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Sonntag, 27. November 2016

Dezember-Vorschau

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...
 
 
Heute ist der erste Advent und viele sind schon eifrig am Geschenke kaufen...
Durchschnittlich geben Deutsche für das Weihnachtsgeschenk der Verwandtschaft weit über 50 € pro Person aus, was durchaus teuer werden kann, wenn man eine große Familie hat.
 
Dabei ist es so viel günstiger und persönlicher, wenn man Geschenke selbst produziert.
 
Das kann in ganz unterschiedlicher Art passieren, ob als Bastelei (z.B. ein personalisierter Kalender mit eigenen Fotos), Handwerk (z.B. getöpferte Haushaltswaren, Gehäkeltes & Gestricktes, Gartenfiguren, Windspiel aus Urlaubsmitbringseln, selbstgemachte oder verzierte Kerzen) oder in Form von Lebensmitteln (z.B. Eingekochtes, Eingelegtes, Grillgewürzmischungen, selbst zusammengestellte Backmischungen im Glas, Pralinen, aromatisierte Öle & Essige).
 
Der große "Vorteil" an selbstgemachten Weihnachtsgeschenken?
Sie zeigen Persönlichkeit!
 
Man hat sich Gedanken darüber gemacht, was der anderen Person Freude bringen würde, denkt dabei aber nicht materiell, sondern individuell!
 
In den nächsten Tagen und Wochen möchte ich Euch Tipps, Tricks und Rezepte rund um selbstgemachte Weihnachtsgeschenke mit an die Hand geben.
 
Erfreut Eure Lieben doch mit Leckereien aus der eigenen Küche!
Dingen, die man nicht käuflich erwerben kann und die zeigen: "Hey, ich habe mir Gedanken gemacht und Zeit investiert." statt "War im nächstbesten Einkaufszentrum und hab Geld ausgegeben für Staubfänger, die es überall zu kaufen gibt." ;-)
 
Ich hoffe, ich kann es Euch etwas schmackhaft machen!
 
Eine wundervolle Adventszeit wünscht Euch
eure Jacky & das Crazy Kitchen Team :-)

Montag, 8. Dezember 2014

S: Weihnachtliche Muffins

Wenn sich Besuch an einem Adventswochenende ankündigt, dann sollte schon was „festliches“ auf den Tisch kommen. Gleichzeitig möchte man ja auch nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen. Hier meine perfekte Lösung. Weihnachtliche Muffins. Sie sehen schick aus, schmecken unglaublich lecker und sind schnell gemacht. Ich habe einen Grundteig gemacht und den ich drei Variationen getauft.

Zutaten für den Grundteig:
3 große Eier (nur das Eiweiß)
1 TL Vanilleextrakt (im Zweifelsfall 1 Tütchen Vanillezucker)
200g Mehl
200g Zucker
3TL Backpulver
½ TL Salz
60ml Sonnenblumenöl
55g Butter
120ml Buttermilch

Für die Schokoladen-Lebkuchenmännchen (3Stück):
1TL Zimt
1TL Lebkuchengewürz
2EL Kakaopulver (mind. 70%)
1EL Schokodrops

Für die Sterne (5 Stück):
Lebensmittelfarbe gelb
2 TL Zitronenabrieb
1 TL Lemon Curd
Für das Topping: Puderzucker plus Orangensaft, weißes Fondant

Für die Tannenbäume (4 Stück):
Lebensmittelfarbe rot
Für das Topping: 50g Butter, 100g Frischkäse, Lebensmittelfarbe grün


Zubereitung:
Den Backofen auf 175° C vorheizen (Ober-Unterhitze).

In einer Schüssel die Eiweiße und Vanilleextrakt schaumig schlagen.
In einer anderen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz gut vermischen.

In einer Rührschüssel das Sonnenblumenöl und die Butter bei mittlerer Geschwindigkeit 1 Minute rühren. Bitte achtet darauf, dass die Schüssel hoch ist und die Butter weich, sonst spritzt ihr das Öl ordentlich durch die Küche (so wie ich).

Die Mehlmischung und die Buttermilch zugeben und bei kleiner Geschwindigkeit rühren bis alles gut vermischt ist. Die Eimischung erst langsam, dann auf mittlerer Stufe einrühren. 


Den Teig auf drei Schüssel verteilen.
Nun die jeweiligen Zutaten in die Schüsseln geben. Bei der Lebensmittel jeweils so viel dazugeben, wie ihr die Farbintensität wünscht. Nun die einzelnen Förmchen (übrigens gabs die bei Tchibo) zu 2/3 Füllen und für ca. 20min. backen. Macht nach 20min. eine Stäbchenprobe, bleibt Teig dran kleben = brauchen sie noch etwas.

Löst die kleinen Schönheiten aus der Silikonform und lasst sie ordentlich auskühlen. Dann können wir mit dem Dekorieren beginnen.





Lebkuchen-Muffins. Hier etwa 2 EL Puderzucker mit etwas Wasser vermengen und mit einem Zahnstocher – so habe ich es gemacht – oder einem kleinen Spritzbeutel die Konturen aufmalen. Wenn ihr mehr Geschick habt als ich, wird das sicherlich auch schöner aussehen.

Stern-Muffins. Etwa 4 EL Puderzucker mit etwas Orangensaft vermischen und dann die Muffins damit glasieren. Ich habe außerdem etwas Fondant ausgerollt und kleine Schneeflocken ausgestochen. Ihr könnt aber natürlich auch ganz anders kreativ werden.

Tannebaum-Muffins. Die Butter und den Frischkäse zu einer glatten Maße verrühren. Mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Mit einer Sterntülle kleine Nestchen auf den Muffin setzen. Sollte das Frosting zu weich sein, einfach das ganze etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Ich habe dann noch silberne Zuckerperlen als Weihnachtskugel darauf verteilt.



Lasst es euch schmecken!
eure snoopy 

Freitag, 5. Dezember 2014

J: Weihnachtlicher Rinderrollbraten mit Mini-Klößen und selbstgemachtem Rotkraut

Hello again!

Heute habe ich ein aufwendiges Gericht im Schlepptau, das sich perfekt in der kalten Jahreszeit als Festmahl eignet. Es lässt sich durch mehr fertig gekaufte Sachen natürlich vereinfachen, aber wenn man für die ganze Familie kocht, sollte es doch zu bestimmten Anlässen nicht immer Dosen- und Fertigfutter sein, oder?

Dieses Rezept ist nicht ganz unerschwinglich, aber

Zutaten für 8-10 Personen:
 
Für den Braten:
2,5 kg              Rinderbraten am Stück (ersatzweise Rinderroulladen)
2 Pck.              Essfertige Maronen
1                       Gemüsezwiebel
1 Glas              Wildpreiselbeeren
                         Salz, Pfeffer, Senfmehl, Knoblauchpulver und Paprika edelsüß
                         Küchengarn
 
Für das Rotkraut:
1 Kopf              Rotkohl
2 Gläser          Rotwein halbtrocken
4 EL                 Essig
2 EL                 Zucker
1                       Gemüsezwiebel
4 EL                 Pflanzenöl
5                       Nelken
4                       Wachholderbeeren
4                      Lorbeerblätter
1 TL                 Zimt
½                     gewürfelten Apfel oder Birne
 
dazu je 2 Pck. Pfanny Mini-Knödel (halb-halb & Semmelknödel)
 
Zubereitung:
 
Am Vorabend:
 
Es bietet sich an den Rollbraten am Vorabend schon zu füllen und über Nacht ziehen zu lassen. Hierzu demnach Maronen hacken, Gemüsezwiebel fein würfeln und mit Wildpreiselbeeren vermengen.
 
Den Rollbraten unter fließend kaltem Wasser abwaschen, mit einem Küchentuch (Zewa) abtupfen und von unten gesehen bei ca. 1/3 einschneiden (nicht durchschneiden!!!). Klappt das Fleisch auf und schneidet es in der Hälfte der Höhe nochmal ein, sodass ihr einen „Fleischlappen“ bekommt.
 
Diesen mit dem Maronen-Preiselbeer-Gemisch bestreichen und vorsichtig wieder einrollen.
 
Küchengarn herbei holen und den Braten sicher verschnüren.
 
Ebenso lässt sich das Rotkraut am Vorabend schon vorbereiten! Hierzu die äußeren Blätter des Rotkohlkopfes ablösen, den Kopf halbieren, Strunke entfernen und in feine Streifen schneiden.
 
Gemüsezwiebel schälen und möglichst klein hacken. Einen großen Topf mit ca. 4 EL Pflanzenöl erhitzen und Zwiebel darin andünsten.
 
Die Rotkohlscheibchen hinzu geben und ebenfalls gut mit andünsten. Der Rotkohl fällt merklich zusammen, wenn er erwärmt wird. Immer wieder mal umrühren, damit nichts am Boden anbrennt.
 
Nach etwa 15 Minuten das Kraut mit 2 Gläsern halbtrockenen Rotweins ablöschen. Nacheinander 4 EL Essig, Nelken, Wachholderbeeren, Lorbeerblätter, 1 TL Zimt und 2 EL Zucker hinzugeben.
 
Dann die Hitze etwas reduzieren, Deckel auf den Topf und das Kraut 30-45 Minuten leicht einköcheln lassen. Gelegentlich mal umrühren.
 
Zwischenzeitlich eine ½ Birne schälen, entsteinen und grob würfeln.
 
Nach 45 Minuten den Herd ausstellen, ½ Birne unterheben und bei verschlossenem Deckel über Nacht ziehen lassen.
 
Am Tag selbst:
 
Den Rollbraten aus dem Kühlschrank holen und ca. 30 Minuten auf Zimmertemperatur kommen lassen.
 
Eine große Pfanne mit etwas Öl erhitzen und den Rollbraten darin von allen Seiten scharf anbraten. Unterdessen auf einem Stück Backpapier Salz, Pfeffer, Senfmehl, Knoblauchpulver und Paprika edelsüß verstreuen.
 
Den goldbraunen Braten aus der Pfanne heben und auf eine Außenseite des Backpapiers legen. Dann einmal rundherum rollen, sodass die Gewürze am Fleisch haften bleiben.
 
Den Braten samt Sud in einen Bräter oder eine ofenfeste Pfanne legen und bei ca. 175 – 180° C Ober-/Unterhitze für rund 2 Stunden in den Ofen schieben.
 
Tipp: Ein Bratenthermometer erleichtert das Überprüfen der optimalen Innentemperatur. Rinderbraten sollte idealerweise eine Kerntemperatur von 70-80° C haben.
 
 
Etwa eine ½ Stunde vor Servieren das vorbereitete Rotkraut erwärmen und nochmals mit Salz und Zucker abschmecken.
 
Den Braten aus dem Ofen holen und auf eine Platte legen. Kurz mit Alufolie abdecken und 5 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den leckren Bratensaft durch ein Sieb in einen Topf schütten, erhitzen und mit etwas Soßenbinder oder Mehlschwitze andicken. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Ebenfalls Salzwasser zum Sieden bringen und kurz vor Auftischen die Mini-Knödel darin garen (5-7 Minuten).
 
Nun alles auf die Tafel transportieren und Braten auf dem Tisch anschneiden. Er sollte minimal roséfarben in der Mitte sein.
 
Vorbereitungszeit ca. 1 Stunde
Garzeit Braten ca. 1,5 – 2 Stunden
Zubereitungs- & Servierzeit ca. 30 Minuten
 
Damit könnt ihr bei der Familie eures Partners sicherlich punkten!
Eignet sich jedenfalls optimal als Festtagsmenü. Ideen für eine Vor- und eine Nachspeise liefere ich euch in den nächsten Tagen dann auch noch!
 
Viel Spaß beim Nachkochen!
Eure Jacky

Samstag, 29. November 2014

J: Zimtsterne

Hallo an alle!

Heute wollen wir mit den allseits bekannten „Zimtsternen“ den Schwierigkeitsgrad nochmal ein bisschen erhöhen. „Zimtsterne“ sind eine ziemlich klebrige Angelegenheit und nicht immer ganz einfach.

Probiert’s aus!

Zutaten für 1 – 2 Bleche:

Für den Teig:
2                      Eiweiß
150 g               Puderzucker
1 gestr. TL       Zimtpulver
                        Zitronenschale
200 g               gemahlene Mandeln
100 g               gemahlene Haselnüsse

Für die Glasur:
1                      Eiweiß
100 g               Puderzucker
                        Prise Salz

Zubereitung:

Die beiden Eiweiße mit Puderzucker zu steifem Schnee schlagen.

Nun die Zitronenschale einer halben Zitrone, den Zimt, eine Prise Salz, 150 g Mandeln und 100 g Haselnüsse unterheben.

Anschließend ca. 1 Std. kalt stellen.

Daraufhin den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie (die untere Folie mit den restlichen 50 g Mandeln bestreuen) auf einer Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen.

Aus der Teigplatte Sterne (oder auch sonstige kleine Formen) ausstechen und mit einem Messer/einer Gabel (vorsicht, der Teig ist sehr weich!) auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen.


Den Plätzchenausstecher jedes Mal in Puderzucker tauchen.

Für die Glasur das Eiweiß mit einer Prise Salz und Puderzucker zu steifem Schnee schlagen und die Sterne damit bestreichen.


Zimtsterne nacheinander im vorgeheizten Backofen (Mitte) je 15 – 20 Min. backen, herausholen und abkühlen lassen.

Tipp: Dabei ein leeres Blech eine Schiene darüber einschieben, damit die Plätzchen hell bleiben.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten + Ausstechen
Ruhezeit ca. 1 Stunde
Backzeit 15 – 20 Minuten


Natürlich kann man sie auch noch etwas mehr "aufpeppen", z.B. indem man ihnen ein Baiserhäubchen aufsetzt, statt sie nur zu bestreichen, oder eine Walnuss als Verzierung oben aufsetzt oder die Glasur mit Lebensmittelfarbe einfärbt... etc... Lasst eurer Kreativität hier freien Lauf!
Zimtsterne lassen sich auch wunderbar als Tortenverzierung für eine tolle Advents- oder Weihnachtstorte (meine sog. „Strudeltorte“) nutzen. Gern reiche ich euch hierzu auch noch das Rezept rein…

Nun lasst euch die Sterne aber erstmal schmecken!
Eure Jacky

Freitag, 28. November 2014

J: Kokos-Marzipan-Makronen

Hallo liebe Hobbybäcker und Hobbybäckerinnen!

Da ist die Voradventswoche schon rum und trotzdem möchte ich euch das nächste Rezept für euer möglicherweise geplantes Backwochenende mit auf den Weg geben: Lecker saftige Kokos-Marzipan-Makronen.

Wer kein Marzipan mag, kann dieses selbstverständlich auch reduzieren oder ganz weglassen.

Zutaten für 1 – 2 Bleche:

6                      Eiweiß
50 g                 Zucker
1 Pck.              Vanillezucker
200 g              Marzipanrohmasse
300 g              Kokosflocken
1 Pck.              Oblaten Ø 80 mm


Zubereitung:

Die Marzipanrohmasse möglichst fein reiben und bei Seite stellen.

Anschließend das Eiweiß aus dem Kühlschrank holen, in eine Rührschüssel kippen und mit einem Handrührgerät steif schlagen. Noch währenddessen die Marzipanraspeln, den Zucker und Vanillezucker langsam hinzu gießen.

Sobald die Eiweiß-Marzipan-Zucker-Masse steif geschlagen ist, bei langsamerer Rührstufe die Kokosflocken hinzu gießen bis eine klebrige Masse entsteht.


Nun Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen darauf bilden.

Schließlich bei 170° C etwa 15 – 20 Minuten im Ofen backen. Herausholen und abkühlen lassen.


Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit 15 – 20 Minuten

Passt optimal auf der Kaffeetafel als „Kaffeeplätzchen“ zu Heißer Schokolade!

Lasst sie euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 27. November 2014

J: Vanillekipferl

Willkommen im Donnerstag!
... eigentlich hatte es hier "Wochenmitte" heißen sollen, aber ich hab es gestern im Arbeitsstress vertrödelt... :-(
 
Heute serviere ich euch einen Klassiker! Vanillegipferl sind nicht nur als „normale“ Plätzchen sehr lecker, sondern können z.B. auch zerkrümelt über Vanilleeis, als Verzierung um einen Apfelstrudel oder als „Kaffeeplätzchen“ kredenzt werden!

Da Vanillegipferl durch ihre „bröckelige“ Teigkonsistenz auch zur Herausforderung werden können, möchte ich jedem mit auf den Weg geben: Nicht verzagen, wenn man einmal den Dreh raus hat, überlistet man den Plätzchenteig! ;-)

Und nun geht’s an Backen!
Viel Spaß damit…


Zutaten für 1 – 2 Bleche:

200 g              Butter
                        Mark 1er Vanilleschote
90 g                Puderzucker
1                      Eigelb, (Kl. M)
                        Prise Salz
300 g              Mehl
100 g               gemahlene Mandeln


Zubereitung:

Die Vanilleschote längs einritzen und das Mark herauskratzen.

Butter, Puderzucker, Eigelb, Vanillemark, 1 Prise Salz, Mehl und Mandeln mit einem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten.

Mehlt nun eine ebene Fläche etwas ein und holt den Teig aus der Rührschüssel. Knetet ihn nochmal mit den Händen durch und formt ihn zu einer Rolle (Ø ca 4-5 cm).

Holt ein Stück Klarsichtfolie und wickelt die Teigrolle darin ein, damit ihr sie etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen könnt.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Dann in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben erst zu Kugeln, dann zu Kipferln formen.


Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf mittlerer Schiene  ca. 12-15 Minuten goldbraun backen.
 

Eure Küche wird nach Zucker und Vanille duften, wenn die Kipferl fertig sind. Holt sie aus dem Ofen und lasst sie etwas abkühlen, ehe ihr sie mit Puderzucker bestäubt und serviert… oder selber nascht. :-)


Zubereitungszeit  ca. 15 Minuten + Formen
Ruhezeit                  ca. 1 Stunde
Backzeit                   12-15 Minuten

Yammi…
Da kommt langsam die Vorfreude auf Weihnachten auf, oder nicht?

Habt einen schönen Tag!
Eure Jacky

Dienstag, 25. November 2014

J: Nussmakronen

Guten Morgen!

Und heute geht es weiter in unserem Plätzchen-Marathon! Die Nussmakronen sind nach dem Buttergebäck die zweite Plätzchensorte, die auf keinem Teller fehlen dürfen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
 

Zutaten für 1-2 Bleche:

6                      Eiweiß
400 g               Zucker
400 g               geriebene Nüsse
                        (je nach Geschmack Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse usw.)
1 Pck.              Oblaten Ø 80 mm


Zubereitung:

Das Eiweiß aus dem Kühlschrank nehmen und in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät steif schlagen.

Tipp: Stellt sowohl Rührschüssel, als auch Rührbesen am besten 10-15 Minuten vorher in den Kühlschrank. Das Eiweiß stockt besser, wenn es in einem kalten Behälter steif geschlagen wird.

Sobald man sich das steifgeschlagene Eiweiß guten Gewissens verkehrt herum über den Kopf halten kann langsam den Zucker und final die geriebenen Nüsse unterrühren.

Nun Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit Hilfe zweier Teelöffel kleine Häufchen darauf bilden.

Zum Verzieren kann man – falls erwünscht – noch eine ganze Nuss oben auf setzen.


Schließlich bei 170° C etwa 15 – 20 Minuten im Ofen backen. Herausholen und abkühlen lassen.

Wem das Aufwendige daran fehlt, der kann natürlich nun noch Schokolade schmelzen und die Makronen kopfüber hinein tauchen oder dank einer Gabel Schokoladenstreifen darüber verteilen, ehe sie in Keksdosen oder auf den Plätzchenteller drapiert werden.

 
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit 15 – 20 Minuten

Viel Spaß beim Naschen und Experimentieren!
Eure Jacky

Montag, 24. November 2014

J: Buttergebäck

Hallo ihr Lieben!

Die voradventliche Woche hat begonnen und da jeder zum 1. Advent Plätzchen auf dem Tisch haben sollte, bin ich in Plätzchen-Mission unterwegs!

Im Laufe dieser Woche werde ich euch sechs verschiedene Plätzchenrezepte vorstellen – täglich eines!

Und heute beginne ich mit einem einfachen und doch so vielseitigen Grundrezept: dem Buttergebäck!

Zutaten für 3-4 Belche:

250 g               Butter
250 g               Zucker
1 Pck.               Vanillezucker
4                       Eigelb
6 Tropfen       Butter-Vanille
400                  Mehl

1                       Ei
                         etwas Milch

 
Zubereitung:

Holt die Butter etwa 45 Minuten zuvor aus dem Kühlschrank, damit sie nicht mehr so fest ist und sich geschmeidig zu einem Teig formen lässt.

Beim Backen ist es stets unabdingbar sich alle Zutaten im Vorhinein zurecht zu wiegen/legen. Erst dann beginnen.

Schneidet die Butter in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Eigelb und den Butter-Vanille-Tropfen in eine Rührschüssel.


Achtung: Kippt das Eiweis nicht weg! Dieses lässt sich super zu Makronen oder Baiser-Tröpfen weiterverarbeiten!!

Dann mit einem Handrührgerät die Zutaten zu einer semig-klebrigen Masse verarbeiten und nach und nach das Mehl hinzu geben.

Der Teig wird bröckelig, was aber keinesfalls schlimm ist.

Mehlt nun eine ebene Fläche etwas ein und holt die Teigbrösel aus der Rührschüssel. Verknetet sie mit den Händen zu einem Teigball.


Holt ein Stück Klarsichtfolie und wickelt den Teigball darin ein, damit ihr ihn etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen könnt.


So wird die Butter im Teig wieder etwas fester, verbindet die Masse besser und erleichtert nachher das Ausrollen und Ausstechen!

Nach etwa einer Stunde könnt ihr den Teig aus dem Kühlschrank holen und wieder leicht anwärmen lassen, während ihr eure Arbeitsfläche vorbereitet.

Holt Stechförmchen und Teigroller/Nudelholz heraus, mehlt eine große Fläche ein und stellt auch noch etwas Mehl an die Seite. Legt euch ebenfalls ein normales Messer an die Seite, denn sollte der Teig festkleben, könnt ihr es damit sehr gut lösen.

Befreit den Teig aus seiner Folienummantelung und drückt ihn auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas platt, ehe ihr den Teigroller/Nudelholz mit Mehl einreibt und den Teig ausrollt bis er etwa 2-3 mm dick ist.


Stecht nach Belieben aus und sammelt die Teigreste am Rand, sodass ihr ihn wieder und wieder verkneten und ausrollen könnt bis nichts mehr übrig ist.


Dann legt die ausgestochenen Formen auf ein Backblech.

Verquirlt ein Ei mit etwas Milch und bestreicht die Plätzchen damit. So werden sie golden und nicht zu trocken. Außerdem haften eventuelle Streusel oder Verzierungen darauf besser.


Schließlich das Blech etwa 15-20 Minuten bei 180° Ober-Unter-Hitze in den Ofen schieben.


Anschließend erst etwas abkühlen lassen, ehe ihr die Plätzchen vom Backblech löst und z.B. in eine Keksdose oder gleich auf einen Plätzchenteller gebt.



Zubereitungszeit  ca. 15 Minuten + Ausstechen
Ruhezeit                  ca. 1 Stunde
Backzeit                   15-20 Minuten

 
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Eure Jacky