Samstag, 7. Mai 2016

J: Sauerkrautauflauf mit Salzkartoffeln

Guten Tag liebe Hobbyköchinnen und -köche,

heute kommt ein spielend leichtes Gericht, dass abends ganz schnell zubereitet ist, lecker schmeckt UND günstig ist. Es lässt sich für eine Großfamilie ebenso gut wie für eine Einzelperson machen und man muss dabei nicht ständig am Herd stehen und aufpassen!

Hier folgt mein Alternativrezept zu Bratwurst mit Kartoffelpüree und Sauerkraut! Lasst euch inspirieren und tobt euch nach Lust und Laune aus.


Zutaten für 2 Personen:

1 kleine Dose     Mildes Weinsauerkraut (ca. 320 ml)
2-3                       grobe frische Bratwürste
1 Pack                  Katenschinken
400 - 500 g        Kartoffeln
                             Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann Kartoffelwasser aufstellen und aufkochen lassen, dann salzen. Währenddessen etwa 400 - 500 g hartkochende Kartoffeln schälen und halbieren oder vierteln (je nach Größe). In das gesalzene Wasser geben und ca. 15 - 20 Minuten gar kochen lassen.

Das Sauerkraut in eine Auflaufform geben und mit dem Katenschinken (ca. 125g) vermischen.

Die Bratwurst in Stücke schneiden und in das Sauerkraut setzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und ab in den vorgeheizten Ofen.


Für etwa 20 Minuten backen lassen.


Ich mag zu Salzkartoffeln auch sehr gerne Créme Légère als Dip, das muss aber nicht!

Zubereitungszeit ca. 30 - 35 Minuten

Guten Appetit und lasst es euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 5. Mai 2016

J: Beeren-Mascarpone-Trifle

Hallo liebe Schleckermäulchen!

Heute habe ich DEN Partykracher schlechthin im Gepäck! Er eignet sich hervorragend zum Vorbereiten am Vortag und schmeckt unheimlich süß und fruchtig, perfekt um sich auf den Sommer einzustimmen: mein Beeren-Mascarpone-Trifle!

Ein Trifle ist eine englische Süßspeise, bestehend aus mehreren Schichten, die ihr nach belieben und euren Geschmackswünschen gestalten könnt. In England besteht es häufig aus Früchten/Marmeladen, mit Alkohol getränktem Biskuitboden und Schlagsahne.

Meine heutige Version ist ohne Alkohol (der könnte aber natürlich ergänzt werden), viel Obst und einer leckeren Mascarpone-Joghurt-Sahne-Creme!

Er ist wahnsinnig leicht gemacht, reicht für viele Personen (z.B. an Grillfesten, Geburtstagen oder anderen Familienfesten) und kann natürlich je nach Geschmack auch abgeändert werden.


Zutaten:

2 kg                   frische Erdbeeren
250 g                 frische Heidelbeeren
1 Pck.                 LIEKEN (Mürbe- &) Biskuitboden
4 Gläser            Birnenmus oder -kompott
2 gr. Dosen      eingelegte Pfirsiche
1 kg                    Mascarpone
500 ml              Naturjoghurt 
600 ml              Schlagsahne
2 - 3 EL             Zitronensaft (alternativ: Zitronenmarmelade)


Zubereitung:

Stellt euch eine Glasschüssel oder eine durchsichtige Plastikschale zurecht (immerhin soll man euer Kunstwerk ja auch sehen können!).

Nun zuerst die eingelegten Pfirsiche abgießen. Den Saft könnt ihr auffangen, damit lassen sich andere herrliche Süßspeisen verfeinern.

Als nächstes die Erdbeeren vorbereiten: Etwas säubern, den Strunk entfernen und halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Dann noch die Creme vorbereiten, bevor ihr mit dem Schichten beginnt. Mascarpone, Naturjoghurt und Zitronensaft miteinander vermengen. Die Sahne in einem separaten Behältnis steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarpone-Joghurt-Creme heben, damit diese schön locker und fluffig wird.

Nun sind eurer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Mein Trifle stapelt sich wie folgt:

Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Biskuitboden, Birnenmus, Pfirsiche, Erdbeeren, Creme, Erdbeer-Heidelbeer-Deko, etwas Zitronenschalenabrieb als Garnierung


Wenn ihr ihn nicht direkt servieren könnt, wollt, müsst, stellt ihn auf jeden Fall kalt bis dahin.


Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten

Ich hoffe, er gefällt euch und schmeckt euch so gut wie uns allen an dieser 1. Mai Grillfeier!
Viele Grüße und guten Appetit!
Eure Jacky

Dienstag, 3. Mai 2016

J: Rote Bete-Schokokuchen mit Schokosirup-Glasur

Hallo an alle Hobbybäckerinnen und -bäcker,

Gemüse gehört nicht in einen Kucken!? Dem widerspreche ich.

Mein heutiger Kuchen ist lecker, süß, schokoladig, fluffig und genau so wie ein Kuchen sein sollte, dabei versteckt sich Rote Bete im Teig. Keine Sorge, die schmeckt man gar nicht, aber ihre Konsistenz macht den Kuchen locker-leicht und saftig. Das gelingt immer!

Viel Spaß beim Nachbacken!


Zutaten für eine Springform Ø 26 cm:

Für den Kuchen:
375 g  Rote Bete (vorgegart)
275 g  Mehl
300 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
5 Eier
3 gestr. TL Backpulver
100 g Kakao
375 g brauner Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

Für den Sirup:
125 ml Wasser
100 g Zucker
1 EL Kakao


Zubereitung:

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Springform fetten und ggf. mit Mehl ausstäuben.

Nun kann sich dem Teig gewidmet werden. Zuerst die Rote Bete klein schneiden (hierzu am besten Einmalhandschuhe tragen, da Rote Bete enorm färbt!) und gemeinsam mit dem Öl in einer Schüssel mithilfe des Pürierstabes fein pürieren.

Nun auf den Schneebesen oder eine Küchenmaschine wechseln und Eier einzeln in die rötlichbraune Masse geben.

275 g Mehl, Backpulver, 100 g Kakao, 375 g braunen Zucker, Vanillezucker sowie eine Prise Salz nach und nach unterrühren bis eine teigige Masse entstanden ist.

Die Masse in die Springform geben und eben streichen, ehe sie für rund 1 Std. 20 Min. in den Backofen wandert. Es macht wahrscheinlich Sinn den Kuchen nach etwa 50 Minuten mit Alufolie abzudecken, damit er oben nicht zu dunkel wird oder anbrennt.

Nach o.g. Backzeit mit einem Edelstahlspieß kontrollieren, ob der Kuchen durch ist, aus dem Ofen holen.  


Für den Sirup 125 ml Wasser mit 100 g Zucker und 1 EL Kakao langsam aufkochen, damit sich der Zucker lösen kann.

Den Kuchen nun mehrmals mit dem Edelstahlspieß einstechen und den Sirup darüber verteilen. Anschließend komplett auskühlen lassen! Erst dann aus der Form lösen und auf ein Küchenblech setzen.


Ich hoffe, er gelingt euch und schmeckt!

I wish you a good appetite!
Eure Jacky

Sonntag, 1. Mai 2016

J: Vollkornspaghetti mit selbstgemachter Carbonara

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

Spaghetti Carbonara ist ein Klassiker der italienischen Küche. Meistens kaufen wir allerdings die Fertigsauce im Tetrapack, im Glas oder der Tüte, dabei ist eine cremige Carbonara gar nicht mal so schwer und kann - je nach Belieben - ergänzt und verfeinert werden.

Im folgenden will ich euch aber eine lecker-leichte Carbonara vorstellen, die sich cremig um jede Nudel schlingt und ohne schlechtes Gewissen genossen werden kann.

Los geht's...


Zutaten für 4-5 Personen:

500 g               Vollkorn-Spaghetti
125 - 175 g      Katenschinken oder Kochschinken oder span. Chorizowurst
2                      Knoblauchzehen
1                      Zwiebel
1                      Eigelb (L)
125 g               Naturjoghurt 1,8%
                        Spritzer Zitronensaft
                        Salz, Pfeffer


Zubereitung:

Spaghetti-Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Eine große Pfanne auf den Herd stellen und mit etwas Olivenöl erwärmen.

Zwiebel schälen, klein schneiden und in die erhitzte Pfanne geben. Ebenso mit dem Schinken/der Wurst verfahren. Erst zu guter letzt die Knoblauchzehen geschält durch eine Presse in die Pfanne geben, da Knoblauch schnell anbrennt. Wenn die Zwiebeln glasig geworden sind mit einer Kelle Nudelwasser ablöschen und die Herdplatte ausstellen.

Sobald das Wasser kocht, gebt die Vollkorn-Spaghetti hinein. Je nach Nudelstärke 8 - 12 Minuten kochen (Packungshinweis beachten).

Währenddessen die Soße vorbereiten, indem ihr Eigelb, Naturjoghurt und Zitronensaft gut miteinander vermengt und mit Salz und Pfeffer abschmeckt. Wer möchte, kann hier natürlich noch etwas Chili für die Schärfe hinein gerieben werden.

Wenn die Nudeln gar sind, entnehmt etwa eine großzügige Kelle Nudelwasser und gebt sie zur Soße. Dann schüttet die Nudeln ab und gebt sie in die große Pfanne mit dem Schinken/ der Wurst und den Zwiebeln.

Nun zu guter letzt die Soße darüber verteilen und alles gut miteinander vermengen. Die Restwärme der Pfanne, die Wärme der Nudeln und das vorher zugegebene heiße Nudelwasser lassen jetzt das Ei in der Soße stocken und so wird sie cremig-klebrig.


Auf dem Teller kann natürlich gern noch Parmesan darüber gestreut werden.

Zubereitungszeit ca. 15 - 20 Minuten

Bon appétit!
Eure Jacky