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Donnerstag, 17. April 2014

Gartenbeet 2.0


Hallo liebe Hobbygärtner(innen),

wie angekündigt folgt nun der zweite Beet-Teil meines Gartenprojekts.

Vermutlich können mein Mann und ich während der Erntezeit noch eine Großfamilie mitversorgen, denn auch im zweiten Beet, das wir nachträglich von meiner Schwieger-Großmutter dazubekommen haben, wächst und gedeit scheinbar alles problemlos!



Wir haben die Pflanzlinge, sowie das Saatband vor knapp einer Woche gesetzt. Die Pflänzchen sind gut angegangen und auch beim Spinat sieht man inzwischen das erste Grün aus der Erde lugen. :o)

Auf Wunsch meiner Schwieger-Großmutter setzen wir für sie noch Kürbis und Zucchini und/oder Gurken (da war sie sich noch nicht ganz sicher).

Diese beiden „wuchernden“ Gemüsearten bekommen den Platz neben den Paprikapflanzen, die von einem Selbstkonstrukt meines Mannes von Wind und Regen geschützt werden.

Außerdem wird es noch ein kleines Gewächshaus mit Tomaten rechts vom krausen Wirsing geben, sodass allerlei Obst und Gemüse Platz findet und wir den Sommer im besten Falle zum Großteil ohne gekaufte Waren gemanaged bekommen.

Im Folgenden dachte ich mir, dass ich euch nochmal ein paar Tomatenarten (alles in allem gibt es weit über 2.500 verschiedene Sorten!) verbildliche, da Tomaten ein begehrtes Gartengemüse sind und auch gar nicht so wahnsinnig schwer anzubauen sind.

Viele Tomatenarten kann man sogar sehr gut auf dem Balkon bewirtschaften!

Tipp: Die jungen Tomatenpflanzen auf alle Fälle vor starkem Wind und prasselndem Regen schützen! Die Pflanzchen mögen es nicht, wenn ihre Blätter nass werden, dann welken sie recht schnell.

Hier die wichtigsten und bekanntesten Tomatensorten:

 



Stabtomate

Sehr schnelles und nahezu unbegrenztes Wachstum. Rote, aromatische Früchte.













Busch- oder Strauchtomate

Hören nach der 4-5 Blütentraube an ihrem Stängel auf zu wachsen. Die Früchte eines Blütenstranges müssen gleichzeitig reifen, weil diese Tomatensorte als ganze Traube geerntet wird.

 
 
 
 
 
 
Fleischtomate

Fleischsorte mit mehr Gemüsefleisch und weniger gallertartige Mass um die Samen herum. Sie sind rundlicher und die Oberfläche leicht gerippt. Können bis zu 100 Gramm schwer werden.

 








Romatomate

…oder auch „Eiertomate“ genannt.

Werden bis zu 60 Gramm schwer und schmecken besonders intensiv tomatig.

 









Cocktailtomate

…oder auch „Kirschtomate“ genannt.

Kleinste Tomatenart und maximales Gewicht von 40 Gramm. Diese Tomatensorte gibt es in verschiedenen Farben, am bekanntesten natürlich in rot, es gibt sie aber auch in grün, gelb oder sogar gestreifte Variante!

 

Tipp: Stützt am besten jedes Tomatenpflänzchen von Anfang an mit einem Spalier und befetigt das wackelige Grün mit Pflanzenklämmerchen, damit es gerade als kleine Pflanze nicht umknickt!

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Nun erstmal ein sonnig-frohes Osterfest!
Eure Jacky

 

P.S.: Außerdem kann ich mit Stolz mitteilen, dass lediglich ein Salatpflänzchen nicht angegangen ist und somit die „Missernte-Rate“ enorm geschrumpft ist! :o) Allerdings ist uns aufgefallen, dass im ersten Beet Schnecken ihr Unwesen treiben, was uns dazu zwingt „Scneckenkorn“ auszustreuen, um die jungen Pflanzen zu schützen.

Mittwoch, 9. April 2014

Gartenbeet 1.0


Hallo liebe Hobby-Gärtner(innen),

dank der andauernden warmen Tage habe ich mich gemeinsam mit meinem Mann und Hund mal an die Restbepflanzung von Beet Eins gemacht.

 
Zu allererst haben wir vor knapp drei Wochen die Obststämmchen eingepflanzt (Johannis-, Him-, Heidel- und Brombeeren).

Tipp: Lasst bei Himbeeren den Pflanzkübel dran, sodass die Wurzeln sich innerhalb des Kübels und nach unten ausbreiten können, aber nicht nach links und rechts, sonst nehmen sie den restlichen Pflanzen die Nährstoffe weg!

Die Stachelbeerstämmchen, sowie die Erdbeerpflänzchen waren erst jetzt (Anfang/Mitte April) an der Reihe.  

 
Falls es in eurem Garten einen Kompost gibt (bildlich-vereinfachte Darstellung) und dieser bereits umgeschichtet wurde (d.h. die neuesten Abfälle nach unten und der gute Humus nach oben), nehmt bei jedem Pflanzling auch eine Hand voll davon und gebt es in das gegrabene Erdloch.
 

Außerdem ist es immer wichtig, die jungen Pflanzen ausreichend zu wässern, aber nicht zu ertränken! Wenn es also am Tag selbst geregnet hat, dann genügt das. An windigen und sonnigen Tagen sollte man am besten früh morgens und/oder spät abends gießen. 

Derzeit sind die Pflanzlinge natürlich noch kleine Würmchen, aber wir hoffen ja, dass sie zukünftig wachsen und gedeien. Über Erfolge und Miserfolge halte ich euch auf dem Laufenden.

Hier findet ihr jetzt eine kleine Abbildung unseres ersten Beetes und des gepflanzten Gemüses:

 
Gemüsepflanzlinge sollten nicht zu tief eingegraben und dennoch vollständig mit der "neuen" Gartenerde bedeckt sein.
 
Je nach Endgröße des Gemüses muss auch genügend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen gelassen werden. So sehen sie zwar z.T. am Anfang verloren aus, aber wenn bspw. der Blumenkohl erstmal gewachsen ist, füllt er seine Reihe (hoffentlich) vollständig mit großen weißen Köpfen aus. =)
 
Da wir nachträglich noch ein zweites Beet abbekommen haben, mussten wir unsere Pflanzplanung etwas modernisieren. Hiervon bekommt ihr die kommenden Tage auch Fotos und Erläuterungen.
 
Nun erstmal viel Spaß mit den ersten Eindrücken und vielleicht Pflanzanregungen.
 
Liebe Grüße,
eure Jacky