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Samstag, 18. März 2017

Kochen mit Herz

Hallo an alle lieben Leserinnen und Leser!

Ich stelle immer wieder traurig fest, dass die meisten jüngeren Haushalte überhaupt nicht mehr selbst kochen, sondern dank unzähliger Lieferdienste, Fastfood-Ketten und Tiefkühl-Fertiggerichten lieber auf so etwas zurück greifen.

Dabei ist es so schön am heimischen Herd zu stehen und sich und seinen Liebsten abends noch etwas leckeres zu zaubern. Das Brutzeln und Blubbern, die ganzen verschiedenen Farben und Gerüche, der Duft von einem leckeren Abendmahl...

Natürlich ist der Abwasch im Anschluss, sowie das Aufräumen der Küche eine leidige Geschichte, doch auch hier lässt sich von vorneherein einiges umgehen, in dem man z.B.

...ein Küchenpapier unterlegt, ehe man Obst und Gemüse schält.

...Kochlöffel, Pfannenwender und dergleichen in ein Gefäß legt statt auf die Arbeitsplatte.

...nicht mehr benötigtes Dreckgeschirr direkt in die Spüle oder die Spülmaschine räumt und nicht erst kreuz und quer in der Küche liegen lässt.

...sobald Zutaten in den Kochtopf gewandert sind und damit ein Stück Arbeitsfläche frei wird, diese direkt abwischen und nicht mit anderem wieder vollstellen.

Das erleichtert das Reinemachen im Anschluss und lässt nach dem leckeren Essen keinen Frust aufkommen.

Außerdem ist selbst gekochtes Essen doch meistens immer noch das Leckerste, weil man eben selbst bestimmen kann, wie gewürzt sein soll, welche Bestandteile drin und welche nicht gewünscht sind und das Anrichten macht zumeist Lust auf mehr...




Cordon-Bleu mit Buttergemüse, buntem Reis und heller Bratensoße.










Halbes Eieromelett mit zwei gefüllten Champignons (Rinderhackfleisch, Büffelmozzarella und mit Blätterteig überbacken) an Blattsalat.











Ofenkäse mit Brotkörbchen und zum Nachtisch Erdbeerquark mit frischen Erdbeeren und Schokosplittern.











Puddingblume mit Vanilleeis, selbstgemachter heißer Himbeersoße und Blaubeeren.










Rinderminutensteaks mit Bratkartoffeln an Buttergemüse und buntem Salat mit Eiern.













Gefüllter Hackbraten mit Schinken, Käse und Ei, dazu Country Fries und diversen Soßen/Dips.




Penne mit Hähnchenbrust in Paprika-Curry-Soße.





Wie ihr seht, können die unterschiedlichsten und einfachsten Gerichte gezaubert und mit hübscher Anrichtung zu einem Augenschmaus werden. Es muss nicht immer etwas ausgefallenes sein oder gar ein 3-Gänge-Menü...

Lasst euch inspirieren, überwindet euren inneren Schweinehund und zaubert leckere Gerichte auf den Abendbrottisch!

Viel Spaß beim Kochen mit Herz!
Eure Jacky

Samstag, 13. August 2016

J: Vielfältiges Österreich

Grüß‘ Gott aus dem leckerschmecker Nachbarland!

Da mein Mann (im Pass zwar Deutscher) im Herzen 100% Ösi ist, wollte ich pünktlich zu den diesjährigen Sommerferien und der Urlaubszeit das kulinarische Österreich präsentieren.

Wir reisen regelmäßig (mindestens aber einmal pro Jahr) in die Steiermark und dort in den fast südöstlichsten Zipfel. Doch auf unseren Urlauben haben wir auch schon in diversen anderen Städten Halt gemacht. Ganz gleich ob Bauernhof-Idyll, Wellness- oder Erlebnisurlaub, Hotel oder Ferienwohnung, im rot-weiß-roten Land ist alles verfügbar und man ist stets herzlichst versorgt.

Österreich bietet neben einer hervorragenden Küche aber auch noch eine ganze Menge anderer Attraktivitäten:

Zum Beispiel eine wunderschöne Landschaft angefangen beim Großklockner (dem größten Berg Österreichs über den bekannten Gletscher im Ötztal bis hin zum Neusiedler See (UNESCO-Welterbe) im Burgenland.
Aber auch ein vielfältiges Freizeitangebot für Kulturbegeisterte (ein Städtetrip nach Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz oder Bregenz lohnt immer) als auch für Sportaffine (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Snowboarden, allerlei Wassersport oder Wanderritte) lockt jährlich zahlreiche Touristen in unser Nachbarland. 
Ebenso bietet Österreich mit seinen acht direkten Nachbarländern (Deutschland, Lichtenstein, Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien) ein perfekter Ausgangspunkt für die weitere Reiseroute.


Ich selbst allerdings lasse mich immer wieder gerne von lokalen und familientraditionellen Rezepten begeistern, ganz gleich ob süß, salzig, sauer oder herzhaft!

Worüber ich am Anfang allerdings gestolpert bin und womit mich erstmal anfreunden musste, sind die unzähligen österreichischen Anders-Bezeichnungen der Artikel, daher hier mal ein kleiner Vokaltest:
Beiried                        -          Roastbeef
Eierschwammerl      -          Pfifferling
Eierspeis(e)               -          Rührei
Erdapfel                     -          Kartoffel
Faschiertes                -          Hackfleisch
Fleckerl                      -          Teigware
Fisolen                       -          grüne Bohnen
Germ                          -          Germ
Geselchtes                 -          geräuchertes Fleisch
Grießkoch                  -          Grießbrei
Karfiol                        -          Blumenkohl
Kipferl                        -          Hörnchen
Kohlsprossen            -          Rosenkohl
Krapfen                      -          Berliner / Kreppel
Kren                            -          Meerrettich
Kukuruz                     -          Mais
Marille                        -          Aprikose
Maroni                       -          Esskastanie
Melanzani                  -          Aubergine
Mehlspeise                -          Süßspeise oder Kuchen
Palatschinke(n)        -          Eierkuchen / Crêpe
Paradeiser                 -          Tomate
Petersil                       -          Petersilie
Plutzer                       -          Kürbis
Powidl                        -          Zwetschge
Ribisel                        -          Johannisbeere
Röster                        -          Kompott
Sauerrahm                -          saure Sahne
Scherzl                       -          Brotanschnitt / Kruste / Knusti
(Schlag-) Obers       -          (Schlag-) Sahne
Schwammerl            -          Pilz
Schwarzbeere           -          Heidelbeere
Semmel                     -          Brötchen
Sturm                         -          Federweißer / Maische / Traubenmost
Topfen                       -          Quark
Vogerlsalat                -          Feldsalat
Weichsel                    -          Sauerkirsche
Weinberl od. Zibebe -          Rosine
Zuckerl                       -          Bonbon
 


So ich denke, damit kommt man ganz gut über die Runden… ich hoffe, ich habe euch nun nicht überrannt! Wer nach sonstigen Austriazismen suchen möchte, klickt bitte hier

Fleischige Spezialitäten


Typische und weltweit bekannte österreichische Gerichte sind natürlich das Wiener Schnitzel (ein paniertes Kalbsschnitzel), das Brat- oder Backhendl und Gulasch.

Dass sehr viele Einheimische aber auch gerne regelmäßig zum Buschenschank ihres Vertrauens gehen, um dort eine „Jausenplatte“, „Saure Bohnen“ oder „Saures Rindfleisch“ zu essen, geht bei vielen Touristen eher unter.

„Jause“ wird eine zumeist nachmittagliche Zwischenmahlzeit genannt, die meist nur für den kleinen Hunger zwischendrin sein soll. Bestellt man sich aber im Buschenschank oder im Heurigen eine solche Platte artet das häufig in Fresserei aus und man ist anschließend so pappsatt, dass man sich das Abendessen sparen kann.

„Saure Bohnen“ oder „Saures Rindfleisch“ esse ich persönlich sehr gerne. Ersteres habe ich sogar auch schon Zuhause selbst gemacht, wenngleich es anders schmeckt als rund 800 Kilometer weiter südlich! Sogenannte Käferbohnen werden mit Zwiebeln, Kürbiskernöl und einer Menge Essig angemacht und mit Schwarzbrot serviert. Beim sauren Rind handelt es sich eigentlich um ein Reste-Essen, das inzwischen aber ebenso zu einem Hauptgericht mutiert ist und aus dünnen, gekochten Suppenfleisch- oder Tafelspitzscheiben in Essig-Öl-Marinade besteht. Auch hierzu reicht man Schwarzbrot.

Regional gibt es dann selbstverständlich noch einiges leckeres mehr. Wie das Rezept „Kärntner Nudeln“ verrät, hat Österreich seine eigenen gefüllten Gnocchi! Aber auch Fischgerichte (häufig mit Karpfen oder Forelle), als auch Suppen (Frittatensuppe, Grießnockerl-/ Leberknödel- oder Speckknödelsuppe) können sich sehen lassen.

Mehlspeisen & Gebäcke

Dass die Österreicher nicht nur hervorragende herzhafte Fleisch- und Fischgerichte zaubern können, beweisen unzählige Mehlspeisen wie der berühmte Kaiserschmarrn, Marillen- oder Germknödel mit Vanillesoße, Apfelstrudel oder die schokobombige Sachertorte.


Doch selbst darüber hinaus gibt es noch so viele leckere süße Gerichte, dass ich aus dem Aufzählen gar nicht mehr heraus kommen würde… „Kardinalschnitten“, Palatschinken (ähnlich wie Crêpe), Pofesen (vergleichbar mit Arme Ritter), Linzer Torte, „Kärtner Reinling“, Buchteln, Manner-Schnitten, Mozartkugeln…. und so weiter und so fort…

Kaffee & Wein

Die Liste österreichischer Kaffeespezialitäten ist ebenso lang wie die Wiener Kaffeegeschichte. Sogenannte „Wiener Kaffeehäuser“ sind typische gastronomische Einrichtungen. Anders als in einem gewöhnlichen Café war es im Wiener Kaffeehaus durchaus üblich, dass ein Gast, der nur einen Kaffee bestellt hat, auch stundenlang an seinem Tisch sitzen bleiben durfte, Zeitungen studierte oder als Schriftsteller dort arbeitete.

In den über 1.100 Cafés, etwa 1.000 Espresso-Bars und über 200 Konditoreien hat annähernd jedes Kaffeehaus in Wien seine eigene Kaffeebohnenmischung, das wie ein Geheimrezept gehütet wird. Es lohnt sich also bei einem Besuch der österreichischen Hauptstadt immer an unterschiedlichen Orten einen Kaffee zu genießen.

So findet man auf beinah allen Getränkekarten den „kleinen Braunen“ (einfacher Mokka mit Milch oder Obers = Sahne), den „Fiaker“ (großer Mokka im Glas mit viel Zucker und einem Schuss Rum), die „Melange“ (halb Kaffee, halb Milch) oder den „Zarenkaffee“ (starker Espresso mit einer Haube aus gezuckert-gesprudeltem Eidotter).

Nicht minder ruhmreich ist Österreichs Weinvielfalt. Seit Jahrhunderten wird in Wien, Niederösterreich, Teilen der Steiermark und dem Burgenland Wein angebaut.

Sehr bekannte Rebsorten unter den Weißweinen sind der Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner, der Weiße Burgunder oder aber auch der Rheinriesling. Weißwein wird gerne und häufig mit Mineralwasser und/oder Almdudler gemischt. Man könnte fast meinen, es sei ein Österreichisches Nationalgetränk!

Zu den bekannten, aber weniger vielfältigen Rotweinrebsorten zählen u.a. Blaufränkisch, Blauburger, der Blaue Portugieser oder Zweigelt. Diese werden auch zu 90% ausschließlich im Burgenland angebaut.

Wer sich als Weinliebhaber zu Geschmack und Anbaugebieten nähere Informationen einholen möchte, kann das hier tun.


Um möglichst authentisch nach kochen zu können, möchte ich euch natürlich Crazy Kitchen wärmstens ans Herz legen, da ich wirklich stets nach Rezepten koche, die ich aus erster Hand meiner österreichischen Schwiegerfamilie bekomme, aber auch austria.info oder ichkoche.at oder kochrezepte.at bieten eine umfangreiche Rezepte-Auswahl. Da ist sicher für jeden (Hobby-) Koch und jeden Tag etwas dabei!

Ich hoffe, ich konnte euch Österreichs Küche von einer noch unbekannten Seite zeigen und schmackhaft machen. Natürlich könnt ihr aber auch ein Kommentar mit Fragen hinterlassen, wenn ich mit Tipps und Tricks dienen kann. J

Tschüss und Baba
eure Jacky

Montag, 13. Juli 2015

J: Mein Abnehm-Projekt (3)

Hallo an alle Leidensgenossen und –genossinnen,

nun ist auch die zweite Woche rum und wie angekündigt steht der dieswöchige Post nicht nur für eine Übersicht meines Abnehmplans, sondern auch unter dem Thema „gute und schlechte Lebensmittel“.

Eigentlich gibt es kein „gut“ oder „schlecht“ was Lebensmittel anbelangt, die in Deutschland produziert oder getestet wurden, dennoch gibt es „gesunde“ und „weniger gesunde“ Lebensmittel. Die Einen kann der Körper z.B. schlechter umsetzen/verbrauchen oder aber sie enthalten so viele versteckte Fette, dass man sich selbst langfristig gesehen damit schaden kann. Die Anderen unterstützen die tägliche Arbeit des Körpers, versorgen ihn mit wichtigen Nährstoffen und dienen z.T. sogar der Fettverbrennung.

Wieso man beides in Supermärkten kaufen kann, wenn das eine doch nicht gut ist? Tja… das ist und bleibt wohl die Frage aller Fragen… Wahrscheinlich weil es Abnehmer findet und die Industrie daran Geld verdienen kann.
 

Gewicht 06.07.      79,0 kg
Gewicht 13.07.       77,4 kg

 
In der vergangenen Woche ist eindeutig viel Wasser ausgeschwemmt worden, was man für gewöhnlich z.B. sehr deutlich an den Beinen und Füßen, sowie in den Händen spürt. Nun sollte regelmäßig auch mit Sport dem Muskelabbau entgegen gewirkt werden, da sonst die nächsten Gewichtsverluste abgebaute Muskelmasse darstellen. Trotzdem sieht das Ergebnis auf der Waage schon echt motivierend aus! ;-)

Montag – Tag 8

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:              Pikante Thai-Suppe (ca. 426 kcal)
Nachmittags:            1 Laugenstange mit Frischkäse & 1 Laugenbrezel (ca. 400 kcal)
Abendessen:              Rote Grütze mit Vanillesoße (ca. 307 kcal)
Sonst. Getränke:       3 Liter Wasser + 1 Glas Cola (ca. 111 kcal)

Kalorien:                    1.299 kcal C

„Sport“:                      5.468 Schritte (ca. 3,88 km)
                                     30 Minuten Haushaltsarbeit
                                     bisschen B-B-P (seitliches Beinheben, Beinstrecken…)

Dienstag – Tag 9

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Salatschale mit Paprika, Käse-Streifen, Ei, Hühnchenfleisch,
                                    Croûtons und Joghurt-Dressing + 2 Vollkornbrötchen (ca. 565 kcal)
Nachmittags:            1 Orange (ca. 47 kcal)
Abendessen:             Kartoffel-Zucchini-Pfanne mit Schweinesteak + selbstgemachtem
                                     Himbeer-Quark-Törtchen (ca. 786 kcal)

Sonst. Getränke:       2,5 Liter Wasser

Kalorien:                    1.453 kcal C

„Sport“:                      6.073 Schritte (ca. 4,45 km)

Mittwoch – Tag 10

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             vegetarische Kartoffel-Zucchini-Pfanne (ca. 239 kcal)
Nachmittag:              4 Milchbrötchen (ca. 160 kcal)
Abendessen:             Hackbällchen mit Kartoffelpürree (ca. 699 kcal)

Sonst. Getränke:       3,5 Liter Wasser + 1 Glas Sprite (ca. 60 kcal)

Kalorien:                    1.213 kcal C

„Sport“:                      7.694 Schritte (ca. 5,47 km)
                                     ca. 2 Stunde Gartenarbeit (Rasenmähen, Unkraut jäten, hackeln, fegen)

Donnerstag – Tag 11

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + 3 Milchbrötchen (ca. 175 kcal)
Mittagessen:             5 Milchbrötchen + 2 Äpfel (ca. 304 kcal)
Abendessen:             3 Baguette-Wurstschnittchen + ca. 50 g Trauben (ca. 600 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3 Liter Wasser

Kalorien:                    1.079 kcal C

„Sport“:                      5.593 Schritte (ca. 3,95 km)

Freitag – Tag 12

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             30 cm Subway Sandwich (ca. 1.092 kcal)
Abendessen:             Tagliatelle mit Zucchini, Möhren und Scampi (ca. 683 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2 Liter Wasser + 1 Liter Grünen Tee

Kalorien:                    1.830 kcal D

„Sport“:                      12.759 Schritte (ca. 9,03 km)

Samstag – Tag 13

Frühstück/                 Kaffee mit Milch + 2 Kartoffelbrötchen mit Hüttenkäse und
Mittagessen:              Honig + 1 Glas Orangensaft (ca. 899 kcal)
Abendessen:              Gefülltes Schweinesteak mit Ofenkartoffeln und
                                     Südgemüse (ca. 1.112 kcal)

Sonst. Getränke:       ca. 2 Liter + 2 Gläser Hugo (ca. 252 kcal)

Kalorien:                    2.263 kcal D

„Sport“:                      10.630 Schritte (ca. 7,5 km)


Sonntag – Tag 14

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Gefüllte Zucchini mit Hackfleisch und Reis (ca. 562 kcal)
K & K:                        Kaffee mit Milch, 1 Stk. Russischer Zupfkuchen
                                     & 1 Stk. Stachelbeer-Baiser (ca. 942 kcal)                       

Sonst. Getränke:       ca. 1,5 Liter + 1 Glas Sekt (ca. 65 kcal)

Kalorien:                    1.624 kcal D

„Sport“:                      7.353 Schritte (ca. 5,25 km)


Getränke

Um gesund abzunehmen, kann man schon im Alltag einiges ändern wie z.B. an den Getränken, die man zu sich nimmt. Geraten werden 2-3 Liter täglich bei einem erwachsenen Menschen. Es heißt, wenn der Urin ein mal pro Tag beinah durchsichtig ist, habe man sein Minimum getrunken. Doch was soll man trinken?

Cola, Fanta, Sprite (ganz gleich ob als Zero, Light oder normal) enthalten wahnsinnig viel Zucker oder Süßungsmittel, sowie chemische Geschmacksverstärker, die den Körper „zu müllen“ und die dann als überschüssige Fettpölsterchen ansetzen.

Das heißt keinesfalls, dass man jetzt komplett darauf verzichten muss, ABER versucht euren täglichen Flüssigkeitshaushalt doch einmal mit Sprudelwasser zu kompensieren und nur als „Belohnung“ ein Glas Cola zu trinken.

So werden Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt, das Durstgefühl verringert sich (denn der Zuckergeschmack auf der Zunge macht „süchtig“) und ihr nehmt null Kalorien auf!

Wer nicht den ganzen Tag geschmackloses Wasser trinken mag, kann sich beispielsweise auch Schorlen aus Direktsäften oder Eistee aus selbst aufgebrühten, abgekühlten Kräuter- und Früchtetees herstellen.

Als Fettburner gelten sogar gemeinhin Mate-Tee, Grüner oder Ingwer Tee, die durch eine leichte Schärfe den Kreislauf anregen. Diese sollte man allerdings heiß genießen, damit sie ihren vollen Nutzen entfalten.

Alkohol sollte man auch weitestgehend meiden. Darin verstecken sich mehr Kalorien, als man denkt – und das nicht nur in Cocktails!! Auch ein gewöhnliches helles Pils aus der 0,33 L Flasche hat schon rund 140 kcal! Ein helles Weizenbier 0,5 L aus dem Glas hat bereits sage und schreibe 260 kcal.

Bei den Cocktails hat man mit einem „Sex on the Beach“ etwa 150 kcal (ca. 200 ml) und bei einem Pina Colada sogar schon 190 kcal (ca. 200 ml).

Manchmal ist weniger definitiv mehr und selten eindeutig besser! ;-)


Fette / Öle / Gewürze

Fette sind im Allgemeinen unliebsame Lebensmittelbegleiter, dennoch gibt es „gesunde“ und „ungesunde“ Fette.

Achtet so beispielsweise beim nächsten Einkauf mal darauf, dass ihr nur kaltgepresste und unraffinierte (also keine chemisch behandelten) Öle einkauft, die im Supermarkt häufig mit dem Zusatz „nativ“ ausgewiesen sind. Dazu zählen z.B. kaltgepresstes bzw. natives Olivenöl oder natives Rapsöl.

Ein kleines Öl-ABC findet ihr unter folgendem Link: http://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/ernaehrungwissen/basiswissen/oelabc.htm

Im Gegenzug nutzt an Essigen am besten Obst- und Weinessige (z.B. Apfelessig oder Weißweinessig). Sie sind geschmacklich intensiver und haben eine stoffwechselanregende Wirkung.

Aber auch beim Brotaufstrich solltet ihr darauf achten möglichst auf ungehärtete Pflanzenmagarine oder Butter zurück zu greifen. Die sind reich an ungesättigten Fettsäuren und Omega-3, dafür aber weniger cholesterinhebende Zusätze.

Beim Würzen gilt: Frische! Gern gesehen sind dabei frische oder selbst getrocknete Kräuter, frisch gewürfelte Zwiebel (statt Pulver) oder frisch gepresster Knoblauch (statt Granulat). Klein gehackte Chili, sowie Meersalz sind empfehlenswerter als Gewürzextrakte, Kochsalz oder Aromen!

Und selbst wer keinen Garten oder Balkon hat, kann sich die gängigsten Kräuter auf alle Fälle auch zuhause auf der Fensterbank züchten. Schnittlauch, Kresse, Petersilie, Basilikum & Co. sind pflegeleicht und ergiebig.


Kohlenhydrate

Auch bei einer Low Carb Diät, in der möglichst wenige Kohlenhydrate gegessen werden sollen, sind dennoch sogenannte „Sättigungsbeilagen“ nötig, um dem Körper/Magen ein Sättigungsgefühl übermitteln zu können.

Dabei gilt möglichst auf Vollkornprodukte zurückzugreifen, d.h. Vollkornbrot (statt Weißbrot oder Brötchen), Vollkornnudeln (statt Vollei- oder Hartweizennudeln), Haferflocken (statt Cornflakes), Kartoffeln, Linsen und Nüsse.

Gerade Süßes wie Kuchen, Kekse, Plätzchen oder Schokolade sollte man hingegen aus seinem Speiseplan verbannen oder zumindest stark einschränken. Der Zucker- und Fettgehalt in Gebäck ist immens und setzt sich dann an Bauch, Oberschenkeln oder Po ab! ;-)

Wer gerne ab und an selbst einmal Brot, Brötchen oder Hefezöpfe backt, sollte sich etwas mit Mehl auseinandersetzen. Bevor ich mit meinem Abnehm-Plan angefangen hatte, war ich mir gar nicht so genau bewusst, dass Mehl viele verschiedene Typen hat (die durch Nummern auf der Verpackung gekennzeichnet werden).

Als besonders nährstoffreich und gesund gelten hier Weizenmehle der Type 812 oder 1050. Diese dunkleren Weizenmehltypen enthalten spezielle Kohlenhydrate, die als Quell- und Ballaststoffe die Verdauung anregen sollen. Als Faustregel lässt sich sagen: Je höher die Zahl, desto mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien sind enthalten. Das Gleiche gilt hier natürlich auch für Roggen- oder Dinkelmehl!

Die einzige Ausnahme bildet Vollkornmehl. Hier werden alle Bestandteile des Korns verarbeitet, daher weist es so wie so den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf.

Eine kleine Mehlkunde, die einen guten Überblick verschafft, findet ihr hier:



(Frucht-) Zucker

Wer denkt, er tut mit Obst seinem Körper ausschließlich Gutes, der irrt… leider!

Natürlich ist unumstritten, dass frisches Obst und Gemüse immens besser ist als Dosenobst oder –gemüse, aber auch hier gilt es einen Mittelweg zu finden, denn in Obst sind zweierlei Zucker enthalten, die der Körper nicht zwingend verarbeiten kann.

Da ist zum Einen die „Fructose“, der Fruchtzucker, den die meisten Menschen kennen. Sie ist der Zucker, der das Obst süß macht und daher seinen Namen hat. Weil Obst eben allgemein als gesund gilt, wird diese positive Eigenschaft auch der Fructose zugeschrieben, leider ist das jedoch nicht so.

Dem gegenüber steht die „Glucose“ (umgangssprachlich auch Traubenzucker genannt).

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Fructose und Glucose ist die Süße. Fructose schmeckt in etwa 2,5 mal so süß wie Glucose. Allerdings findet Glucose im Körper wesentlich mehr Abnehmer! Sie wird über das Blut im gesamten Körper verteilt und im Gehirn sowie dem Muskelgewebe verarbeitet.

Fructose hingegen absorbiert der Körper nicht sonderlich gut. Hier werden nur rund 10% vom Körper verwendet, der Rest geht in die Leber, die dann ihrer Aufgabe als „entgiftendes Organ“ gerecht wird.

Achtet bei Obst und auch Gemüse also auf einen möglichst hohen Glucose- und möglichst niedrigen Fructosegehalt! Empfehlenswert sind hier zum Beispiel:

Avocado
Papaya
Aprikose (Mirabelle)
Pfirsich
Honigmelone
Mandarine
Pflaume
Erdbeere
Ananas
Mango

Weniger empfehlenswert hingegen sind (leider):

Tafeltrauben
Birne
Süß- oder Sauerkirsche
Kiwi
Quitte
Wassermelone
Banane

Tolle Infos hierzu findet ihr unter den beiden folgenden Links:

http://www.fructose.at/pdf/booklets/fructose_tabelle.pdf

Wie ihr seht, musste auch ich mich belesen, recherchieren und mit Lebensmitteln auseinander setzen, um erst einmal zu lernen, was ich am besten Esse und wovon ich nur noch geringe Mengen zu mir nehme.

Ich werde nach wie vor davon Abstand nehmen auf alles „ungesunde“ zu verzichten (dafür schmeckt es einfach viel zu gut *yammi*), ABER zukünftig in Maßen statt in Massen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für Lebensmittel sensibilisieren und zum Nachdenken anregen, was ihr eventuell beim nächsten Einkauf nicht in den Wagen packt bzw. durch etwas anderes ersetzt.

Am kommenden Montag präsentiere ich euch dann einen Post unter dem Motto „Fleisch, Geflügel & Fisch“ .

 
Viele liebe Grüße,
eure Jacky

Donnerstag, 24. Juli 2014

J: Leckeres Portugal


Olá e bom dia de Portugal!

Mein Mann und ich waren mit Freunden dieses Jahr zwei Wochen an der portugiesischen Algarve, sowie in Lissabon und durften neben zahlreichen Unternehmungsmöglichkeiten auch die portugiesische Küche näher kennenlernen.

Die unmittelbare Angrenzung an den Atlantik bringt hier natürlich viel Fisch- und Meeresfruchtspeisen auf eine jede Restaurantkarte, sowie unzählige Süßspeisen. Die Kuchen und Gebäcke in Portugal sind zumeist nussig und honigsüß!

Allerdings sind auch diverse Wurst- und Fleischspezialitäten unter den Angeboten. Ganz zu schweigen von großartigen lokalen Weinen.

In den folgenden Zeilen möchte ich euch ein wenig die portugiesische Küche zeigen und auf das ein oder andere Gericht verweisen, das sich zum Nachkochen allemal lohnt! =)

 
Fisch & Meeresfrüchte

Ein Vormittag auf einem portugiesischen Bauernmarkt und man ist so beeindruckt von der Fischauswahl, dass man anschließend gar nicht mehr weiß, welchen Fisch man abends über den Grill hängen soll.

Ganz vorn mit dabei ist der „Bacalhau“, ein gesalzener und getrockneter Kabeljau/Stockfisch, für den es unzählige Rezepte gibt. Er wird in Portugal in jedem Fischgeschäft und auf allen erdenklichen Märkten angeboten, auch wenn er heutzutage nicht mehr wirklich direkt vor der portugiesischen Küste gefangen wird. Hier sind die Bestände so zurückgegangen, dass der Kabeljaufang inzwischen vor der neufundländischen Küste betrieben wird.

Sehr beliebt sind auch „Sardinen“, diefür die Region um Lissabon sehr typisch ist. Die Büchsensardinen werden noch heute hauptsächlich in Portugal produziert.

Aber auch Tintenfisch, Langusten, Krebse, Thunfisch, Schwertfisch, Aal, Lampreten, Garnelen und eine vielzahl an Muscheln bietet jeder portugiesische Wochenmarkt. Gerade bei Krebsen und Langusten/Hummern ist es typisch, dass diese in Restaurants in Aquarien gehalten und frisch zubereitet werden!
 

Der sogenannte „Ameijoas na cataplana“ ist beispielsweise ein leckerer Muscheleintopf, dessen Muscheln an der portugiesischen Algarve gezüchtet werden. Dieser wird mit Schweinefleisch, Speck und Zwiebeln zubereitet.

Sehr häufig findet man auch „Arroz vom Mariscos“ auf Speisekarten. Das ist eine Reisplatte mit Meeresfrüchten (u.A. Krebsen, Muscheln, Scampi und Langusten). Oftmals werden solche Platten für 2 Personen angeboten.


Fleischspezialitäten

Ähnlich wie in den meisten anderen europäischen Ländern findet man auch in Portugal viele Rind-, Schweine-, Lamm- und Zickleinfleischsorten.

Sehr zu empfehlen und überaus lecker ist das sogenannte „Alcatra“, ein in Rotwein und Knoblauch mariniertes Stück Rindfleisch aus der Region Terceira, die bekannt für ihre Rinderzucht ist.

Am häufigsten werden nach wie vor Fleisch und Wurst in Eintopfgerichten verwendet. Der bekannteste Eintopf ist wohl der „Cozido à portuguesa“, der in der traditionellen Form mit Rind- und Schweinefleisch, Chouriço (Rotwurst), Blutwurst, Kohl, Rübchen, Möhren und Kartoffeln zubereitet wird.
 
Oder aber „Tripas à modo do Porto“, ein Eintopf mit Kutteln und weißen Bohnen, der aus der Region um Porto stammt.


 
Geflügel

Das wohl bekannteste Geflügelgericht – und vermutlich so etwas wie eine Nationalspeise – ist das sogenannte „Piri-Piri“, ein mit Chili-Öl mariniertes und gebratenes Hähnchen, das samt Knochen zerlegt und mit Pommes Frites serviert wird.

Wie bei einem Auslandsurlaub eigentlich selbstredend sollte man Nationalgerichte auch in typischen kleinen, lokalen Restaurants essen! Hier stehen oftmals noch Großeltern oder Einheimische mit hinter dem Herd, was eine traditionelle Zubereitung garantiert.

 
Süßspeisen & Gebäck

Geht man einmal in einen portugiesischen Supermarkt oder in ein portugiesisches Café sieht man zumeist mehrere Glasvitrinen mit frisch abgepackten oder tatsächlich hausgemachten Süßspeisen. Ein Muss für jeden Süßigkeitenliebhaber!

Aufgrund der guten klimatischen Bedingungen werden viele Nussarten direkt in Portugal angebaut, so z.B. Kastanien und Mandeln, die daher auch in beinah jedem Gebäck zu finden sind und es zusammen mit Ei und Zucker zu kalorienreichen Erlebnissen macht.

Hier findet ihr eine wirklich sehr kurze Auflistung der bekanntesten und leckersten Süßspeisen, die man in Portugal mal probiert haben sollte:

 
 
Allerdings kann man diese weiter und weiter und weiterführen, gefühlt ohne Ende! Googelt bloß einmal danach, ihr werdet sicherlich mehr als fündig!

 
Weine

Dass Portugal eine bekannte Weinregion ist und diverse Weinreben und somit Weinsorten beherbergt, ist für jeden Weintrinker kein Geheimnis. Viele lokale portugiesische Weine schaffen es jedoch gar nicht erst auf den internationalen Markt. Entweder, weil sie von Degustatoren als „zu schlecht“ empfunden wurden (obwohl das ja Geschmackssache ist), oder weil die angebauten Weinreben nicht mehr als den lokalen Bedarf decken können.

Daher bietet sich ein Ausflug auf ein Weingut durchaus an.

Nicht nur, um die portugiesischen Weine zu kosten, sondern ebenso um Mentalität und Gastfreundlichkeit etwas näher kennenzulernen.

Der auch hierzulande sehr bekannte „Portwein“, der seinen Ursprung in Portugal hat und vielmehr ein Likörwein ist, wird häufig zu Desserts getrunken. „Branntwein“ ist ebenfalls sehr bekannt und der portugiesische Süßwein „Vinho da Madeira“ ist vergleichbar mit dem spanischen Sherry.

Wie ihr sehen und lesen könnt, bietet die portugiesische Küche eine breit gefächerte Liste an Spezialitäten und Zubereitungen.

Unzählige Rezepte bieten natürlich schon Chefkoch.de und kochbar.de, aber auch hier bei uns werdet ihr ganz sicher das ein ums andere Mal noch ausländische Rezepte entdecken, die wir auf Reisen kennengelernt und Zuhause nachgekocht haben!!!

Wer auf den nächsten Urlaub nicht warten möchte, dem kann ich nur das „Cavalo Negro“ in 63303 Dreieich-Offenthal empfehlen! Frische und typische portugiesische und spanische Spezialitäten in landestypischem Ambiente!

Ich hoffe, ich habe ein wenig euer Fernweh geweckt und euch Lust auf Portugal gemacht! Ein Urlaub an den unzähligen Atlantikküsten ist es allemal wert dieses vielfältige Land kennen zu lernen!

 
Até à vista!
Eure Jacky