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Samstag, 18. März 2017

Kochen mit Herz

Hallo an alle lieben Leserinnen und Leser!

Ich stelle immer wieder traurig fest, dass die meisten jüngeren Haushalte überhaupt nicht mehr selbst kochen, sondern dank unzähliger Lieferdienste, Fastfood-Ketten und Tiefkühl-Fertiggerichten lieber auf so etwas zurück greifen.

Dabei ist es so schön am heimischen Herd zu stehen und sich und seinen Liebsten abends noch etwas leckeres zu zaubern. Das Brutzeln und Blubbern, die ganzen verschiedenen Farben und Gerüche, der Duft von einem leckeren Abendmahl...

Natürlich ist der Abwasch im Anschluss, sowie das Aufräumen der Küche eine leidige Geschichte, doch auch hier lässt sich von vorneherein einiges umgehen, in dem man z.B.

...ein Küchenpapier unterlegt, ehe man Obst und Gemüse schält.

...Kochlöffel, Pfannenwender und dergleichen in ein Gefäß legt statt auf die Arbeitsplatte.

...nicht mehr benötigtes Dreckgeschirr direkt in die Spüle oder die Spülmaschine räumt und nicht erst kreuz und quer in der Küche liegen lässt.

...sobald Zutaten in den Kochtopf gewandert sind und damit ein Stück Arbeitsfläche frei wird, diese direkt abwischen und nicht mit anderem wieder vollstellen.

Das erleichtert das Reinemachen im Anschluss und lässt nach dem leckeren Essen keinen Frust aufkommen.

Außerdem ist selbst gekochtes Essen doch meistens immer noch das Leckerste, weil man eben selbst bestimmen kann, wie gewürzt sein soll, welche Bestandteile drin und welche nicht gewünscht sind und das Anrichten macht zumeist Lust auf mehr...




Cordon-Bleu mit Buttergemüse, buntem Reis und heller Bratensoße.










Halbes Eieromelett mit zwei gefüllten Champignons (Rinderhackfleisch, Büffelmozzarella und mit Blätterteig überbacken) an Blattsalat.











Ofenkäse mit Brotkörbchen und zum Nachtisch Erdbeerquark mit frischen Erdbeeren und Schokosplittern.











Puddingblume mit Vanilleeis, selbstgemachter heißer Himbeersoße und Blaubeeren.










Rinderminutensteaks mit Bratkartoffeln an Buttergemüse und buntem Salat mit Eiern.













Gefüllter Hackbraten mit Schinken, Käse und Ei, dazu Country Fries und diversen Soßen/Dips.




Penne mit Hähnchenbrust in Paprika-Curry-Soße.





Wie ihr seht, können die unterschiedlichsten und einfachsten Gerichte gezaubert und mit hübscher Anrichtung zu einem Augenschmaus werden. Es muss nicht immer etwas ausgefallenes sein oder gar ein 3-Gänge-Menü...

Lasst euch inspirieren, überwindet euren inneren Schweinehund und zaubert leckere Gerichte auf den Abendbrottisch!

Viel Spaß beim Kochen mit Herz!
Eure Jacky

Donnerstag, 29. September 2016

J: Apfelmus

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit zum Einkochen, Einlegen, Haltbarmachen und Vorräte für den Winter anlegen. Genau dieser Thematik habe ich mich am vergangenen Wochenende gewidmet und Zucchini, Kürbis und Äpfel verarbeitet.

Passend hierzu folgt demnach ein Rezept für lecker selbstgemachtes Apfelmus. Das geht schnell, ist mega einfach und günstig und viel leckerer als das gekaufte Apfelmus!

In den nächsten Tagen und Wochen werdet ihr noch einige mehr Rezepte aus diesem Sektor finden. Viel Spaß dabei!


Zutaten für 4 Gläser à 250 ml:

3 kg            Äpfel, geschält und gewürfelt
200 ml      Apfelsaft oder Wasser
n.B.            Zucker
eine Prise  Zimt


Zubereitung:

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.

In einen großen Kochtopf geben und mit etwa 200 ml Flüssigkeit (Apfelsaft oder Wasser) aufgießen.

Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Apfelwürfel matschig werden. Das kann je nach Apfelsorte 20 - 30 Minuten dauern.

Probiert das Apfelkompott erst, ehe ihr Zucker oder Zimt beifügt. Manchmal ist der Apfel ansich schon süß genug und ihr könnt auf weiteren Zuckerzusatz verzichten.

Zu guter letzt mit einem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer die zerkochten, weichen Apfelstückchen zerstampfen, sodass Mus entsteht.

Noch heiß in Gläser füllen und den Deckel verschließen.

Ich persönlich lasse das Apfelmus nun einfach erkalten und lagere es dann im kühlen, dunklen Keller. Bei mir hat es bisher immer prima bis zu einem Jahr gehalten ohne schlecht zu werden, zu blähen oder gar das Glas zu sprengen.

Wer aber auf Nummer sicher gehen will, stellt die Gläser nun bei 90°C nochmal für 35 Minuten in den Ofen und lässt sie auch darin auskühlen.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
(Einkochzeit ca. 35 Minuten)


Selbstgemachte Produkte aus dem Keller oder der Vorratskammer zu holen, bringt ein sehr hohes Zufriedenheitsgefühl mit sich. Außerdem weiß man, was drin ist und wo es her kommt! :-)

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Montag, 19. September 2016

J: Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Süßkartoffeln haben wir hier schon als Pommes oder karamellisiert als Dessert kennengelernt. Süßkartoffel und Kokos sind aber auch die perfekten Komponenten für eine intensive, pikante und leckere asiatische Suppe.

Ich habe das Rezept in abgewandelter Form durch Zufall im Internet entdeckt. Allerdings haben mir nicht alle Zutaten zugesagt und so habe ich das ein oder andere ein wenig ausgetauscht bzw. durch ähnliches ersetzt.

Ich hoffe, euch spricht meine Version an und ihr bekommt Lust sie auch mal auszuprobieren. :-)


Zutaten für 4 Portionen:

650 g        Süßkartoffel
1 Stk.        Ingwer (ca. 5 cm)
1                Chilischote
2                Knoblauchzehen
650 ml     Gemüsebrühe
200 ml     Kokosmilch
1/2 Bd.     Koriander
1                Bio-Limette
                  Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Die Süßkartoffel schälen und grob würfeln.

Ebenfalls Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln oder hacken. Die Chilischote der Länge nach aufschneiden und die Kerne entfernen, dann ebenfalls fein würfeln oder hacken.

Etwas Öl in eine Pfanne geben, Ingwer und Knoblauch darin glasig andünsten und dann mit Süßkartoffel, Gemüsebrühe und Kokosmilch auffüllen.

Alles aufkochen lassen und etwa 15 Minuten auf mittlerer Hitze gar köcheln lassen.

Die Suppe vom Herd nehmen, an dieser Stelle die Chiliwürfel hinzugeben und anschließend die Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Den Koriander grob zerhacken und vor dem Servieren damit garnieren.
 
 
Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Dieses Gericht bringt euren Stoffwechsel in Schwung, ist gesund, für Vegetarier und sogar Veganer geeignet.

Wer aber unbedingt eine Beilage braucht, kann auf Garnelenspieße, ausgebratenem Bacon (so wie auf dem Foto) o.ä. zurückgreifen.

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Dienstag, 6. September 2016

J: Jakobsmuscheln auf Spinatsalat

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Jakobsmuscheln (auch: Kammmuscheln oder Pilgermuscheln) selbst zubereitet und bin wirklich begeistert.

Sie gehen wahnsinnig schnell, sind lecker und passen hervorragend zu so vielen Beilagen... Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich sie gegessen habe... allerdings nur dann, wenn sie im Angebot sind, denn ganz günstig sind sie nicht!

Für Liebhaber von Fisch- und Meeresfrüchten aber definitiv ein Muss auf dem jährlichen Speiseplan!


Zutaten für 2 Portionen:

16 - 20      Jackobsmuscheln (bereits aus der Schale gelöst!)
1 TL           Fleur de Sel oder Meersalz
                   schwarzer Pfeffer
1                 Knoblauchzehe
1 Pck.         frischer junger Spinat
1 Pck.         Salatkrönung 7 Kräuter
4 EL           Kürbiskernöl
3 EL           weißer Balsamicoessig
                   Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Den Salat in eine Schüssel geben.

In einem Einmachglas o.ä. 4 EL Kürbiskernöl (passt aufgrund seiner nussigen Note hervorragend zu den nussigen Jakobsmuscheln), 3 EL hellen Balsamicoessig, 1 Pck. Salatkrönung 7 Kräuter (oder Gartenkräuter) sowie Salz und Pfeffer geben und es gut miteinander vermengen.

Dann Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.

Währenddessen die Jakobsmuscheln mit etwas Fleur de Sel oder grobem Meersalz, sowie schwarzem Pfeffer würzen. Wer möchte, kann noch Knoblauch dazu pressen!


Diese nun im Uhrzeigersinn einzeln in die Pfanne geben und von jeder Seite maximal eine Minute anbraten, bis das Muschelfleisch eine leichte Bräunung angenommen hat. Dann vorsichtig wenden (nicht mit der Gabel hineinstechen, sondern z.B. mit einem Pfannenwender umdrehen).

Den Salat anmachen und auf zwei Teller verteilen.

Dann die Jakobsmuscheln von der Hitze nehmen und ebenfalls auf den Teller geben.

Es kann - muss aber nicht - Toastbrot oder Baguette dazu gereicht werden.


Weißwein pur oder Weißweinschorle (mit Mineralwasser oder Kräuterlimonade gemischt) passen hervorragend zu dem Gericht!
 
Zubereitungszeit ca. 15 - 20 Minuten

Mmmmmhhhhh... I love it!

Guten Appetit!
Eure Jacky

Samstag, 16. Juli 2016

J: Selbstgemachter Kirschsaft

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche,

seht ihr sie auch überall? Diese leckeren prallen, roten Früchtchen, die im Supermarkt und an jeder Straßenecke aktuell zum Verkauf stehen? Oder in eurem Garten direkt am Baum hängen und durch das grüne Blattwerk hindurch scheinen?

Die Rede ist von Kirschen!

Neben Erdbeeren und Brombeeren sind Kirschen meine absoluten Lieblingsfrüchte. Das Steinobst hat je nach Sorte ab Ende Juni Saison und eignet sich optimal zum Einkochen, sowie zum Herstellen von Marmelade oder Schnaps.

Das Einfachste lassen viele aber immer außer Acht: den Saft!

Kirschsaft ist wahnsinnig lecker und gesund, kann mit Mineralwasser zur Schorle aufgegossen oder in Cocktails genutzt werden.

In sterile Glasflaschen abgefüllt, hält sich der Saft kühl und dunkel gelagert mehrere Wochen. In Plastikflaschen abgefüllt und z.B. eingefroren, hält er sich noch sehr viel länger. In Eiswürfelbehälter abgefüllt und eingefroren, lässt er sich auch perfekt portioniert in Getränken verwerten.


Zutaten für 2,5 Liter Nektar:

2,5 kg               Kirschen
1 Liter              Wasser 


Zubereitung:

Die Früchte zu allererst waschen und entkernen.

Bei Sauerkirschen sollte man die entsteinten Früchte gemeinsam mit Kristallzucker im Verhältnis 2:1 in einem großen Kochtopf knapp mit Wasser bedecken und aufkochen lassen.

Dann die Hitze etwas runter drehen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Den Topfinhalt durch ein Sieb leeren und den Saft in einer Schüssel auffangen. Diesen nochmals in den Topf zurück schütten, abermals aufkochen lassen und heiß in sterile Flaschen (am besten mit Schraubverschluss) abfüllen.

Auskühlen lassen und anschließend dunkel und kühl lagern.

Etwa 4 - 6 Wochen haltbar.
Zubereitungszeit ca. 30 - 40 Minuten

Lasst euch den selbst gekelterten Kirschsaft schmecken!
Eure Jacky

Freitag, 15. Januar 2016

J: Gefülltes Eieromelett

Hallo an alle Hobbyköche und -köchinnen!

Dieses Omelett wird euch umhauen. Es hat wahnsinnig viele Variationsmöglichkeiten, muss nicht zwingend mit dem von mir genannten Zutaten gefüllt werden und ist super schnell gemacht!

Außerdem ist es optimal für ein kalorien- und kohlenhydratarmes, aber durchaus eiweißreiches und sättigendes Abendessen.


Zutaten für ca. 4 Personen:

500 g              Lauch / Porree
300 g              Champignons (1. Wahl / Konserve)
100 - 150 g     gekochter Schinken
100 ml            Gemüsebrühe
200 g              Mehl
1 TL                 Backpulver
150 ml             Buttermilch
2                       Eier
250 ml            kohlensäurehaltiges Mineralwasser
3 – 4 EL         Créme Fraîche oder Créme Légère
                         Salz, Pfeffer
                         Öl zum Braten
 

Zubereitung:

Den Lauch waschen, die äußeren Blätter entfernen und in dünne Ringe schneiden.

Die Champignon aus der Dose in ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen. Falls ihr ganz Köpfe habt, diese anschließend halbieren.

Schinken würfeln.

Für die Omletts wird das Mehl mit dem Backpulver und ca. ½ TL Salz vermengt und anschließend mit 150 ml Buttermilch und 2 Eiern vermengt. Zuletzt das Mineralwasser in die Masse einrühren. (ACHTUNG – der Teig sprudelt durch das Backpulver etwas nach oben!)

Zwei Pfannen auf den Herd stellen und den Backofen zeitgleich auf ca. 60°C vorheizen.

In der einen Pfanne die Lauchringe, Champignons und Schinkenwürfel etwa 3 Minuten anbraten. Anschließend mit 100 ml gemüsebrühe ablöschen und mit Deckel weitere 8 – 10 Minuten dünsten (in dieser Zweit dürften 2 von 4 Omletts fertig sein!).

In der zweiten Pfanne etwas Öl erhitzen und etwa zwei größere Suppenkellen Omlettteig hineingeben. Von jeder Seite etwa 3 – 5 Minuten goldbraun braten und im Ofen warm stellen.

Zu guter letzt die Créme Fraîche / Créme Légère zu der Lauch-Pilz-Masse hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf das Omelett die Lauch-Pilz Masse verteilen und einrollen. Fertig!

Mein Mann hat es dann noch mit Käse überbacken. Eine nette und leckere Idee, aber kein Muss. J

© Foto: Weight Watchers
Zubereitungszeit ca. 25 – 35 Minuten

Ich hoffe, es schmeckt euch!
Bon appétit!
Eure Jacky
 

Sonntag, 20. Dezember 2015

J: Rigatoni-Kuchen

Hallo liebe Hobbyköche und -köchinnen!

Mein Mann hat demletzt ein Rezept im Internet gefunden, das er total gut fand, also habe ich es nachgemacht und ein klitzekleinwenig abgeändert! J Es hat dennoch (oder gerade deswegen!?) super lecker geschmeckt, also möchte ich es euch nicht vorenthalten.


Zutaten für ca. 4-5 Personen:

500 g              Rigatoni-Nudeln
500 g              Hackfleisch halb-halb
                        Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikagewürz
1 Dose             Junge Erbsen
1 Dose             Tomaten gehackt
400 ml           Sahne (oder „Cremefine zum Kochen“)
2 Pck.              Knorr „Sauce Mozzarella“
1 Pck.              Gratinkäse
 

Zubereitung:

Die Rigatoni etwa 5 Minuten in Salzwasser noch gut bissfest kochen. Dann abgießen und etwas abkühlen lassen.

Währenddessen das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikagewürz (und/oder weiteren Gewürzen nach Belieben) abschmecken und scharf anbraten.

Mit den gehackten Tomaten und der Sahne aufgießen und die Knorr Gewürzmischung hinzufügen (diese ist tatsächlich nur für den Geschmack, binden könnte man die Sauce auch mit einer einfach Mehlschwitze).

Zu guter letzt die Erbsen abgießen und in die Sauce hinzufügen.

Die Nudeln werden nun aufrecht stehend in eine Auflaufform oder eine Springform gestellt. Bei zweiterem kann man den Reif später abziehen und es hat die runde Form eines Kuchens, dient aber lediglich einer hübscheren Präsentation und hat nichts mit dem Geschmack zu tun! J

Dann die Sauce über die aufrechten Nudeln geben, Gratinkäse darüber verstreuen und für etwa 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze backen.


Zubereitungszeit ca. 45 Minuten inkl. Backzeit


Bon appétit!
Lasst ihn euch schmecken!
Eure Jacky
 
P.S.: Ein mit Essig-Öl-Dressing angemachter Feldsalat passt hervorragend dazu!
 

Dienstag, 16. Juni 2015

S: Tacos (mit frischer Salsa)

Vielleicht geht es euch ja auch so, jetzt wo es so warm draußen ist mag man einfach nichts schweres essen. Dennoch will man ja satt werden und Spaß am Essen haben. Was gibt es da besseres als Tacos. Würzig, lecker und nicht zu schwer. Und super einfach und schnell gemacht.

Zutaten für 4-6 Portionen:
6x Tacos (Taco Seasoning Mix Firma Fuego)
300g Hackfleisch
Tomatenmark
Pfeffer, Salz, Paprika (süß), Zucker
3 Zwiebeln
Blattsalat
1 Dose Mais
3x reife Tomaten
1 Paprika (grün)
1 Paprika (rot)
1 Zitrone (Saft)
Tabasco (ersatzweise getrocknete Chilis)

Zubereitung:
Ihr fangt am besten mit der frischen Salsa an, da diese einkochen muss. Natürlich kann man auch fertige Salsa aus dem Glas nehmen. Die Tomaten und Paprika waschen und in feine Würfel schneiden. Eine Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Alle Zutaten in einen Topf ohne Deckel geben, mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker und Tabasco würzen. Das Ganze nun ca. 1 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Salsa eine schöne, sämige Substanz hat. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts ansetzt. Mit dem Saft einer halben Zitrone verfeinern. Ihr könnt die Salsa in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank für ca. 1 Woche aufbewahren.

Zum eigentlichen Gericht. Das Hackfleisch zusammen mit einer fein gewürfelten Zwiebel scharf anbraten. Gut mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit den Salat waschen und Blätter abzupfen, den Mais abgießen und die dritte Zwiebel in feine Ringe schneiden. Alles in kleinen Schüssel anrichten. Natürlich ist eurer Fantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt. Um euren Taco zu füllen dürft ihr alles was schmeckt verwenden.

Sobald das Hackfleisch schön kross ist einen großzügigen Löffel Tomatenmark dazugeben. Ordentlich vermengen und die Herdplatte ausschalten. Die Tacos nach Anweisung erwärmen.

Alles zusammen servieren und nun darf jeder seinen Taco nach Belieben füllen und genießen. 


eure snoopy

Montag, 11. Mai 2015

J: Bunter Salat mit Puten-Spießen und Granatapfel

Hallöchen an alle!

Gerade bei warmem Wetter steht uns ja häufig nicht der Kopf nach warmen, üppigen Speisen und da dachte ich mir demletzt, ich teste mal wieder eine Salatvariation, die selbst meinem gemüsemeidenden Mann geschmeckt hat.

Bald können wir sowas sogar mit Salat aus eigenem Gartenanbau machen. :-)


Zutaten:

1 Pck.              Putenspieße (vom Metzger oder aus der SB)
500 g              Salat nach Wahl
1                      Aubergine
1                      Granatapfel
4 Scheiben     Schmelzkäse
                        Salz, Pfeffer
1 EL                Créme Fraîche mit Kräutern                     
                        Essig, Öl


Zubereitung:

Das Dressing vorbereiten, in dem ihr 1 EL Créme Fraîche, Essig und Öl gut vermischt und mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Erstmal bei Seite stellen.

Den Granatapfel halbieren/vierteln und die roten Kerne herauslösen. Bei Seite stellen.

Dann euren Salat waschen und in mundgerechte Stück schneiden. Abtropfen lassen und ebenfalls bei Seite stellen.

Die Aubergine vom Strunk und Ende befreien und in 4-6 Streifen schneiden. Diese auf einem Teller auf beiden Seiten leicht salzen und pfeffern und mit Olivenöl einträufeln.

Eine geriffelte Grillpfanne auf den Herd stellen und heiß werden lassen.

Zeitgleich eine zweite Pfanne mit etwas Fett oder Butter ebenfalle erhitzen.

Die Putenspieße in das erhitzte Fett legen, sowie die Auberginen in die Grillpfanne (ohne Fett!) und anbraten.

Die Putenstreifen mehrmals wenden, damit sie gleichmäßig garen und nicht irgendwo zu dunkel werden.

Die Aubergine nur 1x wenden und zwar dann, wenn die erste Seite sichtbare „Grillstreifen“ von der Pfanne aufweist.

Den Scheibletten-Schmelzkäse teilen und auf die bereits angebratene Auberginenseite legen.

Nun kann angerichtet werden.

Den Salat mit dem Dressing vermischen und auf einen Teller geben. Ein paar Granatapfelkerne darüber geben und die Auberginenstreifen darauf drapieren. Zu guter letzt die Putenspieße kegelförmig darauf drapieren.

Fertig!
 
 
Zubereitungszeit ca. 20 – 25 Minuten

Fruchtig-frisch, gesund und lecker!

Ich hoffe, ich konnte euch dafür begeistern,
lasst ihn euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 30. April 2015

J: Milchreis-Kirsch-Auflauf à la Mama

Hallöchen an alle!

Folgende Variante des „Kirschmichel“ hat meine Mutter früher immer sehr oft für uns gemacht und ich liebe das Gemisch aus Sauerkirschen und Milchreis, daher wollte ich es euch auch nicht länger vorenthalten.

Es ist ebenso ein vollwertiges süßes Hauptgericht, als auch ideal als Nachtisch oder Nascherei für Zwischendurch.


Ich hoffe, er schmeckt euch genauso gut wie mir/uns!

Zutaten:

1 Liter            Milch
250 g              Milchreis
1 Prise            Salz
3                      Eier
100 g               Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
1 Glas              Kirschen
                        Zimt-Zucker

Zubereitung:

Die Milch mit dem Salz aufkochen und den Milchreis einstreuen. Bei schwacher Hitze etwa 25 Minuten quellen lassen, gelegentlich umrühren, damit der Milchreis nicht am Boden festklebt.

Die Kirschen abgießen und abtropfen lassen.

Eigelb und Eiweiß trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Dann das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, den Reisbrei und die Kirschen darunter mischen und das steife Eiweiß vorsichtig unterheben.

Eine Auflaufform einfetten, die Reis-Kirsch-Masse hineingeben und im vorgeheizten Ofen auf unterster Schiene bei 180° Grad Umluft etwa 35 – 45 Minuten goldbraun backen.

Am leckersten mit Vanillesoße und Zimt-Zucker servieren.


Zubereitung ca. 1 Std. 30 Min. inkl. Backzeit

Bon appétit!
Eure Jacky

Mittwoch, 4. März 2015

J: Frühlings-Pizza

Hallo an alle Leckermäuler,
 
muss Pizza denn immer gleich Pizza sein? Salami, Schinken, Käse? Vielleicht noch Pilze und Zwiebel?
 
Der meteorologische Frühlingsbeginn 2015 war am 01.03. – ist also gerade erstmal 3 Tage her und was bietet sich dann besser an als mit einem Frühlingsgericht in die bunte Jahreszeit zu starten?
 
Anbei findet ihr eine Frühlingspizza, die nicht nur lecker aussieht, sondern auch köstlich riecht und wunderbar schmeckt.
 
Viel Spaß und guten Appetit!
 
 
Zutaten für 1 Blech:
 
Für den Pizzateig:
500 g                Mehl
250 ml              lauwarmes Wasser
25 g                   frische Hefe (oder 1 Pck. Trockenhefe)
3 EL                  Olivenöl
                           Prise Salz
 
(Wem das verständlicherweise zu viel Aufwand für ein Abendessen unter der Woche ist, der nimmt einfach 1 Pck. Fertig-Pizzateig)
 
Für den Belag:
150-200 ml     THOMY Les Sauces Hollandaise (oder Béarnaise oder Béchamel)
2 Pck. á 120g   Baconwürfel
1                         rote Zwiebel
1 Bund              Frühlingszwiebel
1 Pck.                PATROS Miniwürfel (Mediterrane Kräuter)
                           Prise Zucker
 
 
Zubereitung:
 
 
 
 
 
 
Zu allererst widmen wir uns dem Pizzateig. Hierfür sollte das Mehl im Idealfall gesiebt werden, bevor es verarbeitet wird, da es dadurch auflockert und einen geschmeidigeren Teig ergibt.
 
Wenn frische Hefe verwendet wird, dann diese in ein wenig lauwarmem Wasser auflösen. Trockenhefe kann einfach mit allen Zutaten vermengt werden.
 
Tipp: Hefe geht bei 5-39° C auf. Ab 40° C stirbt der Pilz ab. Optimal verläuft der Aufgehprozess bei 25° C (handwarm).
 
Alle Zutaten können dann zusammen in eine große Schüssel gegeben werden.
 
Die Zutaten im Optimalfall mit der Hand ca. 10 Minuten gut durchkneten. Wem dazu die Kraft fehlt, der kann auch den Mixer benutzen. Erst dann, wenn es ein glatter und geschmeidiger Teig ist, sollte aufgehört werden.

Daraufhin muss der Hefeteig „gehen“. Den Teig rund 1 – 1,5 Stunden z.B. in einem lauwarmen Wasserbad zugedeckt ruhen lassen. Der Teig ist dann fertig, wenn er etwa auf das Doppelte seines Umfangs aufgegangen ist.
 
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal damit beginnen die restlichen Vorbereitungen zu treffen:
 
Wascht die Frühlingszwiebeln und schneidet sie in schmale Ringe. Ebenso schält die rote Zwiebel, halbert sie und schneidet feine Scheiben.
 
Legt ein Backblech mit Backpapier aus, streicht es leicht mit Fett ein (Butter oder Öl) und staubt Mehl darüber. So lässt sich der Teig später besser lösen.
 
Schließlich den Hefeteig aus der Schüssel holen, nochmals kurz durchkneten und mit einem Nudelholz auf die Größe eures Backbleches ausrollen.
 
Darauf achten, dass der Rand mit dem des Backblechs abschließt.
 
Nun gebt die Sauce Hollandaise/Béarnaise/Béchamel auf den Teig und streicht ihn mit einem Löffel über den kompletten Teig (nicht zu dick auftragen, damit der Boden knusprig wird).
 
Baconwürfel, Zwiebelringe, Frühlingszwiebeln und Fetakäsewürfel darüber streuen und in den Backofen schieben.
 
Tipp: Streut ganz zum Schluss eine Prise Zucker drüber. Er harmoniert hervorragend mit dem Geschmack des Fetakäse und kitzelt einen leicht süßlichen Nachgeschmack aus den roten Zwiebeln heraus.
 
Bei vorgeheiztem Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene goldbraun backen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zubereitungszeit ca. 25 – 30 Minuten
Ruhezeit 1,5 – 2 Stunden
 
Grüße und bestes Gelingen,
eure Jacky