Donnerstag, 31. Juli 2014

J: Mehlklöße

Hallo liebe Hobbyköche!

Heute präsentiere ich euch ein Rezept, von dem ich nicht möchte, dass es ausstirbt. Meine Oma hat uns diese „Klöße“ früher immer sehr oft gemacht und ich persönlich LIEBE sie. Sie gehen schnell, sind schlicht und machen wirklich schnell satt.

Zu Kriegszeiten noch war dieses Gericht ein „Arme-Leute-Essen“!

 
Zutaten für 2-3 Personen:

500 g                Mehl
2-3                    Eier
                          Wasser
                          Schinken-/Speckwürfel
½                      Zwiebel
500 – 700 ml Milch
                          Salz, Pfeffer
 

Zubereitung:

Einen Topf mit gesalzenem Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen.

Währenddessen das Mehl und eine ordentliche Prise Salz mit den Eiern und ein wenig Wasser verquirlen bis ein gelber, zähflüssig-klebriger Teig entstanden ist.

Einen Löffel kurz in das siedende Wasser halten und dann den Kloßteig schöpfen und in das Wasser gleiten lassen. Diese Prozedur wiederholen bis der Kloßteig vollständig aufgebraucht ist.

Die Klöße ca. 5 Minuten kochen. Sie sind durch, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Zeitgleich ein Stück Butter in einer großen, beschichteten Pfanne schmelzen und die Schinken-/Speckwürfel anrösten.

Während diese brutzeln, ½ Zwiebel würfeln und anschließend hinzugeben. Ebenfalls anbraten, bis diese glasig werden. Dann das Gemisch mit Milch übergießen, Salz und  Pfeffer würzen und 1x aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Klöße vom Herd nehmen, abgießen und in eine Schüssel schütten.

Milch ausstellen und über die Klöße geben. Brot oder Kartoffeln passen als Beilage sehr gut dazu, sind aber kein Muss!

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Guten Appetit!
Eure Jacky
 

S: Restaurantempfehlung: Zur Reifenburg

Ich gehe seit vielen Jahren in der Reifenburg essen. Es ist ein uriges Lokal mit wenigen Plätzen im Herzen von Frankfurt-Rödelheim. Mal sollte in jedem Fall einen Tisch reservieren, gerade die wenigen Plätze draußen sind schnell weg. Und das ist nicht verwunderlich. 

Denn das Essen ist ein Traum. Die deutsch-kroatische Küche ist überschaubar und doch immer wieder lecker. Die Steaks sind ein Genuss für jeden Fleischliebhaber.  Viele Steakhäuser bekommen nicht hin, was die Köchin hier schafft. Das Fleisch ist jedes Mal auf den Punkt gegart. Vorab gibt es fast zu jedem Gericht einen kleinen, frischen Salat. Immer wieder ein schöner Einstieg in das Essen.

Meine persönliche Empfehlung: Ich liebe die das Raznjici – schöne Fleischspieße mit Pommes oder – noch viel besser- Bratkartoffeln. Eine große Portion wo sicherlich jeder satt wird.

Die Wartezeit ist je nach Andrang im absoluten Maß. Da man wie gesagt vorher ja auch immer noch den Salat bekommt, ist man beschäftigt. Die Getränkekarte lässt auch kaum Wünsche offen und einen Schlummertrunk gibt es nach der Rechnung auch immer noch aufs Haus.

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Kerzenhalter und die Dekoration werfen. Alles selbstgeschmiedete Stücke vom Wirt.


Snoopy vergibt 5 von 5 Punkten für Zur Reifenburg.


Öffnungszeiten: 
Mo-Fr: 17:00 - 24:00 Uhr, 
So: 12:00 - 14:00/17:30 -24:00 Uhr, 
Samstag Ruhetag

Anschrift:
Zur Reifenburg
Reifenberger Str.40
60489 Frankfurt am Main
Tel: 069-783469



Copyright Alle Bilder von der Website: http://www.reifenburg.de/

Mittwoch, 30. Juli 2014

J: Rinderfilet mit speckummantelten Bohnen und Rösti


Hallo ihr Lieben!
 
Heute findet ihr hier ein leckeres und etwas "gehobeneres" Gericht, dessen Kombination ich persönlich liebe und was die ein oder andere Tücke bereithält.

Probiert euch aber gern daran aus.
Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch! =D

Los geht's!

Zutaten für 2 Personen:

500 g              frisches Rinderfilet; Mittel- oder Endstück (am besten frisch vom Metzger!)
1 Pck.              Scheibenbacon
500 g              Grüne Bohnen (österr. Strankerl)
                        Butter
8                      Rösti
                        Gewürze

 
Zubereitung:

 
Zuerst die Grünen Bohnen in einen Topf mit gesalzenem siedendem Wasser geben und etwa 5-10 Minuten blanchieren. Dann abgießen und auf einem Teller etwas abkühlen lassen.
 
Die Bohnen in einem Päckchen (8-10 Bohnen pro) mit je einer Scheibe Bacon ummanteln und ggf. mit einem Band zusammenhalten.
 
 
Ofen auf etwa 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Butter in einer Pfanne erhitzen und das Rinderfilet am Stück von allen Seiten scharf anbraten (ca. 2 Minuten pro Seite).
 
Tipp: Nehmt das Fleisch einige Zeit vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Wenn das Fleisch Raumtemperatur hat, wird es gleichmäßiger gar!
 
Auf einem Teller Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Zwiebelpulver sowie Paprikapulver ausbreiten. Das angebratene Rinderfilet dann von links nach rechts ein Mal über den Gewürzteller rollen, sodass alles gleichmäßig mit Gewürzen überzogen ist.
 
Tipp: Wenn Fleisch scharf angebraten werden soll/muss, immer erst im Nachhinein würzen, sonst verbrennen die Gewürze!
 
Anschließend das Fleisch locker in Alufolie wickeln und in einer Bratform für ca. 20 - 30 Minuten in den Ofen schieben à 20 Minuten = noch leicht blutig, 30 Minuten = innen rosa.
 
Tipp: Wenn das Fleisch aus dem Ofen kommt, lässt sich mit einem Daumendruck feststellen, wie durchgebraten es ist: Je weicher, desto roher. Das heißt, ist das Filet etwa so weich, wie euer lockerer Handballen, ist es ‘medium rare‘ gebraten.
 
Das Fleisch aus dem Ofen holen und zur Seite stellen. Es kann ruhig noch kurz in der Alufolie ruhen.
 
Währenddessen erneut Butter in einer Pfanne schmelzen und die Röstis darin ausbacken. Wenn diese eine goldbraune Färbung angenommen haben, die Bohnen-Päckchen hinzu legen und den Bacon ebenfalls knusprig braten.
 
Nun kann angerichtet werden.
 
Das Filet in ca. 1,5 – 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Teller drapieren und mit ein wenig eigenem Saft und/oder Kräuterbutter belegen. Bohnen und Rösti dazu und sofort servieren!
 
 
Zubereitungszeit ca. 50-60 Minuten
 
Guten Appetit und genießt das leckere Fleisch!
Eure Jacky
 

S: Brüssler Waffeln

Derzeit kämpfe ich stark mit meinem Gewicht und versuche dem ganzen mit Almased Shakes und einer Ernährungsumstellung entgegen zu wirken. Das schränkt das Kochen und Backen anfänglich stark ein. Besonders hart ist es für mich auf diese Leckereien zu verzichten. 
Mein Schatz und ich haben zu gerne nachts um 2 Uhr in der Küche gestanden und diese Waffeln gezaubert. Denen kann man einfach nicht widerstehen. Und da ich sie gerade nicht essen darf, teile ich sie mit euch, damit ihr sie euch schmecken lassen könnt.

Ich habe dieses tolle Waffeleisen bei Tchibo im Sale erstanden für sagenhafte 15€- Da musste ich einfach zuschlagen. Ich liebe diese dicken, belgischen Waffeln. Und besonders schön finde ich bei diesem Eisen, dass man eigentlich vier kleine Waffeln bekommt, statt einer großen.





Zutaten (6 Waffeln [jeweils 4 Ecken]):

125g Butter
100g Zucker
1 TL Vanillepaste (ersatzweise 1 Päckchen Vanillezucker)
3 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
125ml Sahne (ersatzweise Milch)


Zubereitung:
Die Butter sollte relativ weich sein, so lässt sie sich besser schaumig schlagen. Langsam den Zucker hinzugeben und gründlich vermischen. Den TL Vanillepaste hinzugeben. Ich kann euch diese Paste wirklich nur empfehlen. Ihr habt den vollen, aromatischen Geschmack der Vanille und müsst nicht lästig irgendwelche Schoten auskratzen. Schluckweise die Sahne zur Buttermasse hinzugeben und unterrühren. Dann nach und nach die Eier unterschlagen.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und langsam in die Butter-Eimischung sieben. Mit dem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen; in der Zwischenzeit das Eisen einschalten. Eine Kehle voll Teig direkt in die Mitte platzieren. Die genaue Menge müsst ihr langsam erforschen. Beim ersten Mal war es bei mir viel zu viel, beim zweiten Mal zu wenig. Aber ihr bekommt ein Gefühl dafür. Glaubt mir.



Ich habe die Waffeln heiß serviert mit einem kleinen Obstsalat. Dafür habe ich Erdbeeren geviertelt und mit etwas Zucker gesüßt (leider waren sie nicht mehr süß genug von sich aus) und habe ein paar Blaubeeren dazugeben. Mit einem Spritzer Limettensaft das ganze vermischt und auf die Waffeln gegeben. Mit etwas Puderzucker bestreut und schon konnte geschlemmt werden.  




Ihr könnt natürlich auch schon in den Teig verschiedene Sachen hinzugeben; z.B. Nüsse, Schokodrops, Nutella (für super leckere Schokowaffeln) oder auch Früchte.

Lasst es euch schmecken.
Eure snoopy