Japanorchidee dazu. So wäre jede Wasserregion/-tiefe mit Pflanzen versorgt und den Fischen (die da kommen sollen) ein wenig Schatten geboten.

Bild © dehner.de
 
Selbstverständlich wird es eine Teichpumpe geben, die filtert und mit einem Wasserspiel für Oberflächenbewegung und Sauerstoffversorgung sorgt.

Zu guter letzt werden wir gleich von Beginn an einen Fischreiher aus Plastik positionieren, sodass unsere Fische keinen Feind zu erwarten haben!

Soweit also erstmal die News aus dem Garten!

Bei Neuigkeiten informiere ich euch natürlich umgehend. Mein Mann und ich freuen uns jedenfalls, dass die Gartensaison wieder beginnt! :-)

Bis ganz bald und viel Erfolg!
Eure Jacky

Samstag, 26. März 2016

J: Gartensaison-Eröffnung 2016

Hallo liebe Hobbygärtner und –gärtnerinnen!

Endlich startet die neue Gartensaison und ich freue mich schon richtig darauf die nächsten Wochen und Monate wieder mit den Händen in der Erde buddeln zu können.

Theoretisch gibt es das ganze Jahr über Arbeiten, die man im Garten verrichten kann, aber während der kalten, frostigen Wintertage hat ja auch keiner Lust lange draußen zu sein. Deshalb haben mein Mann und ich uns dafür entschieden vor unserem Osterurlaub nunmehr erstmal das Dringendste zu machen – nämlich das, was vergangenes Jahr am Saisonende auf der Strecke geblieben ist.

Nachdem wir letztes Jahr drei Apfelbäume gefällt haben (da mein Mann keinen Apfel verträgt) und keine neuen Bäumchen mehr gesetzt hatten, haben wir das nun nachgeholt.

Statt viererlei Apfel steht nun nur noch der Spalierapfel vor der Terrasse und neu hinzugekommen sind eine Mirabelle, eine Süßkirsche und eine Pflaume/Zwetschge. Die letzteren Drei brauchen sicher noch mal 1 – 2 Jahre, bis sie genügend Früchte tragen, um davon auch etwas einkochen zu können, aber das ist nicht schlimm.

 
Außerdem haben wir im vergangenen Herbst Pferdemist geholt, der sich über den Winter nun zersetzt hat und den wir auf unsere Beete untergehoben haben, damit er noch 3 – 4 Wochen Zeit hat um den Boden mit neuen Nährstoffen zu versorgen.

Zu guter letzt haben wir uns dann um unseren zerstörten Rasen gekümmert. So lieb und gern ich die kleinen Gartentierchen auch alle hab, aber den Maulwurf hätten wir wahrlich nicht gebraucht!

Nachdem wir das vergangene Jahr damit gekämpft haben den Rasen erst mal wieder zu einem Rasen zu machen, hat uns der Maulwurf nun wieder zurückgeworfen, da unsere kleine Rasenfläche inzwischen mehr Hügellandschaft als sattes Grün geworden ist.

 
Alles in allem haben wir doch noch ganz gut was geschafft, obwohl wir nur wenige Stunden Zeit investieren konnten.

 
Sobald wir aus dem Urlaub wiederkommen, wird es dann los gehen:

ü  Unkraut rupfen
ü  Komposterde sieben und auf den Beeten verteilen (hervorragender kostenloser Dünger!)
ü  erste Setzlinge pflanzen (Rotkohl, Mangold, Möhren, Radieschen, Spinat, Steckzwiebeln und Co.)
ü  Anziehen von eigenen Pflänzchen in sogenannten ‘Frühbeeten‘
ü  Herrichten des Teichs und Bepflanzen des Ufers (so dass anschließen Pumpe und Fische hinein können)
ü  Gewächshaus herrichten und Garten- sowie Gerätehütte aufräumen und sortieren

Nun aber erstmal genug!
Wir hören uns bestimmt bald wieder und bis dahin eine schöne Frühlingszeit!

Eure Jacky