Sonntag, 2. August 2015

J: Mango-Tarte

Hallöchen an alle!

Im Gepäck nochmal etwas Süßes für euch, passend zum Sommer fruchtig-leicht und frisch. Ich hoffe, dass er euch schmeckt. :-)
 

Zutaten (für Springform Ø 26 cm):
 
Für den Mürbeteig:

130 g               zimmerwarme Butter
80 g                gesiebten Puderzucker
1                      Ei
250 g              gesiebtes Mehl
                        Prise Salz

Für den Belag:

500 ml           Milch 1,5%
1 Pck.              Vanille-Puddingpulver
2                      Mangos
                        Prise Zimt


Zubereitung:

Zuerst bereiten wir den Teig vor, da dieser für etwa 1 – 2 Stunden nochmal in den Kühlschrank sollte.

Hierzu die Zutaten mit einem Handrührgerät/Knethaken nach und nach miteinander vermengen bis es eine homogene Masse ergibt.

Mit gemehlten Händen glatt kneten und in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Vanille-Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und die noch heiße Oberfläche mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken. Das verhindert eine Hautbildung.

Zu guter letzt die Mangos schälen und rund um den Kern das Fruchtfleisch lösen. Je nach dem, wie ihr euren Tarte gestalten möchtet, könnt ihr die einzelnen Stücke in feine Scheiben schneiden, um sie später rosenartig den Rand entlang zu schichten.

Ich habe mich für die einfachere und unaufwendigere Variante entschieden, habe sie schlicht gewürfelt.

Nach etwa 1 – 2 Stunden den Ofen auf Ober-/Unterhitze 180° vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank holen.

Kurz etwas anwärmen lassen und dann mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche großzügig ausrollen. Schaut darauf, dass der Teig nicht zuuuu dünn wird, aber groß genug ist, um in die Form gelegt zu werden.

In aller Regel könnt ihr ihn gut ein Stück hoch heben und über die leicht eingefettete Tarte-Form stülpen.

Die Meisten  nutzen Backpapier und Backerbsen, damit der Teig beim Vorbacken nicht hoch geht. Man kann aber auch einfach eine möglichst passende ofenfeste Schale oder einen Teller nehmen.

Nun den beschwerten Teig für etwa 15 – 20 Minuten in den Ofen schieben und „blind backen“.

Schließlich aus den Ofen holen und zum Abkühlen etwa 20 – 30 Minuten bei Seite stellen. Dann aus der Backform lösen und zu guter letzt den Belag darauf verteilen.

Zuerst den Vanillepudding gleichmäßig darauf verstreichen, anschließend die Mangostücke auf dem Pudding verteilen.

Mit etwas Zimt bestäuben. Fertig!

 
Zubereitung ca. 3 - 3,5 Stunden inkl. Ruhe- und Backzeit

Tipp: Wenn man den Tarte noch etwas aufwerten möchte, kann man sich auch überlegen, ob man aus den Teigresten eine Art „Gitter“ formt und ihn nochmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schiebt, oder ob man dem Kuchen eine Eischnee-Haube verpasst und diese entweder im Ofen oder mit einem Küchenbrenner flambiert. Es passen auch super Rosinen oder Nüsse zu der fruchtigen Mango.

Grüße aus der Küche,
eure Jacky

Donnerstag, 30. Juli 2015

J: Edith's Kärntner Nudeln

Servus und grüß‘ Gott!

Nach unserem vergangenen Österreich-Urlaub habe ich euch einige leckere traditionelle Rezepte mitgebracht. Dazu zählen auch die „Kärntner Nudeln“ (gefüllte Kartoffelteigtaschen).

Da die mütterliche Familienseite meines Mann aus Kärnten und der Steiermark kommt, können wir hier aus erster Hand Rezepte weitergeben.

Hoffentlich schmecken sie euch!


Zutaten für ca. 15 Stück:

ca. 10 große    Kartoffeln (mehligkochend)
300 g               Mehl
1                        Ei
2 große            Zwiebeln
1 Bund             Petersilie
1 Bund             Basilikum
ca. 130 g          Butter
                          Salz und Pfeffer
                          Sonnenblumenöl


Zubereitung:

Zuerst die Kartoffeln ungeschält in kochendem Salzwasser garen (mehlig kochende Kartoffeln am besten vorab nicht schälen, da sie sonst häufig schon im Wasser zerbröckeln).

Nach etwa 25 – 30 Minuten die Gartoffeln abgießen, schälen und mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern.

Für die Rohmasse (also die Nudelhülle) etwa eine Hand voll Kartoffelstampf mit 300 g Mehl und einem Ei vermengen. Eine Prise Salz hinzufügen und so lange kneten, bis der Teig fest und geschmeidig ist.

Zu einer Rolle formen und an der Seite ruhen lassen.

Sollte er bei eurem Verhältnis zu nass sein, gebt noch etwas Mehl hinzu. Umgekehrt, sollte er zu trocken und bröcklig sein, mengt 1 – 2 EL Sonnenblumenöl darunter.

Für die Füllung zwei große Gemüsezwiebeln schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Diese dann in Sonnenblumenöl andünsten bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.

Währenddessen Petersilie und Basilikum klein hacken und mit etwa 65 g Butter zu den Zwiebeln hinzu geben.

Die Zwiebel-Kräuter-Mischung nun zur übriggebliebenen Kartoffelrohmasse hinzufügen und gut vermengen.

Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen und schließlich abkühlen lassen.

Sobald der Teig und Füllung abgekühlt sind, die Teigrolle in kleine Stück schneiden und Stück für Stück ausrollen.

Auf den Fladen dann etwa 1 EL Füllung geben, zusammenklappen und die Teiglappen gut zusammen drücken.

 
In einem großzügigen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die gefüllten Kartoffelteigtaschen etwa 5 – 8 Minuten darin garen.

Sie sind fertig, wenn die Nudel oben schwimmt.

Serviert wird die Nudel traditionell mit zerlassener Butter, aber auch Kräuterschmand oder Créme Fraîche passen prima.

Zubereitungszeit ca. 4 Stunden (inkl. Abkühlzeit)
 
Selbstverständlich lässt sich diese Nudel mit allerlei Füllungen bestücken, aber obige Füllung ist traditionell vertreten. :-)
 
Dadurch ist sie auch sehr üppig und meistens ist man nach 2-3 Nudeln mehr als satt.
 
Probiert’s aus und lasst es euch schmecken!
Guten Appetit,
eure Jacky
 

Montag, 27. Juli 2015

J: Mein Abnehm-Projekt (5)

Hallo an alle Leidensgenossen und –genossinnen,

es heißt, der Organismus benötigt 3 – 4 Wochen, um sich auf eine neue Ernährung einzustellen. Da ich letzte Woche mehr gesündigt als mich zurückgenommen habe, kann ich mich auch nicht beschweren, dass sich auf der Waage nicht wirklich was getan hat.

Dennoch bricht bei mir heute die fünfte Woche an und im nächsten Post kann ich dann ein „Halbzeits-Fazit“ ziehen. Wenn ich von den anfänglichen 11,5 kg ausgehe, die ich abnehmen wollte, müsste die Waage am 03. August dann etwa 74, 5 kg anzeigen…. eher unwahrscheinlich… *mich demotiviert fühle*

Es bleibt bleibt mir aber nichts anderes zu tun, als mein Vorhaben weiter durchzuziehen und bei dem ein oder anderen wieder mehr zu verzichten!

Im Folgenden findet ihr Tipps was ihr wann essen dürft und wie ihr es zubereiten könnt. Viel Spaß beim Schmökern!
 

Gewicht 20.07.      78,9 kg
Gewicht 27.07.       78,6 kg
 

Montag – Tag 22

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + Cornflakes mit 1,5% Milch und ca. 10g Zucker gesüßt (ca. 541 kcal)
Mittagessen:             Cornflakes mit 1,5% Milch und ca. 10g Zucker gesüßt (ca. 486 kcal)
Abendessen:             Spaghetti Bolognese mit Parmesan (ca. 731 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2,5 Liter Wasser + 1 Schöfferhofer Granatapfel (ca. 170 kcal)

Kalorien:                    1.928 kcal D

„Sport“:                      5.542 Schritte (ca. 3,8 km)
                                    ca. 0,5 Std. Gartenarbeit


Dienstag – Tag 23

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Spaghetti Bolognese mit Parmesan (ca. 731 kcal)
Abendessen:             Blattsalat mit Roast Beef und Joghurtdressing + Apfelstrudel mit
                                     Vanillesoße (ca. 807 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3 Liter Wasser + 1 Apfelsaftschorle 0,5 L (ca. 125 kcal)

Kalorien:                    1.718 kcal D

„Sport“:                      5.517 Schritte (ca. 3,59 km)

 
Mittwoch – Tag 24

Frühstück:                 Kaffee mit Milch + ca. 500 g Papaya (ca. 250 kcal)
Mittagessen:             Cornflakes mit 1,5% Milch (ca. 328 kcal)
Abendessen:              Blattsalat mit Avocadodressing und Käsebällchen (ca. 906 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3,5 Liter

Kalorien:                    1.484 kcal C

„Sport“:                      10.210 Schritte (ca. 6,94 km)
                                    ca. 30 Minuten Gartenarbeit (gießen via 10-Liter-Gießkannen)


Donnerstag – Tag 25

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Mittagessen:             Frittiertes Hähnchen an süßsaurer Chilisoße mit Reis (ca. 694 kcal)
Abendessen:             Spaghetti-Salat mit Zucchini-Talern (ca. 471 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2.5 Liter Wasser

Kalorien:                    1.220 kcal C

„Sport“:                      10.311 Schritte (ca. 6,95 km)
 

Freitag – Tag 26

Frühstück:                 Kaffee mit Milch (ca. 55 kcal)
Nachmittags:            1 Putensteak + ½ Schweinenackensteak mit Knobisoße und
                                     grünem Salat (ca. 761 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 3 Liter Wasser

Kalorien:                    816 kcal C

„Sport“:                      5.548 Schritte (ca. 3,8 km)
                                    ca. 3 Stunden Gartenarbeit (hakeln, gießen, Teichschale eingraben,
                                    Rasen mähen)


Samstag – Tag 27

Frühstück:                 ein herzhaft und ein süß gefüllter Croissant +
                                     Kaffee mit Milch (ca. 1.234 kcal)
K & K:                         1 Stk. Marmorkuchen + 4 Waffeln + 3 Kaffee mit Milch (ca. 1.153 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 1,5 Liter Wasser

Kalorien:                    2.387 kcal D

„Sport“:                      5.885 Schritte (ca. 3,93 km)


Sonntag – Tag 28

Frühstück:                 2 Brötchen mit Käse und Marmelade + Kaffee mit Milch (ca. 1.737 kcal)
Nachmittags:            zwei Camembert mit Preiselbeeren und Brot + 1 Blätterteig-Brombeer-
                                    Küchlein (ca. 1.487 kcal)
Sonst. Getränke:       ca. 2 Liter Wasser

Kalorien:                    3.224 kcal D

„Sport“:                      9.567 Schritte (ca. 6,12 km)
                                    30 Minuten Fahrradfahren
 

WAS:             Das Lebensmittelampel-Prinzp

Weniger Fett.
Weniger Kohlenhydrate.
Mehr Eiweiß.

Das sind die drei goldenen Punkte, die es zu beachten gibt, wenn man Gewicht verlieren möchte. Eine „Lebensmittelampel“ wird daher in vielen Ländern Europas bereits erprobt. Dabei wird für alle gut sichtbar auf der Verpackung der Gehalt von Nährstoffen in den Ampelfarben grün, gelb und rot gekennzeichnet.

In Großbritannien ist diese Art bewusst mit Ernährung umzugehen schon seit 2006 erfolgreich. In der Schweiz läuft sie nun auch an. In Deutschland ist sie noch immer heftig diskutiert.

Bis es bei uns zu einer Entscheidung kommt, kann es noch lange dauern. Aber bis dahin können wir uns beim Einkaufen die Lebensmittel einmal genauer anschauen und eventuell nach den folgenden Richtwerten urteilen, ob das jeweilige Produkt zu uns in den Einkaufswagen darf oder nicht:


Auf den Verpackungen soll es dann irgendwann (hoffentlich) in folgender Form erkenntlich sein:
 

Meiner Ansicht nach würde es vielen Leuten erleichtern gesündere Lebensmittel zu kaufen. Gerade junge Menschen, die von Zuhause ausziehen, von dort eine bestimmte Ernährung gewohnt sind und nun für sich selbst sorgen müssen, wäre geholfen zu den überwiegend grün gekennzeichneten Produkten zu greifen.

Oder auch Eltern, deren Kinder an Übergewicht leiden und die sich nicht mehr zu helfen wissen, aber das Kind auch nicht auf Dauerdiät setzen möchten, könnten so einen Weg finden um bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und mehr auf den Nährstoffgehalt zu achten.

Aber auch Männer, die von ihren Frauen einkaufen geschickt werden und vor einer immensen Bandbreite von Angeboten des selben Produkts stehen, könnten sich anhand der Ampel und des Preises orientieren.

Ich bin mir sicher, es würde eine neuerliche Welle „bewussteren Essens“ über Deutschland hinweg rollen, die in Zeiten von Fast Food, Tiefkühlprodukten, Fertiggerichten und Zeitmangel dringend notwendig würde!

Man benötigt nicht zwingend wahnsinnig viel Zeit, um ein leckeres Essen auf den Tisch zu zaubern…
 

WANN:         Die Ernährungsuhr


 
Die Lebensmitteluhr kennen viele, aber hält sich auch jeder daran? Ich selbst tue es nicht wirklich immer, aber ich bemühe mich und manch ein Tipp macht wirklich Sinn.

Frühstückszeit 07:00 – 12:00 Uhr

à Ballaststoffreiche Kost, sowie Obst und Gemüse (die womöglich viel Fruchtzucker enthalten) sollten jetzt verzehrt werden. Sie sättigen langanhaltend und liefern ausreichend Energie, um mit Power in den Tag zu starten.

Zwischenmahlzeit gefällig? Ein Apfel, eine Orange oder Banane bieten sich um diese Tageszeit am besten an, um den kleinen Hunger zwischendurch zu bekämpfen. Außerdem viel Wasser oder Tee trinken!

Mittagszeit 12:00 – 17:00 Uhr

à Kohlenhydrate, diverse Fette (die sich z.B. in Gemüse wie Avocado finden) oder auch blähendes Gemüse dürfen gegessen werden. Ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Mittagessen empfiehlt sich, bei dem die Portion zu ¼ aus Fisch, Fleisch, Geflügel besteht, zu ¼ aus Sattmachern (wie z.B. Kartoffeln, Nudeln, Reis oÄ.) und zu ½ aus aus Gemüsebeilage.

Heißhungerattacke? Frisches rohes Gemüse oder Nüsse (hierbei ist ein wenig Achtung geboten) sind optimal! Umgangssprachlich werden viele Kerne, Hülsen-, Stein- und Kapselfrüchte als Nüsse bezeichnet, was aber nicht korrekt ist, denn eine Erdnuss zählt beispielsweise eigentlich zu den Hülsenfrüchten. Zwei Vertreter, die den Namen wirklich verdient haben, sind Haselnuss und Marone. Maronen gelten durch ihren hohen Gehalt an Magnesium und B-Vitaminen als ideale Nervennahrung für zwischendurch. Außerdem regen die enthaltenen Ballaststoffe die Verdauung an und die Vitamine C und E schützen als Radikalenfänger die Körperzellen.

Abendessen 17:00 – 22:00 Uhr

à Nach 17 Uhr nichts mehr essen zu dürfen, ist reiner Humbuck! Natürlich fördert es beträchtlich die Verdauung, wenn man nicht 5 Minuten vor’m Schlafengehen erst isst, aber auch 18 Uhr oder 19 Uhr ist für ein Abendessen in Ordnung. Abends sollte man auf leicht verdauliche und eiweißhaltige Lebensmittel achten, wie Fisch und Meeresfrüchte, Tomate, Möhrchen oder ein Glas Milch. Was man hier jedoch vermeiden sollte, sind enorm fettige Speisen…

Nachtruhe 22:00 – 07:00 Uhr

à Mindestens 8 Stunden Schlaf sollte man sich gönnen! An dem Phänomen „Schlank im Schlaf“ ist durchaus etwas dran, denn gerade nachts kann unser Stoffwechsel in Ruhe die Fettverbrennung, den Lymphabfluss und die Straffung des Bindegewebes fördern. Dieser Regenerationsstoffwechsel repariert die Zellen, welche tagsüber in Mitleidenschaft gezogen wurden und in denen noch Stoffwechselprodukte „festsitzen“, die abtransportiert und entsorft werden müssen. Das schafft er aber nur dann, wenn er Ruhe und Entlastung bekommt. Für diese Tätigkeit benötigt unser Körper eine Energiequelle – die ungeliebten Fettzellen – ein Vorteil, den man für das Abnehmen nutzen kann, wenn man tagsüber auf möglichst wenig fettige Speisen zurück greift und bewusst die Mengen an Ölen und Fetten reduziert!
 

WIE:             Zubereitungsmethoden

Kochen

Genau genommen betitelt man als „Kochen“ das Garen von Lebensmitteln wie z.B. Nudeln oder Kartoffeln in Flüssigkeit bei einer Temperatur von fast 100 Grad Celsius. Außer bei Eiern und der Zubereitung einer Brühe wird empfohlen das Gargut erst dann in die Flüssigkeit zu geben, wenn sie kocht, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.

Tipp: Damit Gemüse beim Kochen die Farbe behält, geben köche gern etwas Milch, Zitronensaft und Öl hinzu. Diese Methode nennt sich „au blanc“.

Dämpfen

Hierbei wird das Gargut in einem Wasser-Luft-Gemisch bei etwa 100 Grad Celsius gegart. Diese Zubereitungsmethode ist schonend und erhält Farbe, Form und Nährstoffe. Das Gargut in einem Dampfeinsatz (ähnlich wie ein Sieb) in einen mit etwas kochendem Wasser gefüllten Kochtopf hängen, den Deckel verschließen, dass der Wasserdampf nicht entweichen kann und dämpfen lassen.

Dünsten

Das Gargut wird bei dieser Methode samft Gewürzen in einen Topf mit etwas Flüssigkeit und/oder Fett gegeben und der Deckel geschlossen. Hier gibt es auch mehrere andere Varianten, wie beispielsweise das Garen im Bratschlauch oder in der Alufolie im Backofen.

Pochieren

Am häufigsten pochiert wird empfindliches Gargut (z.B. Fisch). Hierbei wird eine Flüssigkeit zum Kochen gebracht, anschließend die Hitze stark reduziert und erst dann das Gargut hinein gegeben.

Blanchieren

Blanchieren ist weniger eine Garmethode als ein vorbereitender Arbeitsgang.

So gibt man Lebensmittel wenige Minuten in sprudelndes Wasser oder überbrüht sie kurz mit kochendem Wasser. In jedem Fall sollte man sie anschließend in Eiswasser abschrecken.

Hierdurch werden Farbe und bestimmte Aromen intensiviert oder neutralisiert, außerdem Krankheitserreger abgetötet (z.B. bei Innereien).

Obst und Gemüse werden durch Blanchieren besser schälbar (Pfirsiche oder Tomaten) oder lassen sich einfacher weiterverarbeiten (z. B. Wirsing- und Weißkohl).

Schmoren

Beim Schmoren wird das Gargut zuerst kräftig angebraten und danach mit soviel Flüssigkeit abgelöscht, dass es ungefähr bis zur Hälfte damit bedeckt ist. Die Temperatur wird nun auf ca. 100 Grad gedrosselt und das Gericht zu Ende gegart.

Eignet sich besonders für große Braten oder deftige Fleischgerichte.

Braten

Man erhitzt etwas Fett in eine Pfanne und brät das Gargut (z.B. Bratwürste, Fleischscheiben, Fisch, Bratlinge oder Gemüse) darin an bis die Oberfläche ringsum goldbraun und knusprig ist.

Achtung bei Fisch oder Ente! Hier sollte vor dem Braten die Haut eingeschnitten werden, damit sie sich nicht zusammenzieht.

Frittieren

Hier wird das Gargut in viel heißem Fett ausgebacken. Das Fett wird hier zuerst auf ca. 170 Grad erhitzt. Dann wird das Gargut portionsweise (damit die Hitze des Fettes nicht so schnell wieder abfällt) hineingegben. Hier schließlich die Temperatur etwas reduzieren, damit auch das Innere Zeit hat gar zu werden, ehe das Gargut außen zu dunkel wird.

Zum Frittieren geeignet sind Töpfe mit hohem Rand oder natürlich Fritteusen, mit denen man die Temperatur genau steuern kann.

Wichtig ist, dass das Fett hoch erhitzbar ist, wie beispielsweise Kokosfett, Sonnenblumenöl oder Erdnussöl.

Durch die hohen Temperaturen bildet sich um das Gargut eine Art schützende Hülle, die verhindert, dass das Gargut Flüssigkeit verliert und zu viel Fett aufnimmt. Es empfiehlt sich dennoch, das Frittierte vor dem Servieren kurz auf Küchenpapier zu legen, damit der Fettanteil etwas reduziert wird.

Frittieren kann man Gemüse, Fleisch, Fisch oder Geflügel, aber auch Obst.

Grillen

Im Sommer ist Grill-Hochsaison!

Dabei sind Temperaturen von um die 300 Grad wichtig, um das Gargut schön zu bräunen, das aus allem möglichen bestehen kann (Fisch, Fleisch, Geflügel, Gemüse, Käse, Obst….)

Zur Auswahl stehen Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrills.

Beim Grillen mit Holzkohle ist zu ebachten, dass krebserregendes Benzpyren ensteht, wenn Fleischsaft, Marinade oder Fett in die Glut tropfen. Wird gepökeltes Fleisch wie Kasseler oder Wiener Würstchen gebraten, können sich außerdem giftige Nitrosamine entwickeln.

Deshalb ist es empfehlenswert, das Grillgut beim Freiluftgrillen entweder auf Alufolie oder in eine Grillschale zu legen.

Backen

Bei dieser Garmethode werden Gerichte in der heißen Luft des Backofens gegart. Die optimalen Temperaturen betragen zwischen 150 und 250 Grad.

Backen kann man Aufläufe, Gerichte im oder mit Teigmantel, Teige und natürlich Kuchen sowie Brot.

Die handelsüblichen Backformen sind ebenso für herzhafte Backwaren geeignet, wie feuerfeste Formen aus Porzellan, Steingut oder Metall.

 

Der Post der sechsten Woche wird dann mit Infos, Tipps und Tricks zum Thema „Sport und Bewegung im Alltag“ gespickt sein.

Viele liebe Grüße,
eure Jacky

Donnerstag, 23. Juli 2015

J: Pfirsich-Giotto-Torte

Hallo an alle Hobbybäcker und -bäckerinnen!

Für das Sommerfest unseres Gartenvereins habe ich am vergangenen Wochenende eine Pfirsich-Giotto-Torte beigesteuert. Da sie auf Anhieb wirklich gut gelungen ist und trotz des warmen Wetters Anklang gefunden hat, wollte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Eignet sich prima für ein Kuchenbuffet (egal ob Geburtstag, Festlichkeit, die eigene Kaffeetafel oder als „Mitbringsel“ zu Freunden).


Zutaten (für Springform Ø 26 cm):

Für Wiener Tortenboden:

6                      Eier
120 g               Zucker
180 g               Mehl
1 Pck.              Backpulver

Für die Pfirsich-Füllung:

ca. 300 g        Pfirsichjoghurt
1 Dose             Pfirsichhälften (oder ca. 10 frische Pfirsiche)
ca. 500 ml      Pfirsichsaft (z.B. vom Abgießen der Dose, ggf. mit Wasser auffüllen)
2 Pck.              Vanillepuddingpulver

Für die Giotto-Füllung:

400 ml            Sahne
3 Stangen       Giotto

Für die Ummantelung/Verzierung:

200 ml           Sahne
200 g              Mascarpone
1 Pck.              Vanillezucker
1 Stange         Giotto
1 ½ Pck.         Haselnusskrokant


Zubereitung:

Zu allererst heizen wir den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vor.

Dann nehmen wir uns die Springform zur Hand und fetten diese gut ein (bzw. lege ich den Boden immer mit Backpapier aus, um ein Anbacken am Boden zu verhindern).

Dann werden die Zutaten für den Tortenbodenteig gut miteinander verquirlt. Der Teig ist sehr flüssig, wird aber tatsächlich beim Backen fest. ;-)

Nun ab damit für etwa 25 – 30 Minuten in den Ofen, bis er goldbraun gebacken ist. Mit einem Edelstal-Piekser lässt sich prima testen, ob er gar ist. Stecht damit mittig in den Teig. Bleibt noch roher Teig daran haften, ist er noch nicht fertig gebacken.

Während der Kuchen in der Röhre ist, lasst die Pfirsiche über einem Sieb abtropfen und fangt den Saft auf.

Legt eine Pfirsichhälfte für die spätere Verzierung zur Seite und schneidet die anderen in kleine Würfel.

Dann das Puddingpulver mit dem Pfirsichsaft verrühren und bei Seite stellen, dami es andicken kann (sollte es nicht richtig fest werden, gebt etwas Gelantine als „Hilfsmittel“ hinzu).

Nun 3 Stangen (≈ 27 Stk.) Giotto in einen Behälter geben und mit einer Gabel zerdrücken.

400 ml Sahne steif schlagen und die Giotto-Brösel unterheben.

Wenn der fertige Teig aus dem Ofen kommt, lasst ihn auf einem Rost auskühlen und drittelt ihn, wenn er erkaltet ist (das funktioniert sehr gut mit einem Küchengarn oder für die professionell ausgestatteten mit einem Tortenschneider).

Nun wird geschichtet. Wir benötigen einen Tortenring, der um den Boden gelegt wird. Darauf kommen zuerst ca. 300 g Pfirsichjoghurt und darauf die klein geschnittenen Pfirsichstückchen. Darüber kommt dann noch der „Pfirsich-Vanillepudding“.

Die mittlere Tortenbodenschicht folgt und darauf wird die Sahne-Giotto-Creme verteilt.

Der Tortenboden-Deckel bildet nun den Abschluss und ab damit in den Kühlschrank für mind. 3 Stunden, ab besten jedoch über Nacht.

Bevor wir die Torte zur Fertigstellung wieder aus dem Kühlschrank holen, bereiten wir die Ummantellung vor. Hierzu werden 200 ml Sahne mit 1 Pck. Vanillezucker steif geschlagen und mit 200 g Mascarpone etwas geschmeidig gemacht.

Nun wird die Torte aus dem Kühlschrank geholt und als erstes der Tortenring gelöst.


Etwa 3-4 EL der Sahne-Mascarpone-Creme in einen Spritzbeutel geben. Dann wird die Torte mit einem Teigschaber zuerst am Rand und schließlich oben mit der Creme restlichen bestrichen.

Zur Verzierung wird schließlich das Krokant außenrum angebracht, ehe die Creme in der Spritztüte kleine Hauben in jener Anzahl auf die Torte setzt, in der noch Giottos vorhanden sind (1 Stange = 9 Stk.).  Die Giottos werden dann schließlich auf die Häubchen gesetzt.

Zu guter letzt die letzte Pfirsichhälfte in Scheiben schneiden und sonnenförmig um die Tortenmitte platzieren.


Bis zum Servieren wieder im Kühlschrank verstauen. Fertig!

Ich hoffe, sie schmeckt euch so gut wie den Gästen des Sommerfestes! Da ich die Torte aber nicht angeschnitten habe, kann ich euch leider kein Bild von der Innenansicht liefern.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!
Eure Jacky