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Donnerstag, 5. Mai 2016

J: Beeren-Mascarpone-Trifle

Hallo liebe Schleckermäulchen!

Heute habe ich DEN Partykracher schlechthin im Gepäck! Er eignet sich hervorragend zum Vorbereiten am Vortag und schmeckt unheimlich süß und fruchtig, perfekt um sich auf den Sommer einzustimmen: mein Beeren-Mascarpone-Trifle!

Ein Trifle ist eine englische Süßspeise, bestehend aus mehreren Schichten, die ihr nach belieben und euren Geschmackswünschen gestalten könnt. In England besteht es häufig aus Früchten/Marmeladen, mit Alkohol getränktem Biskuitboden und Schlagsahne.

Meine heutige Version ist ohne Alkohol (der könnte aber natürlich ergänzt werden), viel Obst und einer leckeren Mascarpone-Joghurt-Sahne-Creme!

Er ist wahnsinnig leicht gemacht, reicht für viele Personen (z.B. an Grillfesten, Geburtstagen oder anderen Familienfesten) und kann natürlich je nach Geschmack auch abgeändert werden.


Zutaten:

2 kg                   frische Erdbeeren
250 g                 frische Heidelbeeren
1 Pck.                 LIEKEN (Mürbe- &) Biskuitboden
4 Gläser            Birnenmus oder -kompott
2 gr. Dosen      eingelegte Pfirsiche
1 kg                    Mascarpone
500 ml              Naturjoghurt 
600 ml              Schlagsahne
2 - 3 EL             Zitronensaft (alternativ: Zitronenmarmelade)


Zubereitung:

Stellt euch eine Glasschüssel oder eine durchsichtige Plastikschale zurecht (immerhin soll man euer Kunstwerk ja auch sehen können!).

Nun zuerst die eingelegten Pfirsiche abgießen. Den Saft könnt ihr auffangen, damit lassen sich andere herrliche Süßspeisen verfeinern.

Als nächstes die Erdbeeren vorbereiten: Etwas säubern, den Strunk entfernen und halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Dann noch die Creme vorbereiten, bevor ihr mit dem Schichten beginnt. Mascarpone, Naturjoghurt und Zitronensaft miteinander vermengen. Die Sahne in einem separaten Behältnis steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarpone-Joghurt-Creme heben, damit diese schön locker und fluffig wird.

Nun sind eurer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Mein Trifle stapelt sich wie folgt:

Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Erdbeer-Heidelbeer-Deko, etwas Zitronenschalenabrieb als Garnierung


Wenn ihr ihn nicht direkt servieren könnt, wollt, müsst, stellt ihn auf jeden Fall kalt bis dahin.


Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten

Ich hoffe, er gefällt euch und schmeckt euch so gut wie uns allen an dieser 1. Mai Grillfeier!
Viele Grüße und guten Appetit!
Eure Jacky

Mittwoch, 11. Februar 2015

J: Redberry Crumble

Hello everyone!

Im Gepäck habe ich einen leckeren, schnellen und einfachen Nachtisch, der ursprünglich aus der englischen und US-amerikanischen Küche stammt. Mein Redberry Crumble (dt. „Krümel“), hält was der Name verspricht: Ein leckrer Früchteauflauf mit knusprig-goldbrauner Streuselkruste!

 
Zutaten:

200 g              weiche Butter (gewürfelt)
600 g              tiefgefrorene rote Beeren
200 – 250 g   Kekse (z.B. Leibniz-Butterkeks)
4-5 EL             Zucker
1-2 EL             Maismehl (z.B. von Alnatura, Rapunzel oder KATTO) oder Speisestärke
1 Becher         Süße Sahne

 
Zubereitung:

Zu allererst stellt den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze und lasst ihn vorheizen.

Dann öffnet den Beutel tiefgefrorene Beeren und gebt sie in eine Auflaufform. Im besten Fall sollte sie noch etwas Platz nach oben haben.

Gebt anschließend 4-5 EL feinen Zucker über die Beeren! Wenn diese im Ofen weich werden, vermischt sich die Süße des Zuckers perfekt mit dem Saft der Beeren.

Streut ebenfalls 2-3 EL des geschmacksneutralen Maismehl über die gefrorenen Beeren. Dieses dickt den Beerensaft später im Ofen etwas an und verfälscht aber den Geschmack nicht.


Nehmt nun die Kekse aus der Schachtel und gebt sie in eine Küchenmaschine (alternativ: Gefrierbeutel o.Ä.), um sie klein zu hexeln.

Schüttet Sie in eine Schüssel und gebt die gewürfelte Butter mit hinzu. Nun vermengt ihr Butter und Krümel so lange mit den Händen, bis es eine krümelig-geschmeidige Masse ist.


Anschließend verteilt ihr die Butterkrümel über den gefrorenen Beeren und schiebt die Auflaufform für ca. 20-25 Min. in den vorgeheizten Ofen bis die Kruste goldbraun ist.


Wenn ihr den Crumble aus dem Ofen holt, serviert ihn sofort und gebt in eurem kleinen Desserschälchen über die heißen Früchte etwas Süße Sahne.

Mmmmmhhh… super lecker!

Selbstverständlich könnt ihr auch frische rote Beeren nehmen (z.B. wenn ihr sie frisch im Garten ernten könnt), aber die tiefgefrorene Variante ermöglicht es, diesen tollen Crumble auch im Winter zuzubereiten.


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken!
Eure Jacky

Freitag, 25. Juli 2014

S: Shepherd's Pie

Auf die Empfehlung eines englischen Kollegen hin, habe ich dieses Rezept einmal ausprobiert. Es ist ein typisch britisches Essen. Ich war am Anfang etwas skeptisch was die Kombination angeht. Aber Himmel noch, dass ist sowas von lecker! Mein Schatz und ich haben dieses Rezept jetzt schon ein Dutzendmal gekocht und es gehört definitiv zu unseren Lieblingen.

Zutaten (4 Personen):

1 (rote) Zwiebel
1 Möhre
½ Stück Sellerie
1 Knoblauchzehe
500g Rinderhackfleisch (Alternativ Lammhackfleisch)
250ml flüssige Tomate
Tomatenmark
1 Rinderbouillon Knorr (diese hier)
200ml Wasser
Öl
Pfeffer, Salz, Paprika (edelsüß) Cayennepfeffer
1kg Kartoffeln
Milch, Butter
100g Cheddar

Zubereitung:

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen für die Kartoffeln. Diese schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. In den Topf geben, etwas Salz hinzufügen und die Kartoffeln weichkochen.

In der Zwischenzeit den Herd auf 200° Grad vorheizen.

Die Zwiebel, die Möhre und den Sellerie in sehr feine Würfel schneiden. In einer großen, beschichteten Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Den Knoblauch direkt reinpressen- aufpassen das er nicht braun wird (dann schmeckt er bitter). Das Hackfleisch in die Pfanne dazugeben und scharf anbraten und mit dem Gemüse vermischen. Mit Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Den austretenden Fleischsaft eventuell immer wieder mal abschöpfen, damit das Fleisch richtig scharf brät. Einen EL voll Tomatenmark hinzugeben. Die geleeartige Rinderbouillon dazugeben und vorsichtig unterrühren, mit dem abgeschöpften Fleischsaft aufgießen und etwas Wasser dazugeben (je nachdem wie viel Fleischsaft ausgetreten war). Das Ganze kurz einköcheln lassen. Dann die flüssige Tomate hinzugeben (wer mag, kann auch gehackte Tomaten aus der Dose nehmen). Die Soße gut durchrühren und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit etwas Salz abschmecken.

Die Kartoffeln abgießen und gut abtropfen lassen. Mit einem kleinen Schuss Milch und einem Stück Butter zu einem glatten Brei pürieren.

Die Hacklfeischsoße in eine Auflaufform gießen, darüber verteilt ihr nun den Kartoffelbrei möglichst gleichmäßig. Den Cheddarkäse großzügig darüber reiben. Wie ich finde- umso mehr desto besser.


Die Auflaufform nun für gute 25min. in den Ofen geben. Wenn der Käse schön geschmolzen und der Kartoffelbrei fest und goldbraun geworden ist, ist der Auflauf fertig.



Dazu passt wunderbar ein Möhren-Erbsen-Gemüse oder ein grüner Salat. 

Guten Appetit! Eure snoopy

Freitag, 27. Juni 2014

S: Hackfleischröllchen mit Currysoße

Ich liebe die Englische Küche. Und ich liebe die Indische Küche. Und da beide so wunderbar ineinander übergehen, ist das natürlich für mich der Himmel auf Erden. Und ja, ich oute mich: Ich bin ein Jamie Oliver Fan. Ich habe schon so viel nachgekocht und habe selten eine böse Überraschung erlebt. Nun habe ich mich an sein 15-Minuten Rezept für Hackfleischröllchen mit Curry gewagt. Ich habe ein paar Sachen abgeändert, da ich wusste, dass ich sie in dieser Form nicht mag bzw. ich auch nicht alle Zutaten bekommen/zu Hause habe. Also findet ihr unten meine Variante des Currys.

Wichtig für dieses Rezept und die Schnelligkeit. Ein Standmixer. Im Zweifelsfall bekommt ihr das sicherlich auch mit einem Passierstab hin.

Zutaten (für 4 Personen):
500g Hackfleisch (Rind oder Lamm)
½ Dose Kokosmilch
2 Stangen Frühlingszwiebeln
3 Tomaten
1 Stück Ingwer (Daumen groß)
1 Chili
1 EL Thai Curry-Paste (rote)
1 Bund Koriander
Kurkuma Gewürz
Salz
Garam masala Gewürz
Honig
Basmatireis
Naturjoghurt

Zubereitung:
Wasserkocher anschalten während ihr eure Zutaten zusammensucht!

Einen Topf aufstellen und 1 Tasse (250ml) Reis in den Topf geben, mit zwei Tassen (die gleiche) kochendem Wasser übergießen, eine Prise Salz dazu. Deckel drauf und langsam garen lassen. Der Reis ist fertig, wenn das Wasser komplett verkocht ist.

Das Hackfleisch mit dem Garam masala würzen. Das Gewürz ist sehr intensiv und explodiert quasi im Mund, aber lasst euch davon nicht abschrecken. Würzt das Hackfleisch ordentlich damit, denn abgesehen von einer Prise Salz kommt nichts weiter dazu. Eine Pfanne aufstellen und mit etwas Olivenöl erhitzen.

Nun teilt ihr das Hackfleisch in die Hälfte, davon nehmet ihr jeweils sechs Teile- sprich am Ende solltet ihr 12 kleine Hackfleisch Teile haben. Nun formt ihr sie in eurer Hand zu einer kleinen Rolle. Einfach locker mit den Fingern drücken. Sie müssen weder akkurat alle gleich aussehen noch gleichmäßig geformt. Es soll ja schließlich schnell gehen. Nun einfach in die Pfanne geben und schön von allen Seiten anbraten. Die Temperatur der Pfanne nach dem Wenden der Röllchen etwas runter schrauben.

Während die Röllchen vor sich hin brutzeln bereiten wir die Soße vor. Eine halbe Dose Kokosmilch in den Standmixer geben. Dazu gebt ihr die Frühlingszwiebeln (ich habe sie einmal in der Mitte durchgebrochen), die Tomaten, die Stiele des Korianders (die Blätter brauchen wir später), ein Daumengroßes Stück geschältem Ingwer, eine Chili (bei milderen, auch gerne zwei). Langsam füllt sich unser Mixer, aber noch fehlt etwas. Und zwar einen EL Löffel Thai Curry-Paste, einen Teelöffel Kurkuma Gewürz und ein Teelöffel Garam masala Gewürz. Zum Schluss einen kleinen Schuss Honig dazu. Nun wird es spannend. Deckel drauf und den Mixer anschmeißen. Keine Sorge, ein guter Standmixer schafft das ohne das kleinste Problem. Nach einer Minute das Gerät ausschalten und probieren. Im Zweifelsfall noch mal etwas nachwürzen mit der Chilipaste falls es zu mild ist oder aber Kokosmilch dazugeben, falls es zu scharf ist. Wenn alles passt die Soße einfach in die Pfanne gießen und einmal aufkochen lassen.

Den Reis auf dem Teller anrichten und die Hackfleischröllchen dazugeben. Großzügig die Soße verteilen. Nun die Korianderblätter (wir haben ja vorhin nur die Stiele benutzt) etwas rupfen und auf dem Gericht verteilen. Mit einigen kleinen Klecksen Joghurt garnieren, das hilft gegen die schärfe.


Und schon habt ihr ein tolles Englisch-Indisches Essen auf dem Tisch stehen. Beim ersten Mal habe ich knapp 30min. gebraucht. Beim zweiten Mal war ich schon deutlich schneller und war in knapp 18min. soweit. Kein Essenlieferant ist schneller und so ein leckeres Curry habe ich auch noch von keinem bekommen. Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte mittlerweile.