Donnerstag, 28. April 2016

J: Selbstgemachtes Bärlauchpesto

Hallo an alle Selbermacher!

Mein Mann und ich haben das Glück im Garten einen großen Bärlauch zu haben und nachdem wir vergangenes Jahr noch nicht sicher waren, ob es sich dabei wirklich um Bärlauch oder um Herbstzeitlose bzw. Maiglöckchen handelte (ACHTUNG starke Verwechslungsgefahr!!! Giftig!!!), waren wir dieses Jahr schlauer und haben uns gleich daran gemacht den Bärlauch zu verarbeiten... in leckeres Pesto!


Bärlauch hat einen knoblauchig-nussigen Geschmack, dafür aber einen entscheidenden Vorteil: Nach dem Essen riecht man nicht weiter danach!

Außerdem ist Bärlauchpesto so leicht selbst hergestellt, dass es schon fast an Hohn grenzt, dass es in Supermärkten oder Reformhäusern für so teures Geld angeboten wird!

Bärlauch eignet sich des weiteren ideal für eine würzige Bärlauchbutter, Bärlauch-Vinaigrette oder Bärlauchöl. Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen.

Nun aber mal zum Rezept:


Für ca. 400 ml Pesto:

500 g            Bärlauch
250 g            Olivenöl Extra Vergine
   75 g            Pinienkerne
100 g            Parmesan
                      Pfeffer, Salz


Zubereitung:

Den Bärlauch unter lauwarmem Wasser abspülen und mit Küchenpapier vorsichtig trocknen. Dann die zarten Blätter vom eher ungenießbaren Stängel trennen und so klein wie möglich hacken (hierzu kann auch die Küchenmaschine genutzt werden).

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fetten anrösten und in einem Mörser zerkleinern. Es sollte kein Pinienkernmehl ergeben, aber feine Brösel.

Vom Parmesan (am besten am Stück) etwa 100 g frisch abreiben und die drei Zutaten miteinander vermengen.

Mit Hilfe eines Mixstabes auf niedrigster Stufe das Olivenöl in das Gemisch einrühren und schließlich mit (Meer-) Salz und Pfeffer abschmecken.

In sterile Gläser abfüllen und verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Das Pesto ist so mindestens 4 Wochen haltbar.

Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten

Wie ihr seht wirklich einfach! Das Pesto kann je nach Gusto auch noch mit einer Knoblauchzehe und Cheddarkäse verfeinert bzw. geschmacklich intensiviert werden! :-)

Es passt hervorragend zu Nudelgerichten und ist prima als Präsent geeignet!


Viel Erfolg und guten Appetit!
Eure Jacky

Montag, 25. April 2016

J: Cremiges Hähnchen-Curry mit Reis

Hallo an alle Liebhaber/-innen der Indischen Küche,

heute habe ich ein leichtes und leckeres Currygericht im Gepäck. Schmackhaft, cremig und sättigend, dabei weder zeitaufwendig noch schwierig.

Indisches Essen ist ein Fest für die Sinne. Die raffiniert gewürzten Gerichte werden traditionell auf einem sogenannten "Thali" angerichtet, einem Metalltablett mit kleinen Schüsseln, die unterschiedliche Speisen enthalten. Passend dazu werden Reis, Naan-Brot und Papadam serviert. Als erfrischende Getränke werden i.d.R. süße und pikante Lassis oder Säfte angeboten.

Dabei unterscheidet sich die Zubereitung regional von Nord nach Süd und Ost nach West. Aromatisch, farbenfroh, würzig bis scharf und vielfältig – so lässt sich die indische Küche am besten beschreiben. Doch die eine indische Küche gibt es nicht: Im Laufe der Jahrhunderte haben sich religiöse und kulturelle Einflüsse ganz unterschiedlich auf die Regionen ausgewirkt.

Mein Hähnchen-Curry hat nur eine leicht pikante Note, kann aber natürlich an dem jeweiligen Geschmack angepasst werden. Viel Spaß beim Nachkochen:


Zutaten für 4 Personen:

480 g           Hähnchenbrustfilet
1                    mittelgroße Zwiebel
600 g           Karotten/Möhren  
1 EL              Pflanzenöl
160 g            Reis
600 ml        Gemüsebrühe (ca. 3 EL Instantpulver)
1 EL              Curry-Pulver
300 g           Erbsen (TK)
125 g            fettarmer Naturjoghurt (1,8 % Fett)
1 EL              Mehl
                      Petersilie
                      Salz, Pfeffer
                      Chilipulver oder -flocken
 
 
Zubereitung:
 
Das Hähnchenbrustfilet kalt abspülen, mit einem Zewa trocken tupfen und würfeln.

Zwiebel schälen und fein würfeln, Karotten schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel- und Hähnchenbrustfiletwürfel darin ca. 5 Minuten rundherum anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen.

Karottenscheiben und den harten, ungegarten Reis zufügen.

Mit etwa 600 ml Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 Minuten leicht köchelnd garen, dabei regelmäßig rühren.

Die Tiefkühlerbsen erst etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben.

Den Joghurt mit 1 EL Mehl verrühren (bindet nachher die Flüssigkeit zu einer sämigen Soße), untermischen und Eintopf fertiggaren.

Hähnchen-Curry-Topf mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken und ggf. mit Petersilie bestreut in einer Schale servieren.


Zubereitungszeit ca. 40 - 45 Minuten


Ich wünsche euch gutes Gelingen und guten Appetit!
Bis zum nächsten Gericht,
eure Jacky
 

Freitag, 22. April 2016

Die ersten Pflanzen sind gepflanzt

Hallo an alle Hobbygärtnerinnen und -gärtner,

es wurde ja auch langsam mal Zeit, dass das Wetter sich etwas beständiger zeigte und so haben mein Mann und ich die Gunst der Stunde genutzt und endlich die ersten Saatbänder vergraben.

So hoffen wir nun darauf, dass zwei Radieschen-Saatbänder, ein Zwiebel-Saatband und Schwarzwurzelsamen angeht.

Den Weg ins Freiland hat auch der Meerrettich gefunden. Da er winterhart und somit frostverträglich sein soll, dürften ihm die gelegentlich nochmal sinkenden Temperaturen nicht so an die Substanz gehen.

Ein ebenfalls völlig neues, aber sicherlich enorm spannendes Projekt wird ein "Arznei-Kräuter-Beet". Soll heißen, mein Mann ist in der medizinischen Branche tätig und daran interessiert vielleicht das eine oder andere Hausmittelchen neu zum Leben zu erwecken. Deswegen werden wir dieses Jahr mit weiteren Pflanzsteinen (vgl. dem "normalen" Kräuterbeet) ein weiteres Arznei-Kräuter-Beet anlegen, in dem sich allgemein bekannte Kräuter finden, die als Tinktur, Tee oder anderweitig aufbereitet hervorragend gegen die alltäglichen Leiden helfen.

So werden sich darin u.a. folgende Pflanzen wiederfinden:

Wiesenarnika (entzündungshemmend & schmerzlindernd bei stumpfen Verletzungen wie Zerrungen, Quetschungen, Faserrissen, Hexenschuss, Rheumaschmerzen, Verstauchungen, Blutergüssen, oder Muskelschmerzen)
Eisenkraut (harntreibenden, Gallenfluss anregend und antirheumatisch, wirkt aber auch schweißtreibend, schmerzstillend, blutstillend, entzündungshemmend, nervenberuhigend sowie entgiftend)
Wegwarte (blutreinigend und entzündungshemmend bei Problemen mit der Galle, Diabetes, Leberproblemen, Hautunreinheiten und Haarausfall)
Beinwell (blutbildend, -reinigend und -stillend, entzündungshemmend, wundheilend und schmerzstillend wie bspw. bei Blauen Flecken, Blutarmut, Insektenstichen, Krampfadern, Narbenschmerzen, Verbrennungen etc.)
Nachtkerze (nachweisliche Wirkung gegen Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Bluthochdruck, Asthma, PMS und Wechseljahrsbeschwerden)
Wermut (blutbildend und -reinigend, hilft gegen offene Wunden, Quetschungen, Stauchungen, Blähungen, Mundgeruch, Nierenschwäche oder Gallenbeschwerden)
Baldrian (harntreibend, menstruationsfördernd und erwärmend, sowie beruhigend, entspannend, krampflösend, konzentrationsfördernd und ganz wichtig, schlaffördernd)


Außerdem haben wir die vier Tomaten aus dem vorherigen Post bereits ins Gewächshaus gesetzt und einige Pflänzchen gekauft, die aber erst in 3 - 4 Wochen ins Freiland sollten und bis dahin auch noch im Gewächshaus ihr Dasein fristen und sich eines konstant warmen, frostfreien Klimas erfreuen.

Die Pflänzchen die Zuhause noch auf der Fensterbank stehen, gedeihen ebenfalls prächtig und ich darf mit Stolz verkünden, dass 8 von 10 Maiskörnern tatsächlich angegangen sind, ebenso wie scheinbar je 2 Melonen-Samen pro Sorte. Die Rote Bete und der Rosenkohl reckten als allererste ihre Köpfchen aus der Erde, inzwischen sieht es auch so aus, als ob die Aubergine zu keimen beginnt. Wir bleiben gespannt und berichten.


Mein persönliches Highlight ist allerdings mein neu erworbenes Feigenbäumchen an dem bereits 2 Feigen hängen! I'm loving it! Im Sommer (also bei beständigen Temperaturen < 15° C kommt es selbstverständlich in den Garten. Im Winter werden wir es vermutlich bei uns in der Wohnung überwintern.


Ich bin so gespannt, was das diesjährige Gartenjahr für uns bereit hält und freue mich darauf!
Ihr auch?

Bis die Tage *freu*
Eure Jacky

Dienstag, 19. April 2016

J: Brokkoli-Creme-Suppe

Hallo liebe Hobbyköche und -köchinnen,

es sollte einfach, schnell, lecker und gesund sein? Kein Problem!
Brokkoli hat bei 100 g gerade mal 34 kcal und liefert unserem Körper dabei existenzielle Nährstoffe wie u.a. Natrium, Kalium, Vitamin A/B6/B12/C/D, Eisen, Magnesium und Kalzium.
Zudem ist Brokkoli vielseitig einsetzbar und bietet daher für Abwechslung in der Küche.

Heute möchte ich euch eine Brokkoli-Creme-Suppe vorstellen, die schnell zubereitet ist und sich optimal für ein "Low Carb" - Abendessen eignet, dementsprechend für Diäten und kalorienbewusste Ernährungsarten.

Probiert sie aus! Sogar mein Mann war begeistert und er isst Gemüse, nur wenn es sein muss... ;-)


Zutaten für 4 Personen:

1               Knoblauchzehe
1               Zwiebel
750 g       Brokkoli (frisch oder TK)
500 ml    Gemüsebrühe
200 ml    fettreduzierte Sahne
                 Salz, Pfeffer
                 Créme Légère


Zubereitung:

Zuerst den Knoblauch und die Zwiebel schälen, in möglichst kleine Würfel schneiden (oder in der Küchenmaschine zerkleinern) und in einem Topf mit etwas Butter anschwitzen.

Währenddessen z.B. in einem Wasserkocher 500 ml Wasser aufkochen und die Knoblauch-Zwiebel-Masse damit ablöschen. Gemüsebrühepulver hinzugeben (Packungsangaben beachten) und kurz aufkochen lassen.

Bei einem frischen Brokkolikopf aus diesem kleine Röschen lösen und kurz mit kaltem Wasser abspülen. Dann in das heiße Wasser geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen bis er annähernd weich ist.
Bei tiefgefrorenen Brokkoliröschen diese einfach nur in die Brühe mit hinein geben und nach Packungsanweisung garen.

Mit einem Stabmixer oder der Küchenmaschine nun den weichen Brokkoli pürieren und die Sahne hinzugeben.

Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken et voilá schon ist sie servierfertig!


Sie lässt sich sehr gut mit einem Klecks Créme Légère, Croûtons, gerösteten Pinienkernen oder etwas frischen Kräutern garnieren.

Zubereitungszeit ca. 20 - 25 Minuten

Guten Appetit ihr Lieben!
Eure Jacky